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Thema: Hab keinen Plan mehr.

  1. #11
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    Standard AW: Hab keinen Plan mehr.

    Zitat Zitat von Cesi Beitrag anzeigen
    Jetzt hast Du mir schon ein wenig Hoffnung gemacht das ich im Ergebnis zuviel einnehme.
    Ich ging immer auch davon aus dass das Gewicht der entscheidende Faktor ist um die Dosis festzulegen,
    Cesi
    Natürlich nimmst du zu viel. Das Gewicht ist nur eine ganz grobe Schätzung nach OP, um überhaupt mit etwas anzufangen. Aber Dicke brauchen im Verhältnis zu ihrem Gewicht weniger als Dünne. Also vom Gewicht kannst du nicht ausgehen.
    Wenn dein Östrogenspiegel jetzt niedrig ist und du auch keine Hormonersatztherapie machst, dann sinkt der Bedarf zusätzlich.

    6,25 wäre viel zu wenig gesenkt und ich bin nicht icher, dass 12,5 reichen wird. Aber mach mal.

    Hier siehst, du, dass bei dieser Umfrage ganz viele Übergewichtige eine Dosis zwischen 1,0 bis 1,5 mcg / Kg nehmen - bei Normalgewichtigen nehmen die meisten eher mehr. Was zählt, ist die Muskelmasse, nicht das Gesamtgewicht.
    https://www.ht-mb.de/forum/poll.php?...do=showresults
    Geändert von panna (18.01.23 um 00:32 Uhr)

  2. #12
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    Standard AW: Hab keinen Plan mehr.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen

    Hier siehst, du, dass bei dieser Umfrage ganz viele Übergewichtige eine Dosis zwischen 1,0 bis 1,5 mcg / Kg nehmen - bei Normalgewichtigen nehmen die meisten eher mehr. Was zählt, ist die Muskelmasse, nicht das Gesamtgewicht.
    Hallo panna,
    das ist mir nicht bewusst gewesen und eine sehr hilfreiche Info für mich. Danke dafür.
    Ich bin auch dankbar für Deine realistische Einschätzung betreffend der Dosis die auch nach Absenkung um 12,5 mcg vermutlich noch nicht ausreichen wird.
    Verstehe mich bitte nicht falsch, aber ich trau mich nicht mehr als 12,5 mcg in einem Schritt zu senken, da ich in der Vergangenheit von Ärzten teilweise Sprünge von 50 mcg von heute auf morgen
    verordnet bekam, mir ging es danach Tage bis Wochen elendig mies.
    Anscheinend bin ich jemand der das nicht so gut wegstecken kann. Ich hab jetzt vor 6 Wochen lang bei der 175er Dosis zu bleiben, abwarten wie es mir damit geht und dann zum Labor.
    Wenn die Werte und mein Befinden halbwegs passen wage ich mich mit Dir/euch an das fine Tuning.
    Was hältst Du von meinem Plan ?

    Zwei, vielleicht für Dich etwas unwichtige Fragen hätte ich noch:
    1. Wie lange dauert es nach einer Dosisreduzierung bis Symptome sich abschwächen bzw. wann in etwa reagiert der Körper darauf ?
    (ich weiss das es bei einer Erhöhung wochenlang dauern kann)

    2. Gibt es die typischen UF und ÜF Symptome oder kann sich das vermischen bzw. kann man die gleichen Symptome sowohl in der UF als auch in der ÜF haben,
    ich bin da wirklich überfordert.
    Hab nur soviel rausgefunden das es Symptome gibt wenn mit der Dosis/ Einstellung was nicht passt, nur was dran Schuld ist zuviel oder zuwenig das
    kann ich NIE deuten.

    Falls man diese Fragen nicht so einfach mit ja oder nein beantworten kann wäre ich trotzdem dankbar einen Tipp oder Rat von Dir/euch zu erhalten.

    Danke erstmal.
    Cesi

  3. #13
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    Standard AW: Hab keinen Plan mehr.

    Hallo Cesi,
    Zitat Zitat von Cesi Beitrag anzeigen
    Hallo panna,
    das ist mir nicht bewusst gewesen und eine sehr hilfreiche Info für mich. Danke dafür.
    Ich bin auch dankbar für Deine realistische Einschätzung betreffend der Dosis die auch nach Absenkung um 12,5 mcg vermutlich noch nicht ausreichen wird.
    Verstehe mich bitte nicht falsch, aber ich trau mich nicht mehr als 12,5 mcg in einem Schritt zu senken, da ich in der Vergangenheit von Ärzten teilweise Sprünge von 50 mcg von heute auf morgen
    verordnet bekam, mir ging es danach Tage bis Wochen elendig mies.
    Ich verstehe dich nicht falsch, die Bemerkung war eher so gemeint, dass du eventuell nicht zu hohe Erwartungen + ein "eindgültiges gutes "Ergebnis" haben wollen solltest. Auch aus dem Grund, weil:

