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Thema: Euer Rat ist gefragt!

  1. #1
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    Standard Euer Rat ist gefragt!

    Hallo an alle

    Mein Name ist Mathias und ich bin frische 31 Jahre alt.

    Mein Leidensweg begann im September 21 nach einer Woche Halsbeschwerden. Mich überkamen Panikattacken, Angstzustände, erhöhter Schlafbedarf, Schweißausbrüche, Herzrasen, nervöser Darm... im Endeffekt übliche Symptome einer ÜF. Ein ewiges auf und ab

    Ein Ärztemarathon begann: Radiologie, Nuklearmediziner, HNO, Internist, etliche male Hausärztin bis hin zum endokrinologischen Chirurgen.

    Mir geht es so wie vielen anderen, ich wurde einfach nie richtig wahr genommen bzw. passen diese Symptome rein gar nicht zur SD

    In allen befunden ging ein isoliert erhöhtes T3 Syndrom hervor und 2 Adenome auf der rechten SD Seite (4mm und 11mm).

    Der Chirug entschloss dann zu operieren und meinte danach wird alles wieder normal sein.

    Anfang Juni war die OP, 2 Wochen ging es doch eher wieder normaler, jedoch danach kam alles wieder zurück. Ich ging wieder Blut abnehmen und zu einen weiteren Nuklearmediziner und er erkannte anhand der Befunde, dass alle Symptome nicht von den Knoten kam. Er machte also ein UT und erkannte Entzündungsherde bis 1,11cm und meinte auch meine SD sieht sehr krank aus und das es wahrscheinlich schon sehr sehr lange so war.

    Letztbefund 5 Wochen nach der OP wörtlich:

    Sonographisch stellt sich der linke Schilddrüsenlappen inhomogen und echoarm dar (Volumen 2,82ml). Es finden sich Entzündungsherde bis max 1,11 cm. Regelgerechte postoperative Verhältnisse rechts.

    Diagnose: Restschilddrüse bei St.p. Lobektomie rechts, Autoimmunthyreoiditis, isoliertes High T3 Syndrom

    Im Dezember bekam ich Betablocker, die schwächsten und davon die Hälfte gegen das Herzrasen (wirkt eigentlich eher wie Waldluft)

    Man muss dazu sagen, die rechte Schilddrüse war 5ml groß.

    Auf was will ich hinaus? Ich bin jetzt einen Jahr durch den Blödsinn im Krankenstand und weiß einfach nicht mehr weiter. Meine Werte ft3/ft4 gehen hin und her, die AK usw sind negativ. Die Symptome kommen nach wie vor und habe zurzeit auch teilweise einen unerwarteten Puls von unter 50 bzw die ganze letzte Woche Fiebergefühl ohne Fieber

    Mich wundert es, dass ich bis jetzt keine medikamentöse Behandlung der SD bekommen habe. Was ist eure Meinung dazu? (Vitamine, Ferritin etc. passt)

    Bei der letzten BE ging es mir halbwegs normal und siehe da, wie die Werte waren....

    Blutwerte:
    https://i.ibb.co/vZTqg68/Whats-App-I...t-13-24-36.jpg

    Es heißt immer nur, die Werte passen eh und liegen in der Norm.... und man wird auch die psychologische Schiene verwiesen.

    Brauch ich vielleicht einfach nur ein Medikament?

  2. #2
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    Standard AW: Euer Rat ist gefragt!

    Wurde bei dir keine Szintigrafie gemacht? Wenn ja: Würdest du bitte den Befund (die Worte und Werte, nicht das Bild) einstellen?

    Hat man den TRAK-Wert bestimmt, wenn ja, wann/bei welchen fT3-Werten/wie oft?

    Ich ging wieder Blut abnehmen und zu einen weiteren Nuklearmediziner und er erkannte anhand der Befunde, dass alle Symptome nicht von den Knoten kam
    Wie lautete denn jener Befund? In Wortlaut bitte.

    die AK usw sind negativ.
    Welche? Könntest du mal all das, was an Werten zeitlich zusammengehört, mit Datum ins Profil schreiben?


