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Thema: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

  1. #41
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Zitat Zitat von Zellerin Beitrag anzeigen
    @ panna
    Es ist ja toll wenn meine Schilddrüse wohl noch gut intakt ist. Aber leider doch nicht so intakt, dass ich ohne LT auskomme. Dafür waren meine Symptome 2020/21 leider doch zu stark.
    So wie es Menschen gibt die anscheinend mit einem 10er TSH gut zurecht kommen, gibt es halt auch solche wie ich es bin. Bin halt ein hypersensitives Haserl
    Missverstehe mich nicht, liebe Zellerin - der Hinweis auf eine an sich gut funktionstüchtige Schilddrüse dient dazu, dir klarzumachen, dass du sie mitarbeiten lassen sollst. Bei TSH=0,4, als es dir ungut ging, konnte sie das nur noch ganz wenig. *Für dich* war das dann wohl zu viel vom LT.

    Zur Erhöhung nochmal:
    Du bist hier nach dem Rauf und Runter bei exakt der Dosis angekommen, auf die du jetzt erneut erhöhen möchtest. Das ist ein Teil des Motivs, weswegen ich dir schrieb: Bleib doch erstmal, wo du bist.
    Das andere Motiv: Bitte lerne nicht noch mehr aus eigenem Leiden, dass man die Dosis nicht alle Paar Wochen ändern sollte. Was sich dir jetzt a Werten präsentiert, ist nicht das Ende der Fahnenstange, auch dein Befinden nicht, wir reagieren nicht wie Maschinen. Ja, die Dosis ist mehr oder weniger angekommen, aber deine Schilddrüse und dein Befinden passen sich wohl noch an und die Werte können sich gerne noch ändern. Insbesondere auch das TSH hüpft nicht synchron mit den freien Werten bei Dosisänderungen. Was nun daraus wird, ob 56 etwas zu wenig, oder gerade richtig, oder zu viel sein wird, das ist nach 6 Wochen nicht abschließend geklärt. 6 Wochen sind für mich gut für eine erste Bilanz, um ganz grobe Missstände zu korrigieren. Eine groben Fehler sehe ich zumindest nicht.

    Ich habe mir inzwischen im Forum einige Werte von anderen Mitgliedern angeschaut, insbesondere von jenen die sich auch mal überdosiert gefühlt haben. Bei den meisten ist dann ja fT4 recht nahe bei der Obergrenze oder sogar drüber. Bei mir Anfang März waren die Werte ja gerade mal knapp mittig. Nur der TSH ließ erahnen, dass da wohl etwas schiefläuft. Oder sehe ich das falsch? Bedeutet das, wenn ich mit einem solchen fT4 wohl schon überdosiert war, dass ich automatisch viel weniger fT4 benötige?
    Der Wertebereich, mit dem man sich gut fühlen kann, ist sehr viel kleiner, als der Referenzbereich. Mir passt an Schuhen 38,5 und sonst nichts, auch wenn das Angebot an Damenschuhen von 35 bis 43 läuft. Ob dein Bereich mittig, darunter oder darüber ist, gilt es herauszufinden und dein TSH gab dir einen entsprechenden Hinweis. Plus, bitte: Nüchternwert ist = Tiefstwert, nicht Durchschnittswert.

    Ich spüre deine Ungeduld und klar, ja, du kannst ja erhöhen, wenn du dich dafür entscheiden möchtest (wonach es aussieht). Ich schreibe ja nur meine Meinung, die muss nicht die deine sein.
    Überlege nur, was machst du, wenn es dir nach erneuten 6 Wochen schlecht geht? Vor oder zurück? Das Rauf und Runter selbst ist mit ein Grund für ungutes Befinden, nicht unbedingt nur die konkreten Werte.
    Geändert von panna (23.06.22 um 11:45 Uhr)

  2. #42
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Zitat Zitat von Zellerin Beitrag anzeigen
    Noch ein paar Fragen zu fT3/ fT4
    Ich habe mir inzwischen im Forum einige Werte von anderen Mitgliedern angeschaut, insbesondere von jenen die sich auch mal überdosiert gefühlt haben. Bei den meisten ist dann ja fT4 recht nahe bei der Obergrenze oder sogar drüber.
    Bei mir Anfang März waren die Werte ja gerade mal knapp mittig. Nur der TSH ließ erahnen, dass da wohl etwas schiefläuft. Oder sehe ich das falsch? Bedeutet das, wenn ich mit einem solchen fT4 wohl schon überdosiert war, dass ich automatisch viel weniger fT4 benötige?

