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Thema: neu hier

  1. #1
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    Guten Tag,

    ich bin auf der Suche nach Hilfe bezüglich meiner entgleisten Schilddrüse.
    Bin vor 30 Jahren wegen kalter Knoten opperiert worden und seit 20 Jahren stabil auf Thyronajod 100µg eingestellt, bis ich vor ca 5 Wochen in eine massive Überfunktion gerutscht bin, mit allem was es gibt, Herzrasen, Haarausfall, heftige Stimmungsschwankungen Heißhunger trotzdem Gewicht abgenommen.
    Ich bin fast 50 Jahe und dachte es sind die Wechseljahre.
    Es wurde nur TSH abgenommen lag bei 0,71 Referenz bei 0,35-4,5. Allerdings hatte ich vor BE die Hormone genommen. Ich glaube so niedrig war er noch nie.Laut Hausarzt kein Handlungsdruck, hat auch kein T3 u. 4 abgenommen.
    Die Vertretungsärztin hat mir, da ich auf 75µg für 3 Tage reduziert hatte und dann nochmal für 10 Tage auf 50µg, nochmal alle drei Werte abgenommen, das Ergebnis bekomme ich heute Nachmittag. ich bin unter 50µg in eine heftige Unterfunktion geraten, die Ärztin meinte viel zu schnell reduziert ich soll im Wechsel 75 und 50µg wieder langsam hoch damit ich auf ca 63 µg komme. Es wurde auch von Thyronajod auf L-Thyroxin gewechselt. Ich habe auch das Gefühl ich vertrage kein Jod.
    Jetzt habe ich mitbekommen das es auch ganze tabletten mit 62,5 µg gibt u. frage mich ob das besser ist.
    Unter 50 fühle ich mich unterversorg bei 75 erstmal überversorgt oder pendelt sich das noch ein .
    Schlafen tue ich ca 4 Stunden in der Nacht was mich auch sehr schlaucht.
    Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen? Fühle mich sehr gestresst u. auch alleinegelassen mit dem Thema, ist nur schwer auszuhalten dieser Zustand schon seit Wochen.
    Lieben Dank schonmal dafür.

  2. #2
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    Standard AW: neu hier

    Zitat Zitat von Buntsandstein Beitrag anzeigen
    Es wurde nur TSH abgenommen lag bei 0,71 Referenz bei 0,35-4,5. Allerdings hatte ich vor BE die Hormone genommen. Ich glaube so niedrig war er noch nie.Laut Hausarzt kein Handlungsdruck, hat auch kein T3 u. 4 abgenommen.
    .
    Das TSH lässt sich nicht wirklich beeindrucken von der vorherigen Hormoneinnahme, allerdings kann man herzlich wenig sagen ohne freie Werte, nur dass wenn das TSH noch nie so niedrig war, kann es schon sein, dass du überdosiert geworden bist unter deiner gewohnten Dosis, die Wechseljahre wären typisch dafür, dass die Dosis reduziert werden muss.

    Jod war schon immer bekannt als KNotenprophylaxe, allerdings nicht bei Autoimmunkrankheiten. Es wäre ganz gut, wenn du sagen würdest, ob deine Antikörper jemals oder jetzt positiv (gewesen) sind (TPO-AK und TRAK) und bitte auch, wie viel Restgewebe bei dir vorhanden ist?

    Jod *und* LT ist natürlich ein ziemlicher Quatsch insofern als man 1. genug Jod durch Nahrung und Jodsalz bekommen kann und vor allem 2. das Thyroxin liefert ja die Hormone, die die Schilddrüse eben nicht durch Jodsynthese herstellen muss, wenn die Schilddrüse nur noch eine Restfunktion hat (Größe?).

    Mehr kännen wir dir sagen, wenn du deine Werte hast*. Bitte ins Profil eintragen, auch Vorgeschichte und Dosisangabe zu den neuen Werten - was du in den 6 Wochen vor dieser Blutabnahme genau genommen hast.
    *Wenn du nun vor der Blutabnahme ein Durcheinander hattest ("da ich auf 75µg für 3 Tage reduziert hatte und dann nochmal für 10 Tage auf 50µg,"), dann ist die Aussagekraft der Werte natürlich ... nun ja, tendiert zu wertlos.

    Man muss nicht 50/75 abwechselnd nehmen, du kannst auch täglich je eine halbe 50-er und eine halbe 75-er nehmen, solange du diese beiden Größen hast.

