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Thema: OP nächste Woche

  1. #11
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    Standard AW: OP nächste Woche

    Ja, ich glaub die Rechnung beim Wasser stimmt so.

    Bei der Milch muss es denke ich heißen: Mit 0,25 Liter Milich = 300 mg Calcium. (1250:4).
    Die "wenige Milch" im Kaffee wäre davon ein Fünftel, 0,05 Liter = 60 mg Calcium = 50 ml (oder nicht?), also ein Fünftel von dem Wasserglas, wie Du schon sagst, d.h. ich hätte immer noch mehr Calcium als das Wasserglas bei meinem Leitungswasser, bei dem es vernachlässigbare 25 mg sind.

    Aber bei einem richtig calciumreichen Mineralwasser (Gerolsteiner Ursprung) wären es für 0,25 Liter 147 mg - und das ist schon soviel ein kleines Glas Milch, das sollte man eher nicht tun.

    Das heißt jetzt aber, wenn man das beim Leitungswasser/Wasserhärte quasi vernachlässigen kann, im Umkehrschluss, dass auch nichts gegen ein Mineralwasser spricht, wenn es kein calciumreiches Mineralswasser ist. (Ich habe eigentlich sowieso immer eine Flasche am Bett stehen, ich hatte nun in der letzten Woche die Magie mit dem "Glas Leitungswasser" eingeführt, aber vielleicht kann ich es mir einfacher machen).

    Denn wenn man das quasi vernachlässigen kann und es eigentlich eher darum geht, ein besonders CALCIUMREICHES Mineralwasser zur Thyroxineinnahme zu vermeiden, dann würde ich glaube ich ab jetzt doch einfach meistens ein neutrales mineralarmes Mineralwasser nehmen, von dem ich dann eine ganze Flasche am Bett stehen habe (+ Glas) und von dem ich dann wenn ich mag auch einfach MEHR als das eine Glas trinken kann (was ich morgens gern tue).

    Und wenn das mal nicht zur Hand ist, nehme ich dann das Leitungswasser. Das könnte man dann wohl ohne irgendwelche Schwankungen zu produzieren so machen?

    (Tagsüber dann natürlich ruhig ein calciumreiches Mineralwasser).

    Oft übernachte ich auch aber bei meinem Freund. Dort steht dann normalerweise eine Flasche Wasser am Bett mit 134 mg/l Calcium. Das ginge dann ja eigentlich auch?

    Naja, vielleicht nehme ich doch das Leitungswasser...

  2. #12
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    Standard Erste Werte Post-OP

    Hallo liebes Forum,

    jetzt habe ich schon erste Werte (fünf Wochen nach der OP). Das ist noch nicht die reguläre Kontrolle beim Endo, die kommt erst nächste Woche, aber es gab eine Gelegenheit für Werte beim Hausarzt und dann war ich neugierig.

    05.09. 2022, Thyroxin 81,25 seit 03.08.2022, Karenzzeit ca. 26 Stunden
    fT3: 2,8 [2,0-4,4]
    fT4: 13,8 [9,3-17,0]
    TSH: 0,046

    Erfahrungsgemäß sind meine Werte in diesem Hausarzt-Labor etwas höher als im Endo-Labor. Veränderungen in der Dosis finden aber wenn dann frühestens nach der Kontrolle beim Endo statt.

    Was sagt ihr? Ich fühle mich recht ok, evtl. etwas konzentrationsschwach, aber da ich mit meiner „richtigen“ Arbeit nach der OP noch nicht angefangen habe, sondern derzeit eher leichten organisatorischen Kram mache, kann ich Konzentrationsfähigkeit und sonstige Geisteskraft nicht so recht beurteilen. Es geht mir aber eigentlich ganz gut. Abends werde ich wahnsinnig müde, morgens bin ich ein bisschen schlapp, aber ich spreche viel und gern und bin tagsüber eigentlich recht wach und aufgeweckt und nicht besonders träge oder ähnliches. Allerdings vergesse ich immer mal leicht was oder weiß nicht mehr, was ich gerade machen wollte, auch die Ausdauer beim Sachen fertig machen fehlt mir, ich mache lieber ständig Pause.

    Aber insgesamt geht es mir jetzt schon viel besser als vor der OP.

    Ich nehme 81,25 Thyroxin von Henning, bin 160 groß und wog kurz vor der OP 50 kg, jetzt eher 52kg oder noch etwas mehr, aber vor der OP war ich auch echt zu dünn.