    Hat man dir keine Schilddrüsenhormone gegeben nach der OP, wenn nicht, warum?

  3. #3
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    Standard AW: Euer Rat ist gefragt!

    Szintigraphie 1 | 19.11.2021

    Zuweisung zwecks Struma Nodosa mit 2 Schilddrüsenadenomen

    TSH 1,1 (0,27-4,2)
    ft3 4,92 (2-4,42) pg/ml
    ft4 0,8 (0,54-1,32) ng/dl
    Calcitonin 1,0 (m <11,8) pg/ml
    TPO-AK 7 (0-34) pg/ml
    TG-AK 0,1 (0-115) pg/ml
    TRAK 0,8 (0-1,5) lU/l
    TG 16 (0-77) pg/ml

    Applizierte Aktivität 50MBq

    Szintigraphie: Szintigraphisch kommt die Schilddrüse in beiden Anteilen an typischer Stelle zur Ansicht. Der rechte Lappen imponiert größer als der linke. Die Traceranreicherung ist inhomogen mit dem Speichermaximum rechts zentral sowie relativer Mindestspeicherung des restlichen Schilddrüsengewebes. Der Uptake ist mit 1,43 Prozent im Normbereich

    Diagnose: Struma Nodosa mit einem warmen Knoten rechts Zentral. Euthyreote Stoffwechsellage, jedoch mit isoliert erhöhtem ft3 ohne schilddrüsenspezifische Therapie

    Therapievorschlag: Jodkarenz und keine SD- spezifische medikamentöse Therapie erforderlich.

    Szintigraphie 2 | 15.03.2022

    TSH 1,01 (0,4-4)
    ft3 3,52 (1,8-4,25) pg/ml
    ft4 1,2 (0,89-1,76) ng/dl
    ANTI-TPO 48,1 (<60) lU/ml
    TG-AK 28,1 (0-115) pg/ml
    Calcium 2,64 (2,1-2,7) mmol/l
    Thyreoglobulin 27,3 (<55) ng/ml
    Parathormon intakt 38,6 (18,5-88,0) pg/ml

    UT: Die Schilddrüse ist normalgroß und hat ein Gesamtvolumen von ca. 8ml (rechts 5 ml, links 3ml). Die Echobinnenstruktur ist teilweise echoarm und beidseits etwas inhomogen. Die Vaskularisation ist leicht vermehrt. Es lassen sich keine Herdbefunde abgrenzen.

    Szintigraphie: Die Schilddrüse kommt normalgroß imponierend und orthotop liegend zur Darstellung. Die Traceranreicherung ist homogen mit etwas besser Aktivitätsanreicherung im rechten Lappen im Vergleich zur kontralateralen Seite (volumensbedingt). Derzeit ohne Hinweis auf pathologisch umschriebene Areale. Der 20' Uptake beträgt 1,15 Prozent

    Therapie: Jodkarenz und keine SD- spezifische medikamentöse Therapie erforderlich.

    Danach war die Operation (13.06.2022)

    5 Wochen später Blutlabor (aus Eigeninteresse und körperlich schlechten Zustand)

    7 Wochen später Schilddrüsenzentrum

    Blutlabor | 15.07.2022

    TSH 3,65 (0,3-4)
    ft3 4,13 (2,15-4,13) pg/ml
    ft4 1,37 (0,92-1,68) ng/dl
    ANTI-TPO 33 (bis 34) lU/ml
    TRAK <0,8 (bis 1,5) lU/l
    AK gg. Thyreoglobulin 30 (<115) lU/ml

    Facharzt für Nuklearmedizin | 01.08.2022

    TSH 3,42 (0,27-4,2)
    ft3 4,75 (1,82-4,62) pg/ml
    ft4 0,88 (0,54-1,32) ng/dl
    ANTI-TPO 3,4 (bis 34) lU/ml
    TRAK <0,8 (bis 1,75) lU/l
    AK gg. Thyreoglobulin 0,1 (<34) lU/ml

    UT: Sonographisch stellt sich der linke Schilddrüsenlappen inhomogen und echoarm dar (Volumen 2,82ml). Es finden sich Entzündungsherde bis max 1,11 cm. Regelgerechte postoperative Verhältnisse rechts.

