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Thema: T4 und T3 reduzieren -Werte und Frage

  1. #21
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    Standard AW: T4 und T3 reduzieren -Werte und Frage

    Hallo Panna

    fT4 ja begreife ich. Wie bei Totalektomie bei verminderter Substitution sowohl fT4 als auch fT3 steigen kann erschliesst sich mir nun aber nicht wirklich. Was im Blut ist, kommt vielleicht nicht ausschliesslich aus der SD, ich nehme an Du zielst auf die Dejodase von Thyroxin zu Trijodothyronin bspw in der Leber? Wie auch immer, sicher kann bei Ektomie nur substituiert werden, der Körper kann kein eigenes T4 mehr herstellen. Ob jetzt die Konvertierung von T4 in T3 mal hoch mal runter geht dann noch rT3 usw, ja möglich. Dass man aber bei verminderter Substitution höhere T4 und T3 Werte hat, wohl eher nicht.

    Aber da hier ja die SD noch vorhanden ist und arbeitet, ist natürlich alles möglich. Könnte ja auch ein Ueberschiessen sein der SD Produktion wenn man die Subsitution vermindert. Das ist nicht so "einfach" wie ohne SD..

    Aber was ist schon einfach in der Hormonwelt....

  2. #22
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    Standard AW: T4 und T3 reduzieren -Werte und Frage

    Zitat Zitat von marco8484 Beitrag anzeigen
    Ob jetzt die Konvertierung von T4 in T3 mal hoch mal runter geht dann noch rT3 usw, ja möglich. Dass man aber bei verminderter Substitution höhere T4 und T3 Werte hat, wohl eher nicht.

    Was höher ging, ist der freie Anteil. Nicht TT4.

  3. #23
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    Standard AW: T4 und T3 reduzieren -Werte und Frage

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Was höher ging, ist der freie Anteil. Nicht TT4.
    In vivo ist das Verhältnis von gebundenem zu freiem T4 im Fließgleichgewicht. Schwangerschaft oder schwere Erkrankungen ändern das Bindungsverhalten der Transportproteine. Rein physiologisch kann aber nur der frei im Serum vorliegende Anteil wirksam sein. Wenn ein erhöhtes Gesamt-T4 Auswirkungen hätte, müssten Schwangere regelmäßig Überfunktionssymptome und -folgen haben.

    Scheinbar ist es aber zusätzlich so, dass einzelne Gewebe oder Organe die Bindung an das Transportprotein durch Botenstoffe beeinflussen können (die Quelle(n) bleib ich jetzt mal schuldig, waren Einzelstudien mit einem Design, dessen Wert ich nicht einschätzen kann.) Es ist halt nicht so, als würde man in seine Hydrokulturpflanzen Dünger hineinkippen.

  4. #24
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    Standard AW: T4 und T3 reduzieren -Werte und Frage

    Fließgleichgewicht, Fließgleichgewicht... und wie erklärst du dann den nicht unbeträchtlichen Unterschied des fT4 bei gleicher Dosis im Beitrag #1? Scheint ein wenig mehr zu sein als Schwankung, eine TSH-Stimulierung für endogene Mehrproduktion scheint nicht vorzuliegen.

    Über Wirksamkeit etc. habe ich nichts geschrieben. Steigendes fT4 ist aber immer wieder beobachtbar bei T3-Reduktion/Absetzen. Muss mal mehr beobachten, ob das bei Schilddrüsenlosen auch so ist.
    Geändert von panna (29.08.22 um 20:21 Uhr)

  5. #25
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    Standard AW: T4 und T3 reduzieren -Werte und Frage

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Fließgleichgewicht, Fließgleichgewicht... und wie erklärst du dann den nicht unbeträchtlichen Unterschied des fT4 bei gleicher Dosis im Beitrag #1? Scheint ein wenig mehr zu sein als Schwankung, eine TSH-Stimulierung für endogene Mehrproduktion scheint nicht vorzuliegen.

    Über Wirksamkeit etc. habe ich nichts geschrieben. Steigendes fT4 ist aber immer wieder beobachtbar bei T3-Reduktion/Absetzen. Muss mal mehr beobachten, ob das bei Schilddrüsenlosen auch so ist.
    Ich hätte auch hier gern eine Quelle, die über die Physiologie wenigstens spekuliert. Nämlich: warum verschiebt sich das Gleichgewicht zwischen TT4 und fT4? Ohne theoriebildende Erklärung bleiben mMn Einzelbeobachtungen eben Einzelbeobachtungen.

