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Thema: Neuling: Hilfe bei Ersteinstellung/Einschätzung der Werte

  1. #41
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    Standard AW: Neuling: Hilfe bei Ersteinstellung/Einschätzung der Werte

    Es ist ganz einfach die Erfahrung, die wir immer wieder hier machen. Deine Werte waren nicht für die Tonne, aber sie waren nicht endgültigaber es kann (muss nicht) passieren, dass einem erst *nach* Erreichen eines stabilen Serumspiegels anfängt gut zu gehen. Und öfter landet man dann eben nach Monaten erneut bei einer damals viel zu schnell geänderten Dosis. Ein gut Teil der Leute hier hat oder hatte Probleme, die auf nichts anderes als ein zu ungeduldiges Steigern nach Einstieg zurückführbar sind. *Ich* hätte bei 112 nicht erhöht, aber das ist nun passiert.

    Nein, eine Spannbreite für alle gibt es nicht.

    Und ist das wirklich normal, dass das Befinden 8 Wochen echt mies sein kann und nach 12 Wochen kann es perfekt sein?
    Wer sagt das denn? Bei dir waren es eben 5 Wochen. Wie schon öfter geschrieben, die erste postoperative Kontrolle kann nach 4-5 Wochen erfolgen, damit man sich nicht grob vertut. Danach aber am besten lange abwarten. Ja, bei jeder Änderung. Und nein, bei Krankheiten usw sollte man nichts ändern (und gar nicht erst Kontrolle machen, erst wenn länger wieder gesund) .

  2. #42
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    Standard AW: Neuling: Hilfe bei Ersteinstellung/Einschätzung der Werte

    Danke, panna, auch für das geduldige Antworten. Ich suche nur nach Strohalmen. Irgendwas wie, in drei Monaten wird es spürbar besser oder so. Etwas zum Festhalten, irgendwas positives. Ach menno.

  3. #43
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    Standard AW: Neuling: Hilfe bei Ersteinstellung/Einschätzung der Werte

    Liebe Panna, liebes Forum,

    da eine neue Krankschreibung fällig war, wurden auch gleich Blutwerte gemacht. Es sind zwar erst 4 Wochen nach Dosiserhöhung auf 118,25, aber ich würde mich über eine Zwischeneinschätzung sehr freuen.

    a) Diese Dosis ist vom Befinden her nicht gut, aber von allen anderen Dosierungen die Beste. Manche Symptome haben sich abgeschwächt. Wonach sieht die Entwicklung aus? 4 Wochen lang wurde es immer besser und nun in der 5. Woche kommt phasenweise leichte innere Unruhe dazu. TSH ist wieder gesunken, aber ft3 gestiegen. Zuviel Hormone trotz besserem Befinden?

    b) Für den Zeitraum 12.9. bis 14.10. habe ich noch die Ergebnisse der BE aus Labor B ergänzt. Um diese musste ich kämpfen. Habe jetzt aber für diesen Zeitraum die Ergebnisse aus beiden Labors gleichzeitig. Damit kann man bestimmt das Laborergebnis des vorletzten Zeitraums besser beurteilen, da jetzt zweimal bei diesem Labor Werte vorliegen in unterschiedlichen Zeiträumen. Kann man dadurch eventuell noch was anderes ablesen?

    Es wäre toll, wenn ich eine Zwischeneinschätzung bekommen könnte. Die letzte Dosis halte ich bisher. Kann ft4 noch sinken, ft3 steigen und das TSH wieder steigen? Und ggf. welche Lösung könnte passieren? Brauche ich vielleicht Thybon? Tausend Dank.