    Diagnose: Restschilddrüse bei St.p. Lobektomie rechts, Autoimmunthyreoiditis, isoliertes High T3 Syndrom

    Therapie: Keine SD- spezifische medikamentöse Therapie erforderlich. Betablocker wie vom Kardiologen empfohlen

    Blutlabor | 09.08.2022

    TSH 2,82 (0,3-4)
    ft3 3,35 (2,15-4,13) pg/ml
    ft4 1,31 (0,92-1,68) ng/dl
    ANTI-TPO 33 (bis 34) lU/ml
    TRAK <0,8 (bis 1,5) lU/l
    AK gg. Thyreoglobulin 16 (<115) lU/ml
    Parathormon intakt 10 (15-65,0) pg/ml

  4. #4
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    Standard AW: Euer Rat ist gefragt!

    Zitat Zitat von Mathiasmu_ Beitrag anzeigen
    Szintigraphie 1 | 19.11.2021

    Zuweisung zwecks Struma Nodosa mit 2 Schilddrüsenadenomen

    TSH 1,1 (0,27-4,2)
    ft3 4,92 (2-4,42) pg/ml
    ft4 0,8 (0,54-1,32) ng/dl
    Calcitonin 1,0 (m <11,8) pg/ml
    TPO-AK 7 (0-34) pg/ml
    TG-AK 0,1 (0-115) pg/ml
    TRAK 0,8 (0-1,5) lU/l
    TG 16 (0-77) pg/ml
    Hier ist ein erhöhtes fT3, warum auch immer. Dauerhaft wird der Wert nicht erhöht gewesen sein, nämlich wenn er das gewesen wäre, dann drückt das das TSH tief bis nicht mehr messbar, aber zumindest tief. Dein TSH ist aber völlig normal. Darum sehe ich das fT3 als eher einmalig erhöht an.

    Sodann, Szintigrafie:

    Szintigraphie: Szintigraphisch kommt die Schilddrüse in beiden Anteilen an typischer Stelle zur Ansicht. Der rechte Lappen imponiert größer als der linke. Die Traceranreicherung ist inhomogen mit dem Speichermaximum rechts zentral sowie relativer Mindestspeicherung des restlichen Schilddrüsengewebes. Der Uptake ist mit 1,43 Prozent im Normbereich

    Diagnose: Struma Nodosa mit einem warmen Knoten rechts Zentral. Euthyreote Stoffwechsellage, jedoch mit isoliert erhöhtem ft3 ohne schilddrüsenspezifische Therapie

    Therapievorschlag: Jodkarenz und keine SD- spezifische medikamentöse Therapie erforderlich.
    Uptake: Bezeichnet die Aktivität der Schilddrüse in ihrer Gesamtheit. Wäre der der Knoten auffällig *sehr* viel aktiver gewesen, hätte der Nuk dort, an der Stelle, extra eine Messung machen können, wenn er dort einen entsprechend erhöhten Uptake-Wert (=erhöhte Aktivität) erwartet hätte. Hat er aber nicht, weil er den Knoten als "warm", nett aktiv, aber keineswegs heiß (autonom zu viel produzierender heißer Knoten) angesehen hat. Also auch hier: bisschen knotige Struma, sonst nichts Auffälliges.

