Seite 3 von 10 ErsteErste 123456 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 92

Thema: Neu hier mit hohen Werten und wenig Ahnung

  1. #21
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    44.472

    Standard AW: Erste Werte nach zwei Wochen Thiamazol

    Kann man machen, die Dosis beibehalten, bei weiter supprimiertem TSH, erhöhtem fT3 und fT4 in der Norm, aber hoch. Die Dosis ist sowieso nicht so hoch, so dass man wohl keine Probleme bekommt beim Reduzieren das nächste Mal. Nämlich, abrupt große Sprünge sind eher ungut, aber 10 ist von Haus aus nicht so viel.

    MCH ist unternormig, aber wie sind die anderen eisen-/anämierelevanten Werte im roten Blutbild? B12 in der Norm: Wo? Eisen: nicht so aussagefähig wie Ferritin? Vitamin D: Wie viel?
    Wenn du für diese Dinge nichts hören willst, ist auch vollkommen OK, falls aber doch, dann sollten sie auch angeführt werden.

    PS
    Ich fände es ganz gut, wenn die Hemmertherapiebezogenen Beiträge in einem Thread bleiben könnten, erleichtert den Überblick, ich zumindest pflege immer zurückzublättern.

  2. #22
    Benutzer
    Registriert seit
    12.05.22
    Ort
    Norddeutschland
    Beiträge
    63

    Standard AW: Erste Werte nach zwei Wochen Thiamazol

    Hallo Panna,

    ich danke dir. Ich habe alles Werte nun nachgetragen im Profil und würde gern etwas dazu hören. Ich nehme seit geraumer Zeit prophylaktisch Vigantol 1000 IE D3. Ich denke, das reicht nicht aus, um meinen Vitamin D-Wert in einen guten Bereich zu bringen? Welche Dosis macht Sinn? Wann sollte ich den Vit-D.-Wert wieder checken? Meine Hausärztin ist mir da leider keine Hilfe.
    Danke für deine Hilfe und das Löschen meines Zusatzthreads. Ich bleibe dann bei diesem.

  3. #23
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    44.472

    Standard AW: Erste Werte nach zwei Wochen Thiamazol

    1000 iE nützt oft wenig bei manifestem Mangel. 3000 iE sollten es doch schon für mindestens 3-4 Monate sein, dann Kontrolle, ob der Spiegel gut ist. Auf Dauer kann dann eine etwas niedrigere Dosis auch reichen, das kannst du erkunden, wenn du erstmal aus dem Mangel raus bist. Ferritin ist gut, Holo-Tc ist gut, Hämoglobin ist gut, das ist nicht wirklich anämieverdächtig, von daher würde ich den einen isoliert erniedrigten Wert, der aus der Reihe tanzt, erstmal großzügig übersehen.

    Falls du eher reiferen Alters und osteoporosegefährdet sein solltest, kannst auch Vitamin D mit Vitamin K2 kombiniert nehmen, das gibt es fertig gemixt in gutem Verhältnis, so wie hier, nur als Beispiel: https://www.pharmeo.de/11360196-vita...s-tropfen.html.

    (Ich habe nichts gelöscht, wo kämen wir da hin , das haben die Mod-Feen im Hintergrund erledigt)

  4. #24
    Benutzer
    Registriert seit
    12.05.22
    Ort
    Norddeutschland
    Beiträge
    63

    Standard AW: Erste Werte nach zwei Wochen Thiamazol

    Herzlichen Dank, panna. Ich habe die Vitamin-D-Dosis auf 3000 erhöht und lasse die Werte im September checken. Alter? Bin 50 :-). Knochendichte werde ich beizeiten mal messen lassen. Ich bewege mich viel und esse kalziumreich; ich hoffe, das hilft erst einmal. Ich wünsche dir und allen Forenmitglieder schöne Pfingsttage.

  5. #25
    Benutzer
    Registriert seit
    12.05.22
    Ort
    Norddeutschland
    Beiträge
    63

    Standard AW: Neu hier mit hohen Werten und wenig Ahnung

    Hallo,

    die zweite Blutabnahme ist erfolgt (Werte im Profil). Ich nehme nun seit 4 Wochen 10 mg Thiamazol. Über ein Statement zu den Werten würde ich mich freuen. Ist es bedenklich, dass der TSH bei 0,01 stagniert oder brauche ich einfach Geduld? Würde es Sinn machen, die Thiamazol-Dosis zu erhöhen oder rutschen die freien Schilddrüsenwerte dann zu sehr ab?
    Mein zweites Thema: Ich hätte mich gern zum 4. Mal gegen Corona impfen lassen. Meine Endo meint aber, angesichts der noch nicht erreichten Euthyreose rät er von einer Impfung ab. Das macht mir Sorgen, da meine Drittimpfung schon länger als sechs Monate zurück liegt. Gehöre ich durch den MB zu den für einen schweren Verlauf gefährdeten Gruppen?
    Ich wohne direkt am Meer (Ostsee). Schadet es, mich dann und wann ein paar Minuten darin abzukühlen oder soll ich es grundsätzlich sein lassen?
    Geändert von cloudy_sky (16.06.22 um 13:11 Uhr)

  6. #26
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    44.472

    Standard AW: Neu hier mit hohen Werten und wenig Ahnung

    Zitat Zitat von cloudy_sky Beitrag anzeigen
    Hallo,

    die zweite Blutabnahme ist erfolgt (Werte im Profil). Ich nehme nun seit 4 Wochen 10 mg Thiamazol. Über ein Statement zu den Werten würde ich mich freuen. Ist es bedenklich, dass der TSH bei 0,01 stagniert oder brauche ich einfach mehr Geduld? Würde es Sinn machen, die Thiamazol-Dosis zu erhöhen?
    Es ist nicht bedenklich, es zeigt einfach an, dass der Autoimmunprozess noch aktiv ist (genug aktive TRAK da, die die TSH-Rezeptoren besetzen und so das TSH verdrängen/daran hindern, deinen wahren Hormonstatus anzuzeigen). Da du dich aber beim fT4 inzwischen in Unterfunktion befindest, würde ich trotzdem eine leichte Reduktion vornehmen. Der Sinn der Hemmung ist es *nicht*, eine Unterfunktion zu verursachen, damit so viel TSH freigesetzt wird, dass man sie wieder messen kann. Das wäre TSH-Kosmetik. Der Sinn der Hemmertherapie ist es, eine Überfunktion im Zaum zu halten. - Ich würde sagen, probiere es bis zur nächsten Blutentnahme mit 7,5 mg Thiamazol. 10 mg würde dich einfach immer weiter in die bereits bestehende Unterfunktion drücken. Wenn wir Glück haben, lässt sich so eine Balance herstellen, bei der fT4 in die Norm zurückkommt, aber die beiden freien Werte nicht allzu stark ansteigen.

    Mein zweites Thema: Ich hätte mich gern zum 4. Mal gegen Corona impfen lassen. Meine Endo meint aber, angesichts der noch nicht erreichten Euthyreose rät er von einer Impfung ab. Das macht mir Sorgen, da meine Drittimpfung schon länger als sechs Monate zurück liegt. Gehöre ich durch den MB zu den für einen schweren Verlauf gefährdeten Gruppen
    Wir sind keine Risikogruppe für einen schweren Verlauf. Was immer passieren kann, ist ein Schub der Autoimmunaktivität. Das kann nach Impfung, oder auch nach Covid-19 passieren, aber in beiden Fällen nicht zwangsläufig.
    Die Impfung verhindert eine Omicron-Infektion leider nicht wirklich, bürstet bloß die Abwehr soweit auf, dass bei geschehender Ansteckung die Bekämpfung flotter auf dem Plan ist. Von MB her ist das, meiner Meinung nach, mit dem kleinen Risiko eines Schubs durchaus machbar, die Impfung nämlich. Wenn allerdings die Impfung die Ansteckung nicht verhindert, dann halte ich auch die Überlegung berechtigt, ob wir in 1-2 Monaten nicht vielleicht etwas mehr wissen über den Herbst, was es an Varianten und/oder evtl. neuen Impfungen bringen könnte. Ich selbst warte noch ab (3. Impfung war im Nov. '21), aber ich sehe mich nicht als leuchtendes Beispiel für andere Menschen mit anderen Umständen/Überlegungen.

  7. #27
    Benutzer
    Registriert seit
    12.05.22
    Ort
    Norddeutschland
    Beiträge
    63

    Standard AW: Neu hier mit hohen Werten und wenig Ahnung

    Hallo panna,

    vielen Dank für deine Einschätzung. Das klingt schlüssig und ich werde entsprechend niedriger dosieren. Nur wie lassen sich solche eigenständigen Entscheidungen mit dem Doc kommunizieren ohne, dass es an seiner Eitelkeit kratzt. Ich befürchte das nämlich leider.

  8. #28
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    44.472

    Standard AW: Neu hier mit hohen Werten und wenig Ahnung

    Erste Möglichkeit: nach hoffentlich etwas besseren Werten nächstes Mal Geständnis, mit dem Argument, dass du viel Angst vor EO bei schlechten Hormonwerten hast und aus Angst dies gemacht hast.

    Zweite Möglichkeit: wie erste, aber irgendwann später.

    Dritte Möglichkeit: gar nichts sagen, denn irgendwann wird auch er Senkung vorschlagen, wenn dein TSH sich rührt, und vermutlich ohne kleinere Zwischenschritte (wie 7,5), und holt dich dann ein.

  9. #29
    Benutzer
    Registriert seit
    12.05.22
    Ort
    Norddeutschland
    Beiträge
    63

    Standard AW: Neu hier mit hohen Werten und wenig Ahnung

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Erste Möglichkeit: nach hoffentlich etwas besseren Werten nächstes Mal Geständnis, mit dem Argument, dass du viel Angst vor EO bei schlechten Hormonwerten hast und aus Angst dies gemacht hast.

    Zweite Möglichkeit: wie erste, aber irgendwann später.

    Dritte Möglichkeit: gar nichts sagen, denn irgendwann wird auch er Senkung vorschlagen, wenn dein TSH sich rührt, und vermutlich ohne kleinere Zwischenschritte (wie 7,5), und holt dich dann ein.
    Danke. Das klingt gut :-). So mache ich es.

  10. #30
    Benutzer
    Registriert seit
    12.05.22
    Ort
    Norddeutschland
    Beiträge
    63

    Standard AW: Neu hier mit hohen Werten und wenig Ahnung

    Hallo,

    ich habe mal wieder neue Werte im Profil. Deine Einschätzung der Reduktion auf 7,5 mg war prima, panna. Ebenso die Vorgehensweise, einfach ohne die Zustimmung des Endos runterzureduzieren. Der Doc hat nun von sich aus auf 5 mg reduziert :-))).

    Meine Brustbiopsie nach verdächtiger Mammographie ist noch nicht ausgewertet. Ich gehe aber nach Einschätzung der Radiologin davon aus, dass sie nicht harmlos ist und auf jeden Fall mindestens operiert werden muss in den nächsten Wochen. Im schlimmsten Fall auch Chemo. Nun erwäge ich, mir angesichts der steigenden Coronazahlen doch ein viertes Mal impfen zu lassen bevor es losgeht. Hat jemand Erfahrungen zu Morbus Basedow und Chemo? Über Erfahrungen würde ich mich freuen und hoffe, ich kriege das alles irgendwie hin.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •