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Thema: Manifeste Unterfunktion, aber LT macht mich noch kaputter

  1. #21
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    Standard AW: Manifeste Unterfunktion, aber LT macht mich noch kaputter

    Das ist egal, da die BE nach Einnahme erfolgte. Also kein Tiefstand

  2. #22
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    Standard AW: Manifeste Unterfunktion, aber LT macht mich noch kaputter

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Das ist egal, da die BE nach Einnahme erfolgte. Also kein Tiefstand
    Woher weißt du das? Ob die Kontrolle vor oder nach LT-Einnahme erfolgte und wenn danach, wie viele Stunden es waren, hat Hanna nicht geschrieben.

    Aber egal ob so oder anders - ein Grund mehr, keine leichtfertigen Vergleiche anzustellen.

  3. #23
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    Standard AW: Manifeste Unterfunktion, aber LT macht mich noch kaputter

    Dazu ist der TSH signifikant hochgegangen. Also also gut. Ist schon so richtig

  4. #24
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    Standard AW: Manifeste Unterfunktion, aber LT macht mich noch kaputter

    Ich möchte stark bezweifeln, ob es sinnvoll ist, die Unvergleichbarkeit von Werten aus unterschiedlichen Labors nun plötzlich im Einzelfall aus nicht nachvollziehbaren Gründen zu negieren. Weil nämlich:

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    ... Die Referenzbereiche der Freien sind leider nicht vergleichbar. Aber vermutlich unterschiedlichen Meßkit-Herstellern geschuldet.
    Ja, eben darum.

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Dazu ist der TSH signifikant hochgegangen. Also also gut. Ist schon so richtig
    Ich wiederhole: Anderes Labor und das gilt ganz genauso fürs TSH, das bei Abbott eine andere Obergrenze hat - siehe Ness' oben verlinkten Beitrag.
    Geändert von panna (13.07.22 um 21:04 Uhr)

  5. #25
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    Standard AW: Manifeste Unterfunktion, aber LT macht mich noch kaputter

    Passt aber jetzt nicht für den TSH

  6. #26

    Standard AW: Manifeste Unterfunktion, aber LT macht mich noch kaputter

    Hallo Leute!

    Vielen Dank für euren Input!

    panna - ich weiß deine Bedenken zu schätzen und verstehe auch, was du meinst. Das Problem ist, dass ich spontan aus organisatorischen Gründen nicht immer zum selben Labor kann, weil es örtlich nicht möglich ist. Der Laborwert war nach Einnahme der Hormone. BE um 13:00 Uhr, Einnahme der Hormone um ca. 06:30.
    Es ist mir klar, dass das kein normaler Vergleichswert für meine langfristige Einstellung sein soll, aber ich hatte solche Angst in ÜF zu sein, dass ich einfach die Werte unbedingt wissen wollte. Also wissen wollte, ob ich mich in Richtung ÜF bewege, oder ob Raum ist, eine Dosiserhöhung zu versuchen.

    Die Entscheidung zur Dosiserhöhung habe ich nicht allein aufgrund der Werte getroffen (also wenn es einfach Werte zum normalen Kontrolltermin gewesen wären, hätte ich eher nicht gehandelt oder zumindest vorher nochmal im Forum nachgefragt) - das Problem war, dass ich seit Tagen wieder Symptome hatte, die die letzten Wochen durch die Einnahme von LT verschwunden waren. Nämlich: Herzrasen beim Aufwachen und Unruhe.
    Das waren meine typischen Symptome vor Diagnose und unter LT sind diese Symptome schlagartig verschwunden. Die Symptome sind aber auch in der Literatur die Symptome für ÜF. Als sie seit 1 Woche wieder da waren, dachte ich (aufgrund der Werte von letzter Woche), dass ich vielleicht in ÜF geraten sei. Die Werte vom 12.7. zeigten mir, ne, keine ÜF. Ich habe die Werte also dann wieder als latente UF gewertet (vor dem Hintergrund der wiederaufgetauchten Symptome) und so beschlosssen, zu steigern.