  3. #3
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    Vielen Dank für die Antwort.
    Ja es fühlte sich alles nach einer Überdosierung an.
    Auch mein Hausarzt meinte plötzlich das ich kein Jod mehr brauche und darum die Umstellung auf L Thyroxin. Was ich an Restgewebe habe, nun da hab ich keine Ahnung, die OP ist 30 Jahre her und ich hab nie nachgefragt. Am 30.5 habe ich einen Termin in der Radiologie zur Abklärung da werde ich nachfragen.
    So viel ich weiß hatte ich nie Antikörper, die wollte ich auch bei der Vertretungsärztin abnehmen lassen, sie meinte das dürfe sie als Vertretung nicht, sie wollte mal schauen,ich bekomme die Werte um 16 Uhr, mal schauen ob sie doch dabei sind.
    Ich hole mir gleich ein Rezept ab für L Thyroxin 63 µg, da ich bei Henning mal gelesen habe das man die Tabletten nicht teilen soll trotz Bruchkerbe. Ich hatte hier im Forum gelesen das es diese 63 wohl schon seit einem Jahr gibt, wusste auch die Ärztin nicht, darum der Wechselvorschlag, der mir gar nicht bekommt.
    Ich habe mir gedacht das die Blutentnahme wohl nix aussagt, wollte einfach mal einen Wert in der Hand haben da mein Hausarzt einfach nicht alle Werte machen wollte, mir unverständlich.
    Vor der ersten BE mit dem niedrigen TSH WErt hatte ich noch nicht reduziert, also 100µg Thyronajod die letzten 20 Jahre.Diese BE war am 19.4.
    Ich werde das alles heute noch ins Profil eintragen, kann etwas dauern.
    Vielen Herzlichen Dank, ich hatte schon die ganze Zeit das Gefühl das dieses Wechseln nicht gut geht.

  4. #4
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    „Die Tabletten können in gleiche Dosen geteilt werden.“
    Steht explizit in den Fachininformationen zu L-Thyroxin von Henning.
    https://mein.sanofi.de/produkte/L-Thyroxin-Henning

  5. #5
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    Zitat Zitat von Buntsandstein Beitrag anzeigen
    da ich bei Henning mal gelesen habe das man die Tabletten nicht teilen soll trotz Bruchkerbe..
    Aber die Teilungsrille ist doch genau dafür vorgesehen? ich teile, viele teilen, manchmal ist eine Dosisänderung in 6,25-Schritten angebracht, das geht gar nicht anders ... und wenn dir mit 68 mcg besser geht als mit 62 oder 75, dann geht das gar nicht ohne zu teilen.

    Aber siehe Beipackzettel Henning:

    L-Thyroxin Henning 50 sind weiße, runde Tabletten, die auf der einen Seite eine Bruchkerbe haben und auf beiden Seiten die Kennung „2L“.


    Die Tabletten können in gleiche Dosen geteilt werden.
    https://www.patienteninfo-service.de...in-henningR-50

    Bitte lass doch deine Antikörper, wenn es nicht anders geht, dann beim Nuklearmediziner, prüfen. Und er wird sicher Sonografie machen, wird Zeit, dass du die Größe kennst. Und irgendwann eine Kontrolle machen mit der beabsichtigten Dosis, aber erst wenn du sie ausreichend lang gleichbleibend genommen hast. 62 kommt mir jetzt ein wenig heftig vor, wenn jenes TSH unter 100 gemacht wurde.

  6. #6
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    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Aber die Teilungsrille ist doch genau dafür vorgesehen? ich teile, viele teilen, manchmal ist eine Dosisänderung in 6,25-Schritten angebracht, das geht gar nicht anders ... und wenn dir mit 68 mcg besser geht als mit 62 oder 75, dann geht das gar nicht ohne zu teilen.

    Aber siehe Beipackzettel Henning:


    https://www.patienteninfo-service.de...in-henningR-50
    Nicht jede Rille auf einer Tablette ist eine Bruchrille oder Teilungsrille. Bei einer bekannten Kopfschmerztablette ist der „Spalt“ einfach Markenzeichen. Ob der Hersteller tatsächlich garantiert, ob bei Halbierung der Wirkstoffgehalt der Hälften in der Toleranzgrenze bleibt, steht in der Packungsbeilage oder in den Fachinformationen für Ärzte und Apotheker.

    Beim LT ist es vielleicht egal, weil größer als bei Wechseldosis kann der Unterschied ja nicht werden; beim Ausschleichen eines Psychopharmakons zB können Schwankungen ein Problem sein.

    Soweit ich weiß, sind alle gängigen LT-Produkte in D teilbar.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Ness Beitrag anzeigen
    Nicht jede Rille auf einer Tablette ist eine Bruchrille oder Teilungsrille.

