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Thema: MB (fast) immer mit Haarausfall...? Umfrage, wer hatte keinen? Mutmacher gesucht :)

  1. #1
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    Standard MB (fast) immer mit Haarausfall...? Umfrage, wer hatte keinen? Mutmacher gesucht :)

    Hallo zusammen.
    Kurze Info vorweg: Diagnose MB April 2022. (siehe Profil, gerade auch kurz aktualisiert)
    Zu dem Zeitpunkt kräftige ÜF (ft3 bei 19, Ref. < 4,8) mit ziemlich deutlichen Symptomen. Weshalb ich ja überhaupt zum Arzt ging.
    Rückblickend vermutlich sogar gut, dass es so schnell so hoch ging, mit der ÜF (im Herbst des Vorjahres war SD noch ok, was nur durch Zufall bekannt war). Dadurch merkte ich es sehr deutlich und ging zum Arzt. Weils mir nicht so sehr gut ging.

    Daraufhin Carbimazol und inzwischen schon reduziert und ft3 und ft4 gingen zu niedrig. (was ebenfalls sehr gut zu merken war Mein Körper zeigt das alles glücklicherweise gut an. )
    Ich bat daher um Kombitherapie und inzwischen bin ich mit den Werten schon sehr zufrieden.
    TSH noch supprimiert, was aber, soweit ich las, ja durchaus nicht untypisch ist und schon noch ein wenig dauern kann.

    Jetzt meine eigentliche Frage:
    Ich hatte bisher keine Probleme mit Haarausfall.
    Soweit ich las, soll Haarausfall, wenn denn aufgetreten, bei Normalisierung der Stoffwechsellage (d.h. hauptsächlich wohl ft3 und ft4) aufhören.
    Allerdings las ich auch, dass der Haarausfall oft mit zeitlicher Verzögerung eintritt und bin jetzt doch noch etwas beunruhigt...
    Carbimazol ist seit mehreren Wochen reduziert (durch Carbimazol bedingter Haarausfall soll ja hauptsächlich in der Anfangszeit der Einnahme auftreten, bei höherer Dosierung)
    ft3 und ft4 seit mehreren Wochen im Normbereich (und inzwischen auch durchaus im absoluten "Wohlfühlbereich") wenn auch noch leicht schwankend. Aber nicht grenzwertig.

    Nach wie vor keine Probleme mit Haarausfall.

    Dass es trotzdem noch kommen kann, las ich halt und daher wollte ich hier mal in die Runde fragen, bei meinen Leidensgenossen /-innen.

    Wer hatte wirklich erst dann Haarausfall, als die Werte schon wieder (mehrere Wochen) im Normbereich waren??
    Ist das eher selten oder tatsächlich oft so??
    Dass es das grundsätzlich gibt, las ich, aber ob das eher die Ausnahme oder die Regel ist, fand ich nicht heraus.
    Dass ca. 2/3 alle MB Pat. Haarausfall haben, las ich auch. Aber ob das dann für die Zeit vor Behandlungsbeginn gilt, also eher als Symptom des (noch) nicht behandelten MB, oder ob es unabhängig davon ist, fand ich leider auch nicht raus.

    Daher würde mich interessieren, wie es bei euch war. Hattet ihr Haarausfall? Wenn ja wann fing er an und wann wurde er besser usw.
    Auch gern Feedback von jenen, die gar keinen Haarausfall hatten.

    Danke im Voraus an alle
    Geändert von chanda (03.07.22 um 12:27 Uhr)

  2. #2
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    Standard AW: Erfahrungen zeitversetzter Haarausfall

    Zitat Zitat von chanda Beitrag anzeigen
    durch Carbimazol bedingter Haarausfall soll ja hauptsächlich in der Anfangszeit der Einnahme auftreten, bei höherer Dosierung)
    Nicht auftreten, sondern verursacht sein. Nebenwirkungen sind allgemein üblich bei höherer Dosierung. Aber medikamentös bedingter Haarausfall kommt meist nach 3-6 Monaten.

