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Thema: Neu hier: Fragen zur richtigen Dosierung Thiamazol

  1. #11
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    Standard AW: Neu hier: Fragen zur richtigen Dosierung Thiamazol

    Hallo Zusammen,
    Liebe Panna,

    ich habe die neuen Werte in mein Profil eingetragen und hätte gerne nochmal eine Einschätzung zum weiteren Vorgehen.
    Ich fühle mich grundsätzlich langsam besser, auch der Haarausfall geht deutlich zurück. Puls und Blutdruck sind auch im Normalbereich, das einzigste was mich noch belastet sind morgendliche Angstzustände direkt nach dem aufwachen. Ist das ein typisches Symptom für den Basedow?

    Meine Werte sind ja nun das erste mal überhaupt in der Norm und ich würde gerne das Thiamazol noch weiter reduzieren. Die nächste Blutuntersuchung ist in 3 Wochen. Ist es empfehlenswert die Dosis auf 2,5 mg zu reduzieren ?

    Lieben Gruß

  2. #12
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    Standard AW: Neu hier: Fragen zur richtigen Dosierung Thiamazol

    Meinst du unter "neue Werte" die von vor einem Monat? Nicht doch, oder? Vielleicht wirklich neue Werte eingetragen und die Änderung nicht gespeichert?

    Meine Werte sind ja nun das erste mal überhaupt in der Norm
    Nein, sie waren auch Anfang September in der Norm.

    Um dir eine Antwort auf deine Frage zu geben, müsste ich wissen, ob du wirklich aktuelle Werte hast. Denn wenn die letzten von vor einem Monat sind, kann man ja nicht wissen, wie sie jetzt aktuell sind. Sie sind ja nicht statisch unter einer Dosis, sondern ändern sich.
    Geändert von panna (23.10.22 um 22:46 Uhr)

  3. #13
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    Standard AW: Neu hier: Fragen zur richtigen Dosierung Thiamazol

    Guten Morgen,

    danke für den Hinweis. Mit neuen Werten meinte ich tatsächlich die vom 26.09.2022...also vor 4 Wochen.
    Nächste reguläre Blutentnahme wäre am 14. November...also noch 3 Wochen hin.

    Wenn ich dich richtig verstehe, heißt das ich müsste für eine Dosisanpassung bis dahin warten, da die Werte jetzt schon wieder ganz anders sein könnten....trotz dem Sie jetzt 2x hintereinander in der Norm waren und ich mich besser fühle?
    Laut Aussage des Arztes daher auch erst die nächste Kontrolle in 6-7 Wochen, vorher hatte ich diese in 2 wöchentlichem Abstand.

    ...das Thema Angstgefühle am Morgen, kennt das jemand und hat das ebenfalls mit dem MB zu tun. Soweit ich mich belesen habe hängt es mit der Cortisolausschüttung beim Aufwachen zusammen...

  4. #14
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    Standard AW: Neu hier: Fragen zur richtigen Dosierung Thiamazol

    Zitat Zitat von Mailiro Beitrag anzeigen
    Guten Morgen,

    danke für den Hinweis. Mit neuen Werten meinte ich tatsächlich die vom 26.09.2022...also vor 4 Wochen.
    Nächste reguläre Blutentnahme wäre am 14. November...also noch 3 Wochen hin.

    .
    Da müsstest du wirklich viel Glück haben, wenn der Kotrollabstand von 7 Wochen dich weder in Über-, noch in Unterfunktion schickst. Eigentlich ungünstig sind bereits 4 Wochen, optimal 2-3 Wochen.
    Die Hemmer hemmen deine Hormonproduktion, das weißt du ja aus schmerzlicher eigener Erfahrung. Auch die 5 mg tun das. Etweder hemmen sie zu wenig, oder sie hemmen zu viel. Genau deswegen sind die engeren Kontrollabstände da, um die Dosis laufend (immer wieder) anzupassen.

    Du hattest relativ hohe zweistellige TRAK. Das heißt, du kannst dich nicht darauf verlassen, dass die 5 auf Dauer ausreichen können. Das Ergebnis wäre ein erneuter Durchbruch der Überfunktion. Wäre das der Fall hätten wir dir, bei einer Kontrolle gesagt, dass du etwas erhöhen müsstest. Die andere Möglichkeit: Die TRAK sinken, die 5 mg sind zu viel, du gehst in Richtung Unterfunktion.

    Deine letzte Kontrolle war vor gut vier Wochen, ohne aktuelle Kontrolle kann man nicht davon ausgehen, dass deine Werte *jetzt* so sind, wie vor 4 Wochen. Das heißt, ohne *aktuelle* Blutwerte kann dir niemand sagen, wo deine Werte jetzt liegen und wie die Dosis aussehen müsste.

    Ich wundere mich umso mehr als du ja bereits Erfahrung damit hattest, was passieren kann, wenn man ohne ausreichende Kontrolle *und* ohne Dosisanpassung monatelang eine unveränderte Dosis nimmt, wir haben doch darüber geredet, du hast am 16.9. geschrieben:

    Ich habe jetzt in 14-tägigem Abstand Blutuntersuchungen,
    hattest du ja auch eine Kotrolle, Ende September. Hättest du dich direkt danach gemeldet, hätte ich gesagt in der damaligen Situation: Halte die Dosis noch 2-3 Wochen, dann erneute Kontrolle, dein fT3 war nämlich etwas höher geworden, da wäre eine Senkung nicht unbedingt gut gewesen. Aber wie deine Werte aber jetzt nach einem Monat aussehen, weiß niemand, und seither gab es keine Kontrolle mehr.

