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Thema: Op nach Hyperthyreose bei multifokaler Autonomie

  1. #41
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    Standard AW: Struma multinodosa-Hyperthyreose bei multifokaler Autonomie beidseits-Total-OP

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Bereits besprochen und auch vorgeschlagen.
    (Bei Ü70 und durch Autonomie u.U. vorgeschädigt sollte man da allerdings vor- und umsichtig sein)
    Hab ich gesehen, dass da schon ein Vorschlag kam. LT4 überdosiert halte ich persönlich bei ü70 für kritischer als einen Krümel T3.

    Aber war auch nur kurz „mein Senf“ und bin auch schon wieder weg.

  2. #42
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    Standard AW: Struma multinodosa-Hyperthyreose bei multifokaler Autonomie beidseits-Total-OP

    Ich werde eisern die 8 Wochen durchziehen.

    Danke für Eure Antworten!

  3. #43
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    Standard AW: Struma multinodosa-Hyperthyreose bei multifokaler Autonomie beidseits-Total-OP

    Hallo panna,

    eigentlich sollte ich 8 Wochen mit Euthyrox 68 mcg durchhalten. Ich habe genau dieseselben Beschwerden wie bei Einnahme von 75 mcg. Aus diesem Grund bin ich am 12.11.22 (nach 2 Wochen) auf 65,5 mcg runter. Mein Befinden ist katastrophal, die Symptome sind nicht mehr zu ertragen. Seit 25.11.22 (ca. 10 Tagen) habe ich massiven Kopfdruck, Schwindel, Zittern, Schwitzen, Magen u. Bauchschmerzen, innere Unruhe, seit 3 Tagen breiigen Stuhlgang. Heute nacht massive innere Unruhe, Herzpochen/flattern, Zittern, starke Wadenschmerzen, dachte, ich müsse ins Krs..
    Besonders das Herzflattern beunruhigt mich sehr. Zur Beruhigung nehme ich Passionsblume u. Rosenwurz, wegen Blutdruck 0,50 mg Candesartan, sonst keine Medis mehr.
    Wegen der nicht zu ertragenden Symtome habe ich heute bis jetzt 62 mcg genommen. Trotzdem habe ich immer noch Herzpochen, Schwindel, Magenschmerzen,Kopfdruck/schmerzen, Benommenheit. Set der OP Schwellung d. Unterlider, ständige Nebenhöhlenentzündung.
    Ich möchte jetzt nach 6 Wochen eine BE durchführen lassen, um zu erfahren, in welche Richtung es sich entwickelt. Ich schaffe es einfach nicht mehr, die Symptome zu ertragen, glaube, ich bin noch überdosiert, oder vertrage ich synthetische Hormone nicht?
    Ich erbitte nochmals Euren Rat!

    PS Mein TSH-Wert lag vor d. OP 10.21 bei 0,08, FT3 4,02, FT4 1,60 die Jahre davor bei 0,02 (Überfunktion) sehr schlechtes Befinden wie jetzt.
    Geändert von helka (04.12.22 um 16:07 Uhr)

  4. #44
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    Standard AW: Struma multinodosa-Hyperthyreose bei multifokaler Autonomie beidseits-Total-OP

    Ich würde nicht mehr am LT schrauben, sondern mir Liotir besorgen, das ist T3 und kann feiner dosiert werden als Prothyrid, Novo oder Thybon. Zum einen gibt es dir mehr Sicherheit und zum anderen sehe ich nicht, dass du mit LT allein Wohlbefinden erreichen kannst. Deine Aggressivität scheint mir vom fehlenden T3 zu kommen. Falls dein Arzt dir kein Liotir verschreibt, kannst du auch versuchen Prothyrid (100 T4/10T3) zu achteln und den Anteil an LT entsprechend anpassen. Das Prothyrid versuchen ab 10 Uhr morgens dann nehmen.

  5. #45
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    Standard AW: Struma multinodosa-Hyperthyreose bei multifokaler Autonomie beidseits-Total-OP

    Hallo Janne 1,

    danke für Deine schnelle Antwort, versuche, die Tage bei meinem HA-Termin zu bekommen.
    Er möchte mir das Liotir verschreiben, wäre mir auch lieber als Kombipräparat Prothyrid.
    LG

  6. #46
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    Standard AW: Struma multinodosa-Hyperthyreose bei multifokaler Autonomie beidseits-Total-OP

    Zitat Zitat von helka Beitrag anzeigen
    Ich möchte jetzt nach 6 Wochen eine BE durchführen lassen, um zu erfahren, in welche Richtung es sich entwickelt..
    Warte mal, wieso nach 6 Wochen? Du schreibst, du bist am 12.11. auf 65,5 runter, das sind doch wieder nur 3 Wochen? Wenn dir 75+3 zu viel waren und du dann auf 68 gegangen bist - dann ist jetzt die weitere Reduktion um 3 mcg irgendwie eher - hm, Kosmetik, aber jetzt warte bitte nochmal ab, statt wieder eine zu frühe Kontrolle zu machen.

