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Thema: Dosisaenderung & Symptomhoelle

  1. #31
    Benutzer Avatar von Effi2015
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    Standard AW: Dosisaenderung & Symptomhoelle

    Hallo BenCa,
    wie geht es dir? Ich hoffe, dass sich deine LT Dosis eingependelt hat und es dir wieder besser geht .

  2. #32
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    Standard AW: Dosisaenderung & Symptomhoelle

    Verglichen damit wie es mir noch vor 1-2 Monaten ging, geht es mir allgemein wieder besser. Die ganzen schwerwiegenderen Sachen wie Konzentrationsstoerungen, Gehirnnebel, extreme Panik oder permanenter Druck im Kopf sind verschwunden. Was noch geblieben ist (allerdings nicht mehr so stark wie vorher) sind leichte Angstzustaende, innere Unruhe, nicht wirklich stressresistent und noch kann ich nicht ganz Durchschlafen (hatte in meinem "frueheren" Leben keine Probleme mit diesen Dingen). Haarausfall ist auch weiterhin vorhanden.

    Allgemein vom Gefuehl wuerde ich sagen, ich bin von starker Ueberdoesierung zu einer leichten Ueberdosierung?

    Ich habe auch noch mal meine Blutwerte ermitteln lassen. Leider hatte sich meine Aerztin quer gestellt. Aussage: "Seit der letzten BE sind Ihre Werte super! Wir muessen nicht alle 1-2 Monate eine BE machen, in 6 Monaten reicht!" Da ich keine Lust zum Diskutieren hatte, habe ich privat selbst eine bezahlt - gleiches Labor allerdings.

    Werte vom 30. Juni, 10. Woche nach 112 mcg Aenderung:

    TSH 1,63 (0,35-5,00)
    fT4 16 (11-23)
    fT3 5,0 (3,4-5,9)

    Die Werte sind nuechtern vor LT Einnahme entstanden. fT4 geht endlich etwas runter, fT3 ist auch leicht runter.
    Von meinen frueheren Wohlfuehlwerten weiss ich, dass ich mich im unteren Drittel bei fT4 wohlzufuehlen scheine. fT3 weiss ich leider nicht.

    Koennen Symptome auch von zu hohem fT3 ausgeloest werden? Oder ist da das fT4 massgeblich?

    Der TSH verwirrt mich etwas, haette eigentlich damit gerechnet, dass der >2 liegt.
    Geändert von BenCA (05.07.22 um 12:39 Uhr)

  3. #33
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    Standard AW: Dosisaenderung & Symptomhoelle

    Mag jemand auf meine Werte schauen? Ich bin mir nicht sicher ob ich weiter reduzieren soll, da fT4 und fT3 nüchtern noch recht hoch sind.

  4. #34
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    Standard AW: Dosisaenderung & Symptomhoelle

    Ich werde nun erstmal auf 100 mcg reduzieren und dies dann wieder fuer 2 Monate halten. Ich hoffe, dass ich dann an meine frueheren Werte rankomme und sich mein Befinden bessert.

    Ich habe damals meine 125 mcg Tabletten teilweise extrem schlampig eingenommen (bspw. ein ganzes Wochenende vergessen und solche Geschichten), sodass meine durchschnittliche Dosis irgendwo bei 100/112 mcg sehr wahrscheinlich ist.

  5. #35
    Benutzer Avatar von Effi2015
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    Standard AW: Dosisaenderung & Symptomhoelle

    Ich wünsche dir, dass dir die Senkung zu mehr Wohlbefinden verhilft.

  6. #36
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    Standard AW: Dosisaenderung & Symptomhoelle

    Könnte gut sein, dass die niedrigere Dosis besser ist - du hast dich ja auch vor dem ganzen Spektakel mit etwas höherem TSH und niedrigeren freien Werten als jetzt wohl gefühlt, wenn ich mich recht erinnere.

  7. #37
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    Standard AW: Dosisaenderung & Symptomhoelle

    Danke euch vielmals. Ich werde berichten wie es ausgeht.

  8. #38
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    Standard AW: Dosisaenderung & Symptomhoelle

    Ich wollte noch mal ein Update geben, da sich bei mir doch einiges getan hat.

    Noch mal eine kurze Zusammenfassung: Ich bin maennlich, 34 Jahre alt, ca. 90 kg schwer und totaloperiert. Nach vielen beschwerdelosen Jahren hat ein Arzt Anfang diesen Jahres meine LT-Dosierung erhoeht und eine Ueberdosierung verursacht. Seitdem suche ich meine Wohlfuehldosis.

    Im Sommer war ich fuer ca. 6 Wochen wieder in Deutschland und hab die Chance genutzt einen Schilddruesenspezialisten in meiner Naehe aufzusuchen. Der hat mir 100er und 25er LT-Tabletten von Hexal verschrieben. Hexal aus dem Grund, weil ich bei meinem letzten Deutschlandbesuch im Oktober und November 2021 Hexal 125er genommen habe und die ohne Beschwerden gut vertragen habe.

