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Thema: Dosisaenderung & Symptomhoelle

  1. #41
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    Standard AW: Dosisaenderung & Symptomhoelle

    Zitat Zitat von BenCA Beitrag anzeigen

    Ich denke mal zurueck zu meinen 125 mcg LT und dann 4-5 mal im Monat "vergessen" ist keine Option?

    .
    Natürlich ist das eine Option, nur eine ziemlich verrückte. Du hast dir ja die Mühe gegeben, deine Durchchnittsdosis während des Schlendrians in mühsamer Kleinarbeit auszurechnen - hast du das für nichts getan?

    Und wenn du nun als Durchschnittsdosis bereits ca. 112 errechnet hast, wie kommst du auf die Idee, einerseits 100 zu nehmen und andererseits 125 mit Schlendrian anzupeilen? Verstehe ich nicht.

    Jedem kann mal passieren, die Tabletten zu vergessen. Aber als Totaloperierter auf die Lücke im System zu bauen, ohne dass ein Kompensationselement (Schilddrüse) da ist - sorry, ich finde das eher abwegig.
    Geändert von panna (19.09.22 um 22:40 Uhr)

  2. #42
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    Standard AW: Dosisaenderung & Symptomhoelle

    Das Ganze ist schon eine ziemlich verrueckte Geschichte, weil ich nun ueber so viele Jahre immer einen konstanten Schlendrian drin hatte, der mich in meiner Wohlfuehlzone gehalten hat. Ich denke, haette ich mal in der Vergangenheit 2-3 Monate meine 125er Tabletten wirklich taeglich ohne Vergessen eingenommen, haette ich vermutlich schon vor Jahren Ueberdosierungssymptome bemerkt.

    Panna, ich habe mir fuer die letzten Jahre die Durchschnittsdosen im 3-Monats-Rhythmus ausgerechnet, und 112 mcg war da an der Obergrenze. Es war meistens eher etwas um die 106. Ich denke ja, dass ich am Ende mit 106 mcg vermutlich am Besten fahre. Aber gehe nun erstmal auf 100 mcg um vernuenftig zu senken. Steigern um 6 mcg kann ich dann noch immer.

    Am Ende wuerde ich schon gerne meine tatsaechliche Wohlfuehldosis unter taeglicher Einnahme wissen. 125 mcg und dann 4-5 im Monat aussetzen sind eher mein "last resort".

  3. #43
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    Standard AW: Dosisaenderung & Symptomhoelle

    Hinkt nat an vielem, z. B. dem Setting, welches sich immer mal wieder verändern kann auch bei Operierten, da z. B. Mängel, männliche Wechseljahre, Testo etc. mit reinspielen und dann noch mögliche Rezepturunterschiede und Bioverfügbarkeit.

  4. #44
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    Standard AW: Dosisaenderung & Symptomhoelle

    Zitat Zitat von Janne1 Beitrag anzeigen
    Hinkt nat an vielem, z. B. dem Setting, welches sich immer mal wieder verändern kann auch bei Operierten, da z. B. Mängel, männliche Wechseljahre, Testo etc. mit reinspielen und dann noch mögliche Rezepturunterschiede und Bioverfügbarkeit.
    Wer sagt denn, dass sich der Bedarf nicht ändern kann? War doch gar nicht das Thema.

    Aber Ben hat mich richtig verstanden: Operierte sind einzig auf das Zugeführte angewiesen und sollten sich deshalb nicht wirklich auf Tablettenschlendrian verlassen.

  5. #45
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    Standard AW: Dosisaenderung & Symptomhoelle

    Danke euch fuer eure Antworten. Ich lese die immer mit grossem Interesse.

    Ich habe eben etwas im Forumswissen gestoebert und fand unter https://www.ht-mb.de/forum/vbglossar...howentry&id=12 die folgende Aussage:

    "Die Aussage, dass nach OP noch für 4 - 6 Wochen Hormone vorhanden sind, kann den Betroffenen in eine üble Unterfunktion führen. Keiner kann voraussagen, wie schnell Hormonreserven verbraucht werden. Dazu ist der Mensch zu individuell."

    Das ist etwas, worueber ich vor ein paar Wochen auch nachgedacht habe, als ich von 125 mcg auf 100 mcg gewechselt bin, nachdem ich mir den Durchschnitt der Jahre berechnet habe.

    Wenn ich das richtig verstehe, hat meine Berechnungsmethode ein Problem: Bei der Berechnung des Durchschnitts meines Tablettenschlendrians der vergangenen Jahre gehe ich natuerlich davon aus, dass meine Hormonreserven an den Vergess-Tagen relativ linear verbraucht werden.

    Das heisst, einen Monat (30 Tage) 125 mcg genommen, davon aber 4 Tage im Monat die Tabletten vergessen, wuerde im Durchschnitt bedeuten, ich habe 108 mcg ueber die 30 Tage eingenommen. Allerdings weiss ich nicht, wie schnell mein Koerper an den 4 Tagen im Monat, wo ich die Tablette vergessen habe, die Hormonreserven aufgebraucht hat. Wenn mein Koerper besonders raffgierig ist, dann wuerde wohl meine tatsaechliche Zieldosis unter den 108 mcg liegen. Wenn er gemaechlicher ist, dann waere die Zieldosis hoeher.

    Wollte nur mal den Gedanken teilen. Kann also den Durchschnitt nur als groben Anhaltspunkt nehmen. Dass das ganze Thema so kompliziert ist...

