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Thema: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

  1. #1
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    Standard Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Huhu an Alle die mir helfen können oder wollen und an die, denen es vielleicht auch so geht wie mir

    ich bin neu hier, habe habe zuvor mindestens schon 2 Monate fleißig im Forum mitgelesen.

    Alles was man von mir wissen sollte (Krankheitsverlauf plus Blutwerte), habe ich in meinem Profil stehen.
    Falls noch was unklar sein sollte, bitte fragen.

    Mich würde interessieren, ob ihr mich eher bei einer Überdosierung oder bei einem Schub einordnet?

    Habe ich im ersten halben Jahr (April 21 - Oktober 21) zu schnell das LT gesteigert?
    Ich wollte einen TSH um 1,0 +/- erreichen...... leider liest man in vielen Büchern / Internet das ein niedriges TSH gut bzw. besser wäre.
    Auch der Radiologe empfiehlt ja einen TSH zwischen 0,5 - 1,5

    Die letzte Steigerung von 68,75 auf 75 LT ohne vorherige Blutwerte war wohl eine große Dummheit von mir?!

    Wenn es nach meiner Hausärztin gegangen wäre, hätte ich nie mehr als 50 LT nehmen sollen. Sie selbst verordnet
    normalerweise nur 25er Schritte, also 25, 50, 75, 100....................
    Auch die Reduzierung hätte sie am liebsten von 75 gleich zurück auf 50 machen wollen.

    Vom Gefühl her empfinde ich mich jetzt mit 56, 25 LT eher wieder in der Unterfunktion (siehe Profil)
    sobald die Werte vom Radiologen da sind, sehe ich wohin mich diese Dosis bringt.
    Kann ich mit 75 LT überdosiert sein und z.B. mit 62,5 LT wäre alles gut?

    Im voraus herzlichen Dank für eure Hilfe.

    Einen schönen Abend und später eine gute Nacht wünscht die
    Zellerin

  2. #2
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Ich denke, du solltest jetzt erst einmal Werte machen lassen. Alles andere ist in der Glaskugel lesen. Bitte am besten, was nicht einfach ist, auch um die Wert fT3 und fT4. Ob du einen Wert um, unter, über brauchst, kann dir keiner sagen. Wichtig ist das Gesamtbild aus Befinden und freien Werten und ganz oft leider auch der Nebenschauplätze.

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Schlomis Muddi
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Um wieviel ist denn CRP erhöht? Diese plötzliche Verschlechterung 4 Monate nach einer Steigerung um mickrige 6 mcg klingt für mich eher nach Infekt. Wurde auf Corona getestet? Dein Ferritin war/ist überm Normbereich- das spricht auch für einen Infekt.

    Ohne ft-Werte ist es schwierig, eine Überdosierung deutlich zu erkennen. Aus dem Bauch heraus sehe ich bei einem 0,8er TSH keine Überdosierung und keinen Schub.

    Warum genau willst Du ein 1er TSHHast Du einen Kinderwunsch? Mit ü50 brauchen wir nicht mehr die Werte von 20jährigen Davon abgesehen, dass TSH schwankt (was heut 1 ist, kann morgen 3 sein), hängt das Befinden von den eigentlichen Hormonen ft3 und ft4 ab.

    Ein Zerfallsschub ist eine seltene Angelegenheit. Ohne Überfunktionswerte würde ich das ausschließen.
    Geändert von Schlomis Muddi (01.06.22 um 23:28 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    sobald die Werte vom Radiologen da sind, sehe ich wohin mich diese Dosis bringt.
    Leider nicht, 2 1/2 Wochen nach Dosisänderung sieht man das an den Werten nicht. Wärst du weiterhin bei den 62,5µg geblieben, wäre das eine Zeitspanne gewesen, nach der du aussagekräftige Werte bekommen hättest. Schade darum.

    Kann ich mit 75 LT überdosiert sein und z.B. mit 62,5 LT wäre alles gut?
    Natürlich ist das möglich. Auch 6,25µg können einen entscheidenden Unterschied machen zwischen passt und passt nicht.

  5. #5
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Zusatz zum Profil:
    erhöhter Blutzucker, aber Langzeitzucker war dann bei 5,7%
    5,7% ist schon grenzwertig zu dem, was man Prädiabetes nennt. Würde ich also durchaus als Anlass nehmen, langfristige Lebensstilverbesserungen anzupeilen, um einem Manifestieren vorzubeugen.

  6. #6
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    @Schlomis Muddi

    Erst einmal vielen Dank für die Rückmeldung!
    Der CRP war am 09.05.22 bei 9,9 also nicht sehr stark erhöht. Der Ferritinwert 173µg/l ist vom 06.04.22 und da war der gemessene CRP kleiner wie 5. Daher dachte ich ok also nichts mit einer Entzündung. Und lt. meiner Hausärztin sei der Ferritinwert im grünen Bereich.
    Als das am 20.03.22 los ging dachte ich auch an Corona, doch alle Schnelltests die ich alle 2 Tage machte (im Testzentrum oder Zuhause) waren negativ. Auch die meines Mannes, der zu der Zeit sich mehrmals die Woche testen musste, waren immer negativ.
    Somit war das Thema Corona für mich erledigt.
    Mit Überdosierung meine ich nicht die, wo die fT-Werte über die Norm gehen, sondern meine persönlichen Wohlfühlwerte. Hier schreiben ja einige, dass sie sich ab einem bestimmten Bereich der fT-Werte überdosiert fühlen.

    Am 07.03.22 lag der TSH (mit 75 LT) bei 0,48 (0,20-4,60) fT3 bei 3,26ng/l (2-4,5) und fT bei 12,7ng/l (8-18), sprich die fT-Werte lagen mittig
    die fT-Werte wurden nur auf mein Bitten mitgemacht und auch nur noch einmal ausnahmsweise, da es für die Einstellung unrelevant sei. Die Hausärztin meinte das braucht man nur um Hashimoto zu diagnostizieren und danach reicht der TSH. Ich hätte wohl zu viel Dr. Google befragt...
    Einen Monat später am 06.04.22 lag der TSH bei 0,44 (mit 75 LT)
    Wenn ich das Anfluten nicht auf einmal so extrem gespürt hätte, wäre ich auch gar nicht so schnell auf die Idee gekommen zu reduzieren. Selbst die 68,75 LT hielt ich nicht aus, weswegen ich auf die 62,5 LT ging und die spürte ich auch immer noch.
    In dem ganzen Jahr von April 2021 bis März 2022 mit LT hatte ich noch nie das Anfluten unangenehm gespürt gehabt.
    am 09.05.22 also nach 4 Wochen 62,5 LT lag der TSH dann bi 0,8

    Da ich ein Neuling bin oder war, las ich viel im Internet und in Büchern. Da wird eben immer davon gesprochen das die Meisten sich mit einem niedrigen TSH wohler fühlen, sprich viele sogar einen supprimierten TSH hätten... Deswegen war mein Ziel eben 1,0+/- und ich hatte nach 50 / 62,5 / 68,75 LT immer noch das Gefühl es fehlt ein kleines Stück zum Wohlbefinden. Tja eigentlich will man sich ja wieder so fühlen wie vor der Erkrankung.....
    Ich wünsche mir höchstens noch Enkel ….
    Geändert von Zellerin (02.06.22 um 12:02 Uhr)

  7. #7
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    @Flamme
    Vielen Dank für die Rückmeldung!