    1. Wie lange dauert es nach einer Dosisreduzierung bis Symptome sich abschwächen bzw. wann in etwa reagiert der Körper darauf ?
    (ich weiss das es bei einer Erhöhung wochenlang dauern kann)
    Ich lege es für mich und auf Grund so vieler Fälle im Forum so zurecht: 6-8 Wochen für den stabilen Serumspiegel. Und wenn dieser stabiler Serumspiegel vorhanden ist, kann der Körper anfangen, sich darauf einzustellen. Mir ist klar, dass man das nicht so scharf trennen kann (erst Blutspiegel, dann Befinden), aber ich finde, das hilft zu verstehen, dass man keine übersteigerten und voreiligen Erwartungen an Dosisänderungen knüpfen sollte. Daran scheitern sie nämlich meist, leider.

    Gibt es die typischen UF und ÜF Symptome oder kann sich das vermischen bzw. kann man die gleichen Symptome sowohl in der UF als auch in der ÜF haben,
    ich bin da wirklich überfordert.
    Nein. Diese "typischen" Symptome, die Listen dafür, stammen eigentlich aus Beobachtungen an endogen verursachten Über- und Unterfunktionen, also was der Körper/die Schilddrüse selbst verursacht. Wir arbeiten aber mit exogenen Mitteln, Tabletten, und eine "richtige" Unterfunktion ist da überhaupt selten. Eine Überfunktion per Überdosierung ist zwar nicht selten, siehe deinen Fall, aber wie du selbst siehst: Erhöht ist das Prohormon T4, nicht das aktive Hormon T3. Und bei einer endogenen Überfunktion, bei Basedow oder heißem Knoten, sind beide erhöht. Das fühlt sich teils sehr anders an. Am besten versuchst du nicht, auf Grund der Symptome totale Eindeutigkeit zu bekommen. Nimm Müdigkeit - sowohl endogene, als auch überdosierungsmäßige Überfunktion kann einen total erschöpfen. Müdigkeit ist aber ein Unterfunktionssymptom... nein, ist es keineswegs exklusiv.

    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...DCberdosierung
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post1177197

  4. #14
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    Standard AW: Hab keinen Plan mehr.

    Hallo panna,

    danke erstmal für Deine ausführlichen Antworten.

    Ich lege es für mich und auf Grund so vieler Fälle im Forum so zurecht: 6-8 Wochen für den stabilen Serumspiegel. Und wenn dieser stabiler Serumspiegel vorhanden ist, kann der Körper anfangen, sich darauf einzustellen. Mir ist klar, dass man das nicht so scharf trennen kann (erst Blutspiegel, dann Befinden), aber ich finde, das hilft zu verstehen, dass man keine übersteigerten und voreiligen Erwartungen an Dosisänderungen knüpfen sollte. Daran scheitern sie nämlich meist, leider.

    panna daran habe ich mich gezwungenermaßen schon gewöhnt das die Erwartungen an Dosisänderungen nicht immer das sind was man sich davon versprochen hat.
    Die von Dir genannten 6 bis 8 Wochen decken sich mit meinen Erfahrungen was Dosisänderungen angeht, allerdings habe ich nicht gewusst das dann der Körper erst anfängt sich darauf einzustellen.
    Wieder was gelernt



    Nein. Diese "typischen" Symptome, die Listen dafür, stammen eigentlich aus Beobachtungen an endogen verursachten Über- und Unterfunktionen, also was der Körper/die Schilddrüse selbst verursacht. Wir arbeiten aber mit exogenen Mitteln, Tabletten, und eine "richtige" Unterfunktion ist da überhaupt selten.

    Das ist mir auch noch nicht bewusst gewesen, obwohl geahnt habe ich schon was, nämlich das es anders sein muss für den Körper,
    wenn ein Organ ein Hormon produziert oder wenn dies eben von aussen zugeführt wird.
    Das es da keine richtige UF gibt ist auch Neuland für mich.

    Am besten versuchst du nicht, auf Grund der Symptome totale Eindeutigkeit zu bekommen. Nimm Müdigkeit - sowohl endogene, als auch überdosierungsmäßige Überfunktion kann einen total erschöpfen. Müdigkeit ist aber ein Unterfunktionssymptom... nein, ist es keineswegs exklusiv.

    Zu Beginn meiner Leidensgeschichte also 2012 nach der SD Total OP war ich wirklich felsenfest davon überzeugt das es ganz getrennte UF und ÜF Symptome gibt, geben muss....man denkt ja oft in Schubladen.
    Mit den Jahren allerdings sind mir da immer mehr Zweifel gekommen, weil egal wie hoch oder nierdrig der TSH war mich die üblichen gleichen Verdächtigen plagten.
    Jetzt wo Du mir das bestätigt hast habe ich Gewissheit, auch in den von Dir verlinkten Threads steht das immer und immer wieder. ( Bin erst auf Seite 25)
    Alles was da steht an Überdosierungssymptomen hätte auch ich zum grossen Teil schreiben können.

