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Thema: Ohnmachtsanfälle - Schilddrüse?

  1. #31
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    Standard AW: Ohnmachtsanfälle - Schilddrüse?

    Ich habe mal aus dieser Seite meinem Kind die Symptome von UF vorgelesen.

    Also was sie hat, sind diese Sachen rund um Angst- Panikattacken. Extreme Gereiztheit, sie sagt selbst, sie weiss nicht, warum sie so extrem agressiv ist.
    Sie hat anscheinend so Karpaltunnelsymptome auch nach dem Aufwachen immer wieder und sie hat extreme Verstopfung oft. Also der muss ich manchmal sehr viel Magnesium
    geben, damit sie aufs Klo kann, da käme ich nicht mehr runter vom Klo....

    Es sind schon massive Symptome der UF da. Und eben extrem niedriger Puls und Blutdruck. Hatte ich auch.

  2. #32
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Schlomis Muddi
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    Standard AW: Ohnmachtsanfälle - Schilddrüse?

    Zitat Zitat von Mama_von_I Beitrag anzeigen

    Hatte ich auch.
    Mit 12?

    Moin erstmal

    Sie ist 12 und damit in der Pubertät. Der ganze Körper stellt sich hormonell um. Darüber hinaus a) zeigt das TSH gar keine Unterfunktion an und b) ist ft3 störanfällig. Aus einer einzelnen Messung lässt sich da gar nichts ableiten. Üblicherweise geht bei einer beginnenden Unterfunktion das ft4 runter und das TSH hoch. Diese Konstellation hat sie im Moment nicht.

    Wenn das ganze eine vorübergehende Schutzfunktion sein sollte, würde ich ihr den Schutz lassen. Es ist ja nicht so, dass überhaupt kein ft3 hergestellt wird. Aber natürlich zeitnah eine Wiederholungsmessung vornehmen lassen.

    Angst- und Panikattacken mit 12 J finde ich schlimm. Weiter vorne hattest Du geschrieben, sie isst nicht genug. Habt ihr einen Psychologen ins Boot geholt oder seid dabei? Als Außenstehende erscheint mir da auch ein gewisses Maß an Kopfproblemen zu bestehen; was mich nach dem, was passiert ist, nicht wundern würde

  3. #33
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    Standard AW: Ohnmachtsanfälle - Schilddrüse?

    Mein Sohn (auch HT) hatte schon im Grundschulalter eine Panikstörung und generalisierte Angststörung entwickelt.

    Neben den körperlichen Untersuchungen (v.a. Entzündungswerten auf den Grund gehen + Kontrolle der SD-Werte in einigen Wochen) würde ich dir schon anraten, da professionelle Hilfe zu suchen. Kinder- und Jugendpsychiater und/oder Psychologie.

    Gerade Angst- und Panikstörungen verselbständigen sich schnell, egal welche Ursache zugrunde liegt. Sie lassen sich aber auch sehr gut therapieren.

    Mein Sohn ist mittlerweile erwachsen und lebt sehr zufrieden. Durch die Therapie hat er wichtige Entwicklungsschritte in der Kindheit und Jugend machen können, die sonst schlicht nicht möglich gewesen wären.

    Fixiere dich bitte nicht zu sehr auf die SD und dass so eine geringfügige Enrniedrigung des fT3-Wertes massive Auswirkungen auf das Befinden hat. Natürlich ist es auch wichtig bei familiärer Vorbelastunfg die SD-Werte im Auge zu haben, keine Frage.

    Ich habe damals sehr sehr viel kostbare Zeit (ca. 2 Jahre) vertan mit "SD-Werte-Optimierung", "NEM-Optimierung", sogar "HPU/KPU"-Behandlung. Das belastet mich immer noch.

  4. #34
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    Standard AW: Ohnmachtsanfälle - Schilddrüse?

    Mein Problem ist, dasssie oft umfällt und diese enorme Wesensceränderung seitdem hat. Durch das umfallen entstehwn enorme Verletzungen. Auch ist sie extrem kaputt. Essen tut sie komplett normal. Nur ich muss halt darüber wachen. Pubertät ist insofern abgeschlissen lt. Endo, da sie seit fast 2 Jahren ausgewachsen und fertig entwickelt ist, es ging zu früh los.

    Psychol. können wir nichts machen, da weder Zeit noch Geld durch die aktuelle Situation, da ich sonst nicht arbeiten könnte ubd generell derzeit unser Leben sich aufgelöst hat und wir erstmal die nächsten 1-2 Jahre sehen müssen, bis sich alles eingespielt hat.

    Nunja, dann werde ich mal sehen, ob ich ihr mit T3 über den Endo etwas weiterhelfen kann.

    Ich persönlich hatte einen viel höheren ft3 und es hat mich ausgenockt damit, unter Norm wäre ich wahrscheinlich heute nicht mehr am Leben. Deswegen wundert es mich, dass unter Norm hier als normal angesehen wird. Sie hatte 3,8 pg, nun unter Norm, also das ust nicht geringfügig sondern extrem erniedrigt.

    Ich werde mit dem Endo reden.
    Geändert von Mama_von_I (16.06.23 um 16:01 Uhr)

  5. #35
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    Standard AW: Ohnmachtsanfälle - Schilddrüse?

