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Thema: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

  1. #51
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Hallo,

    ich melde mich mit neuen Werten zurück.

    Allerdings hat sich durch die Praxisübernahme zum 01.07.22 wohl oder übel auch das Labor geändert.
    Somit natürlich auch die Normwerte. Wobei die Ärzte in ihren eigenen Laborblättern diese
    Werte auf- bzw. abrunden (siehe unten).
    Die „echten“ Normwerte des bisherigen Labors habe ich auch erst erfahren, als ich mal ein Original-Laborblatt von denen in den Händen hatte.

    Hier noch einmal die Werte vom 21.06.22 nach 6 Wochen mit 56,25 µg LT

    Labor-Normwerte
    TSH 1,81 mlU/l (0,27-4,20)
    fT3 2,60 ng/l (2,21 -4,43)
    fT4 11,9 ng/l (9,3-17)

    Die Normwerte des bisherigen HÄ
    (0,2-4,6)
    (2 – 4,5)
    (8-18)



    Werte vom 08.08.22 nach 12 Wochen 56,25 µg LT

    Labor-Normwerte
    TSH 2,36 mlU/l (0,27 – 4,2)
    fT3 2,8 ng/l (2,04 – 4,4)
    fT4 11,8 ng/l (9,3 -17,1)

    Die Normwerte der neuen HÄ
    (0,35-4,5)
    (2 -4,4)
    (8 -17)


    Ab 07.04.22 – 10.05.22 62,5 LT
    11.05.22 – heute 56,25 LT

    So, nun steh ich da wie der Ochs vorm Berg
    Für mich als Laie sieht der fT4 gleich aus. fT3 hat sich etwas erhöht. Der TSH hat sich für mich auch erhöht.
    Aber lt. eurem Wissen kann man verschiedene Labore nicht miteinander vergleichen.
    Die Arzthelferin hatte gestern nur abgewunken, als ich wegen der verschiedenen Normwerte der Labore nachfragte. Nene, die Werte bleiben gleich, meinte sie.

    Wohlbefinden habe ich keines. Mir geht es zwar um einiges besser, als noch im April/Mai/Anfang Juni, aber zu meiner gewohnten „Tagesleistung“ fehlt immer noch ein gutes Stück.
    Mir fehlt einfach die Energie einen ganzen Tag „durchzustehen“. Je nachdem was an einem Tag ansteht, müssen andere Dinge zurückstehen.
    Mich überkommen mehrmals täglich so Müdigkeitsanfälle. Jedoch ist das nicht mehr diese tägliche, bleierne Müdig- und Kraftlosigkeit wie in der Überdosierung, sondern eine Müdigkeit die gefühlt mehr im Kopf stattfindet. Sprich eher dieser Nebel im Kopf der das Denken und Tun beeinflusst. Schlafe nachts durchschnittlich 6 - 7 Std mit 1 – 2 Unterbrechungen.

    Wie soll ich nun weitermachen? Bei 56,25 bleiben oder 6,25 erhöhen?

    Freue mich auf euere Empfehlungen / Meinungen
    Geändert von Zellerin (10.08.22 um 10:49 Uhr) Grund: Fehler

  2. #52
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Da bisher keine Rückmeldung kam, gehe ich davon aus, dass ihr alle denkt, meine Werte sehen gut aus?! Ich soll weiterhin "meine Füße still halten"...

    Oder da man die Werte nicht zu 100% vergleichen kann, sind die neuen Blutwerte für die Katz gewesen?! Letztendlich unterscheiden sich die Normwerte der Labore ja nicht stark.

    Kann mein Befinden tatsächlich nach 12 Wochen mit 56,25 LT immer noch so sehr hinterherhinken?

  3. #53
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Wobei die Ärzte in ihren eigenen Laborblättern diese Werte auf- bzw. abrunden (siehe unten).
    Ich weiß nicht, was ich unten sehen sollte . Insgesamt: Wenn die Unsicherheit besteht (bei mir schon), was denn nun die angegebenen Normbereiche darstellen, vom Arzt modifiziert oder nicht, was sind denn HÄ-Normwerte, er wird sie doch nicht selbst ändern ... also ich kann da nicht vernünftig antworten. Ehrlich, mein NUK hat mal was selbst geändert, aber sicher nicht im Zehntelbereich und konnte es auch erklären. Und ein Hausarzt tut doch sowas nicht, warum sollte er denn? Also große Lücken im Verständnis ... zumindest bei mir.

    Und:
    Oder da man die Werte nicht zu 100% vergleichen kann, sind die neuen Blutwerte für die Katz gewesen?! Letztendlich unterscheiden sich die Normwerte der Labore ja nicht stark.
    Wie stark sie sich unterscheiden, ist nicht wirklich das Entscheidende.
    Geändert von panna (10.08.22 um 16:46 Uhr)

  4. #54
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Hallo Panna,
    herzlichen Dank für deine Rückmeldung!!