    Deine wirklich guten Beobachtungen, panna, wären hilfreich, wenn man sie nach (funktionsfähigem) Schilddrüsenrestvolumen unterteilen könnte. Mein Verdacht bleibt einfach, dass ohne den T3-Anteil aus der Schilddrüse eine dauerhaft zufriedenstellende Einstellung mit T4-allein schwierig wird.

  6. #26
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    Standard AW: T4 und T3 reduzieren -Werte und Frage

    Zitat Zitat von Ness Beitrag anzeigen
    Ich hätte auch hier gern eine Quelle, die über die Physiologie wenigstens spekuliert. Nämlich: warum verschiebt sich das Gleichgewicht zwischen TT4 und fT4? Ohne theoriebildende Erklärung bleiben mMn Einzelbeobachtungen eben Einzelbeobachtungen.

    .
    Ja, einverstanden, dann sind es Beobachtungen, immerhin. Dass das passiert, kann man nicht wegdiskutieren.

    Mein Verdacht bleibt einfach, dass ohne den T3-Anteil aus der Schilddrüse eine dauerhaft zufriedenstellende Einstellung mit T4-allein schwierig wird.
    Entschuldige, aber auf was ist das jetzt eine Antwort, oder mit was hat das jetzt konkret zu tun? Übersehe ich etwas?

    PS .....
    ... doch nicht.
    Geändert von panna (29.08.22 um 20:59 Uhr)

  7. #27
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    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Ja, einverstanden, dann sind es Beobachtungen, immerhin. Dass das passiert, kann man nicht wegdiskutieren.


    Entschuldige, aber auf was ist das jetzt eine Antwort, oder mit was hat das jetzt konkret zu tun? Übersehe ich etwas?

    PS .....
    ... doch nicht.
    Mir fehlt halt die nachvollziehbare Erklärung, *warum* das Gesamt-T4 trotz niedrigerem freien T4 gleich hoch oder höher sein sollte. Ohne eine nachvollziehbare Erklärung und ohne Messwerte, wo tatsächlich mal fT4 und TT4 bestimmt wurde, halte ich das für einen Forumsmythos.

  8. #28
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    Standard AW: T4 und T3 reduzieren -Werte und Frage

    Zitat Zitat von Ness Beitrag anzeigen
    Mir fehlt halt die nachvollziehbare Erklärung, *warum* das Gesamt-T4 trotz niedrigerem freien T4 gleich hoch oder höher sein sollte. .
    Für dich Mythos, für mich eine Beobachtung, für die ich keine Erklärung bieten kann. Die Beobachtung besteht halt darin, dass das fT4 in Abhängigkeit von exogener T3-Zufuhr steigen oder sinken kann, Ersteres auch dann, wenn ein supprimiertes TSH eine endogene T4-Mehrproduktion nicht hergibt, wie hier bei Angel.

    Aber ich werde in Zukunft mehr darauf gucken, ob das bei Thyreoidektomierten auch passiert.

  9. #29
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    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Für dich Mythos, für mich eine Beobachtung, für die ich keine Erklärung bieten kann. Die Beobachtung besteht halt darin, dass das fT4 in Abhängigkeit von exogener T3-Zufuhr steigen oder sinken kann, Ersteres auch dann, wenn ein supprimiertes TSH eine endogene T4-Mehrproduktion nicht hergibt, wie hier bei Angel.

    Aber ich werde in Zukunft mehr darauf gucken, ob das bei Thyreoidektomierten auch passiert.
    Könnte auch sein, dass das exogene T3 das Bindungsverhalten fürs T4 stört. Vielleicht auch nicht im lebenden Organismus, sondern nur in der Blutprobe. Sowas ist einfach nicht untersucht, weil so wenige Menschen Thybon oÄ nehmen. Aber bis zu einer einleuchtenden Erklärung, warum fT4 bei exogenem T3 sinkt, TT4 aber hoch bleiben soll … — Sorry, Mythos. Zumal es aus dem Forum ja nur Beispiele für die *f*T4-Werte gibt.

    Sorry, Threadersteller*in, wenn das jetzt für dich offtopic ist.

  10. #30
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    Standard AW: T4 und T3 reduzieren -Werte und Frage

    Diskutiert ruhig weiter, ich finde auch dass das ein sehr spannendes Thema ist .

    Ich habe meine Dosierung jetzt auf 125/10 reduziert und beobachte erst mal wie sich das anfühlt. An zwei Stellschrauben gleichzeitig zu schrauben war mir jetzt doch zu riskant, auch wenn ich denke, dass das bestimmt funktionieren würde.
    Ich kann ja in ein paar Wochen immer noch das T3 auf 5µg reduzieren, wenn sich mein Befinden stabilisiert und dann wird sich zeigen was die Blutwerte her geben in 2-3 Monaten

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