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Thema: weiß nicht mehr weiter

  1. #11
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    Standard AW: weiß nicht mehr weiter

    Zitat Zitat von Luise-SD Beitrag anzeigen
    Nur mal für mein Verständnis Judy, woran machst du eine UD-Unruhe für dich fest? Im Gegensatz zur ÜF- Unruhe? Kannst du das wirklich so trennen?
    Das kann ich schwer erklären, vielleicht täusche ich mich auch und es sind vielleicht nur "Dosierungsänderungsbeschwerden"... Da ich die letzte Nacht komplett wach war, keine Sekunde schlaf und trotzdem zum arbeiten bin und nun auch Durchfall habe, ist das doch eindeutig ÜD mit anderen komischen Symptomen/Beschwerden. Vielleicht ändern diese sich, da ich bei ÜD eigentlich etwas anderes Symptome hatte...

    Aber mein Körper sagt mir irgendwie einfach: runter mit der Dosis, obwohl Werte "niedrig", villeicht nach den 3 Jahren einfach alles so durcheinander, dass ich tatsächlich niedrigere benötige.
    Im Oktober habe ich mich selbst bei diesen Werten üd gefühlt:
    FT3: 3,2
    FT 4: 1,34

    So niedrige hatte ich noch nie!!

  2. #12
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Schlomis Muddi
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    Standard AW: weiß nicht mehr weiter

    So eindeutig ist das nicht. Denkbar sind auch Wechseljahresbeschwerden - das schlechte Schlafen, Durchfall, Schwitzen und Frieren, dicker Bauch… kommt mir alles bekannt vor. Jedoch nicht im Zusammenhang mit Schilddrüsenhormonänderungen.

    Du hast leider noch immer nicht geschrieben, was hinsichtlich der Kopfschmerzen untersucht wurde. Weitere Ideen wären Nahrungsergänzungsmittel (ich persönlich habe diesbezüglich unschöne Erinnerungen an Vit D und Selen), Lebensmittel-Unverträglichkeiten und Schlafapnoe. Ich würde mich jedenfalls nicht mit „Hormonkopfschmerzen“ zufrieden geben, falls Du eine weitere Diagnostik für überflüssig hälst.

    Formigran hilft übrigens nicht gegen „normale“ Kopfschmerzen. Das ist keine Schmerzmittelresistenz - diese Tabletten passen einfach nicht zur Schmerzursache. Hast Du konventionelle Schmerzmittel schon ausprobiert? Welche?

    Was sagt denn eigentlich der Hausarzt dazu? Wenn Du wegen dauerhafter Kopfschmerzen schon krankgeschrieben werden musstest, wird er doch irgendwas vorgeschlagen haben.
    Geändert von Schlomis Muddi (03.01.23 um 09:12 Uhr)

  3. #13
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    Standard AW: weiß nicht mehr weiter

    Die Ärzte können auch nicht helfen, da bekommt man immer die gleiche Antwort: kann nicht sein... Habe in den letzten 3 Jahren sehr eigenartige Symptome entwickelt, habe diese dann immer abklären lassen (Schwindel-Tests, HNO, Helio bacter etc)
    Leberwerte waren mal etwas schlechter, als es mir besser ging waren diese auch wieder ok, auch die Leukos.
    Gehe dann immer nur zum Arzt wegen der AU. Da ich auch ständig chron. Sinusitis und Erkältungssymptome habe (bei gute Einstellung fast weg) habe ich auch schon geschwindelt und Erkältung/Grippe für die AU angegeben, da der Arzt immer sagt, nur wegen Kopfschmerzen kann man nicht krankschreiben...

    Selen hatte ich mal paar Wochen verucht, habe keine so gute Erinnerung daran. Vit D ab und zu, da selbst das mich aufregt.

    An Schmerzmitteln habe ich versucht: Ibuprofen 400 + 600, Aspirin, Naproxen, Paracetamol, Naratriptane,Sumatriptane bis zu Tilidin.... Dann verschiedene Tees+Pfefferminzöle, dann Procain in Kopf spritzen und auch Botox in Kopf, hat nix geholfen.