    Janne1: Für mich war es schon richtig nach der ersten Kontroll-BE auf 37,5 mcg zu bleiben, da ich auch unter einer Angststörung leide und wenn ich gleich auf 50 mcg aufdosiert hätte, dann hätte ich kein Auge mehr zutun können vor Angst, mich in die ÜF zu befördern, da mein fT4 ja nüchtern relativ weit oben gewesen ist. Das wäre dann psychosomatisch schwierig für mich gewesen und hätte vielleicht für Nocebo gesorgt. Auf 37,5 mcg geblieben zu sein und dann anhand der Symptome und neuen Blutwerte zu sehen, dass ich es vermutlich doch wagen kann, schon auf 50 mcg zu steigern, war für mich der richtige Weg, wenn auch aus nachträglicher Sicht umständlich.
    Bei meinen Ängsten rund um meinen Körper, muss ich mich langsam vorantasten und kontrollieren, ansonsten funktioniert es nicht. Im Nachhinein hat man dann immer mehr Informationen, aber ich muss mit meinen Entscheidungen in der Gegenwart bleiben ;-)

    Ich danke euch beiden für eure Gedanken und finde ihr habt beide Recht. Wie sich dann der konkrete Einzelfall entwickelt kann man vorab ja nicht wissen. Ich bin jedenfalls tendenziell auf der vorsichtigeren Seite unterwegs. Die Symptome lassen mich jetzt (auch vor dem Hintergrund vielleicht eher neutraler Laborwerte) etwas risikoreicher entscheiden.

  7. #27
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    Standard AW: Manifeste Unterfunktion, aber LT macht mich noch kaputter

    Zitat Zitat von Hanna_zwei Beitrag anzeigen
    Der Laborwert war nach Einnahme der Hormone. BE um 13:00 Uhr, Einnahme der Hormone um ca. 06:30.
    Ich habe gesehen, dass du die Karenz im Profil eingetragen hast. Darum zur Info: Einnahmespitze ist nach diesen 6,5 Stunden vorbei (und bei 37,5 mcg sowieso bescheiden im Umfang).
    Ändert nichts an der Unvergleichbarkeit, aber gut zu wissen. Jedenfalls, viel Glück

  8. #28

    Standard AW: Manifeste Unterfunktion, aber LT macht mich noch kaputter

    panna, danke für dein wachsames Auge und die Aufklärung deiner Pappenheimer wie mich ;-)
    Die Geduld, die du mir wünschst und auch das Glück kann ich beides gut gebrauchen danke!

    Ordentliche und geplante BE mache ich also dann immer bei dem Labor, wo ich diagnostiziert wurde. Dort werde ich valide meine Werte vergleichen können.

    Die spontane BE vom 12.7. erfolgte in dem einzigen Labor, das ich an diesem Tag besuchen konnte, um eine ÜF auszuschließen. Aber es ist mir jetzt klar, dass es nur das sein kann: der Ausschluss von krassen Abweichungen - keine Langzeitvergleiche meiner Werte.

  9. #29
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    Standard AW: Manifeste Unterfunktion, aber LT macht mich noch kaputter

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Ich habe gesehen, dass du die Karenz im Profil eingetragen hast. Darum zur Info: Einnahmespitze ist nach diesen 6,5 Stunden vorbei (und bei 37,5 mcg sowieso bescheiden im Umfang).
    Ändert nichts an der Unvergleichbarkeit, aber gut zu wissen. Jedenfalls, viel Glück
    So ganz und gar unvergleichbar sind Werte über Prozente nicht. Wenn man bei einem Labor zwischen 35% und 60% lag, sollte man bei unverändertem fT4 auch in einem anderen Labor in diesem Bereich liegen. Wenn man plötzlich ganz woanders liegt, wird sich wohl was an den Werten geändert haben. Nur, viel genauer geht der Vergleich eben nicht über Prozente. Ein Labor 45%, ein anderes 55%: da kann der Wert gestiegen, gesunken oder gleich geblieben sein.

