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Thema: Meer (Ärmelkanal Normandie) bei autoimmuner Schilddrüsenerkrankung?

  1. #1
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    Standard Meer (Ärmelkanal Normandie) bei autoimmuner Schilddrüsenerkrankung?

    Hallo zusammen,

    Meine Vorgeschichte: 2009 Morbus Basedow - vermutlich nach einem Nordseeurlaub. Carbimazol. Auslassversuch erfolgreich. Rutschte dann in UF, deshalb nehme ich seit Jahren L-Thyrox. Mittlerweile keine TRAK mehr, aber TPO-AK. Habe mittlerweile also Hashimoto.
    Ultraschall alles gut, Schilddrüsenwerte auch gut.

    Kommt das eigentlich oft vor, dass der Basedow in Remission ist und sich dann Hashimoto entwickelt?

    Nun zu meiner eigentlichen Frage:
    Da die MB nach einem Nordseeurlaub auftrat (kann natürlich auch Zufall sein), mied ich das Meer jahrelang.
    2017 dann am Meer in Tunesien (7 Tage täglich am Meer) und 2019 in Schweden (Nord- und Ostsee, hin und wieder am Meer, da Rundreise). Beides machte der Schilddrüse nichts.
    Nun gehen in den Sommer in die Normandie.
    Der Prof. der Uni Ulm meinte, das könne ich problemlos machen. Ein Zusammenhang zwischen Jod am Meer und den autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen sei nicht bewiesen.
    Ich freue mich sehr auf den Urlaub, aber irgendwie bleibt ein mumliges Gefühl.

    Kann dadurch der Basedow zurückkommen? Wie schätzt ihr das ein?

    Liebe Grüße und danke!

  2. #2
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    Standard AW: Meer (Ärmelkanal Normandie) bei autoimmuner Schilddrüsenerkrankung?

    Zitat Zitat von Judy86 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    Meine Vorgeschichte: 2009 Morbus Basedow - vermutlich nach einem Nordseeurlaub. Carbimazol. Auslassversuch erfolgreich. Rutschte dann in UF, deshalb nehme ich seit Jahren L-Thyrox. Mittlerweile keine TRAK mehr, aber TPO-AK. Habe mittlerweile also Hashimoto.
    Nein, du hast weiterhin einen (inaktiven, remissionierten) Basedow. So gut wie alle Basedowler haben auch TPO-AK.

    Aus der Tatsache dass du Thyroxin nimmst, folgt genauso wenig, dass du eine Mischform Basedow+Hashimoto hast, zumal deine Werte beim Einstieg wirklich tadellos waren**. Wichtig für dich ist zu wissen, dass Spätrezidive durchaus möglich sind.

    Ein Zusammenhang zwischen Jod am Meer und den autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen sei nicht bewiesen.Weil niemand sowas untersucht hat. Aber der Zusammenhang zwischen Jod und autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen ist sowohl untersucht als auch bekannt.

    Dennoch muss dir nichts passieren, nur: Mit Gewissheit voraussagen kann das niemand für dich. Ich bin auch remissioniert nach 2x Basedow und war mehrere Male am Meer, allerdings nicht im Meer. Wie du das für dich regelst, dafür kann keiner die Hand ins Feuer legen.

    **PS
    hier sind die Werte vor Einstieg mit LT. Über jenes TSH "um 1" haben wir, glaube ich, die Tage bereits geplaudert :-)

  3. #3
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    Standard AW: Meer (Ärmelkanal Normandie) bei autoimmuner Schilddrüsenerkrankung?

    Hallo, im Einzelfall gibt es fast alles. Aber bei Rezidiv durch Meeresurlaub denke ich eher ans Essen. Ich würde an deiner Stelle hinfahren.

    Die Ostsee ist übrigens weniger salzig als die Nordsee und damit jodärmer, weil sie von der Nordsee weitgehend getrennt ist. Im Nordosten ist es fast Süßwasser.

    Ich würde eher bei Thermalbädern aufpassen, da kann der Jodgehalt höher sein. Ohne Daten würde ich da keine Ausnahme machen. Ich würde mir auch nicht tütenweise Meersalz oder Totes-Meer-Salz ins Badewasser geben, einfach weil man sich das sparen kann.

    Kommt das eigentlich oft vor, dass der Basedow in Remission ist und sich dann Hashimoto entwickelt?
    Es ist nicht selten, weil es dieselbe Krankheit in zwei Versionen ist. Bei mir war Hashimoto zuerst da und dann kamen paar MB-Schübe obendrauf.
    Geändert von Irene Gronegger (21.01.23 um 14:30 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: Meer (Ärmelkanal Normandie) bei autoimmuner Schilddrüsenerkrankung?