    Lustig ist der Vergleich zweier Werte Prä-OP (siehe Profil), da hier an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in unterschiedlichen Laboren gemessen wurde: Während beim Endo die Werte in der Norm waren, hatte ich am Tag drauf im Krankenhaus-Labor eine Überfunktion. Die künftigen Werte werden im Allgemeinen aus dem Endo-Labor kommen.

    Vielen Dank, liebe Grüße May

    PS
    Hier hab ich meinen OP-Bericht geschrieben:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3695392

  3. #13
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    Standard AW: Erste Werte Post-OP

    Danke für den OP-Bericht!

    Zitat Zitat von May B. Beitrag anzeigen
    Lustig ist der Vergleich zweier Werte Prä-OP (siehe Profil), da hier an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in unterschiedlichen Laboren gemessen wurde: Während beim Endo die Werte in der Norm waren, hatte ich am Tag drauf im Krankenhaus-Labor eine Überfunktion.
    Jaja, ein Wunderwerk der Referenzbereiche.

    Sag bitte, wann hat sich dein TSH das letzte Mal als anwesend gemeldet? Bei TRAK=>40 wird das wohl eine Weile her sein, oder? Wenn ja, dann sollte der Endo das mit berücksichtigen, falls er der Meinung sein sollte, dass du wegen des TSH jetzt senken solltest.

    Es könnte zwar sein, dass aus 81 irgendwann 75 wird, oder auch nicht - jedenfalls kannst du die Dosis erstmal ruhig weiter halten.

  4. #14
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    Standard AW: Erste Werte Post-OP

    Liebe panna,

    vielen Dank - ich habe mal ein paar Werte seit 2020 hochgeladen. (Die neuesten Werte zuerst, d.h. Du musst das wenn dann ggf. von unten nach oben lesen...)

    2020: da waren die Werte ein einziges Mal mittig und die TRAK waren mit 6,3 für meine Verhältnisse auch "niedrig"... in dem Jahr habe ich auch ziemlich wenige Kontrollen machen lassen (Corona), und schwupps war der Kollege MB Anfang 2021 wieder da..

    Zum TSH: Oh doch, 2021, nachdem es in der ersten Jahreshälfte so schwierig war, das fT3 herunterzubekommen, war das TSH im August plötzlich da, und im September dann plötzlich auf 6,4, obwohl fT3 immer noch recht hoch war, (und die TRAK >40). Habe gerade nochmal auf dem Laborzettel nachgesehen, ob ich mich nicht vertippt habe.

    Ich glaube nicht, dass der Endo nun nächste Woche wegen des niedrigen TSH 75 vorschlägt. Ich dachte eher, ob es nach diesen Werten (die ja im Labor von Endo wieder auf wundersame Weise niedriger sein werden) nicht eher heißen wird, dass ich vielleicht doch eher 88 nehmen soll? Dass TSH eine lange Reaktionszeit hat, hatte mir der Endo auch schonmal erklärt.

    Mit dem Endokrinologen war ja eigentlich 88 vereinbart. Du hattest mir dann die 81,25 als Option dargestellt, was mir richtig vorkommt, auch weil ich vor dem Krankenhaus plötzlich nur noch 50 kg wog, und nicht mehr 52 kg wie in der Woche zuvor und sich die niedrigere Dosis für mich besser anfühlte. So habe ich dann quasi eigenmächtig und ohne nochmal Rücksprache mit dem Endo zu halten, mit 81,25 angefangen. Ich glaube das war auch gut so. (Der Operateur schaute mich auch an und meinte, er würde 75 empfehlen..)

    Aber ich hätte jetzt trotzdem eher erwartet, dass man mir aufgrund des Befindens vielleicht rät, doch dann vielleicht irgendwann 88 zu nehmen? Weil ich die Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit usw. eher als ganz leicht unterdosiert deuten würde? Und fT3 ja mit 2,8 auch als etwas niedrig gelesen werden könnte? (Was aber ja durch mehr T4 nicht unbedingt zu beheben ist?)

  5. #15
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    Standard AW: Erste Werte Post-OP

    Hallo May,
    ich wollte nur wissen, ob dein Regelkreis korrekt reagiert und auch nicht übermäßig verzögert, das tut er nicht, Juni 2021 Unterfunktion, bei der nächsten Kontrolle war es da, trotz TRAK, also es funktioniert und bei abnehmenden TRAK in den nächsten Monaten wird er dann auch zuverlässiger.