    Ja ich weiß das nach 2,5 Wochen die Werte nicht wirklich aussagekräftig sind, aber eine Tendenz ist doch sicherlich zu erkennen. Also ob ich bei der Dosis bleiben kann oder was verändern sollte. Falls ich bei 56,25 LT bleibe, gehe ich Ende Juni zur Hausärtzin für die Blutwerte.
    Da meine Symptome so unangenehm waren und der TSH nur so langsam hoch ging, empfahl die Ärztin halt noch einmal zu reduzieren.
    Ich wollte ja zum Radiologen, weil ich dachte es könnte ein Schub sein. Sprich die Schilddrüse hat sich verändert.
    Mein Blutzucker ist im Laufe der letzten Jahre leicht angestiegen. Im März 21 lag er bei 101 (Norm bis 100). Die Ärztin meinte das wäre alles noch im grünen Bereich.
    Jetzt am 09.05.22 hatte ich vor dem Bluttest eine halbe Brezel gegessen gehabt. Es hieß auch ich müsse nicht nüchtern kommen. Und da war dann der Wert bei 142 und der nachgeforderte Langzeitzucker eben dann bei den 5,7%
    Ich empfinde den Zuckerwert auch als nicht unproblematisch und werde demnächst bei der Ärztin mal nachhacken.
    Ich bin überhaupt kein Süßmensch, trinke zu 90% nur stilles Wasser, esse so gut wie kein Fast Food, koche täglich frisch (vieles aus dem eigenen Garten), Weizenmehlprodukte (Brot und Nudeln) versuche ich zu vermeiden…..
    Mein Vater hat „Altersdiabetes“. Mein Bruder (Hashimoto-Diagnose seit März 22) hat auch Diabetes, aber da kommt es u.a. von seinem Lebensstil.
    In den Monaten Januar – März 2022 hatte ich an manchen Tagen abends eine richtige Gier nach Gummibärchen(kenne ich sonst nicht von mir). Im Nachhinein vielleicht ein Indiz dafür das in mir zu viel Energie (LT) war, die mein Körper mit den Süßigkeiten ausglich?

  8. #8
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    und ganz oft leider auch der Nebenschauplätze.
    Welche Nebenschauplätze?

  9. #9
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Gerade kam der Befund vom Radiologen
    Das Volumen vor einem Jahr war 5 ml links u 7 ml rechts und jetzt heißt es links 2,4 ml und rechts 4,2 ml. Also hat sich ja doch etwas getan!!?

    Hier der Befund (ohne LT am Morgen, aber später wie sonst, ca. 12 Uhr):

    fT3 4,3 pomol/l (3,1-7) 30,77 %
    fT4 11,8 pg/ml (8-17) 42,22%
    TSH 0,86 µU/ml (0,30-3,70)
    TPO 357,7 < 60
    TRAK 0,85 < 1,0

    Inhomogen echogemindertes Schilddrüsenparenchym mit bekannter Autoimmunthyreophatie. Am Oberpol links kleiner isoechogener Knoten kommt im Verlauf konstant zur Darstellung mit einer Größe von 8 x 7 x 9 mm.
    Volumen des rechten Schilddrüsenlappens beträgt 4,2ml und des linken Schilddrüsenlappens 2,4 ml
    Bei bekannter Autoimmunthyreophatie Hashimoto sonographisch kein Befundwandel. Unter oben genannter L-Thyroxin-Einnahme (56,25 LT) Euthyreose mit TSH im Zielbereich. Wir empfehlen die Dosos unverändert beizubehalten. Ggf. Ergänzung von Selenase 200µg zur symptomatischen Therapie.

    Findet ihr die Idee mit Selen gut?
    Mein Selenwert im Vollblut im April 2022: 132 μg/l (80-150)

  10. #10
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    Standard AW: Hilfe und Einschätzung meiner aktuellen Situation, Überdosierung oder Schub?

    Zitat Zitat von Zellerin Beitrag anzeigen
    Findet ihr die Idee mit Selen gut?
    Mein Selenwert im Vollblut im April 2022: 132 μg/l (80-150)
    Ja, kann man machen, aber nur als Kur. Es gibt noch keine Erfahrungen ob man mit einer niedrigen Dosis den Wert dauerhaft, aber ohne Risiko im oberen Normbereich halten kann.
    Zitat Zitat von Zellerin Beitrag anzeigen
    Gerade kam der Befund vom Radiologen
    Das Volumen vor einem Jahr war 5 ml links u 7 ml rechts und jetzt heißt es links 2,4 ml und rechts 4,2 ml. Also hat sich ja doch etwas getan!!?https://www.ht-mb.de/forum/images/smilies/eek.gif
    Kommt drauf an. Wenn es der gleiche Arzt war und er seine Messmethode nicht verändert hat, ja.

    Zitat Zitat von Zellerin Beitrag anzeigen
    fT3 4,3 pomol/l (3,1-7) 30,77 %
    fT4 11,8 pg/ml (8-17) 42,22%
    TSH 0,86 µU/ml (0,30-3,70)
    TPO 357,7 < 60
    TRAK 0,85 < 1,0
    Die sind wie alt? Mit welcher Dosis? Wie lang gehalten?
    Zitat Zitat von Zellerin Beitrag anzeigen
    Mein Blutzucker ist im Laufe der letzten Jahre leicht angestiegen. Im März 21 lag er bei 101 (Norm bis 100). Die Ärztin meinte das wäre alles noch im grünen Bereich.
    Jetzt am 09.05.22 hatte ich vor dem Bluttest eine halbe Brezel gegessen gehabt. Es hieß auch ich müsse nicht nüchtern kommen. Und da war dann der Wert bei 142 und der nachgeforderte Langzeitzucker eben dann bei den 5,7%
    Ich empfinde den Zuckerwert auch als nicht unproblematisch und werde demnächst bei der Ärztin mal nachhacken.
    Ich bin überhaupt kein Süßmensch, trinke zu 90% nur stilles Wasser, esse so gut wie kein Fast Food, koche täglich frisch (vieles aus dem eigenen Garten), Weizenmehlprodukte (Brot und Nudeln) versuche ich zu vermeiden…..
    Mein Vater hat „Altersdiabetes“. Mein Bruder (Hashimoto-Diagnose seit März 22) hat auch Diabetes, aber da kommt es u.a. von seinem Lebensstil.
    In den Monaten Januar – März 2022 hatte ich an manchen Tagen abends eine richtige Gier nach Gummibärchen(kenne ich sonst nicht von mir). Im Nachhinein vielleicht ein Indiz dafür das in mir zu viel Energie (LT) war, die mein Körper mit den Süßigkeiten ausglich?
    Der Hba1C ist ein Indikator für eine längere Zeit, 4 Wochen dürften da nicht so zuschlagen.

    Tipp: Man muss nicht auf alles verzichten. Es kommt auf die Zusammenstellung an und leider hat auch die Schilddrüse Einfluss auf die Entwicklung eines Diabetes II. Eine unterversorgte Bauchspeicheldrüse produziert nicht genug Insulin. Das kann man in den Blutwerten messen und dann entsprechend überlegen, welche Stellschrauben man dreht.

    Z. B. die SD-Versorgungslage optimieren, weniger verarbeitete Lebensmittel und leere Kalorien, Umstellung auf Low Carb und IF. Zuckerfreie Gummibärchen ohne Durchfall kenne ich nicht. Aber evt. gibt es andere Dinge, die dir helfen könnten. Stevia und Süßholz gilt im Gegensatz zu anderen Zuckeraustauschstoffen als unproblematisch.

    Den 2er selbst kann man auch gut erkennen: Unterzucker, Kreislaufprobleme, keine Gewichtsabnahme eher Gewichtszunahme, Schwitzen, Hautprobleme, meist auch kein gesteigerter Durst.

    Wobei fehlender Durst auch ein UF- oder Unterdosierungszeichen ist.
    Geändert von Janne1 (02.06.22 um 13:43 Uhr)

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