    Ich frage mich, was du dir erhoffst- hier sind so viele Ratschläge in der kurzen Zeit zusammen gekommen, auch, vielleicht noch einmal eine fT3-Messung vornehmen zu lassen um vergleichen zu können (einmalige Werte sind halt schlecht zu interpretieren), und doch habe ich das Gefühl, nichts davon kommt an. Es wird nicht als „normal“ angesehen, es wird nur die mögliche Komplexität der Situation gesehen, gerade wenn du so Dinge wie Wesensveränderung berichtest.

  6. #36
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    Standard AW: Ohnmachtsanfälle - Schilddrüse?

    Zitat Zitat von Mama_von_I Beitrag anzeigen
    Mein Problem ist, dasssie oft umfällt und diese enorme Wesensceränderung seitdem hat. Durch das umfallen entstehwn enorme Verletzungen. Auch ist sie extrem kaputt. Essen tut sie komplett normal. Nur ich muss halt darüber wachen. Pubertät ist insofern abgeschlissen lt. Endo, da sie seit fast 2 Jahren ausgewachsen und fertig entwickelt ist, es ging zu früh los.

    Psychol. können wir nichts machen, da weder Zeit noch Geld durch die aktuelle Situation, da ich sonst nicht arbeiten könnte ubd generell derzeit unser Leben sich aufgelöst hat und wir erstmal die nächsten 1-2 Jahre sehen müssen, bis sich alles eingespielt hat.

    Nunja, dann werde ich mal sehen, ob ich ihr mit T3 über den Endo etwas weiterhelfen kann.

    Ich persönlich hatte einen viel höheren ft3 und es hat mich ausgenockt damit, unter Norm wäre ich wahrscheinlich heute nicht mehr am Leben. Deswegen wundert es mich, dass unter Norm hier als normal angesehen wird. Sie hatte 3,8 pg, nun unter Norm, also das ust nicht geringfügig sondern extrem erniedrigt.

    Ich werde mit dem Endo reden.
    Du kannst einen Termin beim Facharzt für Endokrinologie machen und mit deiner Tochter hinfahren, aber du kannst keinen Termin beim Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie machen und mit ihr dort hinfahren, „da weder Zeit noch Geld“? Das leuchtet mir nicht ein.

    Hatte sie den höheheren fT3-Wert im selben Labor als die Pubertät auch schon abgeschlossen war? Kinder haben höhere fT3-Werte als Erwachsene. Bei Mädchen fällt der Wert mit Ende der Pubertät auf den von Erwachsenen, so dass für 15-16-jährige Mädchen eigentlich der Referenzbereich Erwachsener gilt, während bei Jungen der Wert höher bleibt. Daher sehe ich da wenig auffälliges. Geh von einer Untergrenze von 2,4 aus. Ich glaube kaum, dass der Endokrinologe ihr T3 verschreibt und ich hielte es für recht fahrlässig, das einer 12-Jährigen ohne klare Diagnose zu geben.

  7. #37
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    Standard AW: Ohnmachtsanfälle - Schilddrüse?

    Ich bin gerade etwas sprachlos… Es ist nicht normal, wenn man das Essverhalten einer 12jährigen überwachen muss.

    T3 only ist lt. meinem Endo ein Behandlungsfehler. Ob sich Dein Endo bei einem Kind und überhaupt ohne Schilddrüsendiagnostik auf sowas einlässt, möchte ich ganz stark bezweifeln.

    Unternormiges ft3 ist nicht normal - da hast Du was falsch verstanden. Es ist dann unnormal, wenn es sich über längere Zeit hinzieht.

    Dass Du gerade Stress und Existenzängste hast, ist mir völlig klar. Genau das hat Dein Kind aber auch. Und ja - sie ist keine kleine Erwachsene. Sie ist weiterhin Kind und hat durch das Erlebte wohl den Schreck ihres Lebens erlitten. Auch ohne Ohnmachtsanfälle gehört meines Erachtens sowas in die Hand eines Psychologen; gerade weil Du keine Zeit hast und selbst emotional zu stark drin hängst.

  8. #38
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    Standard AW: Ohnmachtsanfälle - Schilddrüse?

    Zitat Zitat von Schlomis Muddi Beitrag anzeigen
    Ich bin gerade etwas sprachlos… Es ist nicht normal, wenn man das Essverhalten einer 12jährigen überwachen muss.

    T3 only ist lt. meinem Endo ein Behandlungsfehler. Ob sich Dein Endo bei einem Kind und überhaupt ohne Schilddrüsendiagnostik auf sowas einlässt, möchte ich ganz stark bezweifeln.

    Unternormiges ft3 ist nicht normal - da hast Du was falsch verstanden. Es ist dann unnormal, wenn es sich über längere Zeit hinzieht.

    Dass Du gerade Stress und Existenzängste hast, ist mir völlig klar. Genau das hat Dein Kind aber auch. Und ja - sie ist keine kleine Erwachsene. Sie ist weiterhin Kind und hat durch das Erlebte wohl den Schreck ihres Lebens erlitten. Auch ohne Ohnmachtsanfälle gehört meines Erachtens sowas in die Hand eines Psychologen; gerade weil Du keine Zeit hast und selbst emotional zu stark drin hängst.
    Ja nur das Problem ist ja, diese Ohnmachtsanfälle hatte sie schon vor 1 Jahr erstmalig und mehrfach, damals war familiengeschichtlich noch alles in bester Ordnung! Es liegt also nicht am plötzlichen Tod. Es muss eine andere Ursache haben.

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