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Thema: Stille Mitleserin braucht Eure Unterstützung :-)

  1. #11
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    Standard AW: Stille Mitleserin braucht Eure Unterstützung :-)

    Zitat Zitat von Beruhigungstee Beitrag anzeigen
    Ist noch eine Runde unter 5 mg angesagt? Im Idealfall liegen die fT4 im unteren Viertel, nicht wahr?
    Nicht im Idealfall liegen sie dort, sondern, erfahrungsgemäß, kann alles andere (bei noch positiven TRAK) bedeuten, dass sie weiter steigen.

    Wäre die Wechseldosis 5/7.5 oder 5/5/7.5 sinnvoll, um die fT3 und fT4 im Zaum zu halten, um die fT3 davon abzuhalten, noch höher zu klettern?
    Ich würde eher befürchten, dass dich das erneut in die Unterfunktion bringen könnte. Momentan sieht es nicht danach aus, dass erhöht werden müsste.

    Sie sagte, der noch immer erhöhte TSH sage aus, dass mein Organismus mehr fT4 und fT3 benötige und dass ich meinem Körper ruhig Vertrauen schenken könne.
    Vertrauen? - dein Körper hat dir ja auch den MB gebraut. Und das erhöhte TSH ist, von der Perspektive aus, wo es herkommt (weil viel zu "mutig" hin und herdosiert wurde), ist das TSH nicht auf dem Weg nach oben, sondern kommt von oben. D.h., die momentane Position spiegelt nicht deine freien Werte wieder, sondern ist schlicht noch unterwegs dahin, sie spiegeln zu können, wenn sie so blieben, wie sie jetzt sind.

    Tja, TRAK wären jetzt gut, aber uns bleibt nur die Kristallkugel. Das waren immerhin zweistellige TRAK am Anfang. Was würdest du von einer Wechseldosis 5/5/2,5 halten, für die nächsten 2 Wochen? Von allem etwas.
    Rutschst du damit wieder etwas runter, dann kann man etwas mutiger werden.

  2. #12
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    Standard AW: Stille Mitleserin braucht Eure Unterstützung :-)

    Lieben Dank für Deine Antwort, Panna! :-)

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Momentan sieht es nicht danach aus, dass erhöht werden müsste.
    Ich bin froh und es beruhigt mich, dass Du das sagst. :-) Es ist ja ein gutes Zeichen, dass die fT3 während der letzten zwei Wochen unter 5 mg lediglich um 0.3 anstiegen und nicht in die Höhe schossen.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Vertrauen? - dein Körper hat dir ja auch den MB gebraut. Und das erhöhte TSH ist, von der Perspektive aus, wo es herkommt (weil viel zu "mutig" hin und herdosiert wurde), ist das TSH nicht auf dem Weg nach oben, sondern kommt von oben. D.h., die momentane Position spiegelt nicht deine freien Werte wieder, sondern ist schlicht noch unterwegs dahin, sie spiegeln zu können, wenn sie so blieben, wie sie jetzt sind.
    Genau, schliesslich greift mein Körper (das Immunsystem) Teile des eigenen Teams an. Ich werde erst wieder anfangen, meinem Körper ein klitzeklein wenig zu vertrauen, wenn er die TRAK-Trolle zurückpfeift. Bis dahin bleibe ich ein pedantischer Kontrollfreak.

    Das TSH ist, wie ich zum Glück hier im Forum lernen durfte, das denkbar unzuverlässigste Barometer, um die Dosierung der Hemmer danach auszurichten, solange die TRAK auf den Rezeptoren hocken.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Tja, TRAK wären jetzt gut, aber uns bleibt nur die Kristallkugel. Was würdest du von einer Wechseldosis 5/5/2,5 halten, für die nächsten 2 Wochen? Von allem etwas.
    Ich verstehe nicht, warum sich mein Hausarzt und seine Mitarbeiterinnen derart sträuben, die TRAK mitbestimmen zu lassen. Während der Blutentnahme am Dienstag versuchte ich so "unrechthaberisch" wie möglich darzulegen, dass die TRAK-Werte eben doch wichtig seien für die Dosierung, besonders wenn es um die Senkung der Dosis gehe. Sie bräuchten mir als medizinischem Laie ja nicht zu glauben, sondern könnten selbst nachlesen, ob dem so sei.

    Die Wechseldosis 5/5/2.5 klingt genau richtig. Den ersten 5er des Trios werde ich heute schlucken. Am Montag rufe ich beim HA an und vereinbare den nächsten Labortermin in vierzehn Tagen.

    Ich danke Dir von Herzen für Deine Hilfe! <3
    Geändert von Beruhigungstee (24.09.22 um 01:38 Uhr)

  3. #13
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    Standard AW: Stille Mitleserin braucht Eure Unterstützung :-)

    Zitat Zitat von Beruhigungstee Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht, warum sich mein Hausarzt und seine Mitarbeiterinnen derart sträuben, die TRAK mitbestimmen zu lassen. Während der Blutentnahme am Dienstag versuchte ich so "unrechthaberisch" wie möglich darzulegen, dass die TRAK-Werte eben doch wichtig seien für die Dosierung, besonders wenn es um die Senkung der Dosis gehe. Sie bräuchten mir als medizinischem Laie ja nicht zu glauben, sondern könnten selbst nachlesen, ob dem so sei.
    Nicht ganz, ich muss das präzisieren. Man braucht keineswegs jedes Mal die TRAK, das nicht. Auf jeden Fall anfangs und dann doch ab und an - auf jeden Fall nach 6 Monaten, weil man da doch ein wenig den Rückgang oder Nicht-Rückgang des autoimmunen Angriffs einschätzen kann. Und darüber hinaus, ab und an die TRAK sind sehr hilfreich für die Dosierung - zum Beispiel jetzt, wo man das noch supprimierte TSH entweder als Zeichen anhaltenden Autoimmunaktivität oder aber als bloß etwa lahmer Geselle interpretieren könnte, wenn man wüsste, wohin sich die TRAK entwickelt haben. Und bei dir sind schon einige Monate vergangen, bei einem zweistelligen Wert am Anfang könnte der Arzt schon schauen, ob und was inzwischen passiert ist. Die TRAK sind also keine absolute Notwendigkeit und Hausärzte schonen ihr Budget.

    So haben wir eben nur das TSH, das man, nochmal, doch sehr wohl mitberücksichtigen muss bei der Dosierung, denn wäre es in voller Pracht da, könnten die Senkungsschritte anders aussehen.

  4. #14
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    Standard AW: Stille Mitleserin braucht Eure Unterstützung :-)

    Erst bei der vorletzten und letzten Kontrolle bat ich darum, die TRAK ebenfalls mitbestimmen zu lassen, vor allem wegen der Dosierung. Ich dachte, falls die Autoimmunaktivität ein bisschen verebbt und die TRAK gesunken seien, bräuchte ich keine Angst vor Dosisreduktionen zu haben. Nachdem ich Deine Antwort gelesen hatte, beschloss ich, den Hausarzt erst im Dezember, sechs Monate nach der Diagnose, erneut mit den TRAK zu piesacken. Wenn es am knappen Budget liegt hilft es vielleicht, wenn ich anbiete, die Bestimmung der TRAK aus eigener Tasche zu bezahlen *hoff*.

    Da ich während der letzten beiden Wochen aus einer Unterfunktion auftauchte, befindet sich mein TSH noch auf dem Weg nach unten, wie Du mir so gut erklärtest. Ich vermute, mein TSH wird seine wahren Werte in den folgenden Wochen unter mehr oder minder gleichbleibender Dosis zeigen.

    Thanks a million, Panna! :-)

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