Seite 2 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 33

Thema: Latente Hyperventilation (hier ggf. als Kurzatmigkeit interpretiert)

  1. #11
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    28.11.14
    Beiträge
    322

    Standard AW: Latente Hyperventilation (hier ggf. als Kurzatmigkeit interpretiert)

    Zitat Zitat von Moritz Beitrag anzeigen
    Letztendlich Ausdauersport bis an die Belastungsgrenze - aber den konnte ich erst machen nachdem mich ein Antidepressiva halbwegs therapiefähig gemacht hat. Davor hatte ich auch einige Medikamente die nicht geholfen haben oder sogar negative Wirkungen hatten.
    Würde gerne auch wieder Sport machen, komme mit den Atemproblemen aber momentan kaum die Treppe hoch.

    Zitat Zitat von Moritz Beitrag anzeigen
    Nicht nachmachen! Aber ich habe schon öfter aus Versehen die doppelte Dosis L-Thyroxin genommen (350 statt 175) und habe nichts bemerkt. Das hilft Dir natürlich jetzt nicht - aber vielleicht beruhigt Dich diese Erfahrung auch etwas.
    Ist schon seltsam. Eigentlich ist LT (T4) das inaktive Hormon, das eine lange Halbwertszeit hat und trotzdem berichten Leute davon, dass sie einmal zu viel genommen haben und dann deutliche Probleme hatten.

  2. #12
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    29.12.11
    Beiträge
    425

    Standard AW: Latente Hyperventilation (hier ggf. als Kurzatmigkeit interpretiert)

    Achtsamkeit ist noch mal eine spezielle Art der Meditation, mit Fokus darauf, Dinge nicht so stark zu interpretieren oder zu bewerten. Habe einige Leute erlebt, deren Panikattacken, Depressionen oder chronische Schmerzen dadurch besser wurden. Man muss sich allerdings „ranhalten“, gerade zu Beginn, wo die Gedankenstrukturen noch nicht so eingeschliffen sind.

  3. #13
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    28.11.14
    Beiträge
    322

    Standard AW: Latente Hyperventilation (hier ggf. als Kurzatmigkeit interpretiert)

    Zitat Zitat von *Mayana* Beitrag anzeigen
    Achtsamkeit ist noch mal eine spezielle Art der Meditation, mit Fokus darauf, Dinge nicht so stark zu interpretieren oder zu bewerten. Habe einige Leute erlebt, deren Panikattacken, Depressionen oder chronische Schmerzen dadurch besser wurden. Man muss sich allerdings „ranhalten“, gerade zu Beginn, wo die Gedankenstrukturen noch nicht so eingeschliffen sind.
    Achtsamkeit hilft mir, ohne die Atemübungen. Sobald ich irgendwas mit Atemübungen mache, atme ich scheinbar zu viel, was die Lunge überbläht und dann kommt Atemnot dazu.
    Das Forum ist aber voll mit dem Symptom "Kurzatmigkeit", es könnte also nicht nur rein psychisch sein.

  4. #14
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    29.12.11
    Beiträge
    425

    Standard AW: Latente Hyperventilation (hier ggf. als Kurzatmigkeit interpretiert)

    Klar, es muss nicht psychisch sein. Das war nur meine Vermutung, da du auch schreibst, dass es schlimmer wird, wenn du dich in einer Art und Weise darauf konzentrierst, das wäre ja wenn es organischen Ursprungs ist nicht der Fall.

  5. #15
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    30.01.06
    Beiträge
    2.629

    Standard AW: Latente Hyperventilation (hier ggf. als Kurzatmigkeit interpretiert)

    Das Forum ist aber voll mit dem Symptom "Kurzatmigkeit", es könnte also nicht nur rein psychisch sein.
    Was Menschen hier mit dem Begriff Kurzatmigkeit meinen, ist aber möglicherweise nicht das, was du beschreibst. Ich habe den Begriff auch in meinem Profil, meine aber definitiv etwas anderes, tritt im SD-Kontext v.a. bei (auch leichter) Anstrengung auf, wo es normalerweise nicht aufträte (z.B. bei Steigung am täglichen Radweg).
    Eine andere Empfindung würde ich eher als "Bedürfnis, tief zu atmen" bezeichnen - Atmung nicht behindert und nicht kurz/schnell, sondern besonders tief, als hätte man größeren Bedarf. Kenne ich sowohl aus Unterfunktion als auch von emotional aufgewühlten Zeiten.