    Tja, leider ist das tatsächlich so, dass die Norm- oder Referenzwerte mancher Blutwerte etwas verändert in den Tabellen der HÄ standen, als auf dem Laborzettel vom bisherigen Labor.

    TSH (0,27-4,20)
    fT3 (2,21 -4,43)
    fT4 (9,3-17)
    dies sind die Normwerte vom Labor und die bisherige HÄ gab mir die Werte immer mit diesen Referenzen raus:

    (0,2-4,6)
    (2 – 4,5)
    (8-18)
    gemerkt habe ich das erst, nachdem ich mal ein Original-Laborzettel geschickt bekommen habe.

    Das gab es übrigens auch bei anderen Werten, wie z.B Ferritin lt. Labor bis 150 und bei HÄ bis 400
    oder beim MCV lt Labor: 80-95,5 und bdei der HÄ 83 - 103 usw.

    auch die neue HÄ hat die Werte in ihren Tabellen "angepasst". Komischerweise haben beide beim fT4 die Referenz am stärksten verändert
    Laborwerte vom neuen Labor in
    TSH (0,27 – 4,2)
    fT3 (2,04 – 4,4)
    fT4 (9,3 -17,1)

    Die Normwerte der neuen HÄ
    (0,35-4,5)
    (2 -4,4)
    (8 -17)

    Warum wieso weshalb das so gehandhabt wird, keine Ahnung. Ich werde auch nicht danach fragen, da ich eh schon das Gefühl habe, etwas nervig zu sein, da ich immer alle Werte ausgehändigt bekommen will.

    Aber meine eigentliche Frage zwecks wie Weitermachen ist bisher noch unbeantwortet
    Geändert von Zellerin (10.08.22 um 18:51 Uhr)

  5. #55
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Ich glaube ich konnte mich nur teils verständlich machen. Neuer Versuch :

    dies sind die Normwerte vom Labor in Freiburg und die bisherige HÄ gab mir die Werte immer mit diesen Referenzen raus:

    ....
    gemerkt habe ich das erst, nachdem ich mal ein Original-Laborzettel geschickt bekommen habe.
    Woher kennst du denn die Referenzbereiche desjenigen Labors, wo die Werte gemacht wurden, wenn du sie doch nicht im Original hast?
    "Mal geschickt bekommen" heißt nicht, dass sie noch immer unverändert sind. Referenzbereiche und Messmethoden können sich ändern und tun es auch öfter.

    Ich werde auch nicht danach fragen, da ich eh schon das Gefühl habe, etwas nervig zu sein,
    Das Patientenrecht besagt: Du hast das Recht auf deine Daten. Auch auf die aus einem Labor, im Original. Der Arzt kann Kopierkosten verlangen. Also nerve doch ruhig oder nimm das doch mit:

    Welche Informationen gehören in die Patientenakte?
    Alle für die Behandlung wichtigen Um- stände müssen in der Patientenakte zeitnah und vollständig aufgezeichnet werden. Dazu gehören beispielsweise:
    ...
    Untersuchungen und deren Ergebnisse und Befunde (etwa Ultraschall, Laborwerte, EKG)

    Dürfen Sie als Patientin oder Patient Ihre Akte einsehen?
    Das Gesetz räumt Ihnen das Recht ein, jederzeit Ihre vollständigen Behandlungsunterlagen einzusehen. Sie ha-ben auch Anspruch auf Auskunft aus der Patientenakte. Auf Ihren Wunsch sind Ihnen diese Daten elektronisch oder in Kopie zur Verfügung zu stel- len.

    www.bmj.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Ratgeber_Patientenrechte.pdf

  6. #56
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Der Original Laborzettel ist vom Mai diesen Jahres und es gibt auch welche vom letzen Jahr.... da hat sich vom Labor her nix geändert

    Das ich das Recht habe, weiß ich. Aber man merkt einfach, je mehr man wissen will oder fragt, ist man ein nerviger Patient....

    Ich lasse mir die Befunde per Mail schicken.

  7. #57
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Ein herzliches Hallo in die Runde,

    ich möchte oder muss mal wieder ein Update abgeben.

    Ich komme ja aus einer Überdosierung (März/April 22 mit 0,4 TSH und mittigen freien Werten unter 75 LT). Mehr Info in meinem Profil oder hier einfach zurücklesen.

    Nach 15 Wochen (09.08.22) unter 56,5 LT waren meine Werte so:
    TSH 2,36 / 0,35 – 4,5 mU/l
    ft3 2,8 / 2 – 4,4 ng/l
    ft4 11,8 / 8-17 ng/l
    Nach Rücksprache mit meiner HÄ am 15.08.22 haben wir uns auf eine Erhöhung um 6,25 LT geeinigt, da die Besserung meines Befindens (einige Symptome besserten sich nicht)
    schon länger stagniert war und der TSH durch die Reduzierung des LT immer mehr anstieg.