    Richtig, und weil es auch so genannte Schmuckkerben gibt, habe ich den Beipackzettel von Henning, dem Präparat, das Buntsandstein aktuell nimmt, zitiert.

    Die Sache mit 6,25 ohne Teilungsrille ist ein Detail, das für sie momentan nicht konkret aktuell ist.

  8. #8
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    Hallo Zusammen,

    danke für die Info mit dem Tablettenteilen!
    Ich habe in mein Profil die aktuellen Werte gestellt. Wenn ich das so sehe ist ein ziemliches Chaos, leider war ich auf mich alleine gestellt, da mein Arzt meinte es sei alles OK.
    Mir ging es nach Dosisänderung erst mal besser, war wie ein innerliches aufatmen als ich zum ersten mal auf 75 runter bin.
    Dann dauerte es oft drei Tage bis es mir wieder richtig schlecht ging.
    Das TSH ist jetzt allerdings etwas durch die Decke geschossen, gerade hat mir die Arztpraxis gesagt ich muß hoch auf 75, dauerhaft, aber nach der heutigen 75 Dosis ging wieder das Herzrasen los, die Symptome der Überfunktion zeigen sich wieder deutlich.
    Ich möchte nicht mehr ständig wechseln, mit 50 gehts mir schlecht, mit 75 auch , ich denke mein Wert liegt dazwischen, nur wo?
    Könnt ihr mir etwas raten?

  9. #9
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    Nachtrag:
    ich hatte am 11.5 am Abend, ca 18:30 nach dem Essen nochmal ca 12,5 nachgenommen. Nach zwei Stunden ging es mir so gut wie seit Monaten nicht mehr.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Buntsandstein Beitrag anzeigen
    Nachtrag:
    ich hatte am 11.5 am Abend, ca 18:30 nach dem Essen nochmal ca 12,5 nachgenommen. Nach zwei Stunden ging es mir so gut wie seit Monaten nicht mehr.

    Das hat nichts zu bedeuten, Thyroxin wirkt nicht wie Aspirin, auch wenn dich der kleine Hormonschub "high" gemacht hat, das ist nicht die Art und Weise, wie man das macht. Es braucht mindestens 6 Wochen unter konstanter Dosis, um zu wissen, wie diese Dosis auf Dauer wirkt. Plus, wir kennen deine freien Werte nicht, nur ein TSH von 0,7 und das Gefühl, bei diesem 0,7 unter 100 Thyronajod in Überfunktion zu sein.

    Irgendwelche Vorwerte seit 2003 gibt es gar nicht?

    Ein Chaos ist das leider, vor deiner letzten Blutkontrolle ... statt 6 Wochen konstanter Dosis haben wir: einmal ein Präparatewechsel (und auch das kann die Werte ändern, weil die Aufnahme/Bioverfügbarkeit anders ist) und dann folgende Dosierungen innerhalb von leider nur 3 Wochen bis zur Blutabnahme (also zwischen 21.4. und 11.5.):

    1x 100 mcg
    14 x 50 mcg
    6 x 75 mcg

    Das ist alles drin in deinen momentanen Werten, plus auch noch ein wenig von der vorherigen Dosis (100 Thyronajod)! Was du jetzt an Werten hast, ist die Folge der letzten 4-6 Wochen Thyroxineinnahme. Und da das ein totales Durcheinander war, jetzt kann man einfach nur die nicht vorhandene Kristallkugel bemühen und so ungefähr denken, dass 50 wohl zu wenig sein werden. Aber ob nun 68 oder 75 oder 81 oder sonstwas richtig wäre, das musst du nun in mühevoller Kleinarbeit erarbeiten. Und zwar sicher nicht so, dass du unterwegs änderst, weil das momentane Befinden nichts über die dauerhafte Wirkung einer Dosis aussagt!

    Dein TSH übrigens passt überhaupt nicht zu den momentanen freien Werten - aber das ist nun mal so nach so einer Vorgeschichte.

    Wähle aus, was du probieren willst, und dann Augen zu und durch, für mindestens 6, lieber 8 Wochen. Das Zauberwort ist Geduld, ohne konstante Dosis kommst du nie zu zuverlässigen Ergebnissen, plus, du bringst deinen Stoffwechsel völlig durcheinander.

    **
    PS
    So wie deine freien Werte aussehen, nämlich gar nicht so niedrig, wie das TSH es vermuten lässt, würde ich mein Glück auch erstmal unter 75 mcg versuchen.
    Geändert von panna (17.05.22 um 17:42 Uhr)

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