  6. #46
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    Standard AW: Dosisaenderung & Symptomhoelle

    Der Verbrauch/Abbau von LT ist sowieso nie linear, sondern verläuft exponentiell. Sprich nach ca. 8 Tagen ist nur mehr die Hälfte übrig, nach 16 Tagen 1/4, nach 24 Tagen 1/8 etc. Das sind Mittelwerte, ungefähr reicht aber auch, das Feintuning kommt dann nach der nächsten BE, falls noch nötig.

    Die Situation unmittelbar nach einer SD-OP ist auch eine andere als deine jetzige, weil bei ersterer durch die Verletzung von SD-Zellen eine unbekannte Menge SD-Hormone ins Blut gelangt, was bei dir jetzt nicht der Fall ist.

    Noch ein anderer Gedanke: Es könnte sein, dass es gar nicht Schlendrian war, der dich dazu bewegt hat, hin und wieder eine Tablette auszulassen, sondern ein intuitives Wehren des Systems gegen eine zu hohe Dosis. Bei Überdosierung kenne ich es schon so, dass ein innerer Widerstand gegen die Tablette entsteht.
    Es wird sich zeigen, wie leicht es dir jetzt fällt, die tägliche Dosis einzuhalten.

  7. #47
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    Standard AW: Dosisaenderung & Symptomhoelle

    Ich habe gestern eine neue BE machen lassen, nachdem ich nun 8 Wochen konsequent 100 mcg eingenommen habe.

    Meine Werte (morgens, nuechtern):
    TSH 3,40 (0,35-5,00)
    fT4 14 (11-23)
    fT3 4,5 (3,4-5,9)

    Rein von den Werten entspricht das grob meinem Wohlfuehlbereich, wenn ich mir die mehr oder weniger aufschlussreichen Werte (anderes Labor etc.) aus meiner damaligen Wohlfuehlzeit angucke.
    Vom Befinden haben sich ein paar Sachen verbessert, aber andere Dinge sind hinzugekommen. Da ich mir taegliche Notizen um mein Befinden mache, konnte ich folgende Liste herausarbeiten:

    - Weiterhin leichte Angst und Panik, vor allem bei stressigen Situationen (aber allgemeine Verbesserung)
    - Weiterhin leichte innere Unruhe/inneres Beben (aber allgemeine Verbesserung)
    - Leichte Schlafprobleme: min. 1 mal die Nacht aufwachen, morgens meistens erhoehte Aengste
    - Weiterhin leichter Haarausfall, ist aber besser geworden
    - Neu: Konstante leichte Kopfschmerzen
    - Neu: Leichte bis mittlere Nacken- und Schulterschmerzen/-verspannungen
    - Neu: Leichte Glieder-/Muskelschmerzen
    - Neu: Antriebslosigkeit und teilw. geringe Kraft/Energie
    - Neu: Ungeschicklichkeit; lasse nun oefter Dinge fallen in der Kueche oder bei handwerkl. Dingen

    Allgemein noch Unwohlsein und ein "dumpfes Gefuehl" im Kopf. Wirklich voll belastbar (Sport oder Stress) bin ich auch nicht. Auch hatte ich in den 8 Wochen seitdem ich auf 100 mcg bin, keinen einzigen Tag, an dem es mir wirklich gut ging und hatte immer mindestens 70% der obigen Beschwerden. Mir ist auch aufgefallen, dass verglichen zu meiner Ueberdosierungszeit, die Symptome nicht mehr gegen Abend verschwinden, sondern nun recht konstant bis in die Nacht vorhanden sind.

    Die grosse Frage ist nun natuerlich: Soll ich erstmal bei 100 mcg bleiben? Wobei ich mir da nicht wirklich noch weitere Verbesserungen verspreche.
    Oder senke ich um 6 mcg, wobei ich vermute, dass ich dann zu tief bin? Dann waere ich fast bei einer 1:1 Dosis von 94 mcg bei 90 kg Gewicht (schlank, sportlich). Klingt auch nicht unbedingt richtig.
    Oder sollte ich 106 mcg ausprobieren? Dies waere auch praktisch mein errechneter Durchschnitt (siehe https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3695940), und fuer mich die wohl die Option, die mir am meisten gerade einleuchtet.

    Bevor ich wieder an meiner Dosis rumschraube, wollte ich erstmal eure Meinung abwarten. Danke!

  8. #48
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    Standard AW: Dosisaenderung & Symptomhoelle

    Hat niemand eine Meinung?

  9. #49
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    Standard AW: Dosisaenderung & Symptomhoelle

    Moin,

    meine Meinung ist, dass man bei bestimmten Dingen nur durch Ausprobieren weiterkommt. Auch mein Endo meinte seinerzeit, die richtige Dosis müsse jeder selbst finden.

    Ich könnte mir bei Deinen Werten beides vorstellen: Erhöhen aufgrund des TSHs, aber Reduzieren aufgrund der Beschwerden.

    Ich glaube, ich würde zuerst die Erhöhung ausprobieren. Mit nur 6 mcg kann man da nicht viel verreißen.
    Geändert von Schlomis Muddi (03.11.22 um 11:18 Uhr)

  10. #50
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    Standard AW: Dosisaenderung & Symptomhoelle

    Die Überdosierungssymptome könnten durchaus noch von der Zeit vor der Senkung nachhängen, daher würde ich die nicht in erster Linie berücksichtigen. Senkung scheint mir die am wenigsten erfolgversprechende Variante. Da so viele neue Symptome aufgetreten sind, würde ich eher zu einer kleinen Steigerung als zum Beibehalten tendieren.

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