    Beschaffe dir erstmal überhaupt gar keine Präparate, ohne deine gegenwärtige Wertelage zu kennen. Und die kann man nach 3 Wochen nicht kennen. Warte bitte wenigstens bis wenige Tage vor Weihnachten bei gleicher Dosis und bitte Blut vor LT-Einnahme abnehmen zu lassen! Also LT an dem Tag erst danach einnehmen.

    Es hat keinen Sinn, bei noch nicht eingestelltem fT4 ein T3-Präparat zu nehmen - du bist Ü70 mit einem durch Dauer-ÜF vorgeschädigten Herz, da muss man vorsichtig sein.
    Geändert von panna (04.12.22 um 16:27 Uhr)

  7. #47
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    Standard AW: Struma multinodosa-Hyperthyreose bei multifokaler Autonomie beidseits-Total-OP

    Hallo panna,

    75+3=78 nur 9 Tage eingenommen.
    ich dachte, die 3 mcg von 68 auf 65,5 wären nicht so gravierend, deshalb die BE nach 6 Wochen. Heute morgen habe ich 62,5 genommen (Symtome waren etwas milder, habe ich empfunden). Wenn ich noch 3 mcg dazu nehme=65,5 mcg, habe ich Bedenken, dass ich wieder verstärkt Herzflattern u. Schwindel bekomme.
    Bin im Oktober `22 70 Jahre geworden. Vor einem Jahr wurde mein Herz untersucht, laut Doc ist mein Herz gesund. Danach auch 3-mal EKG`s ohne Befund.
    Trotzdem macht mir das Herzflattern große Sorgen! Inwieweit muss ich Deiner Meinung nach vorsichtig mit meinem Herzen sein? Wäre jetzt eine BE nicht doch sinnvoll? 6 Monate nach der OP fühle ich mich kein bisschen besser als vor der OP, eher schlechter. Bin überhaupt nicht belastber.
    Ich werde immer verzweifelter!

    Danke für Deinen Rat!
    Geändert von helka (04.12.22 um 17:45 Uhr)

  8. #48
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    Standard AW: Struma multinodosa-Hyperthyreose bei multifokaler Autonomie beidseits-Total-OP

    Zitat Zitat von helka Beitrag anzeigen
    Hallo panna,

    ich dachte, die 3 mcg von 68 auf 65,5 wären nicht so gravierend, deshalb die BE nach 6 Wochen. Heute morgen habe ich 62,5 genommen (Symtome waren etwas milder, habe ich empfunden). !
    Liebe Helka, bitte verstehe, dass es unmöglich ist, belastbare Werte zu einer Dosis X zu bekommen, wenn du diese Dosis X nicht strikt und unverändert für mindestens 6 Wochen durchnimmst. Da fährt die Eisenbahn drüber, egal ob 3 mcg wenig oder viel sind. Diese Zeit ist nötig, um einen halbwegs konstant aufgebauten Serumspiegel messen zu können. Sonst wird irgendwas gemessen, aber nicht das, was diese Dosis X tatsächlich bewirkt.

    3 Wochen 68 mcg und weitere 3 Wochen 65 mcg ist eben nicht wirklich die Mitte, also 66,5 mcg. Und wenn du ab heute dann 62 mcg nimmst, dann natürlich noch weniger. Welche Schlüsse sollte man aus Werten ziehen, die unzuverlässig sind?
    Plus: Die LT-Dosis (T4) wirkt sich auf den fT3-Wert aus sowie auch aufs TSH. Aber nicht am gleichen Tag ...