    Was die Kombitherapie angeht, gefragt hast du danach zwar nicht, aber da ich gerade gestern jemandem was darüber schrieb:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3692015

    Im Allgemeinen lässt sich die Hormonlage sehr gut mit angepasster Hemmerdosierung normalisieren.

  3. #3
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    Standard AW: Erfahrungen zeitversetzter Haarausfall

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Nicht auftreten, sondern verursacht sein. Nebenwirkungen sind allgemein üblich bei höherer Dosierung. Aber medikamentös bedingter Haarausfall kommt meist nach 3-6 Monaten.
    Hm... Bleibt die Frage, ob es von der ja geringen Erhaltungsdosis, bei der ich inzwischen schon bin (da ft 3 und 4 schon sehr niedrig gingen), noch verursacht wird...
    3 - 6 Monate beunruhigt mich jetzt allerdings sehr :-(
    Wäre es so, wenn ich länger bei der höheren Anfangsdosis hätte bleiben müssen...?? Oder macht es auch eine niedrige Erhaltungsdosis...?

    Was die Kombitherapie angeht, gefragt hast du danach zwar nicht, aber da ich gerade gestern jemandem was darüber schrieb:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3692015

    Im Allgemeinen lässt sich die Hormonlage sehr gut mit angepasster Hemmerdosierung normalisieren.
    Dass es über die Kombitherapie geteilte Meinungen gibt, auch medizinisch, ist mir bekannt.
    Auch dass es keinen Vorteil in Hinblick auf den eigentlichen Therapieerfolg (d.h. auf die Rezidivrate) hat. Und dass das block and replace heute nicht mehr oft gemacht wird.
    Aber es hat z.B. nachweislich Vorteile bezügl. der EO (ist bei mir nur schwach symptomatisch, aber zu merken, Augenarzttermin habe ich schon) und einer Strumabildung.
    Es dient, soweit ich es verstanden habe, ja auch gar nicht primär einer Verbesserung des Therapieerfolgs des MB selbst (Rezidiv). Hat aber diesbezügl. auch keine Nachteile.
    Sondern dient hauptsächlich der Verhinderung o.g. Begleiterscheinungen und eben auch dem Verhindern von Unterfunktionssymptomen an sich.
    Die hatte ich ja leider bereits.
    Ich las schon sehr viel von Pat., die mit dem Thyreostatikum in eine Unterfunktion mediziert wurden. Mit den damit einhergehenden Symptomen.
    Die ich auf jeden Fall vermeiden will. Aus div. Gründen.
    Und dazu dient die Kombitherapie.

    Übrigens gibts in Japan sogar eine Studie, in der die Kombitherapie sich signifikant positiv auf die Rezidivrate ausgewirkt hat.
    Allerdings konnte das bislang in unseren Breiten nicht bestätigt werden (auch nicht widerlegt) und es soll evtl. Zusammenhang mit dem höheren Jodaufkommen in Japan geben...

    Tatsache ist aber offenbar, dass es den eigentlichen Therapieerfolg nicht beeinträchtigt, wohl aber die div. Folgeerscheinungen und Verschlechterung von EO und Struma durch zu niedrige Hormonlage verhindert, bzw. abmildert.

    Wie gesagt, die Meinungen gehen zu dem Thema in der Tat auseinander. Ich fühle mich damit sehr wohl. Und komme auch mit geringer Dosis aus. Von beidem. Daher behalte ich es erstmal so bei. Bin ja im Grunde auch noch ziemlich am Anfang der Therapie...

  4. #4
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    Standard AW: Erfahrungen zeitversetzter Haarausfall

    Zitat Zitat von chanda Beitrag anzeigen
    Übrigens gibts in Japan sogar eine Studie, in der die Kombitherapie sich signifikant positiv auf die Rezidivrate ausgewirkt hat.
    Allerdings konnte das bislang in unseren Breiten nicht bestätigt werden (auch nicht widerlegt) und es soll evtl. Zusammenhang mit dem höheren Jodaufkommen in Japan geben...

    .
    Ja, das ist alles bekannt, Stand in unseren Breiten ist eben, dass man vom Hemmer werteadaptiert nur so wenig nehmen soll, wie es nötig ist. Thyroxineinnahme verschleiert aber das, was nötig ist. Ich verfolge hier seit so vielen Jahren so viele Hemmertherapien - eine geringfügige Thyroxingabe war dann (selten) unvermeidbar, wenn bei allergeringster Hemmerdosis das fT4 wirklich schlecht war und nicht besser wurde. Bei einer höheren Dosis als die Minimaldosis beim Hemmer heißt Thyroxin leider, dass man mehr Hemmer nimmt als eigentlich nötig wäre - und der Nutzen von mehr als nötig ist mehr als fraglich. Aber OK, du weißt, was du tust.

    3 - 6 Monate beunruhigt mich jetzt allerdings sehr :-(
    Wieso? Vor 3 Monaten war April und du hattest eine Überfunktion. Das passt doch genau. Ich glaube nämlich nicht, dass Thiamazol selbt den Haarausfall macht ... hier ist der Beipackzettel von Thiamazol:
    https://www.apotheken-umschau.de/med...n-1680586.html

    und da steht Haarausfall auch nicht drin. Hingegen, Über- und Unterfunktion ganz gleich welcher Genese kann Haarausfall verursachen.

    Was ich bezüglich Dosishöhe schrieb, bezog ich auf die tatsächlich nachweislich vom Hemmer selbst ausgelösten Nebenwirkungen, wie Leukopenie, Juckreiz und Co.

  5. #5
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    Standard AW: Erfahrungen zeitversetzter Haarausfall

    Ich würde mir ja eher Gedanken über den schon wieder deutlich zu hohen fT3 machen. Haare wachsen wieder, Knochen nicht und mit Hemmern soll man sich auch nicht in erster Linie wohlfühlen.
    Warum Du Dir über Haarausfall Sorgen machst, der noch nicht mal aktuell ist, muss ich nicht verstehen. Das wäre mein kleinstes Problem. Aber vielleicht lenkt es ab...

    Wie hoch ist denn bei Dir die erwähnte Erhaltungsdosis?

  6. #6
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    Standard AW: Erfahrungen zeitversetzter Haarausfall