    Wie lang der fT4-Pegel nach der eigentlichen Spitze noch hoch bleibt, scheint recht individuell zu sein.

    Nachtrag: allerdings kann man auch beim selben Referenzbereich aus zwei unterschiedlichen Laboren das Pech haben, dass man ein Labor erwischt hat, dessen Gerät ungewöhnlich hoch misst und dann ein anderes, das ungewöhnlich niedrig misst. Die Toleranzgrenzen, die da eingehalten werden müssen, sind leider sehr weit. (Nämlich +- 20% vom mittleren gemessen Wert aller Labore, die zur Vergleichsgruppe gehören. Das heißt leider zB bei Roche mit einem Referenzbereich von 12-22 pmol/l, dass, wenn ein und dieselbe Probe im Mittel aller Labore, die das Messverfahren verwenden, 16 pmol/l ergibt, durchaus ein Labor 13 pmol/l misst und ein anderes 19 pmol/l. Also statt den mittleren 40% des Referenzbereichs misst ein Extrem 10% und ein anderes 70%. Das man genau diese Extreme erwischt, ist aber unwahrscheinlich.)
    Geändert von Ness (14.07.22 um 19:15 Uhr)

  10. #30
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    Zitat Zitat von Ness Beitrag anzeigen
    So ganz und gar unvergleichbar sind Werte über Prozente nicht. Wenn man bei einem Labor zwischen 35% und 60% lag, sollte man bei unverändertem fT4 auch in einem anderen Labor in diesem Bereich liegen. )
    Was meinst du mit "unverändertem fT4"? In diesem Fall war doch nichts unverändert, nicht das fT4, nicht das Labor und nicht die Prozente. Macht für mich gar keinen Sinn, zumal zwischen 36 und 60 Welten liegen können.

    Nachtrag: allerdings kann man auch beim selben Referenzbereich aus zwei unterschiedlichen Laboren das Pech haben, dass man ein Labor erwischt hat, dessen Gerät ungewöhnlich hoch misst und dann ein anderes, das ungewöhnlich niedrig misst. Die Toleranzgrenzen, die da eingehalten werden müssen, sind leider sehr weit. (Nämlich +- 20% vom mittleren gemessen Wert aller Labore, die zur Vergleichsgruppe gehören. Das heißt leider zB bei Roche mit einem Referenzbereich von 12-22 pmol/l, dass, wenn ein und dieselbe Probe im Mittel aller Labore, die das Messverfahren verwenden, 16 pmol/l ergibt, durchaus ein Labor 13 pmol/l misst und ein anderes 19 pmol/l. Also statt den mittleren 40% des Referenzbereichs misst ein Extrem 10% und ein anderes 70%. Das man genau diese Extreme erwischt, ist aber unwahrscheinlich.)
    Nessie, ehrlich - das sind Überlegungen, die ich dreimal lesen muss, um sie zu kapieren und ganz ohne Hintergrundwissen bin ich nicht. Ich liebe sie auch, die Überlegungen. Aber sie sind einfach nicht dafür geeignet, unerfahrenen Leuten die Prozente auf theoretischem Weg irgendwie zu relativieren, als könne man mit denen doch. Da bleibe ich knallhart absolut.

    Wie lang der fT4-Pegel nach der eigentlichen Spitze noch hoch bleibt, scheint recht individuell zu sein.
    Natürlich ist letztlich alles individuell, zum Beispiel von der individuellen Dosis abhängig etc. Die Spanne 2-4 Stunden , die in allen Quellen erwähnt wird (für T3 evtl. kürzer) impliziert ja bereits die Individualität .
    Aber die nicht sehr zahlreichen Untersuchungen, die es dazu konkret gibt, ergeben offenbar, dass die Spitze zwischen 2-4 Stunden erfolgt und dann eben abflacht = keine Spitze mehr ist. Dass der Wert nicht gleich so wird, wie am nächsten Morgen vor Einnahme, versteht sich doch von selbst.
    Geändert von panna (14.07.22 um 19:56 Uhr)

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