    Wann erkenne ich an den freien Werten das ich gut eingestellt bin? Da es ja immer heißt man solle nicht nur auf den TSH, sondern auch auf ft3 und fT4 schauen, muss es ja für mich "gute" Werte geben.
    Merke ich das dann nur im Zusammenhang mit meinem Befinden, also wenn ich micht gut fühle, dann sind die aktuellen Werte die Guten für mich? Was ich ja Anfang März auch erst dachte und dann schief ging.
    Werte anderer Mitglieder sind für dich nicht relevant (vgl. Schuhgrößen). "Deine Wohlfühlwerte" kannst nur du für dich selbst herausfinden und da ist "Dosis-Hopping" denkbar schlecht - zu leicht schrammt man dann an den individuell passenden Werten vorbei. Das Befinden und auch der TSH-Wert hinken länger, oft Wochen, hinterher.

    Auch die sog. "Wohlfühlwerte" sind nicht lebenslänglich festgeschrieben. In und jetzt nach den Wechseljahren vertrage ich z. B. allerhöchstens mittige Werte um mich gut zu fühlen.

    Herausfinden kannst du das nur selbst. Ich kann dir nur raten, dir Zeit zu lassen, auch wenn es schwer-fällt.

  3. #43
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Vielen Dank für eure Rückmeldungen!

    Dass die Werte von Anderen mir nicht passen ist mir klar. Ich versuche nur die Werte zu verstehen, damit ich irgendwann weiß, welche Werte zu mir passen
    und wo ich aufpassen muss, nicht in eine Unterfunktion bzw. in eine Überdosierung zu rutschen.

    Viele die sich überdosiert fühlen, haben eben ein hohes fT4 (komischerweise gibt’s dann auch welche die trotz hohem fT4 auch einen hohen TSH haben).
    Da bei mir die Werte eben nur knapp mittig war, muss ich rausfinden bis wohin mein Wert gehen kann oder darf.
    In meinem Fall hat haben ja die freien Werte (noch?) recht normal ausgesehen und nur der TSH hat angezeigt, dass da was in die falsche Richtung läuft.
    Für mich ist das halt nicht logisch, da ja eigentlich die freien Werte die „genauere“ Stoffwechsellage wiedergeben. Da diese eben knapp mittig waren, ging ich davon aus, dass
    alles ok sei.
    Da ich ja leider keine freien Werte aus der Zeit von Juni 21 – Dezember 21 habe, fehlen mir die Vergleichsmöglichkeiten.

    Ich habe gestern meiner Ärztin mitgeteilt, dass ich erstmal bei 56,25µg LT bleibe und wieder in ca. 6 Wochen Werte machen lassen will. Vorausgesetzt mein Befinden verschlechtert sich nicht.
    Die Zahl kann sie sich nicht merken, da sie ja nur 25, 50, 75, 100….. kennt….
    Nur weil ich erst seit 6 Wochen bei der LT Einnahme bin, könnte man ja nochmal nach 6 Wochen prüfen. Halt den TSH…. Ansonsten prüft sie ja nur 1x maximal 2x pro Jahr. Was ja auch ok ist, wenn man sich endlich mal gut fühlt.
    Leider gibt es bei uns in der Nähe kein freies Labor.

    Wünsche euch einen guten Start ins Wochenende!!

  4. #44
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Zitat Zitat von Zellerin Beitrag anzeigen
    Nur weil ich erst seit 6 Wochen bei der LT Einnahme bin, könnte man ja nochmal nach 6 Wochen prüfen. Halt den TSH…. Ansonsten prüft sie ja nur 1x maximal 2x pro Jahr. Was ja auch ok ist, wenn man sich endlich mal gut fühlt.
    Leider gibt es bei uns in der Nähe kein freies Labor.
    Vielleicht könntest du ja die freien Werte bei der BE in 6 Wochen als Selbstzahlerin mitmachen lassen? Sollte sowieso immer das gleicht Labor sein, weil sich sonst die Werte schlecht vergleichen lassen (verschiedene Messmethoden und Normwerte). TSH lässt bei dir derzeit noch keine Rückschlüsse zu.

  5. #45
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Vielleicht könntest du ja die freien Werte bei der BE in 6 Wochen als Selbstzahlerin mitmachen lassen? Sollte sowieso immer das gleicht Labor sein, weil sich sonst die Werte schlecht vergleichen lassen (verschiedene Messmethoden und Normwerte). TSH lässt bei dir derzeit noch keine Rückschlüsse zu.
    Ich habe die freien Werte vom 21.06.22 auch schon als Selbstzahler mitmachen lassen und werde das natürlich auch bei der nächsten BE wieder so machen. Auf Diskussionen habe ich keine Lust mehr. Ich muss dann eh schauen, wie die neue HÄ so drauf ist, habe aber wenig Hoffnung.
    Ich habe mir vorgenommen dieses Mal die Sache langsam anzugehen, zumindest diese Dosis bis Anfang August zu halten. Auch wenn es mir zeitweise "schwer" fällt..................