    Also habe ich ab 17.08.22 auf 62,5 LT erhöht.

    Am 30.08.22 schlug dann Corona zu und ich war 5 volle Tage ans Bett gefesselt. Die Symptome waren unterschiedlich stark,
    aber es war alles dabei: leichtes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Husten, Heiserkeit, Geschmacksverlust, totale Erschöpfung und gaaaanz schlimme Halsschmerzen.
    Ich würde sagen, ich war in den letzten 40 Jahren gefühlt nicht mehr so krank. Es dauerte auch recht lange, bis ich wieder einigermaßen klar im Kopf war und die Erschöpfung nachließ.

    Bis heute habe ich ein- bis mehrmals täglich Anfälle von Müdigkeit im Kopf, nicht im Körper. Ich sag dann immer, mein Hirn versumpft gerade wieder.

    Meine neuen Werte vom 21.10.22 unter 9 Wochen 62,5 LT (ohne LT morgens) wie immer um 8.15 Uhr, gleiches Labor wie am 09.08.22
    TSH 0,09 / 0,35 – 4,5 mU/l
    ft3 2,7 / 2 – 4,4 ng/l
    ft4 11,4 / 8-17 ng/l

    Ich war oder bin schockiert. Eine Steigerung um 6,25 LT und der TSH reagiert so?!? Unter 75 LT war der TSH bei 0,4 nach 4 Monaten......

    Die HÄ meinte gleich das ich wieder reduzieren muss, auch wenn komischerweise ft3 und ft4 (was ich ja immer selbst veranlasse und bezahle) im Vergleich zu August relativ gleichgeblieben sind.
    Zusätzlich meinte sie noch, ich solle bald wieder zum Radiologen gehen, da die mehr über die Schilddrüse wissen. Da ich da aber erst Ende Mai war, sehe ich das vorerst als nicht notwendig an.

    Dass die Schilddrüsenwerte vielleicht durch Corona durcheinander sein könnten, verneinte die HÄ.

    Nunja, da ich in der letzten Woche eh wieder ein unruhiges Gefühl in mir hatte und auch der Schwindel bzw. das schummerige Gefühl im Kopf vermehrt da war,
    gehe ich nun davon aus, dass dies mit dem niedrigen TSH zusammenhängt.

    Deswegen habe ich heute LT ausgelassen und werde dann ab morgen mit 56,5 LT weitermachen. In der Hoffnung das ich endlich mal wieder zu einem stabilen Befinden zurückfinde.

    Ich freue mich über eure Erfahrungen und über euer Wissen, was vielleicht mein TSH so extrem beeinflusst hat ohne das sich die freien Werte stark verändern. Ich sag schonmal vielen Dank im Voraus.

    Nachtrag zu Corona:
    Mein Mann hat die Blutgruppe 0 positiv.
    Nach meinen 1. Symptomen dauerte es 9 Tage bis er seine 1. Symptome bekam. Er hat sich aber auch nicht von mir „fern“ gehalten.
    Wir sind 3x geimpft und jetzt sozusagen frisch geboostert durch die Infektion.
    Meine Eltern (beide 83) die mit im Haus wohnen hatten Abstand zu mir gehalten, aber mich täglich besucht. Sie wurden nicht krank.

  8. #58
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Ich finde es schade, dass Du so "einseitig" denkst. Ich verweise mal auf meinen Beitrag bei 21. Nach dem Zitat den ersten Absatz.
    Wo Du siehst, dass das TSH "immer mehr" angestiegen sei, sehe ich nicht. Zumal das ein langsamer Parameter ist und nicht nach 4 Wochen adäquat zur genommenen Dosis anzeigt, sondern das was davor war. Davon abgesehen kann ich aus eigener Erfahrung mit inzwischen TSH 3,3 sagen, dass mancher eben ein höheres braucht. Mich hat die Suche weiter unten, wertvolle Lebenszeit gekostet. Das wünsche ich keinem. Und ich schreibe es gerne noch mal: zu hohe Dosis ist soooo viel unangenehmer als zu niedrige.
    Durch ein TSH bei etwas über 2 würde ich mir jedenfalls keine Gedanken machen und sicher auch nicht davon ausgehen, dass es eben nur die Dosis-Richtung nach oben gibt!

  9. #59
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Zitat Zitat von Zellerin Beitrag anzeigen

    Dass die Schilddrüsenwerte vielleicht durch Corona durcheinander sein könnten, verneinte die HÄ.
    Das wage ich zu bezweifeln. Wir haben einige, bei denen die SD-Werte Caroussel fahren und es gibt soweit ich es in Erinnerung habe schon Studien zu Corona und SD. Ich würde mich daher an einen anderen Arzt wenden.

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