    Bei Hyperventilation - wie sie bei intensiver emotionaler Arbeit vorkommt - mache ich einfach eine totale Atempause, bis wieder ein starkes Bedürfnis nach Atmen kommt. Das dauert dann schon die eine oder andere Minute. Durch das Ansteigen des CO2-Gehalts im Blut verbessert sich die O2-Aufnahme ins Gewebe rasch. Kann mir nicht vorstellen, dass man davon ein verstärktes Luftnot-Gefühl bekäme, vorausgesetzt das Problem ist wirklich nur zu wenig CO2 im Blut. Hast du das schon probiert?
    Geändert von Flamme (29.05.22 um 19:20 Uhr)

  6. #16
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    28.11.14
    Beiträge
    322

    Standard AW: Latente Hyperventilation (hier ggf. als Kurzatmigkeit interpretiert)

    Zitat Zitat von Flamme Beitrag anzeigen
    Was Menschen hier mit dem Begriff Kurzatmigkeit meinen, ist aber möglicherweise nicht das, was du beschreibst. Ich habe den Begriff auch in meinem Profil, meine aber definitiv etwas anderes, tritt im SD-Kontext v.a. bei (auch leichter) Anstrengung auf, wo es normalerweise nicht aufträte (z.B. bei Steigung am täglichen Radweg).
    Eine andere Empfindung würde ich eher als "Bedürfnis, tief zu atmen" bezeichnen - Atmung nicht behindert und nicht kurz/schnell, sondern besonders tief, als hätte man größeren Bedarf. Kenne ich sowohl aus Unterfunktion als auch von emotional aufgewühlten Zeiten.
    Bei körperlicher Anstrengung habe ich das aktuell ganz extrem, z.B. beim Treppensteigen. Es fing zeitgleich mit einer Gastritis (Chronisch Typ C laut Magenspiegelung) Ende Februar an, die ging etwa 3 Wochen, wobei ich Schonkost und Omeprazol genommen habe. Habe dann nach 3 Wochen Omeprazol abgesetzt und nach 2 Tagen waren die Magenprobleme schlagartig weg und ich war auch von der Luftnot befreit. Konnte direkt wieder in den Bergen wandern gehen. Bin in guten Phasen sehr sportlich.
    Das hielt aber nur etwa eine Woche an und dann ging es wieder von vorne los, bis heute.
    Ich bin noch am rätseln, wie das alles zusammenhängt. Mit Omeprazol dürfte die LT-Aufnahme schlechter sein. Es gibt aber auch den Effekt, dass bei einer Krankheit das Schilddrüsen-System gestört ist (Euthyroid-Sick-Syndrom). Dabei können die freien Werte, aber auch der TSH erniedrigt sein.
    Ich habe aber aktuell auch viel seelischen Stress durch ein paar Schicksalsschläge im Umfeld. Auch das hat Einwirkungen auf die Schilddrüse.

    Zitat Zitat von Flamme Beitrag anzeigen
    Bei Hyperventilation - wie sie bei intensiver emotionaler Arbeit vorkommt - mache ich einfach eine totale Atempause, bis wieder ein starkes Bedürfnis nach Atmen kommt. Das dauert dann schon die eine oder andere Minute. Durch das Ansteigen des CO2-Gehalts im Blut verbessert sich die O2-Aufnahme ins Gewebe rasch. Kann mir nicht vorstellen, dass man davon ein verstärktes Luftnot-Gefühl bekäme, vorausgesetzt das Problem ist wirklich nur zu wenig CO2 im Blut. Hast du das schon probiert?
    Diese Atempause kenne ich als Test von der Buteyko-Methode. Wenn man nicht lange die Luft anhalten kann, spricht das für eine schlechte CO2-Toleranz. Man soll z.B. ausatmen, dann die Luft anhalten, bis man den ersten Drang verspürt, wieder zu atmen. Danach atmet man zehn Minuten durch die Nase, hält sich aber ein Nasenloch zu. Anschließend prüft man wieder das Luftanhalten und guckt, ob es sich verbessert. Um dann wieder erneut eine Atemreduktion durchzuführen.
    Ich schaffe da manchmal nur 10 Sekunden Atempause, was als sehr schlecht gilt. Die Sauerstoffsättigung (am Finger gemessen) geht in dem Moment aber kaum von 99% runter.