    Soweit ich weiß, ist der Jodgehalt in der Luft recht hoch, wenn bei Niedrigwasser die Meerwasserpfützen in der Sonne verdunsten. Oder wenn an felsigen Küsten ordentlich Gischt ist. Zumindest in der Bretagne kommt man dann auf messbare Jodexposition. Beides kann man eigentlich umgehen ohne seine Urlaubsqualität einzuschränken.

  5. #5
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    Standard AW: Meer (Ärmelkanal Normandie) bei autoimmuner Schilddrüsenerkrankung?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Nein, du hast weiterhin einen (inaktiven, remissionierten) Basedow. So gut wie alle Basedowler haben auch TPO-AK.

    Aus der Tatsache dass du Thyroxin nimmst, folgt genauso wenig, dass du eine Mischform Basedow+Hashimoto hast, zumal deine Werte beim Einstieg wirklich tadellos waren**. Wichtig für dich ist zu wissen, dass Spätrezidive durchaus möglich sind.

    Ein Zusammenhang zwischen Jod am Meer und den autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen sei nicht bewiesen.Weil niemand sowas untersucht hat. Aber der Zusammenhang zwischen Jod und autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen ist sowohl untersucht als auch bekannt.

    Dennoch muss dir nichts passieren, nur: Mit Gewissheit voraussagen kann das niemand für dich. Ich bin auch remissioniert nach 2x Basedow und war mehrere Male am Meer, allerdings nicht im Meer. Wie du das für dich regelst, dafür kann keiner die Hand ins Feuer legen.

    **PS
    hier sind die Werte vor Einstieg mit LT. Über jenes TSH "um 1" haben wir, glaube ich, die Tage bereits geplaudert :-)
    Danke Panna!
    Du scheinst dich besser auszukennen als so mancher Arzt. Bist du auch im medizinischen Bereich beruflich tätig? Oder hast du dir das ganze Wissen selbst angeeignet?

    Dann habe ich gar kein Hashimoto deiner Meinung nach? Gibt man immer das an, was man zuerst hatte? Und warum habe ich deiner Meinung nach kein Hashimoto? Als Laie denke ich, wenn ich keine TRAK habe, aber TPO-AK dann habe ich Hashimoto akut und Basedwow in Remission. Ist dem nicht so?

    Auf meinen aktuellen Arztbriefen vom Endokrinologen steht Autoimmunthyreopathie, TPO-AK nachweisbar (früher stand noch dabei TRAK nachweisbar)..

    Du hast ja geschrieben, dass meine Werte 2013 beim Einstieg mit L-Thyrox eigentlich tadellos waren. Hätte ich gar kein L-Thyrox damals nehmen sollen?
    Aber gut jetzt wo ich es 10 Jahre nehme, werde ich wohl nicht mehr davon wegkommen. Zumal es für den Basedow wahrscheinlich gut ist, wenn die SD nicht mehr so viele Hormone selbst produzieren muss, sondern sie zugeführt bekommt.

  6. #6
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    Standard AW: Meer (Ärmelkanal Normandie) bei autoimmuner Schilddrüsenerkrankung?

    Zitat Zitat von Irene Gronegger Beitrag anzeigen
    Hallo, im Einzelfall gibt es fast alles. Aber bei Rezidiv durch Meeresurlaub denke ich eher ans Essen. Ich würde an deiner Stelle hinfahren.

    Die Ostsee ist übrigens weniger salzig als die Nordsee und damit jodärmer, weil sie von der Nordsee weitgehend getrennt ist. Im Nordosten ist es fast Süßwasser.

    Ich würde eher bei Thermalbädern aufpassen, da kann der Jodgehalt höher sein. Ohne Daten würde ich da keine Ausnahme machen. Ich würde mir auch nicht tütenweise Meersalz oder Totes-Meer-Salz ins Badewasser geben, einfach weil man sich das sparen kann.
    Baden im Meer, in jodhaltigen Heilbädern, Jodsalz verwenden, Fisch, Algen. Auf all diese Dinge verzichte ich ohnehin.

    Aus dem Grund, dass die Nordsee jodhaltiger ist als die Ostsee, fuhren wir letztes Jahr an die Ostsee.

    Aber nun soll es in die Normandie gehen. Der Ärmelkanal verbindet Atlantik ja mit Nordsee, also bestimmt schon recht jodhaltig.

    Unser Haus ist 7km vom Meer entfernt. Vielleicht halte ich mich dann eher weniger oft am Meer auf und verbringe den Tag lieber im Binnenland. Mein Mann und Hund können ja auch ohne mich Spaziergänge am Meer machen ;-)

  7. #7
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    Standard AW: Meer (Ärmelkanal Normandie) bei autoimmuner Schilddrüsenerkrankung?

