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Thema: Manifeste Unterfunktion, aber LT macht mich noch kaputter

  1. #41

    Standard AW: Manifeste Unterfunktion, aber LT macht mich noch kaputter

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen

    Ihr fT4 war 12 Stunden nach Einnahme nicht einmal das Doppelte der Obergrenze - ich sag "nicht einmal", weil viele Basedowler über längere Zeit, nicht einfach nur einmal, solche oder noch viel höhere Werte haben. Klar ist das gefährlich, aber 24 Stunden später war der Wert nur noch leicht erhöht und anderthalb Tage später bereits in der Norm. Für dich ist es interessant, weil es durch den Werteverlauf nach Einmaleinnahme zeigt, dass sich eine Dosis aufbauen muss, bevor es zu einem halbwegs konstanten Spiegel kommen kann.
    Ja, das ist interessant. Hab auch gelesen, dass es theoretisch möglich ist (bei schlechter Patientencompliance), dass man dem Patient erlaubt, die LT Dosis 1x wöchentlich zu nehmen anstatt täglich eine Tablette.

  2. #42
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    Standard AW: Manifeste Unterfunktion, aber LT macht mich noch kaputter

    Zitat Zitat von Hanna_zwei Beitrag anzeigen
    Das ist ja interessant, dass du zwar Steigerungen ein paar Tage merkst, aber aus Versehen 2 Tabletten zu nehmen, nicht.
    Diese Schilddrüsensache ist jedenfalls äußerst kurios. So allgemein.
    Vielleicht hätte ich die zwei Tabletten gemerkt, wenn ich direkt gemerkt hätte, dass ich zwei genommen habe? Mag sein, dass ich etwas unkonzentriert und fahrig war an dem Tag, aber da hat mir Schlafmangel oder Stress vermutlich erstmal als Erklärung gereicht.

  3. #43
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    Standard AW: Manifeste Unterfunktion, aber LT macht mich noch kaputter

    Zitat Zitat von Hanna_zwei Beitrag anzeigen
    Hallo Alle,

    wollte ein kurzes Update geben:

    am 2.6. waren meine Werte:

    TSH: 39 (...)
    ft4: 0,80 (0,93 - 1,7)
    ft3: 2,39 (2,0 - 4,4)

    (Da nahm ich davor ca. 2 Wochen lang 25 mcg und dann noch ein paar Tage lang ca. 37,5 mcg - ich weiß, diese Werte sind nicht aussagekräftig, weil zu kurz LT genommen...)

    Am 4.7. (gestern) waren meine Werte:

    (Dosis weiterhin ca. 37,5 mcg)

    TSH: 2,4 (...)
    ft4: 1,40 (0,93 - 1,7) (61 %)
    ft3: 2,60 (2,0 - 4,4) (25 %)

    Dürfte noch immer nicht der End-Wert unter dieser Dosis sein, weil ich sie erst seit ca. 5 Wochen nehme. Aber ich hatte die Gelegenheit zwischendurch Werte zu machen. Mein Arzt meinte auf Basis meiner letzten Werte ja, ich müsse unbedingt auf 50 mcg erhöhen und dann rasch rauf auf 75 mcg gehen.

    Bin froh, dass ich es nicht gemacht, sondern vor der Steigerung jetzt noch mal Werte gecheckt habe, weil es sieht ja ganz danach aus als wäre 37,5 mcg im Grunde fast genug für mich, oder?

    Aber es sieht auch ein bisschen verdächtig nach Umwandlungsstörung aus, finde ich.

    Werde jetzt noch mal ein paar Wochen weiter auf 37,5 mcg bleiben und erneut Werte messen und sonst noch geringfügig (oder je nachdem steigern). Mal sehen, ob fT3 noch steigt.

    Falls jemand seinen Senf dazuposten mag, würde ich mich freuen.
    Ansonsten halte ich euch weiterhin auf dem Laufenden, damit man nachvollziehen kann, was sich in dieser Sache getan hat.