    Zu den Angstgefühlen: können prima entstehen, wenn deine Schilddrüsenhormone verrückt spielen. Angst und Panik sind sowohl bei Unter-, als auch bei Überfunktion denkbar. Dass die Cortisolausschüttung am frühen Morgen eine Rolle spielt, kann schon sein, weil Hormone miteinander zusammenhängen. Aber der Grund liegt nicht in der Cortisolausschüttung, sondern darin, dass die Mitspieler (Schilddrüsenhormone) wahrscheinlich aus dem Lot sind. Also suche bitte nicht bei Cortisol, sondern bei deinen Schilddrüsenwerten.

  5. #15
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    Standard AW: Neu hier: Fragen zur richtigen Dosierung Thiamazol

    Der große Abstand bis zur nächsten Blutkontrolle war nicht von mir initiiert. Mein Endokrinologe ist in Elternzeit und der Kollege im Urlaub. Ich werde versuchen beim Hausarzt kurzfristig eine Kontrolle machen zu lassen… ist dann aber ein anderes Labor. Aber ich denke um zu sehen ob die Werte weiterhin in der Norm sind müsste es gehen.

    Am Freitag bin ich bei einer Nuklearmedizinerin, das wäre vielleicht auch eine Möglichkeit die Werte kontrollieren zu lassen.

  6. #16
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    Standard AW: Neu hier: Fragen zur richtigen Dosierung Thiamazol

    Ich weiß schon, dass es nicht von dir ausgeht. Aber manchmal muss man kämpfen, im eigenen Interesse ...
    Nuklearmedizinerin: es wird kein Problem für sie sein, Werte zu machen. Sicher ist es suboptimal im anderen Labor, aber besser als nichts.

  7. #17
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    Standard AW: Neu hier: Fragen zur richtigen Dosierung Thiamazol

    Hallo Zusammen,

    ...nun gibt es endlich neue Werte ;-)
    Nachdem ich bei der Nuklearmedizinerin mit meinen Themen nicht wirklich auf offenen Ohren gestoßen bin war ich dann am Montag nach ca. 6 Wochen wieder bei meinem Endo zur regulären Blutabnahme. Die Werte sind glücklicherweise nahezu stabil geblieben seit Mitte September, so das ich nun laut Doc weiter reduzieren soll. Ich darf selbst entscheiden ob 2,5mg/täglich oder eine Wechseldosis 2,5mg / 5mg.
    Für eine diesbezügliche Einschätzung wäre ich sehr dankbar.

    Vielen Dank.

  8. #18
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    Standard AW: Neu hier: Fragen zur richtigen Dosierung Thiamazol

    Keine TRAK-Bestimmung, und das beim Endo? die TPO-AK sind völlig überflüssig, die TRAK-Höhe hingegen wäre sehr wichtig für die Entscheidung, denn du hattest im September noch das: TRAK= +28,9(> 1,75 = pos.) und das ist alles, nur nicht wenig ...

    Angesichts des Fehlens der TRAK kann ich nur sagen: Ja versuch mal mit der Wechseldosis, ich traue mich nicht, dir zu 2,5 zu raten bei fehlenden TRAK. Vielleicht schaffst du den nächstes Mal?

  9. #19
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    Standard AW: Neu hier: Fragen zur richtigen Dosierung Thiamazol

    Danke für die schnelle Antwort.

    Die Trak sind letztmalig im September gemacht worden. Ich dachte halbjährige TRAK wären ausreichend, das hatte ich dann wohl falsch verstanden. Also TRAK in 4-wöchentlichem Abstand ?

  10. #20
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    Standard AW: Neu hier: Fragen zur richtigen Dosierung Thiamazol

    Zitat Zitat von Mailiro Beitrag anzeigen

    Die Trak sind letztmalig im September gemacht worden. Ich dachte halbjährige TRAK wären ausreichend, das hatte ich dann wohl falsch verstanden. Also TRAK in 4-wöchentlichem Abstand ?
    Nein, an sich stimmt das auch, Mailiro, doch, schon. Ich reklamiere ja auch nicht wirklich.

    Nur liegt bei dir der Fall insofern etwas speziell, dass du im 9. Monat der Therapie, im September, noch 28,9 TRAK hattest und - naja, was soll ich um den heißen Brei herumreden, meist gehen die TRAK während der Therapie zurück, man checkt das etwa nach einem halben Jahr, bei dir waren es etwas mehr, und die TRAK waren dennoch höher als anfangs. Das ist einfach keine sehr gute Prognose, und dann auf die Miniminidosis von 2,5 zu gehen, hm - so ging meine Überlegung, vielleicht auf einen Wunder hoffend, dass die TRAK eben in den letzten Monaten brav zurückgingen.

    Dazu mein kleines Ärgernis, aber das hat mir dir nichts zu tun: Die TPO-AK kosten etwa genauso viel wie die TRAK. Wozu um Himmels willen die TPO-AK machen, wenn er hätte die TRAK machen können ... deswegen die Frust :-)

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