    Hier in Kanada habe ich jahrelang Synthroid genommen, allerdings ist hier das Problem, dass Medikamente in diesen typischen orangenen Doeschen abgefuellt werden. Die Apotheker schreiben dann zwar gerne schonmal Synthroid aussen drauf, aber die Tabletten darin koennten ein Generika sein wie ich von kanadischen Bekannten hoerte. Da es mir 10 Wochen auf echten Synthroid 112 mcg auch nicht wirklich besser ging, wollte ich es wieder mit Hexal probieren.

    Am 3. August habe ich dann wieder 125 mcg LT von Hexal eingenommen. Nach 4 Wochen merkte ich wie meine Beschwerden eher noch schlimmer wurden. Ich war aengstlicher, hatte staerkere innere Unruhe, hatte mehr Panikattacken, Schlaf wurde auch schlechter usw.

    Ich war echt verzweifelt, weil die Hexal 125 mcg mein Notnagel waren, aber es nicht besser wurde. Mir fiel dann wieder ein, dass ich ja frueher meine 125 mcg Tabletten eher schludrig eingenommen habe. Im August hatte ich aber die 125er wirklich taeglich und nach Lehrbuch eingenommen.

    Also habe ich mich nochmal hingesetzt und genau rausgefunden in welchem Zeitraum im Oktober und November 2021 ich die 125er von Hexal genommen habe: Ich hatte 50 Tabletten, habe diese allerdings oefter vergessen und in einem Zeitraum von 61 Tagen verbraucht. D. h. meine durchschnittliche Dosis innerhalb dieses Zeitraums war um einiges niedriger: (50 Tbl x 125 mcg) / 61 Tage = 102 mcg.

    Davon angespornt, habe ich mir meine Rezepthistorie der letzten 6 Jahre meiner Apotheke hier in Kanada geholt. Ich fand heraus, ich war wohl ueber die Jahre schludrig, aber mit einer recht beeindruckenden Konstante. Hier in Kanada habe ich meistens 90 x 125 mcg Tabletten im Doeschen erhalten, aber habe die immer erst innerhalb von 100-110 Tagen verbraucht. D. h. meine durchschnittliche Dosis war so gut wie nie hoeher als 112 mcg.

    Mit der Erkenntnis habe ich dann dann radikal am 4. und 5. September meine 125 mcg Hexal ausgesetzt. Am 3. Tag nach Absetzen ging es mir auch wieder so gut wie lange nicht mehr und verbesserte sich die kommenden Tage auch noch mehr. Ich habe an dem Tag auch eine BE gemacht (morgens, nuechtern):

    6. September:

    TSH: 2,73 (0,35-5)
    fT4: 16 (11-23)
    fT3: 4,5 (3,4-5,9)

    Die Werte entsprechen meinen damaligen Wohlfuehlwerten, auch wenn die durch mein 2-taegiges Aussetzen davor natuerlich wenig Aussagekraft haben.

    Seit 6. September nehme ich nur noch 100 mcg LT von Hexal. Leider war meine Wohlfuehlphase am 12. September vorbei und Aengste + innere Unruhe kamen zurueck. Ich werde aber 100 mcg jetzt erstmal durchnehmen und dann eine neue BE in 6 Wochen machen.

    Ich denke mal zurueck zu meinen 125 mcg LT und dann 4-5 mal im Monat "vergessen" ist keine Option?

    Danke fuer's Lesen!

    Edit: Kleinen Fehler korrigiert.
    Geändert von BenCA (19.09.22 um 18:55 Uhr)

  9. #39
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    Standard AW: Dosisaenderung & Symptomhoelle

    Mach das, aber orientiere dich nicht an den damaligen Wohlfühlwerten. Meist hinkt das Befinden hinterher und du verbindest einen angeblichen Wohlfühlwert mit Befinden, obwohl das nicht passen muss. Du hast auf jeden Fall durch das Halten eine Ausgangsbasis.

  10. #40
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    Standard AW: Dosisaenderung & Symptomhoelle

    Natürlich ist Weglassen oder Vergessen eine Option.

    Ist natürlich nicht nach Lehrbuch, aber a) letzten Endes möchte ich mein Leben selbst bestimmen und nicht vom Beipackzettel abhängig machen; und b) offline-Hashis lassen bewusst die Tabletten mal für ein oder zwei Tage weg, wenn sie plötzlich zittrig werden oder sich duracell-mäßig fühlen. Sei es wegen Stress, Wetterwechsel oder sonstwas. Eine gesunde Schilddrüse schüttet auch nicht jeden Tag gleich aus. Langjährige Hashis können das einschätzen und auf kurzfristige Änderungen auch mal ohne Blutwerte reagieren

    Wenn ich morgens mit Migräne aufwache, lasse ich das LT auch weg, weil es sowieso nicht drinbleibt. Oder wenn ich morgens mit Hunger aufwache - nie im Leben warte ich da 30 Minuten ab.

    Solange das Befinden stimmt, kann diese Strategie nicht so verkehrt sein

    Entweder Du nimmst die niedrige Dosis „nach Lehrbuch“ oder die höhere mit eingebautem Schlendrian

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