    Ich fühle mich schon viel besser als zu dem Zeitpunkt, wo ich mein erstes Posting veröffentlicht habe.
    Wow, erstaunlich wie schnell sich die Werte, so schnell, unter dieser geringen Dosierung berappelt haben!
    Und da wuerde ich mich an deiner Stelle jetzt nicht trauen, noch weiter zu erhoehen.

  4. #44
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    Standard AW: Manifeste Unterfunktion, aber LT macht mich noch kaputter

    Hanna, ich habe neugierdehalber eine Frage (mag jetzt nicht alles neu lesen, im Profil steht nichts dazu):

    Du schreibst, Hashimoto-Diagnose vor 10 Jahren, Schilddrüse normal groß ohne KNoten. Was war die Grundlage für die Diagnose, hast du den Sono-Befund und/oder Antikörper bei Diagnose?

    Und dann: September 2021 TSH=2, ein halbes Jahr später Mai 2022 TSH >60. Du wart beim NUK, der wird auch diees Mal Sono und Antikörper gemacht haben? Was war jeweils der Befund?

  5. #45
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    Standard AW: Manifeste Unterfunktion, aber LT macht mich noch kaputter

    Mich wundert, dass du einerseits beschreibst, wie empfindlich du auf LT reagierst, aber andererseits die Unbequemlichkeit, Tabletten zu teilen (oder dir 25er zu besorgen) dir ausreicht, um eine Dosis zu überspringen. Deine Werte sind schon alle im Referenzbereich, da kann +12,5 mcg sehr wohl schon zu viel sein.

  6. #46

    Standard AW: Manifeste Unterfunktion, aber LT macht mich noch kaputter

    Flamme, ja ich kann die Verwunderung verstehen, aber es ist innerlich alles komplexer als ich es dann in Worten im Forum beschreibe, weil ich ja keine Romane verfassen will und so und so schon das Gefühl habe, ich schreibe immer zu ausschweifend. Aber weil du nachfragst: Die Empfindlichkeit auf LT hat mich ins Forum gebracht, weil ich ja sogar schon 12,5 mcg gespürt habe wie es mich schlapper macht und ich mich wie weggetreten und im Nebel fühle. Das hat sich dann alles über die nächsten Wochen eingependelt und ich bin mit 37,5 mcg gut gefahren, bis ich wieder Symptome bekommen habe (ohne Dosisänderung). Dazu ist zu sagen, dass ich eine 50er Tablette in 3 Teile geteilt habe, also 1/2 und 2x 1/4 und ich mir nie sicher war, ob die 3/4 Tablette jetzt tatsächlich 37,5 mcg waren. Selbst die 1/4 Stücke waren nicht immer gleich groß und über die Verteilung in den 1/4n hat man ja keine Sicherheit. Es hätte also sein können, dass ich am einen Tag nur 32 mcg und am nächsten 43 mcg nehme und so weiter. Ich habe jeden Tag eine frische Tablette geteilt, weil ich die offene Tablette nicht wiederverwenden will, weil ich da Angst hätte, dass die über nacht verdirbt. Also haben sich die täglichen Dosen auch nicht ergänzt, dh. wenn ich heute mehr nehme, dann eben morgen weniger usw.
    Dieser Unsicherheitsfaktor hat mich die ganze Zeit schon gestört. Von daher habe ich mich nach dem einfachen Einnehmen einer ganzen Tablette gesehnt (oder einer simplen halben). Die 25er gibt es leider nicht von L-Thyroxin BC. Euthyrox hab ich nicht vertragen.
    Erst später hab ich an die Möglichkeit von 75er gedacht, die ich mir besorgen könnte und dann teilen. Aber das war erst 2 Tage vor der BE, wo ich dann ja auch schon Symptome hatte (ich dachte ÜF, also dass ich eventuell wieder weniger nehmen muss), die sich dann für mich als UF-Symptome erklärt hatten.

    Am Anfang war es ja so, dass ich von 12,5 mcg große Schlappheit bekam, aber sich mein Herzrasen und Unruhe besserte. Nach 2 Wochen auf 12,5 mcg (ca.) wurde die von den Tabletten verursachte Schlappheit besser und die Unruhe wurde wieder mehr. Dann erhöhte ich langsam auf 25 mcg und die Schlappheit wurde wieder mehr, die Unruhe wieder besser. Dann erhöhte ich auf rund 37,5 und war noch schlapper als mit 25 mcg, aber die Unruhe war weiter komplett weg. An dieser Stelle hab ich das Forum erstmalig aufgesucht und meinen Post gemacht.

    Als die Unruhe dann unter ca. 37,5 mcg wiederkam, ich aber schon die Werte von der Vorwoche kannte (nämlich FT4 bei 61 % nüchtern), da vermutete ich ÜF. Das Labor zeigt aber dann klar, dass keine ÜF vorlag, also interpretierte ich die Symptome (Unruhe, Herzrasen) wieder als beginnende Unterversorgung und hab mich auf 50 mcg hochgehen getraut. Eben weil ich mir nicht weitere 6 Wochen mit Tablettenteilen aufhalsen wollte, wo ich mich tagtäglich unsicher fühle, ob ich jetzt tatsächlich 43,5 mcg einnehme oder doch nur 39 oder eben 47 mcg.

    Falls die 50 mcg jetzt zuviel sind, dann werde ich es hoffentlich spüren oder spätestens dann in 6 Wochen im Labor sehen.

    Dazu kommt noch, dass ich als die UF entdeckt worden ist, zuhause im Krankenstand war und nur mehr herumgelegen bin. Als ich LT angefangen habe und es mich noch schlapper gemacht hat, bin ich natürlich weiter nur herumgelegen auf der Couch, habe viel geschlafen. Als sich die Werte dann so rasch gebessert hatten, habe ich mich auch wieder kräftiger gefühlt und bisschen aktiver sein können. Das verbraucht dann auch mehr Hormone nehme ich an als wenn ich wie zu Beginn der Einstellung nur herumgelegen bin.

    Das sind so die genaueren Hintergründe, warum ich mich dann getraut habe auf 50 mcg zu gehen.

    Wobei ich mich derzeit eh grenzwertig hibbelig fühle. Am liebsten würde schon wieder Labor machen. Aber das bringt ja nichts. Zurück auf Tabletten 3/4teln oder 7/8teln will ich jetzt nicht. Ich hoffe einfach, dass das mit 50 mcg passt, weil ich ja jetzt aktiver bin als in der Einstellungsbeginnphase. Mal sehen.

  7. #47

    Standard AW: Manifeste Unterfunktion, aber LT macht mich noch kaputter

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen

    Du schreibst, Hashimoto-Diagnose vor 10 Jahren, Schilddrüse normal groß ohne KNoten. Was war die Grundlage für die Diagnose, hast du den Sono-Befund und/oder Antikörper bei Diagnose?

    Und dann: September 2021 TSH=2, ein halbes Jahr später Mai 2022 TSH >60. Du wart beim NUK, der wird auch diees Mal Sono und Antikörper gemacht haben? Was war jeweils der Befund?
    Es ist so, dass ich 2011 bei einem Routine Labor ein TSH von 5,6 hatte und man mir riet, ich solle mir das nuklearmedizinisch ansehen lassen.
    Die Werte damals (ich krame....):

    2011:
    TSH: 5,3 (0,25-4,2)
    FT3: 4,0 (3,0-7,50)
    FT4: 1,20 (0,9-1,9)
    a-TPO-LIA: 20,38 (0-63)
    Anti-TG: 707,0 (0-115)

    Sono: Beide Schilddrüsenlappen inhomogen, echoarm, fleckig strukturiert. Volumen links: 6,8 ccm, Volumen recht: 3,1 ccm
    Ergebnis: Immunothyreopathie

    Damals wurden mir 50 mcg Euthyrox verschrieben. Ich habe mit 12,5 mcg begonnen und hatte sofort massive ÜF-Symptome. Herzrasen, Puls 120, Blutdruck 150 zu 110 (bei normal 95/65). Konnte nicht mehr schlafen. Hab die Einnahme nach 4 Tagen abgebrochen.