    Das macht das ganze natürlich nicht einfacher...leider. Aber warum einfach wenn es auch kompliziert geht ;-)
    Mit den Ärtzten diskutiere ich da schon länger nicht mehr drüber, wirklich ich bin da geheilt. Seit Mitte/Ende 2020 gehe ich nur noch ins Labor.
    Zeitig in der früh sind die Ärzte noch nicht da und ich gib dann durch was ich will und was nicht, das funktioniert wunderbar denn seit der Zeit haben die alle nur noch Corona, Testen und Impfen im Kopf gehabt
    und ich habe mir Laborbesprechungen ersparen können.



    panna ich möchte Dir wirklich danken für Deine Arbeit die Du hier machst und so Menschen wie mir Mut machst, aber auch klar sagst was geht und was nicht.
    Ich hoffe und wünsche mir das ich bald m e i n e Dosis gefunden habe, nur ich und mit Betroffene die sich gegenseitig austauschen können da helfen davon bin ich mittlerweile überzeugt.
    Niemand der das mitgemacht hat oder an einer SD Krankheit leidet kann das nachvollziehen.

    So eine letzte Frage die mich umtreibt habe ich noch;

    wie ist das eigentlich wenn man seine Wohlfühldosis mal gefunden hat oder es sich so anfühlt, bliebt es dann bei dieser Dosis wenn keine gravierenden Umstände wie Gewichtsverlust oder krankheit,
    oder massiver Stress z.b. eintritt oder ist das ein immerwährender Kampf/Suche.........unendliche Geschichte?

    Danke Dir/euch
    Cesi
    Geändert von Cesi (19.01.23 um 00:38 Uhr)

  5. #15
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    Standard AW: Hab keinen Plan mehr.

    Das mit dem zitieren habe ich leider nicht gerafft, ich hoffe es ist trtzdem verständlich

  6. #16
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    Standard AW: Hab keinen Plan mehr.

    Es kann sein, dass du in bzw. nach den Wechseljahren niedrigere Wohlfühlwerte hast. Ist so einigen hier passiert. Aber das kannst du ja im Hinterkopf behalten.

    Mir z.B. geht es postmenopausal mit Werten im unteren Drittel gut. Bei höheren Werten fühle ich mich so gepusht, das mag ich gar nicht.

  7. #17
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    Standard AW: Hab keinen Plan mehr.

    Zitat Zitat von Cesi Beitrag anzeigen
    Hallo panna,

    Die von Dir genannten 6 bis 8 Wochen decken sich mit meinen Erfahrungen was Dosisänderungen angeht, allerdings habe ich nicht gewusst das dann der Körper erst anfängt sich darauf einzustellen.
    Wieder was gelernt
    Das steht so in keinem Buch, es ist ein Hilfskonstrukt, von mir so zurechtgelegt. In Wahrheit kann sich natürlich laufend etwas ändern, während sich der Serumspiegel aufbaut. Wichtig ist nur, dass man diese Dinge nicht als endgültig begreift, dafür wäre es zu früh.

    Das es da keine richtige UF gibt ist auch Neuland für mich.
    Keine "richtige" Unterfunktion in dem Sinn, dass ja jemand, der bereits Thyroxin substitutiert, es nicht soweit kommen lässt, dass die freien Werte unternormig werden. Allein schon weil dann das TSH laut schreit und auch wer keine Ahnung von fT4 und fT3 hat, begreift, was ein hohes TSH sagen will (oder bekommt es vom Arzt gesagt).

    auch in den von Dir verlinkten Threads steht das immer und immer wieder. ( Bin erst auf Seite 25)
    Es wird dann auch ziemlich zerredet, das Thema, und viele Dinge wiederholen sich, musst nicht alles lesen.

    wie ist das eigentlich wenn man seine Wohlfühldosis mal gefunden hat oder es sich so anfühlt, bliebt es dann bei dieser Dosis wenn keine gravierenden Umstände wie Gewichtsverlust oder krankheit,
    oder massiver Stress z.b. eintritt oder ist das ein immerwährender Kampf/Suche.........unendliche Geschichte?
    Nicht wirklich. Gewichtsverlust muss echt gravierend sein - und auch dann ändert sich die Dosis nicht für alle. Kann, muss nicht.

    Stress und Krankheit sind keine Gründe für Dosisänderungen, Stress gar nicht und bei Krankheit ist das wenn, dann vorübergehend - darum: keine Kontrolle bei Krankheit, auch wenn sich was ändert, ist das kein Grund zur Änderung.

    Wechseljahre meist schon, siehe was Kapscii bereits gerschrieben hat.

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