    Als ich mal sehr starke Kiefergelenksschmerzen hatte und nix geholfen hat (arbeite beim ZA) habe ich mir Botox einspritzen lassen und das hat echt Wunder bewirkt!!

  4. #14
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    Standard AW: weiß nicht mehr weiter

    Zitat Zitat von Judy76 Beitrag anzeigen
    Das kann ich schwer erklären, vielleicht täusche ich mich auch und es sind vielleicht nur "Dosierungsänderungsbeschwerden"... Da ich die letzte Nacht komplett wach war, keine Sekunde schlaf und trotzdem zum arbeiten bin und nun auch Durchfall habe, ist das doch eindeutig ÜD mit anderen komischen Symptomen/Beschwerden. Vielleicht ändern diese sich, da ich bei ÜD eigentlich etwas anderes Symptome hatte...

    Aber mein Körper sagt mir irgendwie einfach: runter mit der Dosis, obwohl Werte "niedrig", villeicht nach den 3 Jahren einfach alles so durcheinander, dass ich tatsächlich niedrigere benötige.
    Im Oktober habe ich mich selbst bei diesen Werten üd gefühlt:
    FT3: 3,2
    FT 4: 1,34

    So niedrige hatte ich noch nie!!
    Meine Fragen: können sich neue Wohlfühlwerte nach so einem Chaos ändern und tatsächlich sehr viel niedriger sein? Wenn ich mich mit FT4 1,7 über 10 Jahre wohl gefühlt habe und nun scheinen 1,34 zu hoch? Kommt sowas vor?
    Da mittlerweile so viele Symptome dazu gekommen sind, weiß ich einfach nicht weiter? Sonst waren die Symptome eher eindeutig bei zu viel: erhöhter Puls, Wärme, Kopfschmerzen
    Nun fühl ich mich irgendwie überdosiert mit sehr starkem frieren tagsüber + eiskalte Hände+Füße, nachts starkes schwitzen. Dies als Beispiel, können das "neue" ÜD-Symptome sein?
    Das sich Werte so ändern und auch die Symptome?

  5. #15
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    Standard AW: weiß nicht mehr weiter

    Hallo Judy, du bist seit dem 3.1. jetzt bei 112. Davor war es ein hoch und runter bei den Dosen. Damit musste dein Körper klarkommen, sich immer wieder neu justieren, immer wieder anpassen, immer wieder reagieren. Zum Teil hattest du keine Werte mehr zu den Dosen bzw. waren die Zeitabstände zu kurz.

    Ich würde dir vorschlagen, die 112 stur zu halten: 8 Wochen lang. Und erst dann zur Blutabnahme. Egal was passiert, egal welche Symptome. Kein Überlegen, keine Rückschlüsse auf Wohlbefinden oder ob rauf oder runter. Stur durchhalten. Wenn es sein muss mit Krankschreibung. Deine Symptome können gerade alles sein. Da muss zwingend ganz viel Ruhe rein. Nach 8 Wochen Werte und Befinden notieren und dann hier reinstellen. Nur so kommst du ans Ziel und zu neuen Wohlfühlwerten.

  6. #16
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    Standard AW: weiß nicht mehr weiter

    Es ist richtiggehend tragisch, wie sehr an die althergebrachte Unterscheidung der Symptome festgehalten wird. Eine Überfunktion, wenn sie vom eigenen Körper erzeugt wird, macht in der Regel andere Symptome, als wenn sie durch Überdosierung zustande kommt, erklären kann man das teilweise auch. Und außerdem, warum sollte man ausgeprägte Unterfunktionssymptome haben, wenn die Schilddrüsenhormon-Werte sowie der Regelkreis (TSH) das Gegenteil beweisen?

    Zitat Zitat von Judy76 Beitrag anzeigen
    Meine Fragen: können sich neue Wohlfühlwerte nach so einem Chaos ändern und tatsächlich sehr viel niedriger sein? Wenn ich mich mit FT4 1,7 über 10 Jahre wohl gefühlt habe und nun scheinen 1,34 zu hoch? Kommt sowas vor?
    Ist ein wenig doof, dass ich mich wiederhole - aber diese Fragen habe ich im Beitrag #6 eigentlich beantwortet.