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Ja, das ist alles bekannt, Stand in unseren Breiten ist eben, dass man vom Hemmer werteadaptiert nur so wenig nehmen soll, wie es nötig ist. Thyroxineinnahme verschleiert aber das, was nötig ist. Ich verfolge hier seit so vielen Jahren so viele Hemmertherapien - eine geringfügige Thyroxingabe war dann (selten) unvermeidbar, wenn bei allergeringster Hemmerdosis das fT4 wirklich schlecht war und nicht besser wurde. Bei einer höheren Dosis als die Minimaldosis beim Hemmer heißt Thyroxin leider, dass man mehr Hemmer nimmt als eigentlich nötig wäre - und der Nutzen von mehr als nötig ist mehr als fraglich. Aber OK, du weißt, was du tust.
    Wie gesagt, die Meinungen gehen da auch unter Ärzten auseinander. Das ist mir bekannt.
    Und auch die Nebenwirkungen von Carbimazol. Und dass man das Blutbild längerfristig im Auge behalten muss, ist mir ebenfalls bekannt. Auch dass Pankreas im Auge behalten werden muss.
    Und zum Thema Juckreiz kann ich sagen, dass ich das unter der höheren Dosis maximal ausgeschöpft habe
    Will sagen: ein paar Wochen nur Juckreiz und ein paar Stellen etwas Ausschlag. Dann nach einer Weile massiven Ausschlag, innerhalb von ein paar Tagen. Und mit "massiv" meine ich so ca. dreiviertel des Körpers. Rot-entzündlich, wie Sonnenbrand, kleine blutige Stellen, Brennen, Jucken, das war echt nicht witzig.
    Trotzdem kam für mich Absetzen und/oder Reduzieren zu dem Zeitpunkt nicht in Frage. Weil ich weiß, wie gefährlich die ÜF ist. War auch beim Kardiologen, zum Checken, da schon Symptome von Herzinsuffizienz, wie mir der Doc sagte.
    Also Tabl. und Salbe verschrieben bekommen (und viel Fenistil-Gel benutzt ) und Zähne zusammengebissen.
    Ist jetzt nach einer Weile Antihystaminikum und jetzt reduziertem Carbimazol zum Glück vollständig abgeheilt und inzwischen verschwunden. Auch ohne das Antihystaminikum mit der red. Dosis Carbimazol nicht wieder aufgetreten.
    Und dann war der ft3 dann auch fix zu niedrig. (Offenbar reduz. man das Thyreostatikum wohl schon wenn der ft3 deutlich gesunken ist, nicht erst wenn schon im Normbereich, bzw. zu tief, wusste ich nicht und hat mir auch niemand erzählt, der Temin beim Endokrinologen ist leider erst in einigen Wochen, da ist man "auf dem Dorf" leider ganz schön angeschmiert...)
    Und ich hatte die typischen UF Symptome...
    Daher jetzt Kombi (auf meine Bitte und dann nach dem sehr erniedrigten ft3 und ft4 Wert auch bekommen)


    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Wieso? Vor 3 Monaten war April und du hattest eine Überfunktion. Das passt doch genau. Ich glaube nämlich nicht, dass Thiamazol selbt den Haarausfall macht ... hier ist der Beipackzettel von Thiamazol:
    https://www.apotheken-umschau.de/med...n-1680586.html

    und da steht Haarausfall auch nicht drin. Hingegen, Über- und Unterfunktion ganz gleich welcher Genese kann Haarausfall verursachen.
    So hatte ich es an sich auch verstanden/angenommen, dass hauptsächlich die ja durchaus angestrebte Wirkung des Thyreostatikum (ich nehme Carbimazol, nicht Thiamazol) eben den Haarausfall macht...
    Aber bei meiner Recherche zum Thema bin ich da jetzt nicht mehr sicher...
    Daher meine Frage hier, nach Erfahrungen...

    Ich hoffe, dass ich das Carbimazol vielleicht auch irgendwann noch auf 5 mg, vielleicht auch mal noch weniger reduzieren kann...
    Aber dafür ist es noch etwas früh. Vielleicht kann ich das L-Thyroxin dann auch noch weiter reduzieren (nehme eh nur sehr wenig).
    Dass man möglichst wenig von beidem nehmen soll, ist mir klar. Nur

    @Amarillis:
    Wie kommst Du darauf, dass der ft3 "wieder deutlich zu hoch" ist...? Er ist noch nicht mal grenzwertig...
    Und dass man sich mit Hemmern nicht "wohlfühlen" soll, primär, ist mir natürlich klar. Habe ich mich auch nicht, das kannst Du mir glauben (s.o.)
    Mit der jetzt red. Dosis kommt mein Körper aber offenbar ganz gut zurecht.
    Und dass Du Dir um Haarausfall keine Gedanken machen würdest, ist schon eher die Ausnahme, denke ich...
    Gerade Frauen leiden da bekanntlich sehr drunter, ob nun durch die SD, oder durch was anderes.
    Meine Haare sind hüftlang, zudem bin ich auch keine 30 mehr. Nicht mal mehr 40... D.h. es würde Jahre dauern, bis sie wieder so lang würden. Wenn in meinem Alter überhaupt nochmal...
    Dass mir jetzt, wo die ÜF erfolgreich reguliert ist (die übrigens auch nicht lustig war), die unerfreulichen Nebenwirkungen des Carbimazol überwunden sind, kardiologisch und auch sonst alles erstmal wieder im Lot ist, dann jetzt AUCH mal ein evtl. Haarausfall Gedanken macht, hat doch nichts mit "ablenken" zu tun. (Und warum sollte ich das?? Das wäre ja auch nicht zielführend. Wie kommst Du da bloß drauf?! Ich beschäftige mich seit Diagnose mit der Thematik intensiv, habe auch in Kürze Augenarzttermin, halte mich an die Medikation, trotz der heftigen Allergie, halte strikte Diät um Gewichtszumahme zu verhindern, bisher sogar erfolgreich (auch wenn das phasenweise echt üble Gehungere zeitweise echt nicht schön war... ) habe das L-Thyroxin, wie vom Arzt geraten, wenn UF-Sympt. besser, etwas reduziert und gehe davon aus, dass ft3 und ft4 jetzt im mittleren Normbereich liegen werden. In Kürze wieder Blutkontrolle)

    Ich bin euch sehr dankbar für eure Meinungen und Tipps und Ratschläge, würde aber, nichts für ungut, ganz gern wieder primär auf meine Frage nach Erfahrungen mit Haarausfall (oder eben keinem Haarausfall ) zurückkommen :-)

  7. #7
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    Standard AW: Erfahrungen zeitversetzter Haarausfall

    Tja, erlaube mir trotzdem ein letztes Wort zu MB -

    Ich hoffe, dass ich das Carbimazol vielleicht auch irgendwann noch auf 5 mg, vielleicht auch mal noch weniger reduzieren kann...
    Das kann man genau dann tun, wenn die freien Werte es erlauben. Was man aber nicht mehr beurteilen kann unter Thyroxin. Also genau das, was ich oben bereits schrieb - solange man Carbi sinnvoll reduzieren kann, braucht man kein Thyroxin. Gaspedal und Bremse gleichzeitig. Aber mir ist klar, du magst das nicht hören - hiermit Punkt.

    ich nehme Carbimazol, nicht Thiamazol
    Carbimazol wird in Thiamazol umgewandelt.

    Zum Haarausfall:
    Der vergeht wieder.

  8. #8

    Standard AW: Erfahrungen zeitversetzter Haarausfall

    Hallo Chanda, warst du in den letzten Wochen oder Monaten evtl. Corona positiv? Das wäre möglicherweise auch ein Auslöser für starken Haarausfall (in der eigenen Familie erlebt). Viele wissen nicht, dss das eine häufige Nebenerscheinung einer Infektion sein kann.
    Ansonsten schließe ich mich Pannas Ausage an. Würde den Haarausfall eher der ÜF zuordnen als den Medis.
    Geändert von DieToni67 (04.07.22 um 12:53 Uhr)

  9. #9
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    Standard AW: Erfahrungen zeitversetzter Haarausfall

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Tja, erlaube mir trotzdem ein letztes Wort zu MB -

    Das kann man genau dann tun, wenn die freien Werte es erlauben. Was man aber nicht mehr beurteilen kann unter Thyroxin. Also genau das, was ich oben bereits schrieb - solange man Carbi sinnvoll reduzieren kann, braucht man kein Thyroxin. Gaspedal und Bremse gleichzeitig. Aber mir ist klar, du magst das nicht hören - hiermit Punkt.
    Die ft's würden es im Grunde ja schon erlauben (beide waren vor ca. 3 Wochen ja sehr niedrig-normal) Nur war mein HA (noch) nicht so für noch mehr (und zu schnelles) reduzieren des Carbimazol. Daher mein Wunsch nach Kombi.
    Ich gehe davon aus, das ist wegen des noch suppr. TSH. Welcher ja wie ich las durchaus oft erst nach mehreren Monaten messbar reagiert. Daher bin ich da noch nicht direkt nervös.
    Aber vielleicht ist das auch eine falsche Annahme von mir.
    Ich werde nach der nächsten Blutkontrolle (in Kürze) dann auch die weitere Medikation mit dem HA nochmal kurz besprechen. Und das mal genau erfragen. Also ob und warum Carbi noch bei 10 mg lassen und nicht weiter runter.
    Ich nehme z.Zt. kaum mehr als "homöopathische Dosis", wie man so schön sagt ;-), vom L-Thyroxin. Also wirklich nur zum "Abfangen" des zu tief gehens. Was ja passierte. Und was zugegeben für mich ein großes rotes Tuch ist...
    Gerade auch die Müdigkeit in der Phase wo es zu tief war hat mir zu schaffen gemacht. Gegen das Frieren hilft eine Jacke, zumal ja Sommer, aber die Müdigkeit war übel. Und schränkte mich auch direkt in meiner Arbeitsfähigkeit ein.
    Ich war auch in ÜF müde. Die oft beschriebene "Schlaflosigkeit" habe ich komplett ausgelassen. Und in Tendenz zur UF war ich dann direkt sehr träge und dauermüde.
    Und da die Kombi die Remissions- und Rezidivrate ja nicht negativ beeinflusst (natürlich wenn man es vernünftig einstellt), versuche ich die UF-Symptomatik im Zaum zu halten.

    Das noch abschließend dazu.


    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Carbimazol wird in Thiamazol umgewandelt.
    Ja, so sagte mein Doc auch, als er wegen der Allergie schaute, ob Alternative möglich ist, zu Carbi und da erwähnte er das...
    Ich erwähne es hier hauptsächlich, weil ja die Dosierung anders ist.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Zum Haarausfall:
    Der vergeht wieder.
    Ja, soviel ist wohl sicher.
    Wie ich schon schrieb, Haare sind hüftlang. Kann man sich auch ohne Taschenrechner ausrechnen, wie viele Jahre es dauert, bis der Verlust dann irgendwann mal ausgeglichen ist Zumal in den Wechseljahren. Und wenn sie zu dünn würden, müsste ich sie womöglich gänzlich ganz abschneiden
    Würde Dir ja offenbar nix ausmachen. Da bist Du zugegeben klar im Vorteil.
    Mir würde es sehr viel ausmachen. Und ich bin ganz sicher, da bin ich beileibe nicht die einzige...

    Noch habe ich keinen und ich hoffte halt auf Erfahrungsberichte, die mich hoffen lassen, dass es eben auch ganz ohne abgehen kann, mit MB und eben der med. Therapie. Weil ich halt las, dass es eben auch zeitversetzt kommen kann, was meine Hoffnung etwas dämpfte.
    Daher eben nun mein Thread hier.

    Zitat Zitat von DieToni67 Beitrag anzeigen
    Hallo Chanda, warst du in den letzten Wochen oder Monaten evtl. Corona positiv? Das wäre möglicherweise auch ein Auslöser für starken Haarausfall (in der eigenen Familie erlebt). Viele wissen nicht, dss das eine häufige Nebenerscheinung einer Infektion sein kann.
    Ansonsten schließe ich mich Pannas Ausage an. Würde den Haarausfall eher der ÜF zuordnen als den Medis.
    Auch interessanter Gedanke... Nein, ich hatte bislang tatsächlich noch kein Corona. Bin aber auch ein überzeugter Maske-Träger. (FFP2)
    Zumal ich das Glück habe, zu dem Thema sehr versierte, med. "Quellen" zu haben, im täglichen Leben /Arbeit. Wissen (vermittelt bekommen), verstehen, informieren, das alles kann eben doch oft helfen... Und etwas Glück ist sicher auch dabei.
    Wie gesagt, bislang noch kein Haarausfall und die Hoffnung darauf, dass es eben sogar ohne Haarausfall abgehen kann...
    Und wenns wirklich NUR an der ÜF selbst hängt und nichts mit dem Medi selbst zu tun hat, bleibt nur die Frage, ob es eben 2 Monate nach Regulierung der ÜF eben doch noch kommen kann

    Was übrigens Corona und die Impfung angeht, habe ich schon mal über den Zusammenhang mit MB selbst nachgedacht, gebe ich zu.
    Ich bin definitiv und auf keinen Fall aus der "Leugner- und / oder Ignoranten - Fraktion" wirklich nicht.
    Bin geimpft, geboostert und das obwohl ich gewisse Bedenken gegen diese "aus dem Ärmel geschüttelten" und von Schadenersatz ausgenommenen Impfstoffe hege. Ich halte sie halt einfach nur für das "geringere Übel" als das Virus.
    Und als eben das einzige verfügbare Mittel gegen das Virus an sich und auch für uns als Gesellschaft.
    Aber evtl. Folgen, speziell Langzeitfolgen, sind nur mäßig erforscht. Auf Karzinogene glaube ich sogar noch gar nicht belastbar untersucht. Und die Tatsache, dass ja bezügl. der Nebenwirkungen oftmals nur direkt als Nebenwirkung berücksichtigt wird, was innerhalb von 2 oder 4 Wochen auftritt, (da bin ich gerade nicht sicher,) nach der Impfung auftritt, führt meiner Ansicht nach dazu, dass so manche Folge schlicht (noch) nicht in Zusammenhang gebracht wird.
    Ich kenne je einen Fall von Gürtelrose (1x nach Infektion, 1x nach Impfung). Bekanntlich ja auch eine Viruserkrankung. Durch Reaktivierung des (noch) im Körper vorhandenen Virus. Da ist inzwischen auch erwiesen, dass sowohl Corona Infektion, wie auch Impfung durchaus ein Auslöser sein kann.
    Ist aber eben auch erst NACH dem Auftreten div. Fälle mal drauf geachtet worden. ICh glaube in der Schweiz zuerst...

    Und ich las über MB dass als möglicher Auslöser auch z.B. Virusinfektionen als möglich gelten.
    Binja nun keine Medizinerin, aber ich würde, aus der Logik heraus, annehmen, dass im Grundsatz alles, was eine Virusinfektion machen kann, auch eine Impfung gegen den Virus machen kann.
    Ist ja im Grunde eine herbeigeführte "Minimal-Infektion" mit dem jew. Virus.
    Mein Booster (anderer Impfstoff als Grundimmun.) war im Dez. Meine MB Diagnose im April. Im Okt. die SD-Werte nachweislich noch ok. (Trak natürlich damals nicht gemacht, war ja wie gesagt nur für eine Untersuchung).

    In der Hoffnung, dass mich das nun nicht zu einem Verschwörungstheoretiker und "Aluhutträger" macht, gebe ich zu, dass ich mich doch schon gefragt habe, ob das halt einfach Zufall ist.
    Shit happens.
    Oder ob in ein paar Jahren mal Corona oder die Impfung oder beides mal als evtl. Auslöser für z.B. MB mit in Betracht gezogen wird...

    Aber das weicht jetzt sehr vom Thema ab, sorry.
    Geändert von chanda (05.07.22 um 12:53 Uhr)

  10. #10
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    Standard AW: Erfahrungen zeitversetzter Haarausfall

    So mancher hat es bitter bereuen müssen, Hausarzt-Wissen herangezogen zu haben ...

    Die ft's würden es im Grunde ja schon erlauben (beide waren vor ca. 3 Wochen ja sehr niedrig-normal) Nur war mein HA (noch) nicht so für noch mehr (und zu schnelles) reduzieren des Carbimazol. Daher mein Wunsch nach Kombi.
    Hier ein Zitat über die grundlegeneden Fakten der Hemmertherapie aus berufenerem Mund:

    Ziel der medikamentösen Therapie

    1. Die Menge der gebildeten Schilddrüsenhormone soll in den Normalbereich gebracht werden.
    2. Unter Einwirkung der Medikamente soll die spontane Rückbildung der Krankheit erleichtert werden.
    http://www.basedow.ch/index.cfm?srv=...b=1027&id=1047

    Mit anderen Worten, Ziel der medikamentösen Therapie ist es *nicht*, unter einer höheren Dosis, die nicht mehr den freien Werten (die am besten im unteren Normbereich gehalten werden sollten) entspricht und mehr ist als unbedingt notwendig, auf das TSH zu warten.