    Komischerweise hilft mir eine FFP2-Maske. Wenn ich die trage, atme ich entweder weniger, oder der Ausatem-Widerstand der Maske verhindert das Zusammenfallen der Lunge. Deshalb macht man ja auch die Lippenbremse um besser ausatmen zu können. Wenn es daran liegt, dann könnte es doch eine körperliche Ursache geben, die das Ausatmen verschlechtert.
    Aber das Problem bestand schon vor Corona und verschwand, nachdem ich L-Thyroxin gesenkt hatte. Es tauchte nämlich bisher immer im Frühjahr auf und der TSH-Wert sank knapp unter 1. Ich habe dann LT von 112,5 auf 100 gesenkt und es ging weg. Diesmal nicht.
    Kann natürlich Zufall gewesen sein. Auffällig ist jetzt diese Woche Beschwerdefreiheit nach den 3 Wochen Omeprazol und Schonkost. Vielleicht ist alles auch durch den Magen getriggert, das Gehirn ist ja stark damit verknüpft.
    Geändert von oliver1979 (30.05.22 um 17:11 Uhr)

  7. #17
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    29.12.11
    Beiträge
    425

    Standard AW: Latente Hyperventilation (hier ggf. als Kurzatmigkeit interpretiert)

    FFP2-Masken funktionieren da ähnlich wie das "in die Tüte atmen" bei Panik mit Hyperventilation - die Atmung wird gezwungen langsamer durch ansteigendes CO2 im Körper. Was aber dem widerspricht, was du vorher schriebst mit der Buteyko-Methode.

    Die Verbindung Magen/Darm und Gehirn ist faszinierend, aber die Forschung steckt da noch echt in den Kinderschuhen. Ist die Frage, falls es tatsächlich bei dir ursächlich für deine Probleme ist, ob dir diese Erkenntnis überhaupt etwas bringen würde - erprobte Behandlunsgmöglichkeiten könnte dir wahrscheinlich niemand bieten.

  8. #18
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    43.915

    Standard AW: Latente Hyperventilation (hier ggf. als Kurzatmigkeit interpretiert)

    Zitat Zitat von oliver1979 Beitrag anzeigen
    Es gibt aber auch den Effekt, dass bei einer Krankheit das Schilddrüsen-System gestört ist (Euthyroid-Sick-Syndrom).
    Ja, bei Menschen, die so krank sind, dass sie auf der Intensivstation liegen oder auch sonstwo halbwegs todkrank oder sehr krank dahinsiechen.

    Ich habe aber aktuell auch viel seelischen Stress durch ein paar Schicksalsschläge im Umfeld. Auch das hat Einwirkungen auf die Schilddrüse.
    Ich gehöre zu denen, die da sehr skeptisch sind. Nämlich umso mehr als dich ja vorwiegend gerade nicht deine Schilddrüse erhält, sondern die eingenommenen Hormone.


    Aber das Problem bestand schon vor Corona und verschwand, nachdem ich L-Thyroxin gesenkt hatte. Es tauchte nämlich bisher immer im Frühjahr auf und der TSH-Wert sank knapp unter 1. Ich habe dann LT von 112,5 auf 100 gesenkt und es ging weg. Diesmal nicht.
    Es kommt ja nicht darauf an, wie viel du nimmst, sondern wo deine Werte liegen, am ehesten die freien Werte. Bzw. wo sie damals nach Senkung lagen, als die Probleme weggingen, und wo sie jetzt im Vergleich dazu liegen. -
    Geändert von panna (30.05.22 um 20:22 Uhr) Grund: Irrtum verschlimmbessert.

  9. #19
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    28.11.14
    Beiträge
    322

    Standard AW: Latente Hyperventilation (hier ggf. als Kurzatmigkeit interpretiert)

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Ich gehöre zu denen, die da sehr skeptisch sind.
    Du meinst sehr skeptisch, dass Stress Auswirkungen auf die Umwandlung von T4 in T3 hat, oder was genau meinst Du?

    Mein Gefühl sagt mir jedenfalls, dass es die Hormone sind, die eine gewisse Basis für Probleme schaffen und der Stress sich dann darin austoben kann. Ich hatte nämlich damals in der Einstellzeit einfach so ohne Auslöser oder Stress Panikattacken (davor noch nie im Leben).
    Und das Atemproblem kenne ich auch schon vor Corona, nur diesmal hat das Senken nichts gebracht und es hält weiter an.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Nämlich umso mehr als dich ja vorwiegend gerade nicht deine Schilddrüse erhält, sondern die eingenommenen Hormone.
    Der Endo hat beim Ultraschall diesen Monat gesagt, dass die SD so aussieht, als würde sie noch gut mitarbeiten. Demnach müsste ich bei aktuell 100 Mikrogramm L-Thyroxin ja total drüber sein, wenn die auch noch was dazu gibt.
    Die Werte vom 20.04. geben mir jedenfalls nicht das Gefühl, dass das genug wäre. Der Endo war zufrieden damit.