    Nach ein paar Monaten Kontrolle:

    TSH: 2,65
    FT3: 4,14 (3,0-7,50)
    fT4: 1,25 (0,9-1,9)

    Von da an habe ich meine Schilddrüsenwerte regelmäßig (bei jeder Blutabnahme) mitkontrollieren lassen. War aber dann bei keinem Endo oder NUK mehr, sondern nur hausärztliche Kontrolle der Blutwerte ohne Hormonsubstitution.

    Da waren die Werte immer in der Norm, wenn auch manchmal TSH bei 4,7 oder auch mal 5,6 in 2015 oder so. Danach wieder TSH bei 2,6 oder 3,5. Immer unterschiedlich eben.

    2020 ist es mir gesundheitlich schlecht gegangen (Müdigkeit, Schlafstörungen, Herzrasen, Panikattacken) und die Schilddrüsenwerte wurden im Laufe des Jahres 5x bei Blutuntersuchungen mitgenommen und waren immer in Ordnung. Bei einem Endo/NUK war ich weiterhin nicht, weil ich ja bei normalen Schilddrüsenwerten sowieso keine Euthyrox nehmen wollte, wegen meiner schlimmen Reaktion 2011.


    Im Herbst 2021 ist es mir gesundheitlich wieder sehr schlecht gegangen. Ich kam ins Krankenhaus und dort wurden Blutwerte erhoben und das letzte mal normale Schilddrüsenwerte vor der Diagnose der manifesten Unterfunktion im Frühjahr dann.

    Also im Herbst 2021:

    TSH 2,83 (ja, 2,83 - nicht wie ich dachte 2,2 (das war das Jahr davor im selben Spital...))
    fT4: 1,27 (0,76-1,66)

    Also dachte ich wieder, die Schilddrüse kann es ja wohl nicht sein, warum es mir so schlecht geht.


    Über den Winter wurde dann alles schlimmer aber niemand hat mehr irgendwas untersucht. Dann war ich im Februar in der Notaufnahme mit Kreislaufproblemen und der Arzt sagte, ohne die Werte zu checken, ich solle doch wieder mal zu nem NUK oder Endo schauen wegen der Schilddrüse.
    Ich war mir sicher, die Werte sind wieder normal und hab erst mal nichts gemacht.

    Dann im April bat ich den Hausarzt, dass wir eine Blutabnahme machen und auch die SD-Werte wieder anschauen und er hat auch die Antikörperwerte nochmal prüfen lassen:

    Die waren dann auch wieder positiv:

    MAK: 85 (<34)
    TAK: 352 (<115)

    und eben manifeste Unterfunktion zum ersten Mal.

    Da bin ich dann zum NUK um erneut ein Ultraschall machen zu lassen:

    "Das Schilddrüsenparenchym kommt inhomogen und deutlich echoarm zur Darstellung. Die
    Perfusion ist homogen gesteigert. Es kommen multiple echoarme Strukturen im Sinne von
    Umbauzonen zur Darstellung. Umschriebene noduläre Veränderungen lassen sich nicht abgrenzen.
    Der linke Schilddrüsenlappen misst 6ml, der rechte 7ml, somit normale Größe. "
    Geändert von Hanna_zwei (16.07.22 um 15:33 Uhr) Grund: Tippfehler bei den Werten korrigiert

  8. #48
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    Standard AW: Manifeste Unterfunktion, aber LT macht mich noch kaputter

    An deinem Beispiel und den Werten 2011 sieht man wirklich schön bzw. beispielhaft, dass (1) einmal TSH nicht ausreicht, siehe erst 5,x und dann 2,x. Das mag schon alles typisch Hashimoto sein, schwankende Werte bei schwacher Schilddrüse, aber was man eben sieht, ist (2): es hat wenig Sinn, jemandem nur wegen des TSH LT nachzuwerfen. Dein fT4 war ja auch sehr unauffällig bis zuletzt.

    Was ich sehr wenig verstehe, ist der Sturz von TSH=2,x im Herbst und binnen weniger Monate dann jene manifeste Unterfunktion, die du hattest. Schade, dass der Doc nicht gegengeprüft hat. Einfach zu krass, dazu passt auch die Reaktion, dass nämlich dein Körper keineswegs dankbar die dargebotenen Hormone schluckt. Erwarten würde man den Verlauf eher so, dass das fT4 etwas langsamer tiefer rutscht usw. Jedenfalls, dieser Sturz ist seltsam, deswegen habe ich nachgefragt.

    Davon jetzt mal abgesehen, Fakt ist, dass du ca. 10 ml Schilddrüse hast, d.h. eile mit Weile, es gibt sehr-sehr viele Leute, die eine kleine Dosis zur Unterstützung brauchen und nicht gleich eine Vollsubstitution wie früher, als man die Leute erst ins Tyhroxin-Boot geholt hat, wenn ihre Schilddrüse kaum etwas tat, dafür waren ja die 25-er-Steigerungsschritte geeignet, aber nicht für die heutigen Verhältnisse. Deine Schilddrüse tat im Mai zwar wenig, aber ... siehe oben, irgendwie seltsam war das. Und dein Körper war ja auch nicht direkt erfreut über 50. Was wiederum eben nicht an einer jahrelangen Unterfunktion und Gewöhnung an die Langsamkeit des Stoffwechsels begründet werden kann, weil du eben keine solche Zeitspanne hattest.

  9. #49

    Standard AW: Manifeste Unterfunktion, aber LT macht mich noch kaputter

    panna, ich würde gerne wissen, was zwischen September und April passiert ist. Ich war da 3x im Krankenhaus - Notaufnahme (November, Dezember und Februar), aber da wurden nie Schilddrüsenwerte gemessen.
    Einmal davon (im November) mit einem massiven Drehschwindelanfall. Kommt angeblich auch öfters bei Schilddrüsenunterfunktion vor. Aber wie gesagt, leider keine Werte.

    Mein Stoffwechsel war zumindest bis Februar sehr schnell sogar. War sehr schlank und jeden Tag Stuhl und kurze Durchlaufzeit. Seit Februar habe ich allerdings sehr zugenommen. ich esse aber auch viel mehr, habe mehr Appetit.

    Den ganzen Winter über war mir aber schon seeeehr kalt. Auch in der Nacht, im Bett. Hab immer gefroren.

    Aber ja, es ist alles ziemlich schnell gegangen. Vielleicht hat irgendein anderes System im Körper weiter versagt und die Schilddrüse konnte nicht mehr kompensieren. Es hängt ja alles mit allem zusammen.

  10. #50
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    Standard AW: Manifeste Unterfunktion, aber LT macht mich noch kaputter

    Zitat Zitat von Hanna_zwei Beitrag anzeigen
    Mein Stoffwechsel war zumindest bis Februar sehr schnell sogar. War sehr schlank und jeden Tag Stuhl und kurze Durchlaufzeit. ...

    Vielleicht hat irgendein anderes System im Körper weiter versagt und die Schilddrüse konnte nicht mehr kompensieren. Es hängt ja alles mit allem zusammen.
    Die Schilddrüse wird schon nicht wegen was anderem derart voll in die Knie gehen, dazu ist sie zu zentral. Aber es kann sein, dass deine Schilddrüse in welcher Art auch immer entzündet war. Auch Hashimoto (muss nicht, aber) kann so anfangen, mit destruktiver Thyreoiditis (=Entzündung, in deren Folge Zellen kaputtgehen und Hormone unkontrolliert in die Blutbahn entlassen --> Überfunktion, schneller Stoffwechsel usw.). Darauf kann (muss nicht) eine Unterfunktion folgen, aber auch eine Erholung - siehe Beschreibung "silent thyreoiditis" unter dem link.

    Aber es ist nicht nur wegen Hahimoto möglich, es gibt andere Thyreoiditen mit ähnlichen Eigenschaften, insbesondere die Silent Thyreoiditis nimmt zu und wird gerne übersehen: https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...DFer-Hashimoto

    Dreimal im Krankenhaus und kein Mal ein TSH? Ich würde da mal nachfragen im Krankenhaus.

    PS
    daran sieht man: Vorgeschichte kann schon interessant sein.
    Geändert von panna (16.07.22 um 18:44 Uhr)

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