    Die nächsten Schilddrüsenwerte waren nun ohne isoliert erhöhtes fT3, unauffälliger geht es nicht - und wie du siehst, dein TSH ist ähnlich wie voriges Mal, das heißt: auch dies kann als indirekter Beweis dafür angesehen werden, dass das erhöhte fT3 ein Ausreißer war, mehr nicht - nochmal, wäre es das nicht gewesen, wäre dein TSH tiefer gegangen. Hier hast du jetzt ein völlig normales fT3 bei gleichem TSH:

    TSH 1,01 (0,4-4)
    ft3 3,52 (1,8-4,25) pg/ml
    ft4 1,2 (0,89-1,76) ng/dl
    Da aber auch NUKs von was leben müssen, kriegst du noch eine Strahlendosis, ziemlich überflüssig bei guten Werten:

    Szintigraphie 2 | 15.03.2022
    UT: Die Schilddrüse ist normalgroß und hat ein Gesamtvolumen von ca. 8ml (rechts 5 ml, links 3ml). Die Echobinnenstruktur ist teilweise echoarm und beidseits etwas inhomogen. Die Vaskularisation ist leicht vermehrt. Es lassen sich keine Herdbefunde abgrenzen.

    Szintigraphie: Die Schilddrüse kommt normalgroß imponierend und orthotop liegend zur Darstellung. Die Traceranreicherung ist homogen mit etwas besser Aktivitätsanreicherung im rechten Lappen im Vergleich zur kontralateralen Seite (volumensbedingt). Derzeit ohne Hinweis auf pathologisch umschriebene Areale. Der 20' Uptake beträgt 1,15 Prozent
    Therapie: Jodkarenz und keine SD- spezifische medikamentöse Therapie erforderlich.
    Der warme Knoten hat sich sonografisch (keine Herdbefunde) und auch szintigrafisch (keine pathologischen Areale) in Luft aufgelöst. War also kein richtiger KNoten, sondern eben nur damals eine Stelle in der Schilddrüse, die irgendwie aktiver erschien. Diesmal nicht mehr. Warum du dies schreibst:
    In allen befunden ging ein isoliert erhöhtes T3 Syndrom hervor und 2 Adenome auf der rechten SD Seite (4mm und 11mm).
    veerstehe ich nicht, denn im zweiten Befund wird kein Knoten erwähnt und das fT3 ist auch nicht einmal erhöht.
    Und hier frage ich mich dann:
    Danach war die Operation (13.06.2022)
    Heiliger Strohsack, warum denn? bei keinem Knoten und guten Werten?
    Wer hat überhaupt gesagt, dass du zum Chirurgen sollst - der NUK hat doch geschrieben, keine Therapie erforderlich?

    Jedenfalls hast du die Hälfte deiner nicht sehr großen Schilddrüse verloren. Die nachfolgenden Schilddrüsenwerte sind eigentlich auch ziemlich unauffällig, was ich meine zu sehen bei dem etwas höheren TSH im Vergleich zu früher: Mehr Stimulationm (das TSH stimuliert) ist nötig, um die kleine Hälft zur Arbeit zu animieren. Normalerweise gibt man da Hormone, damit deine nicht ganz gesunde ("inhomogen, echoarm") Schilddrüse nicht knotig nachwächt (vor Anstrengung), deine Werte sind scheinbar komplett ausreichend, was ich bei bloß 2,82 ml Schilddrüse echt nicht verstehe (sicher nicht ein verschobene Dezimalstelle und es sind 28,2 ml ?)
    .
    7 Wochen später Schilddrüsenzentrum
    Blutlabor | 15.07.2022

    TSH 3,65 (0,3-4)
    ft3 4,13 (2,15-4,13) pg/ml
    ft4 1,37 (0,92-1,68) ng/dl

    Facharzt für Nuklearmedizin | 01.08.2022

    TSH 3,42 (0,27-4,2)
    ft3 4,75 (1,82-4,62) pg/ml
    ft4 0,88 (0,54-1,32) ng/dl

    UT: Sonographisch stellt sich der linke Schilddrüsenlappen inhomogen und echoarm dar (Volumen 2,82ml). Es finden sich Entzündungsherde bis max 1,11 cm. Regelgerechte postoperative Verhältnisse rechts. Diagnose: Restschilddrüse bei St.p. Lobektomie rechts, Autoimmunthyreoiditis, isoliertes High T3 Syndrom

    Blutlabor | 09.08.2022

    TSH 2,82 (0,3-4)
    ft3 3,35 (2,15-4,13) pg/ml
    ft4 1,31 (0,92-1,68) ng/dl
    l
    Parathormon intakt 10 (15-65,0) pg/ml
    Drei Dinge möchte ich noch sagen:

    (1)
    Er sieht bei dir ein isoliert erhöhtes T3. Und ich meine weiterhin, ein *krankhaft* isoliert erhöhtes T3 macht ein tiefes TSH. Das liegt hier in keiner Weise vor. Es kann also auch sein, dass du einfach ein hoch liegendes fT3 hast, das mit der Labornorm streitet. Sowas kommt vor - die Frage ist, ob es dir schlecht dabei geht? Warum will er dir Betablocker geben?
    D.h.: Was sind eigentlich deine Symptome?
    (2)
    Autoimmunthyreoiditis, sprich Hashimoto, sagt er. Deine gesamten Antikörper weisen nicht darauf hin. Das heißt, weil das Schilddrüsengewebe so unruhig/entzündet *scheint*, geht er davon aus, dass du Hashimoto hast. Ich bin noch nicht überzeugt - aber weißt du, bei 2,8 ml Schilddrüse ist es auch völlig egal, ob du Hashimoto hast oder nicht.

    Und jetzt die dritte Sache, akut am wichtigsten: dein unternormiges Parathormon-Wert ... siehe rot:

    (3) Parathormon unternormig? Da ist wirklich dringender Handlungsbedarf gegeben. Nämlich, der Mensch hat 4 Nebenschilddrüsen, auf jeder Seite eng an den beiden Schilddrüsenlappen dran, oben und unten. Bei Totaloperation (die du nicht hattest) muss man sehr aufpassen, dass man sie nicht verletzt oder entfernt, falls doch, kann man das Drüschen in die Halsmuskel zurückimplantieren. Diese Drüsen machen Parathormon, und das Parathormon ist ein zentral wichtiger Regulator des gesamten Caciumstoffwechsels.

    Bei einer halbseitigen OP gibt es keinen Grund für ein derartiges Parathormon, denn deine eine Schilddrüsenlappen hat der Chirurg ja nicht angerührt? und falls er auf der anderen Seite derart stümperhaft vorging, dass eine Drüse hopps ging, blieben dir noch immer 3 Stück und das ist genug (ich habe drei, bei mir musste eine raus).

    Jedenfalls - bitte schön, bei einem derart niedrigen Parathormonwert müsste auch das Calcium krankhaft niedrig sein und du eigentlich Zeichen eines Calciummangels zeigen - vor allem Krämpfe. Wenn du keine hast: bitte dringend folgende Werte prüfen, bei absolut nüchtern seit mind. 12 Stunden:

    Parathormon (muss sofort zentrifugiert werden, wenn es nicht gleich ins Labor geht sondern etwas später)
    Calcium
    korrigiertes Calcium
    Vitamin D.

    ++++++++++++

    PS: Hast du den OP-Bericht? Was steht dort über Nebenschilddrüsen?
    Geändert von panna (23.08.22 um 16:42 Uhr) Grund: PS dazu nachträglich

  5. #5
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    Standard AW: Euer Rat ist gefragt!

    1)

    In den Zeiten wo es bei der Obergrenze liegt und das ft4 eher unten, geht es mir schlecht

    Das wirkt sich dann auch mit Panik, Angst, Innere Unruhe, Schweissausbrüche, Herzrasen..... aber auch mit Erschöpfung, Müdigkeit, momentan auch widerrum niedriger Puls (<50), Krankheitsgefühl aus. Fürs Herzrasen gabs den Betablocker 1,25 mg Bisoprol...

    Nein du hast richtig gelesen, ich habe nur mehr 2,82ml und leiste diese Werte

    2.)

    Dazu kann ich nicht viel sagen, da man ja auf die Ärzte hören sollte. Aber ich gebe deiner These recht

    3.)

    Calcium 2.5 (2,1-2,6)
    Vitamin D total 42 (30-70)
    Vitamin D IFCC 104 (75-175)

    Transferrin 1,96 (1,91-3,15)
    Transferrinsättigung 52% (15-45)
    Ferritin 447 (30-400)

    Vor der OP hat das gepasst!

    Korrigiertes Calcium habe ich leider nicht bzw kann ich es nicht ausrechnen, da ich den TP nicht habe.

    Patientenbrief:

    Beim Patienten besteht eine Struma Nodosa rechts mit 2 Knoten, davon einer einem toxischem Adenom entsprechend. Dies stellt die Indikation zur Hemithyreoidektomie rechts

    Pathologischer Befund:

    Makroskopie: Fadenmarkierte Hemithyreoidektomie mit zarter Organkapsel, der re. Lappen 3,8x2,8x1 cm ; Isthmus 1x0,7x0,5; die SF braunrot, homogen, re. unten ein sehr zart gekapselter Knoten, Hellbraun, 12 mm -> Gef. /Kor

    Mikroskopie: In der Schilddrüse hyperplastische Knoten mit eingelagerten, unterschiedlich weiten Follikeln, welche von unterschiedlich dicht anfärbbarem Kolloid ausgefüllt werden. Das Epithel in den hyperplastischen Knoten stellenweise deutlich abgeflacht und hier ohne Atypien. Das Stroma immer wieder herdförmig fibrosiert und regressiv abgeändert. Der im Gefrierschnitt verdächig imponierende Knoten erweist sich in der endgültigen Paraffinhistologie als hyperplastischer Knoten.

    Diagnose: Hemithyreoidektomie rechts: Gutartige, noduläre Hyperplasie der Schilddrüse, entsprechend dem histomorphologischem Korrelat einer Knotenstruma.

    Ich habe auch damals nachgefragt wegen den Nebenschilddrüsen und er meinte: Nein nur der Lappen wurde genommen

    Anmerkung: Aufgrund der Vitamen bzw Holo TC meinte das Labor, das wird bis zu 7 Werktagen dauern. Abnahme 9.8.22 und Abschlussdatum 18.8.22 . Vielleicht ging da etwas schief? Nüchtern war ich 12h
    Geändert von Mathiasmu_ (23.08.22 um 17:35 Uhr) Grund: Anmerkung hinzugefügt

  6. #6
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    Standard AW: Euer Rat ist gefragt!

    Das Zitierte ist nicht der OP-Bericht.

    Vor der OP hat das gepasst!
    Ja nun, selbstverständlich hat es vor der OP gepasst, das Calcium, es hat ja auch das Parathormon gepasst, eben darum. Aber nach der OP passt das PTH nicht und wenn das kein Messfehler war, dann geht das auf den Chirurgen zurück. Die Nebenschilddrüsen, ihre Verletzung/Entfernung ist ein durch einen guten Chirurgen absolut gut vermeidbares OP-Risiko, bei Hemithyreoidektomie ist es vernachlässigbar, siehe Ausführungen oben. Aber wenn dein Parathormon unternormig ist, dann ist da etwas passiert mit den Nebenschilddrüsen, darum die Frage: OP-Bericht? Dort muss drin stehen, ob die Nebenschilddrüsen geschont oder transplantiert wurden, egal was dir der Chirurg sagt.

    Der niedrige Parathormon-Wert ist keine Lappalie, lass bitte den Wert nüchtern wiederholen, zusammen mit dem Calcium.
    Siehe: --> Hypoparathyreoidismus.

    In den Zeiten wo es bei der Obergrenze liegt und das ft4 eher unten, geht es mir schlecht
    fT4 ist aber zu keinem Zeitpunkt zu tief.

  7. #7
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    Standard AW: Euer Rat ist gefragt!

    Das ist alles was ich habe vom Spital. Einen Patientenbrief und einen Pathologischen Befund. Es steht nicht mehr relevantes ansonsten drinnen!!

    Ich hoffe doch, dass der Chirurg gute Arbeit geleistet hat. Bin extra zu einen Namhaften gegangen, aber ich weiß, heutzutage bedeutet das ja nix. Passieren kann überall etwas.

    Am Tag nach der OP ist er nur zu mir an das Bett gekommen und meinte alles ist super und komplikationslos verlaufen!


    Zu den Werten: Ich meinte damit, wo das ft3 erhöht ist und das ft4 eher bei 30-40 Prozent kriecht, da habe ich auch meine Symptome.

    Zurzeit ist es sowieso: Brauche ich meinen Körper außerhalb des Ruhezustandes, Einkaufen etc... Merkt man schon wie es leicht beginnt. Entweder bleibt es dann so oder es artet aus!

    Ich werde die Werte noch einmal checken lassen.

    Problem ist halt: Vor und nach der OP geht es mir gleich...

  8. #8
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    Standard AW: Euer Rat ist gefragt!

    Zitat Zitat von Mathiasmu_ Beitrag anzeigen
    Das ist alles was ich habe vom Spital. Einen Patientenbrief und einen Pathologischen Befund. Es steht nicht mehr relevantes ansonsten drinnen!!


    .
    Ich glaube dir, dass du sonst nichts hast, aber es gibt einen Operationsbericht, der den Verlauf der OP inklusive Nebenschilddrüsen-Schicksal genauestens zu beschreiben hat. Und genau den, den OP-Bericht, solltest du vom Krankenkaus erbeten, der steht dir zu.

    Ich hoffe doch, dass der Chirurg gute Arbeit geleistet hat. Bin extra zu einen Namhaften gegangen, aber ich weiß, heutzutage bedeutet das ja nix. Passieren kann überall etwas.

    Am Tag nach der OP ist er nur zu mir an das Bett gekommen und meinte alles ist super und komplikationslos verlaufen!
    Sagen kann man vieles, ich wiederhole mich: OP-Bericht. Ich habe meinen, und in der Regel bekommt man ihn auch automatisch oder der Hausarzt bekommt ihn zugeschickt. Sollte dein Parathormon infolge beschädigter/entfernter Nebenschilddrüsen dauerhaft niedrig bleiben, brauchst du dringend eine Behandlung. Bitte lass die Werte, die ich oben angegeben habe, prüfen, und wenn sie nicht in Ordnung sind, wende dich ganz dringend an einen Endokrinologen.

    Problem ist halt: Vor und nach der OP geht es mir gleich...
    Natürlich, wenn du eine isolierte T3-Hyperthyreose hast, kuriert man die nicht per Operation. Eine OP hilft dann, wenn das Zuviel an T3 aus der Schilddrüse (oder zumindest auch aus der Schilddrüse) kommt , das kann der Fall sein bei heißen Knoten und Morbus Basedow. Bei isolierter T3-Hyperthyreose kommt das Zuviel an T3 eben nicht aus der Schilddrüse und du hattest keinerlei heißen Knoten und auch keinen Basedow! Dass also die halbe Schilddrüse überflüssig entfernt wurde, scheint auf Grund der von dir zur Verfügung gestellten Daten einigermaßen sicher zu sein, wer auch immer dir zur OP geraten hat.

    Wenn du wirklich eine isolierte T3-Hyperthyreose hast, muss die Ansprechperson für dich sowieso ein Endokrinologe sein - und das gilt genauso für Parathormon und Nebenschilddrüsen. Da musst du bitte aktiv werden.

    Es kann schon sein, dass die T3-Geschichte tatsächlich nur mit Betablockern zu therapieren ist, aber eben dafür ist der Endokrinologe die Ansprechperson. Es ist auch nicht egal, welcher Betablocker eingesetzt wird , s. Abschnitt "Therapie" hier: https://flexikon.doccheck.com/de/High-T3-Syndrom

  9. #9
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    Standard AW: Euer Rat ist gefragt!

    Ich möchte noch hinzufügen, dass der Betablocker sehr niedrig dosiert ist, fraglich, wieviel da wirkt. ich habe früher auch Bisoprolol bekommen und selbst meine Dosis von 2,5mg wurde damals schon von vielen Ärzten als "fast homöopathisch" bezeichnet. Nur als Anmerkung, weil ich beim Lesen über den Wert von 1,25 gestolpert bin.

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