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Thema: FT3 u. FT4 unverändert

  1. #21
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    Standard AW: FT3 u. FT4 unverändert

    Das hört sich schon sehr nach Diabtes II Effekt an. Gerade die Lebensmittel die du beschreibst lassen den Blutzucker jubeln. Ich würde da mal genauer suchen lassen. Wenn dein Hausarzt das abtut, dann gib ihn zur Adoption frei. Wobei Diabetes II gut mit Diät zu therapieren ist.

    Ein Tag bei der Dosis zählt nicht und schon gar nicht der TSH allein.

  2. #22
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    Standard AW: FT3 u. FT4 unverändert

    Was meinst du mit "Effekt"? Müsste für Diabetes nicht öfters der Blutzucker Probleme machen? Wenn mein BZ beim Messen normal ist, wird vermutlich kein Arzt trotzdem an Diabetes denken.

    Was meinst du mit "ein Tag"?

  3. #23
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    Standard AW: FT3 u. FT4 unverändert

    Du musst unterscheiden zwischen I und II. Die Symptomatik ist anders. Beim IIer wird man durch die übermäßige Nahrungsaufnahme dick, hat Hunger, Kreislaufprobleme etc.

    https://www.ndr.de/ratgeber/gesundhe...abetes196.html

  4. #24
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    Standard AW: FT3 u. FT4 unverändert

    Ohne das man häufiger zu hohe Blutzuckerwerte (öfters als 1-2x in 3 Jahren) hat, und auch keinen Zucker im Urin, wird vermutlich kein Arzt trotzdem Diabetes vermuten oder weiter abklären.

    Ich habe auch vorhin vor dem Abendessen und 1h danach den Blutzucker gemessen aus Interesse, beide Werte waren einwandfrei normal. Zwei Stunden nach dem Essen sollte der Wert bei gesunden zwischen 5,0–7,8 mmol/l sein. Da war ich bei 6,0 mmol/.

  5. #25
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    Standard AW: FT3 u. FT4 unverändert

    Die Teststreifen schlagen erst bei sehr hohen Werten an. Ketone auch nur bei fortgeschrittener Diabetes... Aber du kannst deinen Arzt ja zur Adoption freigeben und als unbeschriebenes Blatt zu einem anderen gehen.

  6. #26
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    Standard AW: FT3 u. FT4 unverändert

    Ich habe mit Lanzette und Messgerät gemessen.

    Nüchtern BZ war bei 5.0 mmol/ (3.9-5.8) Das sind Werte bei denen kein Arzt an Diabetes glauben würde.

  7. #27
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    Standard AW: FT3 u. FT4 unverändert

    Natürlich kannst du mit dem Messgerät auch Unterzucker messen!

    Zitat:
    https://www.diabetes.help/blutzucker...yk%C3%A4mie%29.
    1,5 bis 2 Stunden nach den Essen sollte der normale Blutzuckerwert bei maximal 160 mg/dl bzw. bei 8,9 mmol/l liegen. Bei Werten von weniger als 70 mg/dl bzw. unter 3,9 mmol/l spricht man von Unterzucker (Hypoglykämie).

    Ich habe ja eine selten Abart, für die es nicht wirklich einen Namen gibt, mit häufigen Unterzuckerungen, die nicht immer auf Diätfehler zurückzuführen sind (höchstwahrscheinlich weil mir ziemlich viel Darm und Magen fehlt). Aber so eine leere Laugenbreze schickt mich mit absoluter Sicherheit ins Nirwana. Leider merke ich den Unterzucker erst ziemlich spät, bei unter 50 mg/dl.

    Maßgeblich für eine Diagnose sind aber nicht der Nüchternwert und ein paar selbst gemessene Werte, sonder der HbA1c Wert.Er gibt Aufschluss über die durchschnittlichen Zuckerwerte der letzten Wochen und kann auch Prädiabetes anzeigen. Mit der Ernährung kann man da wirklich viel machen viel machen.

  8. #28

    Standard AW: FT3 u. FT4 unverändert

    Marshmellow, das hört sich nach reaktiver Hypoglykämie an und/oder Insulinresistenz (kann beides sein, muss aber nicht).

    Wenn du bestimmte Kohlenhydrate isst (jeder Mensch reagiert anders auf bestimmte Kohlenhydrate - das muss man austesten) dann scheint dein Blutzucker relativ stark zu steigen. Du schüttest dann massig Insulin aus, aber wenn du Insulinresistenz hast (das kann eine Vorstufe zu Diabetes II sein), dann hilft das Insulin nicht mehr, den Zucker im Blut ausreichend schnell in die Zellen zu kriegen, das bedeutet dein Blutzuckerwert bleibt nach dem Essen länger erhöht und ist auch höher als beim Stoffwechselgesunden. Der Körper hat an dieser Stelle schon sehr viel Insulin ausgeschüttet und nach einer Zeit treibt es durch die hohe Insulinmenge dann plötzlich übermäßig Zucker in die Zellen und du kommst in die Unterzuckerung mit Symptomen.

    Wenn du diese reaktive Hypoglykämie hast, dann kann dein Blutzuckerlangzeitwert (Hb1ac) ganz normal erscheinen, obwohl du metabolisch ein Problem hast.

    Du hast dann auch morgens noch normale Blutzuckerwerte und eben kein Diabtes und auch kein Prädiabetes, aber eben doch eine potenzielle Vorstufe davon.

    So ein Stoffwechselproblem kommt bei Hashimotopatientinnen öfters vor. Bei mir ist es auch so.

    Zunächst einmal kannst du austesten welche Kohlenhydrate es sind, die diese Reaktion bei dir verursachen. Bei mir ist z.B. Kartoffel und Schwarzbrot ok, aber weißer Reis, Haferflocken, Süßkartoffel und Kekse nicht. Am besten testet man es aus, wenn man das entsprechende Nahrungsmittel nüchtern morgen als Frühstück isst (ohne Fett und ohne Eiweiß dazu) und zwar in einer Menge, die 50 g reinen Kolehydraten entspricht. Und dann misst du jeweils 60, 120 und 180 Minuten und schaust, was dein Blutzucker macht. Wenn es Lebensmittel gibt, die dir Probleme machen, dann weißt du danach Bescheid und kannst sie vorerst eindämmen oder weglassen, damit du hohe Blutzuckerschwankungen in Zukunft vermeidest.

    In der Regel führen isolierte Kohlenhydrate (ohne Fett und ohne Eiweiß) zu solchen Problemen. Es gibt da auch noch den glykämischen Index, der dir Hinweise gibt, welche Lebensmittel deinen Blutzucker schnell in die Höhe (und danach in den rasanten Fall) bringen können. Aber wie gesagt, nicht alle KHs wirken bei allen gleich. Das musst du individuell austesten.

  9. #29
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    Standard AW: FT3 u. FT4 unverändert

    Zitat Zitat von Hanna_zwei Beitrag anzeigen
    Zunächst einmal kannst du austesten welche Kohlenhydrate es sind, die diese Reaktion bei dir verursachen. ..... In der Regel führen isolierte Kohlenhydrate (ohne Fett und ohne Eiweiß) zu solchen Problemen..
    Ich frage mal ganz doof: welche Reaktion, welche Probleme? Habe ich was übersehen? dann sorry, aber was sie am meisten stört, ist ganz prosaisch die Gewichtszunahme, jedenfalls das einzige Symptom, das sie erwähnt:

    Zitat Zitat von Marshmellow Beitrag anzeigen
    Es ist nicht nur die Zunahme, das ist nur das Symptom was mich am meisten belastet. Ich habe sonst auch noch weiterhin Symptome, die für eine Unterfunktion typisch wären. Falls man das bei den Werten Unterfunktion nennen würde. .
    Nein, bei den Werten kann man nicht wirklich von Unterfunktion reden, aber das ist auch gar nicht nötig. Bei Dosierungsfehlern, sei es Unter- oder Überdosierung, verschwimmen die Unterschiede, es gibt sowieso kaum ein Symptom, das ausschließlich für eine Unterdosierung typisch wäre. Ein solcher (ganz typischer) Kandidat ist die Gewichtszunahme. Erschöpfung z.B. ein anderer.

    Ich habe jetzt in 20 Monaten 20 KG zugenommen, konstant 1 KG im Monat.
    Wenn ich mir die Zeit der Erhöhung und die Zeit der Gewichtszunahme einen Reim mache, dann liegt zumindest der Großteil dieser 20 Monate mit Gewichtszunahme in der Zeit nach der Erhöhung, die irgendwann (?) vor einem Jahr erfolgte und die womöglich gerade durch eine beginnende Gewichtzunahme motiviert war. Aber es wurde dadurch nicht besser, sondern vielmehr zu einer Dauereinrichtung. Unter individuell zu vielen Hormonen kann man hervorragend auch zunehmen.

    Meine Meinung:
    Deine Vorwerte im Profil unter 75 mcg gaben jene Erhöhung nicht wirklich her. Du hast es gemacht, aber für dein Hauptproblem war es keine Lösung, evtl. sogar im Gegenteil. Klar kannst du den Langzeitzucker bestimmen lassen oder den Zuckerbelastungstest machen, mach das. Aber wenn keiner der einschlägigen Werte irgendwas zeigt, dann muss doch keine Forumsdiagnose an den Haaren herbeigezaubert werden.

  10. #30

    Standard AW: FT3 u. FT4 unverändert

    panna, ich habe vergessen zu zitieren. Habe mich auf diesen Teil bezogen, als Marshmellow von ihren Problemen mit Kohlehydraten schrieb:

    Zitat Zitat von Marshmellow Beitrag anzeigen

    Im August 2021 war ich in der ZNA wegen u.a. starkem Schwindel, Gangunsicherheit und Sprachproblemen 2 Wochen lang. Hauptsächlich nach dem Essen von kohlehydrathaltigem. (Brezel, Brot, Nudeln, etc.) Gleichzeitig ging dann mein Blutdruck in die Höhe auf sys. um die 150 (das ist für mich nicht normal) Hier kam ein Blutzucker (quasi nüchtern, 2h nach dem Essen einer Brezel ohne Belag) von 161 mg/dl heraus. Das wurde aber vom Hausarzt abgetan, weil eine BZ Messung danach (im Finger) normal war. Es wurde deshalb auch nicht nochmal kontrolliert, weder HbA1c-Wert noch BZ im Blut. Diagnose war dann "Impfreaktion" weil ich etwa zeitgleich die 1. Corona Impfung hatte. Glucose im Urin habe ich auch mal selbst getestet, da war nichts drin.

    Ich hatte es 2019 erstmals das ich immer mal wieder (eben nur vereinzelt, nie reproduzierbar) eher im Unterzucker war. Um 7 Uhr normal gefrühstückt (Körnerbrot, Aufstrich, nichts süßes) und um 10 Uhr einen BZ von 2,1 mmol/l gehabt. Mit Schwindel, Bewegungsstörungen u. wackeligen Beinen. War dann aber auch permanent, den Rest vom Tag und auch am nächsten Tag war der BZ sowohl nüchtern wie 1h und 2h nach dem Essen immer normal. Bei den BZ Messgeräten für zu Hause (wo man sich in den Finger piekt) geht es aber scheinbar nur darum, keinen zu hohen BZ zu haben. Als Norm ist da nur <5,6 beispielsweise angegeben, aber auch nicht ab wann es vielleicht zu niedrig wäre.

    Es gibt einfach nichts wirklich greifbares. Deswegen war ich quasi froh, das die unveränderten FT3 und FT4 jetzt vielleicht mal ein Anhaltspunkt sein könnten was mit mir nicht stimmt.

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