    Zitat Zitat von Ness Beitrag anzeigen
    Soweit ich weiß, ist der Jodgehalt in der Luft recht hoch, wenn bei Niedrigwasser die Meerwasserpfützen in der Sonne verdunsten. Oder wenn an felsigen Küsten ordentlich Gischt ist. Zumindest in der Bretagne kommt man dann auf messbare Jodexposition. Beides kann man eigentlich umgehen ohne seine Urlaubsqualität einzuschränken.
    Heißt das man sollte eher bei Flut ans Meer als bei Ebbe? Verstehe ich das richtig?
    Und bei viel Wind eher auch nicht ans Meer?

  8. #8
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    Standard AW: Meer (Ärmelkanal Normandie) bei autoimmuner Schilddrüsenerkrankung?

    Zitat Zitat von Judy86 Beitrag anzeigen

    Dann habe ich gar kein Hashimoto deiner Meinung nach? Gibt man immer das an, was man zuerst hatte? Und warum habe ich deiner Meinung nach kein Hashimoto?
    Wenn jemand Basedow hat und auch TPO-AK, dann ist das nichts Ungewöhnliches. Wenn die TRAK ruhen und die TP'O'-AK weiterhin positiv sind, bedeutet das noch nicht mit letzter Gewissheit, dass man plötzlich Hashimoto hat. Basedow schädigt die Schilddrüse auch ausreichend dafür, dass TPO-AK (die ja keine verursachende Antikörper sind, wie die TRAK) erscheinen. Von Hashimoto - oder genauer, einer Mischform - würde ich dann reden, wenn die Schilddrüse auch sonographisch klare Hashimoto-Kennzeichen hat und auch nicht mehr ausreichend Hormone produzieren kann.

    Deinen Sonografie-Befund kenne ich nicht, auch nicht die Höhe deiner TPO-AK (und ob sie laufend positiv sind). Aber dass deine Werte damals keine Grundlage für Thyroxin hergaben, das möchte ich schon ziemlich klar sagen.

    Als Laie denke ich, wenn ich keine TRAK habe, aber TPO-AK dann habe ich Hashimoto akut und Basedwow in Remission. Ist dem nicht so?
    Siehe oben. TPO-AK ist nicht exklusiv hashimototypisch.

    Auf meinen aktuellen Arztbriefen vom Endokrinologen steht Autoimmunthyreopathie, TPO-AK nachweisbar (früher stand noch dabei TRAK nachweisbar)..
    Ja, weil es eben so ist, TPO-AK sind da, TRAK nicht. Er sagt ja auch nicht, dass du Hashimoto hast. Sondern dass du eine autoimmune Schilddrüse hast.


    Du hast ja geschrieben, dass meine Werte 2013 beim Einstieg mit L-Thyrox eigentlich tadellos waren. Hätte ich gar kein L-Thyrox damals nehmen sollen?
    Meiner Meinung nach nicht, genauso wenig wie ich damals unbedingt darauf angewiesen war (obwohl mein fT4 tiefer lag als deines).

    Zumal es für den Basedow wahrscheinlich gut ist, wenn die SD nicht mehr so viele Hormone selbst produzieren muss, sondern sie zugeführt bekommt.
    Da hältst du daran ziemlich hartnäckig fest, wie ich sehe - obwohl ich dir ja ausreichend Argumente an die Hand gegeben habe, anderswo - aber dem ist einfach nicht so Judy. Ein Rezidiv, wenn es kommen mag, pfeift auf deinen Thyroxin-Konsum. Ich habe unter 88 LT ein Rezidiv bekommen - und ich bin nicht die einzige.

  9. #9
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    Standard AW: Meer (Ärmelkanal Normandie) bei autoimmuner Schilddrüsenerkrankung?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Wenn jemand Basedow hat und auch TPO-AK, dann ist das nichts Ungewöhnliches. Wenn die TRAK ruhen und die TP'O'-AK weiterhin positiv sind, bedeutet das noch nicht mit letzter Gewissheit, dass man plötzlich Hashimoto hat. Basedow schädigt die Schilddrüse auch ausreichend dafür, dass TPO-AK (die ja keine verursachende Antikörper sind, wie die TRAK) erscheinen. Von Hashimoto - oder genauer, einer Mischform - würde ich dann reden, wenn die Schilddrüse auch sonographisch klare Hashimoto-Kennzeichen hat und auch nicht mehr ausreichend Hormone produzieren kann.

    Deinen Sonografie-Befund kenne ich nicht, auch nicht die Höhe deiner TPO-AK (und ob sie laufend positiv sind). Aber dass deine Werte damals keine Grundlage für Thyroxin hergaben, das möchte ich schon ziemlich klar sagen.


