Ich habe letzte Woche aktuelle Werte vom Endokrinologen bekommen.

Hier ein Ausschnitt aus der umfangreichen Liste:
TSH 1,36 (0,27 - 4,2)
fT3 3,1 ng/l (1,8 - 4,8) 43%
fT4 1,36 ng/dl (0,8 - 2,0) 50%
TPO-AK: 63,3 U/ml (<34)
SHBG: 55,1 nmol/l (18,3 - 54,1)
Selen: 75 ng/ml (50 - 120)

Meine Probleme sind Muskelschmerzen, fehlende Stressresistenz, Panikattacken (hatte ich vor Hashimoto nie), kalte Hände/Füße (auch ohne Angst) und Kurzatmigkeit. Ein Antidepressivum bringt keinerlei Veränderung. Der Endokrinologe sieht keinen Zusammenhang mit der Schilddrüse.

Mir ist aber der SHBG-Wert aufgefallen, der auch bei Männern relevant ist. Ist der erhöht, kann das auf eine Schilddrüsenüberfunktion, ist er erniedrigt auf eine Schilddrüsenunterfunktion hindeuten.
"Eine Schilddrüsenüberfunktion wirkt sich darüber hinaus besonders auf die Androgene aus. Das SHBG (Sexualhormon-Bindendes Globulin) ist erhöht und induziert somit eine erhöhte Umwandlung von Androgenen zu Östrogenen. Über wenig erforschte, komplizierte Rückkopplungsprozesse verstärkt ein Zuviel an Androgenen die Ausschüttung von LH und FSH, während ein Überangebot an Östrogenen sich negativ auf das natürliche Gegenspielerhormon Progesteron auswirkt."
Quelle: https://ovularing.com/blog/wie-storu...wicht-bringen/

Wenn ich jetzt unter Progesteronmangel suche, finde ich u.a. folgende Symptome:
-Muskel- und Gelenkschmerzen
-kalte Hände und Füße
-Angstzustände

Leider wurde Progesteron nicht bestimmt, werde ich aber nachholen.

Habt ihr Erfahrung mit SHBG und ggf. Progesteron? Das ist mir jetzt schon mehrfach im Zusammenhang mit Über-/Unterfunktion begegnet.