  7. #17
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    ...die Frage war allgemein gestellt, nicht wegen gestrigen Wechsel ;-)

    Hatte eben von April-Juni von 137 auf 125 reduziert und diese dann tatsächlich 2 Monate gehalten! Dann ging es mir wieder schlechter und habe versucht stur weiter durchzuhalten. Das habe ich dann nochmals 2 Wochen geschafft bis zum totalen Zusammenbruch mit AU. Die Werte von dann: FT 3: 3,1 + FT 4: 1,44 . Symptome dazu: nachts st. frieren (neu!) dicken Blähbauch (neu!) Kopfschmerzen, vibrieren, Konzentrationsschwierigkeiten+Vergesslichkeit (neu! war immer "the brain" ;-)

    Im Oktober hatte ich noch niedriger Werte: FT 3 3,0 + FT 4: 1,34 . Befinden schlecht, innere Unruhe ohne Ende, Kopfschmerzen und da hat dann das starke Frieren tagsüber begonnen mit Nachtschweiß...

    Kann halt die Symptome nicht mehr zuordnen + kenne meine "neuen" Wohlfühlwerte nicht mehr... die beiden Dinge bereiten Kopfzerbrechen...

    Meine SD-Ärztin meint: hätte zu viel gesenkt und komme nun nicht mehr hoch, das ginge vielen so.....


    Habe einfach massive Probleme in beide Richtungen....

  8. #18
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    aber es wird hier doch auch gefragt: "Gibt es Werte aus der Zeit, als es einem gut ging" ? Ja gibt es! Wieso stimmen diese dann nicht mehr??
    Bzw kann ich ja diese Werte mittlerweile auch mit niedrigen Dosen erreichen als damals mit LT 200.

    Nach was soll man sich nun richten?

  9. #19
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    Standard AW: weiß nicht mehr weiter

    Alles kann sich ändern. Du bist ein Mensch mit komplizierten Prozessen, wirst älter usw. Auch wenn du deine damaligen Werte mit einer niedrigen Dosis reproduzieren kannst, heißt das noch lange nicht, dass es wieder passt.

    Dein Körper ist aktuell im Ausnahmezustand und muss die letzte Zeit erst einmal verarbeiten. Neues Jahr, neuer Ansatz. Die Werte unter 112 werden dir dann die Richtung geben, aber erst nach 8 Wochen.

    Fang auf einem neuen Blatt Papier an. Werte und Befinden unter 112 nach 8 Wochen. Dann eine neue Dosis und diese dann vergleichen. Welche Symptome sind verschwunden, was ist neu etc. Und so robbst du dich voran. Nicht zuordnen zu Unter- oder Überfunktion. Das kann ändern, wechseln, muss nicht immer so sein. Mit dieser Interpretation baut sich in deinem Kopf eine Erwartungshaltung auf, die dich in die Irre leiten kann.

  10. #20
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    Zitat Zitat von Judy76 Beitrag anzeigen
    Nach was soll man sich nun richten?
    Natürlich danach, was jetzt ist. Ich lese 2021:

    Zitat Zitat von Judy76 Beitrag anzeigen
    Dabei ist mir nun aufgefallen, dass ich zu 90% in der Pillenpause diese unsäglichen Kopfschmerzen habe. Habe immer nur auf LT und Dosis geachtet, nun habe ich meine jetzige Pille in Verdacht (Levomin 20). Diese nehme ich seit 2017 und seitdem haben die Kopfschmerzen und häufiger Migräne stark zugenommen! Hatte dies damit nicht direkt in Verbindung gebracht, dachte ab Anfang 40 geht es dann halt langsam mal abwärts
    Was nimmst du jetzt? Pille, keine Pille? Und ja, ab 40 kann es langsam abwärts gehen, bei weniger Östrogen auch wesentlich weniger Schilddrüsenhormonbedarf. Mit Pille tendenziell etwas mehr, ohne Pille weniger.

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