    Und da die Kombi die Remissions- und Rezidivrate ja nicht negativ beeinflusst (natürlich wenn man es vernünftig einstellt), versuche ich die UF-Symptomatik im Zaum zu halten.
    Es ist eben nicht vernünftig, von Hemmern mehr als nötig zu nehmen ... siehe oben. Es war auch nicht vernünftig, die Nebenwirkungen mit zusammengebissenen Zähnen auszuhalten, denn das kann auch ziemlich schiefgehen.

    Und ich las über MB dass als möglicher Auslöser auch z.B. Virusinfektionen als möglich gelten. ...Oder ob in ein paar Jahren mal Corona oder die Impfung oder beides mal als evtl. Auslöser für z.B. MB mit in Betracht gezogen wird...
    Das ist längst passiert. Virusinfektionen sind ein sehr wahrscheinlicher Auslöser bei genetischer Disposition, das ist bekannt. Somit auch Covid-19. Und dass die IMpfung ein Rezidiv oder einen Neuauftreten bewirken kann, ist kein verschwörerischer Gedanke, sondern in einschlägigen Kreisen weithin (und schon länger) bekannt. Nicht immer, nicht bei jedem, aber möglich ist es, wenn auch nicht wahnsinnig häufig. Da aber die Impfung auch nur das tut, was die Infektion selbst sowieso gut kann und tut, ist das nicht weiter überraschend und auch nichts, was einen von der Impfung abhalten sollte.

    *****************************

    PS, zu dem, was du als dein eigentliche Thema siehst:

    Und wenn sie zu dünn würden, müsste ich sie womöglich gänzlich ganz abschneiden https://www.ht-mb.de/forum/images/smilies/frown.gif
    Würde Dir ja offenbar nix ausmachen. Da bist Du zugegeben klar im Vorteil.
    Mir würde es sehr viel ausmachen. Und ich bin ganz sicher, da bin ich beileibe nicht die einzige...
    Wie kommst du darauf, dass es mir nichts ausmachen würde? Lass uns doch nicht persönlich werden.

    Dein Thema wurde hierhin verschoben, weil Haarausfall leider bei sämtlichen Schiulddrüsen-Dysfunktionaitäten, bei Unter- wie Überfunktion, vorkommen kann, es ist nicht MB-spezifisch und kommt auch nicht von den Hemmern. Es ist hier immer wieder Thema, wenn du die Erweiterte Suche mit der Option "nur Titel durchsuchen" nach "Haarausfall" durchsuchst, fallen dir Unmengen von Themen mit Haarausfall im Titel entgegen. Insofern sind Erfahrungen leider reichlich vorhanden. Bloß, leider, bringen sie einem relativ wenig, weil es immer dasselbe ist: schlechte Stoffwechsellage --> Haarausfall nach einigen Wochen/Monaten, der dann bei besserer Stoffwechsellage wieder abklingt.

    *****
    PPS

    und wenn du oben erwähnte Erweiterte Suche auf Titel und zusätzlich auf das Subforum MB beschränkst, gibt es auch noch reichlich Haarausfall-Themen...hier findest du bestätigt, dass der Haarausfall ab 3 Monate nach Diagnose/Überfunktion auftritt, wo die ÜF eigentlich meist längst vorbei ist:

    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...ht=Haarausfall
    Geändert von panna (05.07.22 um 13:33 Uhr) Grund: PS - Ergänzungen später dazu

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