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Thema: MB (fast) immer mit Haarausfall...? Umfrage, wer hatte keinen? Mutmacher gesucht :)

  1. #11
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    Standard AW: Erfahrungen zeitversetzter Haarausfall

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    So mancher hat es bitter bereuen müssen, Hausarzt-Wissen herangezogen zu haben ...
    Und so manchem bleibt halt schlicht nichts anderes übrig.
    Nur dadurch, dass ich ein bißchen "Kontakte" habe, bekam ich überhaupt zeitnah einen Termin beim Nuklearmediziner.
    HA hat mich zur Diagnosestellung an Nuk. überwiesen. Da Sono nicht eindeutig. Und Labor alleine ja auch nicht 100% ist, auch nicht bei hoch positiven TRAK. Das war Anfang Mai. Termin beim Nuk. wäre gewesen Ende Aug. (!) Da frage ich mich ja, wie dann denn wohl bis dahin behandelt worden wäre...
    Gegen Autonomie, MB und Hashimoto gleichzeitig...? Oder gar nix machen und gucken, ob die Pumpe bis Ende Aug. durchhält...?
    So war halt schon Verdacht MB, daher Carbi und Betablocker.
    Nur durch Glück und Kontakte habe ich dann kurzfristig Termin beim Nuk. bekommen, wo es wenigstens erstmal überhaupt gesichert wurde.
    Dann direkt geschaut, ob es hier irgendwo einen Endokrinologen gibt.
    Gefunden, knapp eineinhalb Std. Fahrt (also 3 STd. hin- und zurück), Termin Ende Sept.
    Ich schätze, bis dahin ist dann eh schon längst Carbi auf minimale Erhaltung, L-Thyroxin nur noch minimal, oder gar nicht mehr und TSH vielleicht auch schon wieder "aufgewacht"...
    Keine Ahnung wie es bei Dir in der Gegend ist, aber hier ist rein gar nix mit "mal eben Facharzttermin". Teilweise kann man schon froh sein, wenn die Fachärzte überhaupt noch neue Patienten nehmen!
    Wenn man dann kein echter Notfall ist, oder akut massive Schmerzen hat, wartet man halt
    Daher hilft mir der subtile "Rat", doch bitte mal einen gescheiten Facharzt, statt nur Hausarzt zu Rate zu ziehen, zugegeben nur sehr mäßig.
    Und ich bin froh, dass ich meinen Hausarzt, bzw. Hausärztin habe!!! Weil ich ihr vertraue, sie sich kümmert, sie auch mal über den Tellerrand schaut und ich mich verlassen kann.
    Das ist - zumindest hier in der Gegend - schon Gold wert und das weiß ich auch!

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Das ist längst passiert. Virusinfektionen sind ein sehr wahrscheinlicher Auslöser bei genetischer Disposition, das ist bekannt. Somit auch Covid-19. Und dass die IMpfung ein Rezidiv oder einen Neuauftreten bewirken kann, ist kein verschwörerischer Gedanke, sondern in einschlägigen Kreisen weithin (und schon länger) bekannt. Nicht immer, nicht bei jedem, aber möglich ist es, wenn auch nicht wahnsinnig häufig. Da aber die Impfung auch nur das tut, was die Infektion selbst sowieso gut kann und tut, ist das nicht weiter überraschend und auch nichts, was einen von der Impfung abhalten sollte.
    Keine der schon bekannten und bestätigten möglichen Nebenwirkungen hat mich bislang von der Impfung abgehalten. Und die eventuelle Möglichkeit an MB zu erkranken, hätte es wohl auch nicht.
    Darum gehts auch gar nicht. Schrieb ich im Grunde ja auch.
    Dass es schon einen konkreten Zusammenhang mit Covid Impfung und MB gibt, bzw. da etwas bekannt ist, war mir tatsächlich noch nicht bekannt. Hatte ich bißchen nach gesucht, aber nichts gefunden.
    Hast Du da evtl. eine Quellenangabe? Würde mich wirklich sehr interessieren, weil ich den Gedanken halt auch schon hatte.
    Würde ich wirklich gern was zu lesen!
    Nicht weil ich die Impfung deswegen in Frage stelle. Nur weil mich ein evtl. Zusammenhang von der Impfung nicht abgehalten hätte heißt ja nicht, dass es mich deshalb auch direkt nicht interessiert

    Danke im Voraus.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Wie kommst du darauf, dass es mir nichts ausmachen würde? Lass uns doch nicht persönlich werden.
    Das habe ich aus Deinen Aussagen wie z.B.: "der vergeht wieder" und so. Wenn ich das falsch interpretiert habe, tut mir das leid. Es klang für mich so als würdest Du meine Sorge als etwas "albern" empfinden und abtun.
    Was mir den Eindruck vermittelt, als würde es Dir nichts ausmachen.

    Ich hatte vor Threaderstellung tatsächlich schon nach Haarausfall gesucht und auch div. Ergebnisse gefunden und in einige auch reingelesen. Nur leider nicht so direkt eine Antwort auf die konkrete Frage nach dem Zeitfenster.
    Daher habe ich die Frage einfach mal direkt gestellt und daher auch das Wort "zeitversetzt" direkt in den Titel geschrieben.
    Vielleicht hätte ich noch etwas länger suchen müssen und noch mehr Threads durchlesen müssen.
    Da hoffte ich auf diesem Weg halt Zeit zu sparen. (die ist knapp).
    Ich lese mal in dem Thread, den Du mir freundlicherweise verlinkt hast.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    hier findest du bestätigt, dass der Haarausfall ab 3 Monate nach Diagnose/Überfunktion auftritt, wo die ÜF eigentlich meist längst vorbei ist:
    Na super

    Nachtrag: Thread etwas gelesen und jetzt ist mir zugegeben übel geworden
    Ich hoffe noch darauf, dass hier vielleicht noch Feedback kommt von einigen, die auch nach Monaten keinen Haarausfall hatten...
    Meine Sorge ist jetzt auf jeden Fall sehr groß.
    Geändert von chanda (05.07.22 um 14:10 Uhr)

  2. #12
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    Standard AW: Erfahrungen zeitversetzter Haarausfall

    Zitat Zitat von chanda Beitrag anzeigen

    Na super
    Klar ist das super, sonst würde der Haarausfall ja nie abklingen! Er kommt zwischen 3 und 6 Monaten, und geht dann wieder. Wie dünn nun deine beachtliche Haarpracht wird - das kann ja keiner sagen. Fakt ist, dass sie nachwachsen, was wesentlich besser ist, als wenn sie es nicht täten. Und genau das ist gemeint mit "der vergeht wieder".

    Quelle Impfung/Schilddrüse:
    https://link.springer.com/article/10...20-022-03118-4

    PS
    Da du ja eigentlich keinen Haarausfall hast, kann ja auch sein, dass du gar keinen bekommst.
    Geändert von panna (05.07.22 um 14:55 Uhr) Grund: PS

  3. #13
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    Standard AW: Erfahrungen zeitversetzter Haarausfall

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Klar ist das super, sonst würde der Haarausfall ja nie abklingen! Er kommt zwischen 3 und 6 Monaten, und geht dann wieder. Wie dünn nun deine beachtliche Haarpracht wird - das kann ja keiner sagen. Fakt ist, dass sie nachwachsen, was wesentlich besser ist, als wenn sie es nicht täten. Und genau das ist gemeint mit "der vergeht wieder".
    Naja, ich gebe zu, ich bin eher der Typ "Glas halb leer" als "Glas halb voll" und daher habe ich Dein demnach nur einfach eher positives und etwas sachlicheres Betrachten dann direkt etwas fehlinterpretiert...
    War nicht böse gemeint, da war ich wohl etwas empfindlich und angefressen, sorry.
    Tatsächlich muss ich aber sagen, ich bin schon sehr erschrocken und habe echt Angst...
    Nach der Diagnose habe ich mich mit der Thematik intensiv befasst (da dann auch erstmal hier im Forum angemeldet. Nach meiner Erfahrung können Foren zu jedem Thema sehr hilfreich sein, ob nun technisch, medizinisch usw. Deshalb bin ich zwar nur in wenigen Foren, aber eben in solchen, die hilfreich und nicht etwas nur unterhaltsam sind. Langeweile habe ich in der Tat wenig bis gar nicht).
    Und ich las u.a. von der häufigen Gewichtszunahme. Die natürlich nicht vom Thyreostatikum selbst, sondern als Folge der mit dem Med. erwünschten Wirkung nunmal logischerweise einhergeht. Also in dem Sinne keine "Nebenwirkung" (die ja üblicherweise unerwünschte Wirkungen sind) sondern einfach ein Effekt der korrekten Wirkweise.
    Aber da ich bereits übergewichtig bin, schon immer, will ich auf gar keinen Fall zunehmen! Da arbeite ich auch seit langer Zeit dran. Bin kein sehr disziplinierter Mensch, leider, aber mit etwas Sport und Süß- und Knabberkramverzicht und eben einfach drauf achten, was und vor allem wie viel man ißt habe ich es auch in den Wechseljahren bislang geschafft, nicht zu und vor Jahren sogar etwas abzunehmen (und zu halten).
    Daher gingen mir als ich über MB und die Medis las dann direkt quasi "alle Lampen an". Und in der Hoffnung nicht nur nicht zuzunehmen, sondern mir einen kleinen "Vorsprung" zu verschaffen, habe ich dann sehr radikal Diät gehalten.
    Zum Beginn der Therapie ja noch in kräftiger ÜF, da ging das Abnehmen natürlich fix. 2 - 3 kg / Woche. Allerdings der Hunger auch nicht schön... Nach ein paar Tagen Magenschmerzen, Übelkeit usw. Das ist auch kein Spaß.
    Wurde mit zum Glück rasch sinkenden ft Spiegel dann aber besser. Weiter abnehmen dann natürlich mühsamer, aber ging auch.
    Dann in leichter UF minimal zugenommen, Nahrung noch mehr red. (zum Glück dann auch weniger Hunger und den täglichen Salat (gabs nur, statt warmer Mahlzeit und generell nach weitgehend normalem Frühstück halt nur noch Grünes usw.) dann nicht mal mehr aufgegessen) und inzwischen ists auch wieder wo es bei Beginn der UF-Tendenz war. Jetzt arbeite ich am halten.
    Auch die Allergie überstanden, ohne Therapie zu verändern (ich will meine Chance auf Remission und auch meine Chance auf kein Rezidiv).
    Und gerade wo Werte jetzt wieder ok sind, jetzt auch langsam weitgehend stabil (gefühlt, nächste Woche wieder BE, mit hoffentlich Bestätigung) dachte ich, ich hätte jetzt erstmal die schwierige Phase überstanden.
    Ohne Haarausfall, was mich so glücklich gemacht hat. Zumal ich das, außer halt mit der eh ja laufenden Therapie, ja überhaupt nicht in irgendeiner Weise beeinflussen kann.
    Ich war vorsichtig optimistisch, guten Mutes und wie ich dachte gut gewappnet und weiter "kampfbereit" und dann erfuhr ich halt, dass der HA eben erst zeitversetzt auftritt :-(
    Zugegeben hat mich das echt geschockt und in dem vorsichtigen Optimismus sehr zurückgeworfen...
    (und diese emotionale Verfassung vorher in der ÜF war übrigens auch nicht komisch!! Ich fand recht schnell heraus, dass das natürlich zusammenhängt und für einige sogar als eine der größten Belastungen von dem Ganzen empfunden wird. Und dass speziell bei Hashimoto wohl sogar psychische Probleme die Hauptursache sein sollen, wenn Menschen wegen der Erkrankung nicht, oder länger nicht arbeiten können.
    Diese völlig irrationalen, völlig überzogenen Existenz-Ängste, Zweifel an sich selbst und absolut allem, an Lebenswert und -willen, an überhaupt allem, täglich Rotz und Wasser geheult, alles natürlich überhaupt nicht verhältnismäßig, das ist mir klar, aber das sieht man in der Lage natürlich nicht. Inzwischen weiß ich, das gehört durchaus dazu und hat sich ja auch wieder reguliert. Aber das mit dem Haarausfall hat mich nach allem erfolgreich gemeisterten schon etwas zurückgeworfen, muss ich sagen).

    Jetzt bin ich etwas abgeschweift und habe mich in Jammerei ergangen, sei mir verziehen, soll nur aufzeigen, warum mich jetzt die Angst um die Haare so belastet.
    Jeder Mensch, vor allem auch jede Frau, hat ja zumindest eine (idealerweise mehrere, aber viele, wie ich auch, hauptsächlich eine) Sache an sich, die sie mag. Die ihr an sich gefällt. Und das sind bei mir nunmal von je her die Haare.
    Hätte ich eine pfiffige Kurzhaarfrisur (und könnte ich sowas tragen) würde es mich wohl weniger belasten. Zumal relativ schnell wieder hergestellt...