    TSH 0,95 (0,27 - 4,2)
    fT3 2,7 ng/l (1,8 - 4,8) 30%
    fT4 1,31 ng/dl (0,8 - 2,0) 42,50%

    Auf die neuen Werte vom Endokrinologen warte ich seit 3 Wochen.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Es kommt ja nicht darauf an, wie viel du nimmst, sondern wo deine Werte liegen, am ehesten die freien Werte. Bzw. wo sie damals nach Senkung lagen, als die Probleme weggingen, und wo sie jetzt im Vergleich dazu liegen.
    Ich versuche das gerade mal aus der Vergangenheit anhand von Foren-Posts zu entschlüsseln:

    Oktober 2016 (nach Steigerung der Sommerdosis von 100 auf 112,5, weil ich gefroren habe)
    fT3: 3,8 pg/ml (2.4 - 4,4) 75%
    fT4: 1,68 ng/dl (0,9 - 1,7) 97,5%
    TSH: 1,40 (0,3 - 4,20)

    Danach ging es mir wohl gut bis Februar 2017. Dort klagte ich über Magenprobleme (Magen ständig voll mit Luft). Laut Magenspiegelung (Mai 2017) eine Gastritis Typ C. Die hatte ich jetzt im Februar schon wieder.
    Im Februar 2017 überlegte ich noch von 112,5 weiter zu steigern, weil ich das Gefühl hatte, die Verdauung wäre sehr träge (Nachmittags das letzte mal gegessen, Nachts noch Probleme mit Luft im Magen)

    Eine Woche später gab es folgende Blutergebnisse:

    07.03.2017
    fT3: 3,6 pg/ml (1.8 - 4,8) 60%
    fT4: 1,50 ng/dl (0,8 -2,0) 58,33%
    TSH: 0,70 (0,35 - 5,00)

    Im Mai 2017 waren die Magenprobleme noch immer präsent, hatte dort auch die Magenspiegelung und folgende Werte ergaben sich:

    24.05.2017
    fT3: 3,4 ng/l (1,8 - 4,8) 57,50 %
    fT4: 1,49 ng/dl (0,8 - 2,0) 53,33 %
    TSH 1,042 (0,35 - 5,00)
    Reverse T3: 150,3 pg/ml (90-215)
    TSH Rezeptor Antikörper (TRAK): < 1,0
    TPO-AK: 41,7 U/ml (<34)

    Am 27.6.2017 schrieb ich dann hier im Forum von Hitzewallungen, Schweißausbrüchen und Schwindel und fragte, ob jemand auch im Sommer die Dosis senkt. Danach beschloss ich erstmal um 6,25 zu senken.

    Am 02.08.2017 antwortete ich auf einen Kommentar zur Atemnot (weiß aber nicht, ob ich sie da gerade hatte).

    Am 22.08.2017 hatte ich dann plötzlich Probleme mit Muskelzucken und erwähnte komischerweise, dass ich von 120 Mikrogramm auf 112,5 senken wollte. Magnesium habe ich zu der Zeit 4 x 100mg als Citrat genommen.

    Danach ist Ruhe für das Jahr, scheint also geholfen zu haben.

    Auf 120 Mikrogramm war ich seitdem nicht mehr. Habe bis 2020 eigentlich immer das Wechselspiel zwischen 112,5 und 100 Mikrogramm gemacht, sobald es im Frühjahr und Herbst Probleme gab. Seit der Umstellung von Euthyrox ist aber der Wurm drin. Erst habe ich nichts gemerkt (obwohl ich das erwartet hatte), aber dann fiel mir auf, dass ich noch eine alte 100 Mikrogramm-Packung verwendet habe. Die sollen ja zum Ende des MHD etwas fallen in der Wirksamkeit. Danach bin ich auf die neuen umgestiegen und im Frühjahr 2021 kamen das erste Mal wieder diese Panikattacken aus dem Nichts. Im Juni 2021 habe ich dann diese Laborergebnisse gehabt:

    TSH 0,946 mlU/l (0,550-4,780)
    fT3 3,67 pg/ml (2,30 - 4,20) 72.11%
    fT4 1,38 ng/dl (0,89 - 1,76) 56.32%

    Das war mein Post zu der Zeit:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...62#post3670662

    Ich habe dann auf 100 Mikrogramm gesenkt. Der Sommer war dann ruhig, aber die Muskelprobleme blieben.