    Zitat Zitat von May B. Beitrag anzeigen
    Mit dem Endokrinologen war ja eigentlich 88 vereinbart. Du hattest mir dann die 81,25 als Option dargestellt, was mir richtig vorkommt, auch weil ich vor dem Krankenhaus plötzlich nur noch 50 kg wog, und nicht mehr 52 kg wie in der Woche zuvor und sich die niedrigere Dosis für mich besser anfühlte. So habe ich dann quasi eigenmächtig und ohne nochmal Rücksprache mit dem Endo zu halten, mit 81,25 angefangen. Ich glaube das war auch gut so. (Der Operateur schaute mich auch an und meinte, er würde 75 empfehlen..)
    Ob 52 oder 50 Kg, das ist egal, war nur für den groben Einstieg wichtig und der Einstieg ist in Ordnung. 13,8 nüchtern ist echt nicht niedrig.

    die ja im Labor von Endo wieder auf wundersame Weise niedriger sein werden
    Es gibt keine Absolutwerte, der Referenzbereich des Endos liegt insgesamt niedriger positioniert, also wird der fT4-Wert nicht 1,3 sein, sondern eher 1,2. Oder 1,1. Liegt niedriger, ist nicht niedriger, sozusagen.

    Aber ich hätte jetzt trotzdem eher erwartet, dass man mir aufgrund des Befindens vielleicht rät, doch dann vielleicht irgendwann 88 zu nehmen? Weil ich die Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit usw. eher als ganz leicht unterdosiert deuten würde? Und fT3 ja mit 2,8 auch als etwas niedrig gelesen werden könnte? (Was aber ja durch mehr T4 nicht unbedingt zu beheben ist?)
    Ich würde dir vor allen Dingen raten, bei diesen Werten abzuwarten, man braucht hier eher keine Schnellkorrektur und man kann bei diesen Werten abwarten. Es ist nicht gesagt, dass die Werte nach merh als 6 Wochen sich nicht ändern. Erstens überhaupt und zweitens, sollte sich dein TSH zum Auftauchen entschließen, kann das einen nicht überwältigenden, aber doch: auch einen Einfluss (nicht nur auf die T3-Ausschüttung aus der Schilddrüse, die ja bei dir entfällt) auf die periphere Umwandlung haben.

    Und fT3 ja mit 2,8 auch als etwas niedrig gelesen werden könnte? (Was aber ja durch mehr T4 nicht unbedingt zu beheben ist?)
    Naja, nicht tragisch niedrig (meiner liegt etwa niemals höher). Mit deinen Basedow-Dreiern kann man keinen Vergleich anstellen - und da muss sich dein Körper jetzt auch ein wenig umstellen, von Hochbetrieb auf normal. Aber davon abgesehen, solltest du nach reiflicher (und länger dauernder) Überlegung zu der Überzeugung kommen, dass du doch Optimierungsbedarf hast (aber genau hier würde ich dir zur Vorsicht = längeres Abwarten+Geduld raten), hast du 2 Wege: T4 zu erhöhen in der Hoffnung auf ein Mehr an Umwandlung oder etwas T3.

    T4 zu erhöhen hat so seine Tücken, das wird dir nicht entgangen sein. fT3 kann "schöner" werden, aber der Mensch hat Überdosierungssymptome, trotz Werte in der Norm. Das ist bekannt, und hier gab es eine Diskussion, beachte insbesondere den schlüssigen Beitrag #14: https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...in-Forummythos . Außerdem ja, fT3 kann auch niedriger werden.

    T3 dazu zu nehmen hat auch Tücken, vor allem wegen der unphysiologischen Zufuhr, siehe Beobachtungen zwischen pulsatilem TSH und T3-Anteil aus der Schilddrüse:

    Was die Entsprechung zwischen Höhe der jeweiligen TSH-Ausschüttung und der Höhe der T4- bzw. T3-Ausschüttung angeht, gab es folgende Beobachtungen/Ergebnisse: Es gibt keine zeitlich signifikante Entsprechung zwischen der jeweils gemessenen pulsatilen Höhe des TSH und des fT4 .... Wohl aber gibt es signifikante Entsprechungen zwischen der jeweils gemessenen TSH-Höhe und der Höhe des direkt schilddrüsenproduzierten stoffwechselaktiven fT3. .... Was man durch diese Pulsatilitäts-Messung erkennen kann: Hier wurde dem Regelkreis recht engmaschig bei der Arbeit zugeguckt. Dass Korrelationen mit der fT3-Höhe festgestellt werden konnten, zeigt genau das, worauf Moritz verweist: Die kleine Menge, die die Schilddrüse zur fT3-Versorgung beisteuert, ist wichtig, weil die Ausschüttung hier feinmaschig und offenbar TSH-gesteuert erfolgt. Da der TSH-Ausschüttung ja Regelkreis-Messungen zugrundeliegen, darf man hier wohl zu Recht von "bedarfsorientiert" sprechen. Das kann man mit einem Viertel Thybon nicht wirklich gut simulieren
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...-TSH-Steuerung

    T3 zu nehmen ist eine Krücke, natürlich eine nützliche, falls notwendig, aber mit Vorsicht zu verwenden, damit man nicht ausgerechnet über die Krücke auf die Nase fällt. Das Fehlen des Schilddrüsen-Anteils heißt nicht automatisch, dass man mit einem suboptimalen Ersatz besser fährt. Vielleicht ja, vielleicht nein, für beides gibt es genug Operierten-Beispiele. - Und hier liegt noch ein Argument dafür, evtl. noch abzuwarten: Grundlage für einen evtl. T3-Einsatz ist ein stabiler T4-Anteil, ein TSH ist natürlich auch ein nice-to-have zur Orientierung.

    Ich sehe im Profil, dass du eine Hüft-TEP hast, ist dein allgemeiner Knochenstatus gut?

  6. #16
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    Standard AW: Erste Werte Post-OP

    Liebe panna, vielen Dank!

    Ja, ich werde auf jeden Fall bei der Dosis erstmal bleiben und abwarten. Ich frage mich höchstens, wie ich reagiere, falls mir mein Endokrinologe eine Erhöhung vorschlagen sollte. Aber ich nehme an, er wird sagen, dass ich bei der Dosis bleiben soll. Ich werde jedenfalls vor der BE sagen, dass ich nach der OP mit 81 begonnen habe und nicht mit den zuerst angedachten 88.

    Zu meinem allgemeinen Knochenstatus: ich weiß es nicht. Ich sollte das einmal messen lassen? Das Argument der Osteoporose-Gefahr hat mir bei der Entscheidung zur OP geholfen, ich war früher essgestört und dies schafft wohl bereits Voraussetzungen für Osteoporose, und wenn dazu dann die zumindest latente und ja auch immer wieder manifeste Hyperthyreose des Basedow kommt, steigert dies das Risiko, so wurde mir gesagt.

    Die Hüft-Tep 2015 war nötig, weil mein Hüftkopf völlig von Arthrose zerfressen war (auch da hatte ich 4 Jahre lang versucht, die OP durch alle möglichen Maßnahmen zu vermeiden, da ich ja OPs wirklich überhaupt nicht mag). Ursache war eine angeborene Hüftdysplasie, von der ich aber bis zum Alter von 48 Jahren (jetzt bin ich 55) nie was gemerkt oder gehört hatte, aber eine andere Erklärung als "angeboren" gab es damals nicht und auf dem Röntgenbild stimmt die Hüftkopf-Überdachung nicht, aber dies trifft eigentlich auf die andere Seite auch zu, die ist aber bisher ok. Ich habe auch vor wenigen Jahren viele Zahnimplantate bekommen müssen, Knochenaufbau im Kieferknochen war notwendig. Die Implantate wachsen aber bei mir immer gut ein, und die Knochensubstanz war wohl im Dental-MRT, das der Zahnimplantologe gemacht hatte, auch nicht schlecht, falls man so etwas da überhaupt sieht.

    Im Vorfeld der Thyreoidektomie wurde die These angedeutet (wenn auch nicht wirklich so ausgesprochen), dass die ganzen Knochenprobleme, also inkl. der Hüfte, evtl. bereits Folgen einer Knochenverschlechterung aufgrund Basedow und latenter Hyperthyreose sein könnten.

    Ich sollte mich um den Knochenstatus jetzt einmal kümmern. Wie gehe ich denn da vor? Knochendichtemessung beim Spezialisten?

    Vielen Dank, herzlich May

  7. #17
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    Standard AW: Erste Werte Post-OP

    Wenn du seit 2008 MB hattest und damit immer wieder Überfunktionsphasen (nehme ich an), das (insbesondere das Zuviel an T3, aber auch das TSH, siehe Stichwort "Knochenmetabolismus" --> hier) frisst natürlich an den Knochen. Messbar werden die frühen Verluste (durch Essstörung, MB usw.) meist erst ab der Menopause (je nach Östrogenstatus früher oder später), weil die Menopause bzw. der Östrogenschwund einen natürlichen Knochenschwund mit sich bringt, dessen Ergebnis dann natürlich von der Vorgeschichte abhängt. Gab es schon früher gröbere Verluste, dann trifft einen der natürliche Verlust härter. Meine Vorgeschichte ist der deinen ähnlich betreffend Essstörung und frühen Implantatbedarf. Es spielt natürlich auch die Genetik (familiäre Osteoporose?) eine Rolle dabei. Lass den Knochenstatus prüfen, damit du einen Stand und Vergleichsbasis hast. Und wenn die TRAK jetzt schwinden und dein TSH hochkommt, lass es möglichst nicht wieder verschwinden. Ich habe nicht den dringenden Eindruck, dass dein Endo dich erhöhen lassen wird bei diesem fT4, aber du wirst sicher erzählen, was er sagt.

  8. #18
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    Standard AW: Erste Werte Post-OP

    Hallo Ihr Lieben, hallo liebe panna!

    Es gibt neue Werte vom 14.09.22:

    Thyroxin 81,25 seit 03.08.22, 26 Stunden Karenz

    fT3: 2,57 pg/ml [1,9-4,8]
    fT4: 1,15 ng/dl [0,8-1,8]
    TSH: 0,1 [0,3-3,5]
    TRAK-human >40 U/l [0-0,55]
    PTH 9,0 pg/ml [10-60|
    Calcium korrigiert 2,17 mmol/l [2,1-2,6]

    Liebe panna, wie immer hast Du recht: Seitens des Arztes wird nun vorgeschlagen auf 75 herunterzugehen und in 6-8 Wochen zu kontrollieren. Wir hatten ja schon darüber geschrieben, Du hattest mir geraten, doch erstmal geduldig bei der jetzigen Dosis zu bleiben, da der TSH doch träge ist. Auch sind meine TRAK ja noch sehr hoch (kann das zusammenhängen?).

    Oder wäre eine Reduktion doch irgendwie sinnvoll, da die Chance bestünde, dass dann TSH steigt und in der Folge dann auch mehr T4 in T3 umgewandelt wird? Also weniger Thyroxin, aber höhere Umwandlungsausbeute? Oder siehst Du die Chance nur sehr gering? Am besten erstmal abwarten?

    Was das Befinden betrifft: ich habe leichte Symptome von eigentlich allem. Einerseits fühle ich mich echt recht gut, andererseits immer mal kleine Gedächtnisausfälle, und nervig eine eher sehr träge Verdauung, Müdigkeit, aber auch recht leicht weinerlich/hilflos und dann wieder nervös, aber alles viel viel besser als vor der OP.

    Das Parathormon sollte sich laut Endo im Laufe der Zeit erholen, kein Calcitriol notwendig, da Calcium korrigiert in der Norm.

    Vielen Dank, herzlich May
    Geändert von May B. (22.09.22 um 14:09 Uhr) Grund: THS-Normwert korrigiert, verwechselt mit anderem Labor.....

  9. #19
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    Standard AW: Erste Werte Post-OP

    Hallo May,

    Was steht im OP-Bericht genau über die Nebenschilddrüsen?
    Kribbeln tut sich bei dir gar nichts?
    Hoffentlich wird das noch besser, das PTH ist echt bescheiden.

    Was die Dosis angeht: Ich würde auf gar keinen Fall jetzt senken. Einfach so lassen und weiter abwarten ist sowohl von den freien Werten her in Ordnung, als auch wegen des trägen TSH. Eigentlich haben die TRAK nicht mehr die Chance, die TSH-Rezeptoren in der Schilddrüse zu besetzen - es gibt allerdings die Möglichkeit, dass die TRAK (vielleicht weil sie bei dir derart zahlreich sind) die TSH-Rezeptoren an der Hypophyse besetzen und damit die Ausschüttung bis zu einem gewissen Grad hindern können (s. hier Punkt 3.: https://flexikon.doccheck.com/de/Bro...mel-Regelkreis). Aber auch wenn dies nicht zutreffen sollte: 6-7 Wochen (oder so ähnlich) nach OP ist auch wegen der Trägheit des TSH noch keine ausreichende Zeit. Und außerdem tut sich da wahrscheinlich schon etwas, wenn wir das TSH bereits an der 1. Nachkommastelle sichten dürfen.

    Weder die freien Werte, noch das Befinden sagt "senken". Und Abwarten ist eine ungemein gute Option, stelle ich immer wieder fest, nachdem ich die möglichen Konsequenzen des Nichtabwartens bei so vielen Leuten sehen konnte.

    Deine Symptome sind einerseits sehr unspezifisch und andererseits könnten auch einer umfassenden Umstellung liegen, die sich mit Dosisänderungen nicht ändern lässt - es ist schon eine große Umstellung, von der natürlichen Versorgung zur Einmaleinnahme zu wechseln. - Deine Umwandlung funktioniert, das sieht doch nicht schlecht aus.

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