    Das nur kurz als etwas ausschweifende Erklärung meiner Sorge, gerade.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Sehr interessanter Artikel, danke!! Auch sehr aktuell, von Juni, was erklärt, warum ich vor einigen Wochen bei meiner Suche noch nicht drauf gestoßen war. Bei der Suche nach Corona Impfung und MB fand ich nur das Thema "Risikogruppe oder nicht" und "Impfung bei MB ja oder nein" usw.
    Und einen Fall mit MB nach Corona-Infekt., der näher untersucht wurde und auf einen Zusammenhang hindeutete.
    Mehr allerdings nicht.
    Also der ARtikel ist sehr interessant, passt zu meinem Gedanken, der mir dazu gekommen war.
    Allerdings ist darin von einem deutlich zeitnaheren Auftreten der Autoimmunerkrankungen die Rede... Was aber meiner Ansicht nach ja nicht ausschließt, dass es auch bei etwas längerem Zeitfenster auftreten kann, wie bei mir (ca. zweieinhalb Mon. bis fühlbare Symptome, aber rückblickend auch vorher schon mal kurzzeitige ÜF-Sympt., die ich damals natürlich nicht einordnen konnte und die nur mal ein paar Tage, dann wieder weg, dann mal wieder einen Tag usw. war. Hatte ich auf zu der Zeit sehr starken Stress auf Arbeit zurückgeführt und natürlich nicht weiter beachtet.)
    Wirklich interessant, danke!

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    PS
    Da du ja eigentlich keinen Haarausfall hast, kann ja auch sein, dass du gar keinen bekommst.
    Das hoffe ich so sehr... Deshalb ja mein Thread hier und in meinem Eingangspost der Hinweis, gern auch Feedback von Pat., die ohne - nennenswerten - HA durchgekommen sind.
    Aber bislang habe ich noch keinen Hinweis gefunden, dass es solche gibt

    Man liest halt auf fachlichen Seiten von "viele Patienten" und "häufig" betroffen usw. Und es ist ja klar, dass z.B. in Foren usw. über das Problem nur diejenigen schreiben, die es haben. Es wird ja kaum jemand schreiben: ach übrigens, wollte nur sagen, ich hatte gar keinen HA. Das wird wohl selten sein.
    Also ob es überhaupt Fälle gibt, wo es komplett ohne HA abgeht / abging, habe ich bis heute nicht herausgefunden.
    Das würde mir Hoffnung geben und Mut machen.
    Vielleicht kommt ja noch was

  4. #14

    Standard AW: Erfahrungen zeitversetzter Haarausfall

    Dann jetzt mal von mir ein Feedback um dich etwas zu beruhigen: Ich bin, vor der Diagnose MB, ca. zwei Jahre mit einer dicken ÜF rumgelaufen und hatte nie Haarausfall. Ich durfte auch schon eine ausgeprägte UF "genießen " (mit einem von TSH 48!) und hatte auch da keinen Haarausfall. Kannst ja mal in mein Profil schauen. Ich denke die meisten hier hatten/ haben keine Probleme damit. Aber natürlich kommt es immer mal wieder vor. Da du aber recht zügig therapiert wurdest hält sich das Risiko wahrscheinlich in Grenzen.

  5. #15
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    Standard AW: Erfahrungen zeitversetzter Haarausfall

    Zitat Zitat von DieToni67 Beitrag anzeigen
    Dann jetzt mal von mir ein Feedback um dich etwas zu beruhigen: Ich bin, vor der Diagnose MB, ca. zwei Jahre mit einer dicken ÜF rumgelaufen und hatte nie Haarausfall. Ich durfte auch schon eine ausgeprägte UF "genießen " (mit einem von TSH 48!) und hatte auch da keinen Haarausfall. Kannst ja mal in mein Profil schauen. Ich denke die meisten hier hatten/ haben keine Probleme damit. Aber natürlich kommt es immer mal wieder vor. Da du aber recht zügig therapiert wurdest hält sich das Risiko wahrscheinlich in Grenzen.
    Hallo.
    Vielen Dank für das positive Feedback!
    Tatsächlich das erste Mal dass ich lese, dass jemand tatsächlich konkret KEINEN Haarausfall hatte. Weder in ÜF noch in UF.
    Bei Dir war der ft3 ja eher moderat erhöht, dafür aber ja offenbar dann schon lange... (bei mir bei ED etwas über 19 bei Ref. bis 4,8).
    Aber tatsächlich wohl noch nicht arg lange. Da ja zufällig im Okt. die Werte vorliegen gehabt (mittl. Ref.-Bereich).
    Macht mir auf jeden Fall etwas Mut, was Du schreibst!
    Vielleicht ist es ja wirklich so, dass halt viele, die es haben darüber berichten und dass man die, die es nicht haben schlicht weniger liest / hört...
    Mal sehen, ob hier noch mehr Resonanz kommt!

    p.s. Interessante Entwicklung der Werte, bei Dir... TSH recht schnell wiedergekommen und ja wirklich enorm hoch gegangen!
    Interessant auch dass Du ja sehr lange nach Ende der Thyreostatikum-Therapie dann in UF gerutscht bist... (Auch interessant die Impfung / Grundimmunisierung in dem Zeitraum, wo es abfiel). Somit definitv ja kein Rezidiv.
    Mehrmals Entzündung, dann UF mit L-Thyroxintherapie... Kann es sein, dass es ein Übergang zu Hashimoto ist? Oder Mischform?
    Hatte ja leider nur den einen Termin beim Nukl. Med., aber er erwähnte diese Mischformen / Wechsel vom einen ins andere auch, auf meine Frage, ob bei mir nun MB sicher und wirklich nicht Hashimoto (was ja anfangs auch mit gelegentlicher ÜF einhergeht, oder einhergehen kann... Und "anfangs" kann da auch mal über wenige Jahre gehen) .
    Meine TPO waren auch recht hoch, wenn auch nicht so hoch wie bei Dir, aber TRAK bei mir höher...
    Interessanter Verlauf jedenfalls, zeigt recht anschaulich, wie unterschiedlich und teilweise auch unberechenbar es wirklich verlaufen kann.

    Ich denke, ich werde mal im einen oder anderen Profil hier schauen, wie so die Verläufe sind...
    Ganz unabhängig von der Haarausfallthematik...

  6. #16

    Standard AW: Erfahrungen zeitversetzter Haarausfall

    Der TSH war wohl nur moderat erhöht weil der Basedow vermutlich schon im Abklingen war. Zum Arzt ging ich damals weil ich Probleme mit den Augen bekam. Glücklicherweise bin ich an einen Augenarzt geraten welcher sofort die richtige Diagnose (EO) stellte.
    Und glaube mir, ne EO ist weitaus schlimmer als vorübergehender Haarausfall, doch ich kann deine Sorge gut verstehen.
    Bin anschließend 8 Jahre ohne Medis ausgekommen aber habe mich, laut Aussage des Endos, die letzten Jahre immer am Rande der UF bewegt. Damit habe ich mich auch nie schlecht gefühlt.

    Zum Jahreswechsel 2020/21 bekam ich eine heftig schmerzende Schilddrüsenentzündung, glücklicherweise vor meiner ersten C- Impfung, sonst hätte ich diese im Verdacht gehabt sie ausgelöst zu haben. Nach einer zweiten Entzündung, wenige Monate später, war meine SD platt. Ich denke nicht, dass es Hashimoto ist sondern eine ausgebrannte SD.

    Traurig bin ich darüber nicht, ich hoffe nur, dass sie sich nie wieder zu Wort meldet.
    Mein Problem ist nämlich, dass ich mich nie schlecht gefühlt habe und nur auf die Blutwerte vertrauen kann. Habe wohl ein sehr schlechtes Körpergefühl.

    Bei dir sieht mir das nicht nach Hashi aus, deine Werte zeigen einen waschechten Basedow und was mal daraus wird wird man sehen. Ich würde ,wie von Panna vorgeschlagen, auf LT verzichten und ausschließlich Carbimazol nehmen um die Dosis möglichst gering halten zu können. Möglicherweise musst du es ja auch recht Lange nehmen und deine Leber wird es dir danken.

  7. #17
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    Standard AW: Erfahrungen zeitversetzter Haarausfall

    Zitat Zitat von DieToni67 Beitrag anzeigen
    Der TSH war wohl nur moderat erhöht weil der Basedow vermutlich schon im Abklingen war. Zum Arzt ging ich damals weil ich Probleme mit den Augen bekam. Glücklicherweise bin ich an einen Augenarzt geraten welcher sofort die richtige Diagnose (EO) stellte.
    Und glaube mir, ne EO ist weitaus schlimmer als vorübergehender Haarausfall, doch ich kann deine Sorge gut verstehen.
    Bin anschließend 8 Jahre ohne Medis ausgekommen aber habe mich, laut Aussage des Endos, die letzten Jahre immer am Rande der UF bewegt. Damit habe ich mich auch nie schlecht gefühlt.
    Die EO ist bei mir nur sehr moderat. Zu merken (Lidschwellung, Trockenheitsgefühl, leicht unangenehm bei Augenbewegungen und so), aber nicht schlimm. Laut Augenarzt alles ok, nur Sichtfeldmessung muss noch...
    Wenn Du schreibst., dass MB quasi bei Diagnose schon am abklingen war, heißt das, dass die ÜF zeitweise erheblich höher war (ft)?
    Mir sagte man, dass wenn es eher schleichend kommt, was es ja auch gibt, nicht immer so zack, wie bei mir, gewöhnt sich der Körper auch eher und besser dran. Und man nimmt es nicht so extrem wahr.
    Klingt logisch, für mich. D.h. wenn es sich schnell entwickelt, von den Symptomen, kommt es einem vermutlich auch viel eher komisch vor. Vielleicht war das bei dir so eine eher schleichende Entwicklung...?
    Bei mir halt zack und sehr deutlich. Starkes Zittern (mit Sachen aus der Hand fallen), ständig weiche Knie, Muskelabbau, und anderes... Und das alles halt wirklich innerhalb von nicht mal 2 Wochen...

    Zitat Zitat von DieToni67 Beitrag anzeigen
    Zum Jahreswechsel 2020/21 bekam ich eine heftig schmerzende Schilddrüsenentzündung, glücklicherweise vor meiner ersten C- Impfung, sonst hätte ich diese im Verdacht gehabt sie ausgelöst zu haben. Nach einer zweiten Entzündung, wenige Monate später, war meine SD platt. Ich denke nicht, dass es Hashimoto ist sondern eine ausgebrannte SD.
    Hm, Entzündung, wiederholt, dann platt, hätte ich jetzt mit meinem noch frischen Halbwissen für ein Zeichen von Hashimoto, bzw. Übergang zu HAshimoto gehalten.
    Was bedeutet ausgebrannt, in dem Zusammenhang? Heißt dass, auch MB macht die SD letztlich genauso platt, wie es bei Hashi ja läuft?
    Muss ich mal noch wieder einiges lesen, glaube ich...

    Zitat Zitat von DieToni67 Beitrag anzeigen
    Traurig bin ich darüber nicht, ich hoffe nur, dass sie sich nie wieder zu Wort meldet.
    Mein Problem ist nämlich, dass ich mich nie schlecht gefühlt habe und nur auf die Blutwerte vertrauen kann. Habe wohl ein sehr schlechtes Körpergefühl.
    So ein tolles Körpergefühl habe ich an sich auch nicht. Bin keine von diesen Menschen - oft Frauen - die jeden Mucks und jedes Zucken ihres Körpers gleich analysieren, Zyklus-Tagebücher führen und natürlich alles in Einklang mit den Mondphasen und so
    Nein im Ernst, natürlich ist es sicher gut, hilfreich, nützlich und auch sinnvoll, sehr gut auf seinen Körper zu hören und zu achten. Da gibts sicher keine 2 Meinungen.
    Aber so bin ich wirklich auch eher nicht. Zum Glück macht es mir mein Körper jetzt bei MB recht leicht. Er zeigt alles klar an. Und ich lag bislang richtig, mit dem Gefühl.
    Als ich merkte, geht zu tief, hat kurz darauf Labor es eindeutig belegt. Als ich dann Carbi red. plus etwas L-Thyroxin dazu nahm merkte ich, geht wieder etwas hoch (wenn auch ja nicht zu hoch, aber spürbar höher).
    Also L-Thyroxin gemäß Rahmen vom Doc reduziert auch auch da wieder hat paar Tage später BE es exakt bestätigt, wie es sich anfühlte.
    Finde ich recht praktisch, dass ich es offenbar recht gut merken kann und es auch stimmig ist. Also "Empfinden" und Werte wirklich übereinstimmen.
    Da habe ich vermutlich auch etwas Glück, schätze ich...

    Zitat Zitat von DieToni67 Beitrag anzeigen
    Bei dir sieht mir das nicht nach Hashi aus, deine Werte zeigen einen waschechten Basedow und was mal daraus wird wird man sehen. Ich würde ,wie von Panna vorgeschlagen, auf LT verzichten und ausschließlich Carbimazol nehmen um die Dosis möglichst gering halten zu können. Möglicherweise musst du es ja auch recht Lange nehmen und deine Leber wird es dir danken.
    Nein, das sagte der Nukl. Doc auch. Vor Hashi hatte ich zugegeben mehr Angst, als vor MB. Und daher war ich letztlich froh, dass er mir das auf meine konkrete Frage auch so sagte, wie Du auch.
    Quasi klassisch und recht eindeutig, aber wohin die Reise letztlich geht, kann man nicht wissen...

    Na ich bin gespannt, ob noch mehr Statements zum Thema Haarausfall kommen...

  8. #18
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    Standard AW: Erfahrungen zeitversetzter Haarausfall

    Zitat Zitat von DieToni67 Beitrag anzeigen
    Und glaube mir, ne EO ist weitaus schlimmer als vorübergehender Haarausfall, doch ich kann deine Sorge gut verstehen.
    .
    Dass ich so viele Jahre hier bin, hat ein aus abgrundtiefer Angst geborenes "magisches" Gefühl als Hintergrund: Wenn ich versuche, mich möglichst gut auszukennen (später kam dazu: und damit ggf. auch zu helfen), bekomme ich vom lieben Gott einen Anti-EO-Pass, eine Befreiung. Meine Angst vor EO war (und ist!) tief und erschütternd. Und darum unterschreibe ich aus vollem Herzen, was du schreibst, für mich gilt: Zehnmal lieber Perücke als einmal knöcherne Dreiwand-Dekompression . - Aber Angst kann man nur vor etwas haben, wovon man weiß, dass es das gibt bzw was es anrichten kann.

    Das war jetzt offtopic, dafür kurz, zurück zu den Haaren.

  9. #19

    Standard AW: Erfahrungen zeitversetzter Haarausfall

    Danke Panna, du hast mir den Tag gerettet, ich bin sicher, du bekommst den Anti- EO- Pass vom lieben Gott!!!
    Danke an dieser Stelle von mir für dieine unermüdliche Hilfe. Ohne dich, Karin und die vielen Eo geplagten User, mit all ihren Erfahrungsberichten, wären mir wohl irgendwann die Augen aus dem Kopf gefallen.

    @ chanda: Mit meinem heutigen Wissen kann ich sagen, daß MB bei mir sehr plötzlich kam und ich mir sicher bin, daß er durch ein schockhaftes psychisches Ereignis ausgelöst wurde. Habe aber die Symptome dem Stress zugeordnet und bin lange nicht zum Arzt gegangen.
    Außerdem gibt es bei mir auch noch eine erbliche Vorbelastung ( Oma und Mutter- Basedow und Hashi) beide hatten/ haben super dünnes Haar. Ob es an der SD lag/liegt weiß ich nicht.

  10. #20
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    Standard AW: Erfahrungen zeitversetzter Haarausfall

    Zitat Zitat von DieToni67 Beitrag anzeigen

    Außerdem gibt es bei mir auch noch eine erbliche Vorbelastung ( Oma und Mutter- Basedow und Hashi) beide hatten/ haben super dünnes Haar. Ob es an der SD lag/liegt weiß ich nicht.
    Kann, muss aber nicht mit der SD zusammenhängen. Bei uns haben alle Frauen der Familie (bis zu meiner Urgroßmutter) bei früher vollem Haar androgenetischen Haarausfall. Kam immer nach den Wechseljahren zum Vorschein. Dagegen kann man nicht viel machen, außer mit Minoxidil eindämmern. Diffuser Haarausfall ist anscheinend noch schwieriger zu behandeln.

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