    Bis ich dann tatsächlich 2 Wochen nach Wetterumschwung auch in der warmen Wohnung nur noch innerlich gefroren und wieder auf 112,5 gesteigert habe.

    Das waren die Werte nach dem Steigern:
    13.10.2021 - morgens - LT 112,5
    TSH: 1,269 mlU/l (0,550-4,780)
    fT3 3,63 pg/ml (2,30 - 4,20) 70%
    fT4 1,37 ng/dl (0,89 - 1,76) 55,17%

    Und eine Woche später hatte ich einen seltsamen Ganzkörperkrampf und danach eine fiese Panikattacke mit Notarzt.

    22.10.2021 - spät abends KH-Labor
    TSH: 3,14 mU/l (0,21 - 2,52)
    fT3: 3,43 ng/l (2,50 - 4,26) - 52,84%
    fT4: 1,62 ng/dl (0,97 - 1,65) - 95,59%

    Kalium: 3,4 mmol/l (3,4 - 4,5)
    Natrium: 140 mmol/l (136 - 145)
    Calcium: 2,33 mmol/l (2,15 - 2,5)

    Im Dezember 2021 war ich beim Neurologen wegen einschlafender Finger, Stiche in den Waden, einer Stelle am Oberschenkel, die entweder kribbelte, oder brannte und manchmal Probleme, die Füße nach oben zu ziehen. Außerdem kalte Hände und Füße. Der Neurologe konnte keine Beeinträchtigung der Nerven feststellen, das EEG war auch unauffällig.
    Ich bin dann von 112,5 wieder etwas runter auf 106,25 und hatte bis irgendwann im Januar Ruhe. Dann kamen die Probleme langsam zurück und im Februar eskalierte es dann mit Panikattacken und Magenproblemen.

    Das waren die Werte:
    16.02.2022 - LT 106,25
    TSH: 1,358 mlU/l (0,550-4,780)
    fT3 3,68 pg/ml (2,30 - 4,20) 72,63%
    fT4 1,49 ng/dl (0,89 - 1,76) 68,97%
    Kalium: 4,3 mmol/l (3,5 - 5,1)
    Calcium: 2,45 mmol/l (2,18 - 2,60)

    Als die Atemprobleme immer mehr wurden (die ich schon vor Corona kannte), habe ich wieder auf 100 gesenkt und dort bin ich immer noch. Die Werte vom April sind ganz am Anfang meiner Zusammenfassung. Vom Gefühl her würde ich steigern, weil die freien Werte gefallen sind. Es handelt sich aber auch um ein anderes Labor.

    Diese Woche sollte ich noch den umfangreichen Bericht vom Endokrinologen bekommen, aber der fand schon die April-Werte ok und wollte sich melden, wenn irgendetwas nicht stimmt.

    Sorry für den langen Post und danke!

  10. #20
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    06.03.13
    Ort
    anderswo - siehe Profil
    Beiträge
    6.310

    Standard AW: Latente Hyperventilation (hier ggf. als Kurzatmigkeit interpretiert)

    Zitat Zitat von oliver1979 Beitrag anzeigen
    Du meinst sehr skeptisch, dass Stress Auswirkungen auf die Umwandlung von T4 in T3 hat, oder was genau meinst Du?
    Die Umwandlung findet nicht in der Schilddrüse statt, sondern z.B. in den Muskeln. Auch Leute ohne Schilddrüse haben etwas fT3, selbst wenn sie kein T3 einnehmen.

    Mein Gefühl sagt mir jedenfalls, dass es die Hormone sind, die eine gewisse Basis für Probleme schaffen und der Stress sich dann darin austoben kann.
    Das ist kein Gefühl, sondern eine Annahme.

    Es hängt vom Einzelfall ab, ob jemand durch eine Hormonstörung stressanfälliger wurde oder ob jemand so viel Stress hat, dass die Hormonproduktion ungünstig beeinflusst wird. Außerdem funktionieren Schilddrüsen-, Sexual- und Stresshormone unterschiedlich, reagieren unterschiedlich schnell auf Stress und beeinflussen einander indirekt.

    Was du fühlen kannst: Wie es dir im Moment geht. Zum Beispiel auch, wie schnell dein Puls ist. Aber du fühlst nicht, von welchem Hormon (oder Medikament) der Puls gepusht oder gedämpft wurde.
    Geändert von Irene Gronegger (31.05.22 um 18:32 Uhr)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •