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Thema: Gewichtszunahme durch Hashimoto

  1. #1
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    Standard Gewichtszunahme durch Hashimoto

    Hallo liebe Forenmitglieder,

    ich würde gerne wissen, warum man bei Hashimoto zunimmt? Und warum ist es so schwer wieder abzunehmen?
    Habt ihr darüber schon etwas gehört?

    Viele Grüße

    Sanny

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Schlomis Muddi
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    Standard AW: Gewichtszunahme durch Hashimoto

    Warum nimmt man bei Hashi zu? Woher hast Du die Info? Wenn es so einfach wäre, müsste man die Erkrankung bereits ab Beginn diagnostizieren können. Aber das ist nicht der Fall.

    Es könnte sein, dass Du mit unpassender Hormonversorgung (zu viel oder zu wenig) zunimmst. Das hat aber nicht mit dem Autoimmunprozess an der Schilddrüse zu tun.

    Ansonsten hast Du genau dieselben „Fallen“ wie alle anderen, die zur Gewichtszunahme führen (zu viele Kalorien bei zu wenig Verbrauch, Insulinresistenz, Alter bzw. Wechseljahre, irgendwelche Medikamente usw.).

  3. #3
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    Standard AW: Gewichtszunahme durch Hashimoto

    Meist sind es Co-Faktoren aber auch sogn. Eiweißeinlagerungen durch eine Unterfunktion sind möglich. Co-Faktoren können z. B. Pille, Insulinresistenz, etc. sein. Wobei eine Unterfunktion auch dazu führen kann, dass die Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin produziert.

  4. #4
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    Standard AW: Gewichtszunahme durch Hashimoto

    Danke für eure Antworten. Ich dachte, dass man bei Hashimoto zunimmt, aber das ist scheinbar nicht immer der Fall.

  5. #5
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    Standard AW: Gewichtszunahme durch Hashimoto

    Nicht zwangsläufig nimmt man allein über der Diagnose „Hashimoto“ zu.
    Besonders nicht zu Beginn der Erkrankung, da in der Phase vorübergehend zunächst sogar eine Überfunktion auftreten kann, die mit einem „übereifrigen“ Stoffwechsel einhergeht und damit anfänglich auch GewichtsABNAHMEN bedingen kann.

    In Fällen der atrophen Form verkleinert sich die Schilddrüse häufig über die Zeit, und das bedingt dann vielfach den Übergang in die Unterfunktion. Und den Bedarf einer Substitution mit Schilddrüsenhormonen. In vielen Fällen tritt zuvor eine unerwünschte GewichtsZUNAHME auf. Infolge des insgesamt verlangsamten Stoffwechsels im gesamten Organismus. Wie eine grundlegende „Motor-Schwächung“.

    Auch hier jedoch bestätigen Ausnahmen die Regel – es gibt auch Betroffene, die trotz Unterfunktion mit Problemen zu kämpfen haben, einen ungewünschten GewichtsVERLUST auszugleichen. Entsprechende Schilderungen finden sich auch hier im Forum. Das „Chamäleon Hashimoto“ an der Stelle.

    Häufig allerdings klagen Unterfunktions-Betroffene über GewichtsZUNAHME und beträchtliche Schwierigkeiten, entstandenes Übergewicht wieder abzubauen.

    Dazu gibt es ganz verschiedene Erklärungsansätze. Theorien etwa sind:
    a) Keine gesunde Verstoffwechselung über einem trägen, müden Darm, der infolge dessen, dass bei bestehender Unterfunktion der gesamte Organismus quasi auf Sparflamme läuft, über einer verlangsamten Darmperistaltik deutlich langsamer Nährstoffe und darüber auch Kalorien durch das System schleust. So dass der Organismus womöglich darüber über Gebühr davon verwertet.
    b) Das wohl häufig mit Hashimoto vergesellschaftete Leaky-Gut-Syndrom: Die geschädigte Darmwand bedingt eine Beeinträchtigung der Schutzfunktion der Darmschleimhaut gegen Krankheitserreger und Toxine; nicht nur „Gewolltes“, sondern auch schädliche Stoffe gelangen in den Blutkreislauf – und beeinträchtigen darüber den Stoffwechsel.
    c) Eine Schilddrüsenunterfunktion kann, über dem beschriebenen allgemeinen „Sparflammen-Effekt“ auch die Funktion der Leber beeinträchtigen – und damit deren wesentliche Rolle in den Stoffwechselprozessen. Ablesbar an erhöhten Cholesterinwerten. Oh Schreck – Fettleber trotz subjektiv durchaus gesunder und ausgewogener Ernährung?
    d) …

    Hoffnung macht an der Stelle eine passende Ersatzmedikation mit Schilddrüsenhormonen. Wobei die erhofften Effekte auf das Gewicht allerdings ausgerechnet zumeist am längsten auf sich warten lassen. Vermutlich auch je nach Dauer und Ausprägung der schon vorbestehenden Unterfunktion. Über diesem Gesichtspunkt wirst du in diesem Forum immer wieder und an allen Stellen zu Recht auf aufzubringende Geduld und einen langen Atem verwiesen werden.

    Ganz allgemein zum Einstieg kann dir bestimmt das Buch von Frau Dr. Brakebusch (Forumsbegründerin) und Herrn Professor Heufelder „Leben mit Hashimoto-Thyreoiditis“ sehr hilfreich sein.

  6. #6
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    Standard AW: Gewichtszunahme durch Hashimoto

    Nicht vergessen darf man die oft anzutreffenden Wasseransammlungen im Körper die den Körperumfang gewaltig verändern können (oft nicht in Relation mit der Gewichtszunahme in kg)). Mehr moderate Bewegung hilft hier oft weiter.

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