Seite 3 von 3 ErsteErste 123
Ergebnis 21 bis 27 von 27

Thema: Bitte um Rat bei L-Thyroxin Dosierung

  1. #21
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    09.03.16
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    8.360

    Standard AW: Bitte um Rat bei L-Thyroxin Dosierung

    Lass es lieber. Meine Erfahrung geht dahin, dass eine Dosis die nicht mindestens 10-12 Wochen gehalten wurde, nicht zählt. Und da es Dir ja scheinbar gut geht, was bei mir einfach anfangs nie der Fall war, warum jetzt dieser Aktionismus? Dein fT4 ist sogar ziemlich hoch im Moment, Unterfunktion damit für mich ausgeschlossen. Der Körper hat damit alles, dass er das selber regeln kann. Wenn nicht, würdest Du das merken! (und das TSH wäre auch sehr viel höher...)

  2. #22

    Standard AW: Bitte um Rat bei L-Thyroxin Dosierung

    Sag mal Amarillis, bei welcher Dosis und welchen Werten bist du eigentlich geblieben? Du hast doch damals auch lange hin und her gemacht. Steht leider nichts im Profil bei dir.

  3. #23
    Benutzer
    Registriert seit
    13.08.14
    Beiträge
    88

    Standard AW: Bitte um Rat bei L-Thyroxin Dosierung

    Ich habe einfach Angst, dass beide ft3 und ft4 weiter so abfallen, wie in den letzten 6 Wochen und dann wäre ich in 6 Wochen mit ft3 halt zu niedrig.

    Vielleicht stimmt es, dass der Körper sich automatisch genug ft3 holt, wenn ft4 so hoch ist, aber ich glaube nach wie vor, dass ft4 so hoch ist, weil es nicht genug in ft3 umgewandelt wird durch das Kortison.
    Jedes Mal wenn ich Kortison nehme taucht dieses Problem auf, nur dass ich das Kortison immer ganz gut in absehbarer Zeit wieder absetzen konnte.
    Jetzt muss ich es wahrscheinlich mindestens bis Ende November nehmen.

    Zur Unwandlungsstörung finde ich folgendes, was auch gut passt:

    „ ÜBERSCHUSS AN CORTISOL

    Die Umwandlungsstörung durch Cortisol (Nebennierenrindenhormon) kann sowohl medikamenteninduziert als auch durch eine fehlerhafte körpereigene Überproduktion bedingt sein. Cortisol behindert die Umwandlung von T4 in T3 indem T4 vermehrt in rT3 und vermindert in T3 umgewandelt wird. Dem produzierten rT3 soll wiederum eine cortisolähnliche Wirkung zukommen, wodurch sich die Umwandlung weiter verschlechtert.“
    (Quelle: https://schilddruesenguide.de/thyreo...sionsstoerung/)

  4. #24
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    44.470

    Standard AW: Bitte um Rat bei L-Thyroxin Dosierung

    Zitat Zitat von Neptun Beitrag anzeigen
    aber ich glaube nach wie vor, dass ft4 so hoch ist, weil es nicht genug in ft3 umgewandelt wird
    Nein, das fT4 ist sicher nicht deswegen hoch. Das läuft nicht so, dass dein fT4 quasi liegenbleibt.

    Vielleicht stimmt es, dass der Körper sich automatisch genug ft3 holt, wenn ft4 so hoch ist,

    Und auch das stimmt nicht. Bei zu viel T4 passiert gerne auch das Umgekehrte (Umwandlung gedrosselt).

    Neptun, am besten lässt du wirklich und echt das Grübeln darüber sein . Wenn du Cortison nehmen *musst*, dann ist das so, und vielen anderen geht es ähnlich und die Konversion bricht nicht zusammen. Ein niedriger Serumwert ist nicht nichts und nicht zu wenig.

    Und was ich oben schrieb - der Serumwert gibt nicht deine gesamte Umwandlung wieder - , das verdrängst du irgendwie. Mach dich doch los von dem Wert.