  4. #44
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    Standard AW: Neuling: Hilfe bei Ersteinstellung/Einschätzung der Werte

    Zitat Zitat von Dinilife Beitrag anzeigen

    Es wäre toll, wenn ich eine Zwischeneinschätzung bekommen könnte. Die letzte Dosis halte ich bisher. Kann ft4 noch sinken, ft3 steigen und das TSH wieder steigen? Und ggf. welche Lösung könnte passieren? Brauche ich vielleicht Thybon? Tausend Dank.
    Bitte immer dazu schreiben zu den Werten im Profil: um wie viel Uhr, wann letzte LT-Einnahme? - Zumindest meine (vorläufige Vorab-)Meinung hast du ja zu 118:

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    das, was seit August gelaufen ist (Rauf-Runter-Rauf) (ist) ziemlich ungünstig und erschwert die Einstellung sehr ...... wenn du nicht bereits wieder hochgegangen wärest, hätte ich gesagt: Bleib bitte noch eine Runde unter 112, einzig aus Gründen einer gewissen Konsolidierung, weil das, was in den ersten 3-5 Wochen passiert, nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss ist. Geht jetzt aber nicht mehr wirklich gut, weil du bereits geändert hast. ... Mit deinem fT3 könnten wir uns näher beschäftigen, wenn du auf einer halbwegs für dich guten LT-Dosis stehen bleibst.
    Kann ft4 noch sinken, ft3 steigen und das TSH wieder steigen? Und ggf. welche Lösung könnte passieren? Brauche ich vielleicht Thybon?
    Es ist alles viel zu früh.

    Guck doch mal hier, gerade gestern jemandem geschrieben, der die nötige Geduld aufbrachte:

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Hallo May,
    Deine Werte sind gut, da gibt es nichts zu meckern*. Was mich immer wieder verblüfft: Kontrolle nach 4 Wochen, ja, wir wissen ja, dass das zu früh ist. Kontrolle nach 6 Wochen, schon viel besser. Deine allererste Kontrolle war nach 7 Wochen. Und dennoch haben sich die Werte eben auch nach 7 Wochen noch einmal geändert (jetzt ist die OP über 3,5 Monate her).

  5. #45
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    Standard AW: Neuling: Hilfe bei Ersteinstellung/Einschätzung der Werte

    Hallo Panna,
    die letzte LT-Einnahme habe ich jeweils ergänzt. BE ist immer zur gleichen Zeit, Tabletteneinnahme auch. Also immer so 25 Stunden.

  6. #46
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    Standard AW: Neuling: Hilfe bei Ersteinstellung/Einschätzung der Werte

    Ich war nur verunsichert, weil es mit der aktuellen Dosis die letzten 4 Wochen stetig bergauf ging und alles aushaltbar wurde und Symptome auch weggingen. Ich wollte dieses bessere Befinden mit Blutwerten hinterlegen. Aber ich verstehe nicht, warum es in der jetzigen Woche wieder bergab geht. Ohne MB oder HT dürfte das doch nicht schwanken?

  7. #47
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    Standard AW: Neuling: Hilfe bei Ersteinstellung/Einschätzung der Werte

    Zitat Zitat von Dinilife Beitrag anzeigen
    Ich war nur verunsichert, weil es mit der aktuellen Dosis die letzten 4 Wochen stetig bergauf ging und alles aushaltbar wurde und Symptome auch weggingen. Ich wollte dieses bessere Befinden mit Blutwerten hinterlegen. Aber ich verstehe nicht, warum es in der jetzigen Woche wieder bergab geht. Ohne MB oder HT dürfte das doch nicht schwanken?
    Das ist nichts Ungewöhnliches Dini, kommt sogar sehr häufig vor - erst gut/besser, dann wieder nicht.
    Ohne MB oder HT dürfte das doch nicht schwanken?
    Das liegt nicht an HT oder MB. Das liegt an einer neuen Hormondosis, die Anpassung dauert eben. Und klar gibt es Schwankungen, an der Hormonzufuhr hängt ja unglaublich viel an anderen Prozessen. Der Körper strebt nach einer Homöostase, einem Gleichgewicht der Hormonversorgung - hat man eine Schilddrüse, dann wird die Versorgung durch diverse Regelkreise ganz fein reguliert. Es ist schon eine große Umstellung, wenn T4 nicht aus der Schilddrüse kommt.

    Leider gibt es nur eines: Geduld. Und wenn du nun 118 nimmst, dann solltest du dich vergewissern, ob die Dosis auf Dauer gut oder doch nicht gut ist. Also - ja, Geduld. Es gibt nichts anderes, was ich dir anbieten kann.

  8. #48
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    Standard AW: Neuling: Hilfe bei Ersteinstellung/Einschätzung der Werte

    Danke, panna. Ich bin über jede Rückmeldung echt dankbar. Auch Antworten, wie das ist nichts Ungewöhnliches, beruhigen mich und geben Kraft die nächsten Tage anzupacken. Habe von meinem Arzt Thybon verschrieben bekommen, aber noch nicht genommen. Er ist für eine Umwandlungsstörung. Wahrscheinlich hat mein Unterbewusstsein bei der letzten Verbesserung an Spontanheilung geglaubt, um Weihnachten doch noch zu genießen. Aber ja, ich bin keine Ausnahme und mein Vorsatz fürs neue Jahr: geduldig sein.

    Eine schöne Weihnachtszeit für dich und danke, dass es dich gibt.

  9. #49
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    Standard AW: Neuling: Hilfe bei Ersteinstellung/Einschätzung der Werte

    Zitat Zitat von Dinilife Beitrag anzeigen
    . Er ist für eine Umwandlungsstörung.
    Ob du T3 brauchst, kann man noch nicht wissen. Auch der Arzt nicht. Dazu muss man zuerst eine gute T4-Einstellung haben, um zu sehen, was die Umwandlung macht - bzw. wie es dir geht.

    Dein Nüchtern-fT4 liegt momentan hoch, das TSH niedrig. Das verursacht beinahe immer eine reduzierte Umwandlung. Aber das ist hausgemacht, eine Art defensive Maßnahme und keine Störung. Nicht zufällig habe ich dir zugeflüstert, dass die 118 evtl. zu viel sein könnten.

    T3 entsteht zu 80% im Körper, nicht in der Schilddrüse. Diese 80% unterliegen durch die OP keinerlei Störung. Dass bei Operierten das restliche ca. 20% (ca. 5-6 mcg) T3, die die Schilddrüse selbst täglich ausschüttet, fehlen kann, ist bekannt. Es ist fraglich, ob man diese Menge bei Operierten immer automatisch dazu geben sollte. Die T3-Präparate sind nämlich eine ziemlich drittrangige Nachahmung der natürlichen Ausschüttung. Und deswegen: Abwarten! nicht wenige wurden mit T3 nicht glücklich und deswegen sollte man erst die T4-Einstellung machen. Es ist ga nz klar notwendig zu wissen, wie viel T4 du brauchst, um möglicht auch gut umzuwandeln und ein beinahe perfektes Befinden zu haben. Denn das T3 sollte man nicht auf die T4-Einstellung draufpacken, sondern einen Teil des T4 durch T3 ersetzen.

    Dini es ist zu früh und nochmal: Ungeduld hat schon einige Einstellungen zerschossen. Auch die zu frühe unüberlegte Gabe von T3.

    Nicht zu früh ist es, diese Dinge zu lesen und zu verstehen:
    https://www.ht-mb.de/forum/entry.php...nkind-fT3-Wert
    https://www.ht-mb.de/forum/entry.php...on-%DCbersicht

  10. #50
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    Lieben Dank für die Infos und Links. Ich habe folgende Begründung bekommen. Der heiße Knoten hat so viel T3 produziert, dass im Körper nichts mehr umgewandelt wurde weil unnötig und er quasi durch eine vermutete jahrelange Überfunktion durch den Knoten eine Umwandlung verlernt hat und es Zeit braucht, bis das wieder funktioniert. T3 sollte dann nach ein paar Monaten wieder ausgeschlichen werden. Allerdings hat ft3 seit OP mit den letzten Werten einen Höchststand, wenn auch einen niedrigen.

    Wahrscheinlich hadere ich so mit meiner Situation, weil ich inzwischen glaube, dass die Totalop hätte gar nicht sein gemusst. Ich wurde so bedrängt, ohne dass eine Therapie vorher ordentlich versucht wurde. Es waren ja nur 14 Tage.

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