  6. #46
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Halli, hallo
    ich wollte mich mal kurz melden und euch mitteilen, dass ich noch immer bei der Dosis 56,25 µg bin.
    Nächste Woche habe ich eine BE. Die Dosis habe ich dann 3 Monate gehalten und dieser Zeitraum sollte hoffentlich zeigen, ob diese Dosis reicht!?!
    Da werde ich mich wieder mit den neuen Werten melden und um eure Meinungen bitten

    In den letzten Wochen gab es zwischendurch auch recht gute Tage. Besonders wenn der Kopf frei (kein Nebel oder Wattegefühl) ist, fühlt sich vieles besser an.

    Jedoch gibt es noch einige Symptome die mich am "normalen" Leben hindern.
    Verspannungen vom Nacken, Schulter bis zum ISG. Mal mehr mal weniger und manche bekommt man durch Dehnübungen auch in den Griff...
    Aber seit ca. 2 Wochen merke ich das die Symptome sich verändern bzw. manche wieder zunehmen. Insbesondere der Kopf ist wieder oft zu. So ein benommenes
    Müdigkeitsgefühl, obwohl ich genug schlafe. Und mit dieser Müdigkeit im Kopf ist auch das ganze Körpergefühl instabil. Meine Kraft und Energie lässt nach wie vor noch
    zu Wünschen übrig.
    Es ist auf jeden Fall eine ganz andere Müdigkeit wie noch vor Wochen, als alles in mir in Aufruhr war. Da konnte ich trotz sehr tiefer Müdigkeit nur wenig schlafen.


    Jetzt habe ich noch ein anderes Anliegen. Ich denke unter euch gibt es auch welche, die andere Blutwerte deuten können?!
    Ich liste hier mal einen Teil der Blutwerte auf die in den letzten 3 Monaten gemacht wurden plus die von März 21 wo Hashimoto diagnostiziert worden ist und noch ein paar aus 2016.


    Norm 10.05.22 09.05.22 06.04.22 29.03.21 2018 2016
    ERY 4,2-5,4 5,1 5,1 5,3 4,8
    HAEM 12 -16 14,2 14,5 15,3 14,1
    HKT 34,6- 45,3 49,6 44,2 46,1 41,4 39,0
    HBE 26 – 33 28 28,2 28,8 29,1
    MCV 80 – 95,5 (103) 97,6 86 86,7 85,5
    MCHC 30 – 37 28,6 32,8 33,2 34,1
    LEUK 4,0 – 10,0 7,1 6,8 6,6 5,5
    THRO 150-350 337 336 322 282
    CRP kleiner 5 9,9 kleiner5
    CLIS 60 - 100 97 101 97 86
    TSH 0,2 – 4,6 0,44 5,59 3,97
    FT3 2,21 – 4,43 3,16
    FT4 9,3 - 17 10,1
    Ferritin 30 – 150 (400) 173
    25OHD3 20 -70 34,4 17,5
    HOLO-TC größer 128 größer 128 größer 128

    Weil am 09.05.22 der CRP erhöht war, wurden ja noch einmal die Blutwerte plus zusätzliche Blutwerte nachgefordert (10.05.22)

    Das Hämatokrit hat sich deutlich verändert. Ist oder war das nicht ein Hinweis auf zu viel Thyroxin?
    Siehe zB hier:
    https://hain-badnauheim.de/burnout-h...-zusammenhang/

    Herzliche Grüße und ein schönes Wochenenende!!

  7. #47
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Sorry, die Blutwerte muss ich erst noch einmal neu sortieren....mit dem Einfügen hat das leider nicht so geklappt wie gewollt

  8. #48
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  9. #49
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Zitat Zitat von Zellerin Beitrag anzeigen
    Das Hämatokrit hat sich deutlich verändert.
    Da aber sonst immer normal und die übrigen Werte auch normal: Vielleicht hast du schlicht zu wenig getrunken.

  10. #50
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    Panna, vielen Dank für deine Rückmeldung

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Da aber sonst immer normal und die übrigen Werte auch normal: Vielleicht hast du schlicht zu wenig getrunken.
    Wenn es wirklich nur an der Flüssigkeit liegt, dann kommt es sicher davon, das ich vom 07. auf 08.05 die ganze Nacht durch Durchfall hatte und die Blutwerte vom 09.05.22 deswegen etwas aus der Reihe tanzen.

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