    Ja, weil es eben so ist, TPO-AK sind da, TRAK nicht. Er sagt ja auch nicht, dass du Hashimoto hast. Sondern dass du eine autoimmune Schilddrüse hast.



    Meiner Meinung nach nicht, genauso wenig wie ich damals unbedingt darauf angewiesen war (obwohl mein fT4 tiefer lag als deines).



    Da hältst du daran ziemlich hartnäckig fest, wie ich sehe - obwohl ich dir ja ausreichend Argumente an die Hand gegeben habe, anderswo - aber dem ist einfach nicht so Judy. Ein Rezidiv, wenn es kommen mag, pfeift auf deinen Thyroxin-Konsum. Ich habe unter 88 LT ein Rezidiv bekommen - und ich bin nicht die einzige.
    Meine TPO-AK sind aktuell 246 (Norm <35), 2020 bei 79, 2015 waren sie auch schon bei 266. Sie traten unter der Carbimazolbehandlung 2011 erstmals in Erscheinung.

    Meine Sonografie war immer unauffällig: Im letzten Befund steht "Vol SDL li und re jeweils 5ml, Gesamtvolumen 10 ml. homogene echonormale feingranuläre Binnenstruktur, CMD unauffällig, Kein Herdbefund, Halsweichteile unauffällig".

    Irgendwie wurde mir das so einbetrichtert in der Uniklinik mit dem TSH und dem L-Tyrox. Irgendwie denkt man sich doch schon, dass Oberärzte im Bereich der Endokrinologie Erfahrung haben und wissen was sie tun. Auch hier im Forum erklärte mir damals jemand, dass es durchaus sinnvoll sei, mit L-Tyrox zu arbeiten, weil die SD dadurch selbst weniger arbeiten muss und man sie dadurch eher weniger anregt.

    Aber jetzt nach 10 Jahren L-Tyrox sollte ich nicht mehr versuchen davon wegzukommen, oder? Es schadet ja auch nicht, oder?

    Ich sah eben noch in meinen Unterlagen, dass die Uniklinik damals veranlasste, dass ich 10 mg Carbimazol nehmen soll und zudem 25 L-Thyrox um eine bessere Autoimmunsupression zu erreichen. Und tatsächlich nach einem Jahr und dem Auslassversuch fand eine Revision statt.

    Komplizierte Sache die Schilddrüse ;-)
    Geändert von Judy86 (21.01.23 um 15:55 Uhr)

  10. #10
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    Standard AW: Meer (Ärmelkanal Normandie) bei autoimmuner Schilddrüsenerkrankung?

    Zitat Zitat von Judy86 Beitrag anzeigen
    Meine TPO-AK sind aktuell 246 (Norm <35), 2020 bei 79, 2015 waren sie auch schon bei 266. Sie traten unter der Carbimazolbehandlung 2011 erstmals in Erscheinung.
    Natürlich - weil ja die Schilddrüse bei aktivem Basedow entzündet ist und die TPO-AK auf die Entzündung reagieren.

    Und das hier ist entscheidend:
    Im letzten Befund steht "Vol SDL li und re jeweils 5ml, Gesamtvolumen 10 ml. homogene echonormale feingranuläre Binnenstruktur,
    Hashimoto ist eine chronische Entzündung und eine durch Hashimoto geschädigte Schilddrüse ist nicht wirklich homogen (d.h. durchgehend) echonormal, sondern inhomogen/fleckig echoarm. Das Gewebe leider unter der chronischen Entzündung. Nach Basedow hat sich deine Schilddrüse erholt.

    dass die Uniklinik damals veranlasste, dass ich 10 mg Carbimazol nehmen soll und zudem 25 L-Thyrox um eine bessere Autoimmunsupression zu erreichen.
    Aber nicht durch Thyroxin, Judy. Sondern durch mehr Carbimazol. Sie machten etwas, was man heute nicht mehr macht: Durch Thyroxin-Gabe kann man mehr Carbimazol geben (man muss nicht reduzieren) und es ist das Carbimazol, von dem man sich eine bessere Immunberuhigung erhofft. Nicht durch Thyroxin.

    Aber jetzt nach 10 Jahren L-Tyrox sollte ich nicht mehr versuchen davon wegzukommen, oder? Es schadet ja auch nicht, oder?
    Ich sehe das nicht als meine Aufgabe, dich von Thyroxin wegzubringen, wenn du dabei bleiben willst. Auch wenn du es auf Grund einer falschen Überzeugung bei gesundem Gewebe nimmst - es ist deine Entscheidung. Ich liefere nur Informationen.

    Das alles bedeutet nicht, dass du MB definitiv los bist, also gilt es, weiterhin aufzupassen.

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