    Damals, als du von 75 senken wolltest, hast du geschrieben:
    Ich habe heute morgen um 7.00 Uhr die vorgeschlagene 62,5 genommen (1/2 v. 75 u. eine 25 Euthyrox). Habe danach Kopfdruck, Spannungskopfschmerz, Benommenheit, leichten Schwindel, Zittern, spüre mein Herz anders schlagen. Ist der hohe Sprung von 78 auf 62,5 die Ursache? ...Ich reagiere ja sehr schnell auf jede Veränderung.
    Nein, das haben wir dir an der Stelle ja auch schon geschrieben. Der Serummspiegel ändert sich nicht sofort sondern langsam, während der folgenden Wochen. Die Halbwertszeit des Thyroxin ist für jede Person gleich lang (bzw. im Alter noch etwas länger) , jene 62 mcg war an dem Tag nicht dein aktueller Serumspiegel. Der setzte sich auf Grund der Einnahmen der vergangenen Wochen zusammen. Auch wenn du eine Reaktion spürst, kann man die Einstellung mit LT nicht auf Grund des Tagesbefindens vornehmen oder sie ändern. Natürlich kannst du deine Blutentnahme machen, aber erwarte keine Hilfe von uns, weil das eben auf Grund zu früh gemachten Werte nicht geht.

    Inwieweit muss ich Deiner Meinung nach vorsichtig mit meinem Herzen sein?
    Jahrelange Autonomie - und auch jahrelange Hemmertherapie, die ungute Schilddrüsenwerte macht - belasten den Stoffwechsel und eben auch das Herz, vielleicht liest du das mal durch:
    https://www.herzklappenhilfe.de/herz...herz-belasten/
    Dein Herz kann organisch gesund, aber seine Funktion beeinträchtigt sein bei jeder unguten Hormonlage, weil die Schilddrüsenhormone eben die Taktgeber sind. Das führt dann u.U. zu irreversiblen Schäden.

    T3 ist das direkt wirksame Hormon, T4 nicht oder kaum. Deswegen sollte man mit T3 sehr viel vorsichtiger umgehen und erstmal überhaupt eine T4-Einstellung anstreben, bevor man zu T3 greift, sollte es nötig sein. ABer die T4-Einstellung schaffst du nicht, wenn du die Dosis ständig änderst, so dass man nicht wissen kann, woran du bist.

  9. #49
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    Standard AW: Op nach Hyperthyreose bei multifokaler Autonomie

    Hallo panna,

    danke nochmals für Deinen Rat, ich möchte ihn auch weiterhin von Dir/Euch haben! Ich habe die Dosierung u. Zeiten nicht einhalten können, da ich die erwähnten Beschwerden einfach
    nicht ertragen kann. Liegt es an meinem Alter? Solche starken Beschwerden hatte ich während meiner Überfunktionszeit nicht. Du hast mir Prothyrid auch schon mal empfohlen, warum soll es jetzt nicht gut sein? Egal ob 78, 68 o. 65 mcg , die Symptome sind immer dieselben. Vom 22.05.22 bis 18.07.22 (fast 2 Mon.) LT 75 Henning (s. Profil) eingenommen. Nach 2 Monaten regelm. Einnahme hat sich nichts eingependelt. Es wurde immer schlimmer. Wie ist das zu erklären? Deshalb bin ich zu Euthyrox übergegangen, in der Hoffnung, dass es besser wird, leider nicht.

    LG

  10. #50
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    Standard AW: Op nach Hyperthyreose bei multifokaler Autonomie

    Hallo helka,

    ich kann dir keine Lösung bieten, da ich seit meiner Totalop Ende August 2022 selbst auf der Suche nach meiner Dosis bin. Ich kann dich nur virtuell in den Arm nehmen, was ich hiermit tue. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und ja, die Symptome können grausam sein. Aber du hast mir was voraus. 75 hast du 2 Monate gehalten. Und wenn es eher schlechter danach war, ist es vielleicht nicht deine Dosis. Kannst du auf deiner ToDo-Liste schon mal abhaken unter Erkenntnisgewinnung. Aber gib den anderen Möglichkeiten auch diese Chance von mind. 8 Wochen. Vorher ist es ein Mix aus allem Möglichen und wenn es dir besser gehen sollte, weißt du gar nicht, welche Dosis oder welcher Mix verantwortlich war. Das kannst du ja dann ein zweites Mal gar nicht mehr nachbilden.

    Und das dieses Absitzen an die Substanz geht, gerade wenn man sich mies fühlt, verstehe ich zu gut. Ich halte meine neue Dosis gerade zwei Wochen und würde am liebsten mit dem Kopf gegen die Wand rennen und was Neues probieren, auch wenn ich am Boden krieche. Wir können ja zusammen Wochen zählen.

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