  5. #25
    Benutzer
    Registriert seit
    13.08.14
    Beiträge
    88

    Standard AW: Bitte um Rat bei L-Thyroxin Dosierung

    Aber warum ist dann das Ft3 runter gegangen, nachdem ich das L-Thyroxin gesenkt habe? Wenn ein Überschuss an LThyroxin ist, dann müsst doch eine niedrigere Dosis helfen, dass die Werte sich normalisieren, aber ft3 ist ja schlechter geworden.
    Und das verstehe ich halt nicht (wobei ich schon verstehe, dass du mir sagen willst, dass der ft3 Wert im Blut nicht alles T3 widerspiegelt.)

    Ich versuche nicht so zu grübeln, aber ich muss halt immer alles irgendwie genau verstehen, damit ich das richtig einordnen kann und mich jetzt nicht die nächsten 6 Wochen komplett verrückt mache, weil leider bin ich so jemand.

  6. #26
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    44.470

    Standard AW: Bitte um Rat bei L-Thyroxin Dosierung

    Zitat Zitat von Neptun Beitrag anzeigen

    Ich versuche nicht so zu grübeln, aber ich muss halt immer alles irgendwie genau verstehen, damit ich das richtig einordnen kann und mich jetzt nicht die nächsten 6 Wochen komplett verrückt mache, weil leider bin ich so jemand.
    Auch wenn du so jemand bist, möchte ich da nicht mitspielen und für solches Grübeln Stoff mitliefern, weil das falsch wäre. Das sind Schilddrüsenwerte und nicht das Ergebnis mathematischer Gleichungen. Werte nach Dosisänderung - und Werte überhaupt - sind nicht in Stein gemeißelte Größen, die so sind und nicht anders. Ein anderes Labor würde dir womöglich ganz was anderes zeigen.

    Du hast nicht für das fT3 gesenkt, sondern weil es dir schlecht ging. Und das als zu erreichendes Ziel gilt weiterhin, das Befinden nämlich, und nicht irgendwelche Werteverhältnisse.

  7. #27
    Benutzer
    Registriert seit
    13.08.14
    Beiträge
    88

    Standard AW: Bitte um Rat bei L-Thyroxin Dosierung

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen

    Du hast nicht für das fT3 gesenkt, sondern weil es dir schlecht ging. Und das als zu erreichendes Ziel gilt weiterhin, das Befinden nämlich, und nicht irgendwelche Werteverhältnisse.
    Naja das stimmt nicht ganz. Ich habe gesenkt, weil das Ft4 zu hoch war, es war über dem Referenzbereich und ich habe die Erfahrung gemacht, dass es meinen Augen schlecht tut, wenn die Werte außerhalb des Referenzbereichs liegen, deshalb achte ich da sehr genau drauf.
    Insgesamt habe ich aber gemerkt, dass ich weniger aufgekratzt bin, wo das Ft4 jetzt etwas niedriger ist.
    Trotzdem ist für mich aber in erster Linie wichtig, dass zu meinen ganzen anderen Problemen jetzt nicht noch eine Augensymptomatik dazu kommt und deshalb möchte ich darauf achten, dass die Werte im Bereich bleiben und dafür ist die richtige Dosis wichtig.

    Ich fühlte mich zum Beispiel mal sehr wohl, während ich in einer Unterfunktion war und habe diese deswegen nicht erkannt - und der Arzt hat sich nicht wirklich gekümmert. Resultat: Augen rebellierten.
    Deswegen ist mein Wohlbefinden nicht unbedingt einzig ausschlaggebend.
    Ich versuche ein Gleichgewicht zu finden zwischen Werten, mit denen ich mich wohl fühle und gleichzeitg aber so sind, dass ich mir nicht unentwegt Gedanken machen muss, dass wieder was mit den Augen passiert.
    Das geht doch wahrscheinlich jedem hier so?

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •