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Thema: Atemnot durch Morbus Basedow?

  1. #1
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    Standard Atemnot durch Morbus Basedow?

    Hallo Ihr Lieben,

    bei mir wurde Anfang Mai diesen Jahres Morbus Basedow mit der einhergehenden SD-Überfunktion festgestellt. Neben Herzrasen und einem generell erhöhten Puls macht mir nun seit 2-3 Monaten Atemnot sehr zu schaffen. Es ist nicht so, dass ich denke gleich zu ersticken, aber ich habe das Gefühl, dass nicht genug Luft in der Lunge ankommt. Immer wieder habe ich das Bedürfnis ganz tief einzuatmen und manchmal fühlt sich das dann auch befriedigend an, aber manchmal reicht es einfach nicht aus. Dadurch gähne ich dann sehr oft, weil ich das Gefühl habe, dass das etwas hilft. Es macht mich wirklich wahnsinnig und bei den gängigen Symptomen ist es nie mit aufgelistet. Hat einer von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir vielleicht Hoffnung machen? Meine Werte sind seit kurzem wieder im Normbereich und ich hatte gehofft, dass nun auch diese lästige Atemnot endlich verschwindet.

    Danke schon mal für die Antworten!

  2. #2
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    Standard AW: Atemnot durch Morbus Basedow?

    Bei einer Überfunktion ist das nichts Ungewöhnliches. Wenn deine Werte in der Norm sind, heißt das ja noch nicht, dass sie nicht für dich noch zu hoch sind. Hast du keine Betablocker bekommen?

  3. #3
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    Standard AW: Atemnot durch Morbus Basedow?

    Doch, ich habe Betablocker bekommen. Ich nehme morgens 10mg Propranolol und abends nochmal 10mg Propranolol. Ich merke zwar immer noch, dass der Puls sich schneller beschleunigt, aber es ist definitiv nicht mehr so schlimm wie zu Beginn. Also heißt das ich muss mich bzgl der Atemnot noch etwas gedulden? Komischerweise hatte ich die Atemnot einen Monat nach Beginn der Therapie mit Thiamazol und Betablockern erhalten, deswegen dachte ich zuerst es sei den Medikamenten geschuldet. Mein Hausarzt meinte allerdings Atemnot von Betablockern würde sich anders anfühlen.

  4. #4
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    Standard AW: Atemnot durch Morbus Basedow?

    Zitat Zitat von Janice010101 Beitrag anzeigen
    Doch, ich habe Betablocker bekommen. Ich nehme morgens 10mg Propranolol und abends nochmal 10mg Propranolol. Ich merke zwar immer noch, dass der Puls sich schneller beschleunigt, aber es ist definitiv nicht mehr so schlimm wie zu Beginn. Also heißt das ich muss mich bzgl der Atemnot noch etwas gedulden? Komischerweise hatte ich die Atemnot einen Monat nach Beginn der Therapie mit Thiamazol und Betablockern erhalten, deswegen dachte ich zuerst es sei den Medikamenten geschuldet. Mein Hausarzt meinte allerdings Atemnot von Betablockern würde sich anders anfühlen.
    Propranolol verengt die Bronchien. Wenn deine Werte in der Norm sind (wo genau? wie viel Hemmer nimmst du seit wann? Profil (https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...-Profil-Muster) ist immer nützlich, auch wenn du was anderes wissen wolltest), könntest du ja den Betablocker sowieso ausschleichen, dann wüsstest du, woran du bist. -

  5. #5
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    Standard AW: Atemnot durch Morbus Basedow?

    Ich hatte und habe das auch! Gähnen, Luft holen. Ich bin daran schon fast verzweifelt und manchmal hat man Schiss dass es nie wieder weggeht. Es schwankt bei mir auch stark. Manchmal hab ich es ein paar Tage, dann ist es fast weg, dann kommt es wieder…Kreislauf

    Genauso wie du es beschreibst. Bei mir haben die Atemprobleme schon 1 Jahr vor der finalen Aktivierung von MB begonnen. Ich bin mittlerweile zu 100% überzeugt dass sie von MB/Überfunktion kommen.
    Ich habe bspw. keine Medikamente genommen. Deshalb denke ich dass sie bei dir nicht von den Medikamenten kommen.

    Wenn du dich austauschen möchtest, schreib mir gerne

  6. #6
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    Standard AW: Atemnot durch Morbus Basedow?

    Zitat Zitat von buddhababa Beitrag anzeigen
    Ich habe bspw. keine Medikamente genommen. Deshalb denke ich dass sie bei dir nicht von den Medikamenten kommen.
    Naja, nur weil es bei dir nicht von Medikamenten gekommen ist, muss das bei jemand anderem ja nicht auch der Fall sein?
    Wäre ja kein Problem, wenn die Betablocker eventuell nicht mehr gebraucht werden, sie auszuschleichen und zu sehen, ob es besser wird.

  7. #7
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    Standard AW: Atemnot durch Morbus Basedow?

    Das Problem hatte ich auch! Und zwar sehr lange…Bei mir ist es lange vor der ÜF aufgetreten und die Ursache war falsches Atmen und eine damit verbundene zwerchfellverspannung. Mir wurde damals gesagt dass es dafür zwei Ursachen gibt: falsche Atmung oder Stress bzw. Verspannungen. Auch eine überaktivität des Sympathikus wurde erwähnt! Gähnen hat mir auch geholfen und Yin Yoga.
    Lg

  8. #8
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    Standard AW: Atemnot durch Morbus Basedow?

    Ich kenne das nur von der Überfunktion. Und wundern tut mich das nicht, denn läuft die Maschine auf höheren Touren, braucht es auch mehr Sauerstoff. Ich habe richtig gejapst. Und klar, "Werte in der Norm" können noch immer zu hoch sein. Das Gähnen ist ja eine bekannte Antisauerstoffmangel-Maßnahme

    Und diese Dinge können sich dann zusammentun - nämlich, atmest du anders, kann es zu Verspannungen kommen. Und umgekehrt.

  9. #9
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    Standard AW: Atemnot durch Morbus Basedow?

    Stimmt panna - diese Dinge können sich dann zusammentun!

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