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Thema: Supprimiertes TSH, dadurch Probleme mit Ärzten

  1. #1
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    Unglücklich Supprimiertes TSH, dadurch Probleme mit Ärzten

    Hallo in die Runde,

    ich habe Hashimoto und hatte lange Jahre Schwierigkeiten mit der Einstellung. Auch bei Gaben von über 200µg T4 noch sicht- und fühlbare Unterfunktionssymptomatik. Bereits da war das TSH sehr niedrig.
    Ich habe lange mit meinem damaligen Endo gerungen, bis er der Medikation T4 + T3 zustimmte.
    Seitdem geht es mir deutlich besser, keine UF-Symptomatik mehr, ich kann mein Gewicht beeinflussen usw., aber seitdem ist das TSH supprimiert.

    Jetzt habe ich den Endo gewechselt, weil der frühere leider tüddelig wurde.
    Die neue Ärztin hat (dummerweise finde ich den Arztbrief gerade nicht, so dass konkrete Werte fehlen) an meinen Hausarzt geschrieben, wegen des supprimierten TSH solle ich das T3 reduzieren. Dabei weisen die von ihr festgestellten Laborwerte T4 an der oberen und T3 an der unteren Grenze aus.
    Mein Rückschluss daraus wäre eher: T4 runter, T3 rauf, aber für sie ist T3 offenbar Teufelswerk.

    Momentan geht es mir aus anderen Gründen nicht gut und aufgrund des Briefes von der Endo habe ich jetzt dauernd ausgeprägte Diskussionen mit dem Hausarzt, das läge am supprimierten TSH (???), ich müsse das T3 reduzieren usw. Und ich habe den Eindruck, andere Überlegungen zu meinen Beschwerden werden überhaupt nicht mehr angestellt. Und irgendwann werden sie mir wohl das Rezept verweigern.
    Es gibt bei mir auch keinerlei Hinweis auf Osteoporose oder Herzbeschwerden, die einem supprimierten TSH immer zugeschrieben werden.

    Ich will mich nie wieder so mies fühlen wie damals ohne T3.

    Wie komme ich jetzt aus der Nummer raus?
    - Selber T4 runter- und T3 raufsetzen und hoffen, dass sich dann das TSH normalisiert?
    - Mir einen Privatarzt suchen, der sich mit Konversionsstörungen auskennt (denn bei Kassenärzten zählt das offenbar nicht zum Leistungskatalog und hat demnach nicht vorzukommen)?

    Momentane Medikation: 1 Prothyrid, 1/2 Thybon, jeweils verteilt auf morgens und abends

    Falls jemand einen Arzt in NRW (Rheinland) weiß, der sich mit Konversionsstörungen auskennt, würde ich mich über einen Hinweis freuen.

    Viele Grüße, habt schöne und erholsame Feiertage!

    Kastanie

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von roxanne
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    Standard AW: Supprimiertes TSH, dadurch Probleme mit Ärzten

    Hab ich das richtig verstanden, du nimmst morgens und abends 1 Prothyrid + 1/2 Thybon, also 200 µg LT + 30 µg T3
    Das ist eine ziemliche Menge. Die Werte dazu wären interessant. Ohne diese mag ich nichts sagen außer, senken wäre angebracht.

  3. #3
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    Standard AW: Supprimiertes TSH, dadurch Probleme mit Ärzten

    Zitat Zitat von roxanne Beitrag anzeigen
    Hab ich das richtig verstanden, du nimmst morgens und abends 1 Prothyrid + 1/2 Thybon, also 200 µg LT + 30 µg T3
    Kann aber auch so verstanden werden, dass 1 Prothyrid + 1/2 Thybon insgesamt genommen werden, verteilt auf zwei Male pro Tag. Das wären dann 20 mcg T3, was noch immer ordentlich ist - wenn man bedenkt, dass die tägliche T3-Produktion einer durchschnittlichen Person (Schilddrüsenanteil + Peripherie-Anteil) insgesamt ca. 25 mcg beträgt und durch eine Umwandlungsstörung geht ja nicht alles verloren. Schilddrüsen)gesunde Leute mit jenem Polymorphismus, die eine Umwandlungsstörung verursachen kann, fallen auch nicht reihenweise um wegen T3-Mangel.

    Aber ohne Werte kann man da sowieso nicht viel mehr dazu sagen, als dass 20 mcg T3 schon ein Grund zum Nachenken sein sollte.

    Wenn allerdings deine Annahme stimmt, roxanne ... ja nun. Umso mehr.

    Wenn sich ein Arzt mit Konversionsstörung wirklich auskennt, verschreibt er erst recht nicht solche Mengen.
    Geändert von panna (22.12.22 um 21:54 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: Supprimiertes TSH, dadurch Probleme mit Ärzten

    Klingt verdächtig nach -zu viel Lt führt zu hohem fT4, führt zu niedrigem fT3, führt zu Beschwerden, führt zu T3einnahme, führt zu noch größerer Überdosierung-.
    Interessant und notwendig sind möglichst viele, über einen längeren Zeitraum der Einstellung vorhandene Werte (idealerweise von Beginn an), dann kann man eher sehen, wo der Fehler lag/liegt.

    Ob ein Arzt nun Dosen verschreiben muss/müsste, die schlicht und ergreifend zu hoch sind (und davon ist bei der Dosis -fast- auszugehen) weiß ich nicht. Prinzipiell darf ja jeder mit seinem Körper selber machen, was er will.
    Auf Werte (vor allem fT3 und fT4) bin ich aber erstmal sehr gespannt. ��

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