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Thema: Von Über- zu Unterfunktion - und wieder zurück? Hilfe!!

  1. #11
    Neuer Benutzer Avatar von Effi2015
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    Standard AW: Von Über- zu Unterfunktion - und wieder zurück? Hilfe!!

    Modischen vielen lieben Dank, für die lieben Worte.

  2. #12
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    Standard AW: Von Über- zu Unterfunktion - und wieder zurück? Hilfe!!

    Nehme jetzt seit fast 4 Wochen 75 lt. Leider durch den Arzt 4 Tage lang 100Lt. Mir geht es immer noch nicht viel Besser. Am Morgen Unruhe und Herzrasen. Am Tag strengt mich alles an. Sprechen und zuhören ist ein Kraftakt. Wann wird das endlich wieder normal. Ich bin jetzt fast 3 Monat gar nicht arbeitsfähig. Ich arbeite mit Menschen, da muss ich 100% geben. Ich verliere langsam den Mut, dass es wieder besser

    wird.

  3. #13
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    Standard Wechseljahre Schilddrüse Erfahrungen

    Hallo,

    gibt es hier jemanden, mit dem ich mich über seine Erfahrungen mit Wechseljahre und Schilddrüseneinstellungen austauschen kann.
    Ich selbst bin seit mehreren Jahren im Wechsel und habe leider meine Synonyme in den letzten Monaten nur auf den Wechsel geschoben und dachte. Da muss man leider durch. Vor ca. 2 Jahren haben ich mit Progesteron 100 am Abend begonnen und einen Hub Gynokadin. Da ich das Gefühl nach einer Zeit hatte, das Gynokadin nicht so gut zu vertragen, habe ich seit letzten Sommer nur noch Famenita 100 eingenommen. Für die Nacht. Damit ging es mir gut.
    Seit ca. Februar 2022 geht es mir nicht mehr gut. Extreme Unruhe, Herzrasen, Blut-Druck-Schwankungen, Panik, Angst. Hitzegefühl, vor allem sobald ich im Bett lag. Dachte nimm Mal Vorsichtig Gynokadin. Da ich das Gefühl hatte, das bringt nichts. Hab ich es gelassen. Da die Symptome extremer wurden bin ich zum Arzt gegangen. Es hat ca. 2 Wochen gedauert, dass er auf die Schilddrüse kam. Es stellte sich eine Überfunktion raus. Mein Arzt hat mich dann in kürzester Zeit, von 125 lt auf 50 lt runterdosiert. Mir geht es seit Anfang März so schlecht und durch das starke runterdosieren, von ich in eine starke Unterfunktion gelandet. TSH 12,09. Seit 4 Wochen nehme ich jetzt 75 Lt. Leider hat mein Arzt nach 2 Wochen 75 Lt gesagt, dass ich jetzt auf 100 Lt gehen soll. Leider bin ich seinem Rat gefolgt und am 4 Tag reagiert ich in der Nacht mit starken Zittern, Beine waren extrem in Bewegung, Herzrasen, Unruhe und weinen.



    Meine Frage ist, welche Erfahrungen habt ihr in den Wechseljahren mit eurer Schilddrüsen -Einstellungen gemacht? Wie lange hat es gedauert, bis ihr wieder in eurem Wohlfühlbereich gekommen seit und hat sich eure Dosis durch die Wechseljahre verringert?
    Ich würde mich gern mit euch Austausch und vielleicht kann ich aus euren Erfahrungen lernen.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn sich hier jemand meldet.
    Vielen lieben Dank
    Geändert von Effi2015 (16.05.22 um 14:44 Uhr)

  4. #14
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    Standard AW: Wechseljahre Schilddrüse Erfahrungen

    Zitat Zitat von Effi2015 Beitrag anzeigen
    Es stellte sich eine Überfunktion raus. Mein Arzt hat mich dann in kürzester Zeit, von 125 lt auf 50 lt runterdosiert. Mir geht es seit Anfang März so schlecht und durch das starke runterdosieren, von ich in eine starke Unterfunktion gelandet. TSH 12,09. Seit 4 Wochen nehme ich jetzt 75 Lt. Leider hat mein Arzt nach 2 Wochen 75 Lt gesagt, dass ich jetzt auf 100 Lt gehen soll. Leider bin ich seinem Rat gefolgt und am 4 Tag reagiert ich in der Nacht mit starken Zittern, Beine waren extrem in Bewegung, Herzrasen, Unruhe und weinen.
    Dein Arzt hat dich viel zu schnell und in zu großen Schritten rauf- und runterdosiert. Das wäre auch schief gegangen, wenn sich dein LT-Bedarf aus anderen Gründen als den Wechseljahren geändert hätte. (Ist mir neulich sogar selbst in weniger extremer Form passiert, und zwar aus Ungeduld.) Eine Dosis sollte man nämlich mindestens vier Wochen halten, damit die Werte etwas aussagen, aber das Befinden kann sich auch danach noch etwas ändern.

    Ich kenne aber den Bereich, in dem mein FT4-Wert am Ende liegen sollte, damit es für mich passt, und das ist viel wert. Allgemein erklärt habe ich das auf meiner Website (siehe Profil).
    Geändert von Irene Gronegger (16.05.22 um 16:43 Uhr)

  5. #15
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    Standard AW: Wechseljahre Schilddrüse Erfahrungen

    Vielen Dank Irene, werde mich Mal auf deiner Website umschauen und freue mich auf viele Informationen.

    Ich kenne meinen Wohlfühlbereich leider nicht
    Geändert von Effi2015 (16.05.22 um 17:54 Uhr)

  6. #16
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    Standard Neue Werte Bitte um eure Hilfe

    Hallo an Alle,
    ich habe heute neue Werte bekommen. Da ich seit Wochen starke Symptome erst durch ÜF und dann durch Unterfunktion habe. Auf anraten von euch, habe ich jetzt Vitamin D, Zink, Selen, Ferritin, Vitamin B12 usw. überprüfen lassen. Ich war nüchtern bei der Einnahme

    Selen: 66ug/l Referenzbereich 53-105 BAT-Wert: 150

    Zink: 1,1 mg/l. Referenzbereich 0,6-1,5

    Vitamin D: 16,6 ug/l Referenzbereich 10,0-52.0
    Bei Ü 50 Jahre sollte Ziel 25-70 sein.
    Mein Arzt hat mir jetzt Dekristol 20000 verschrieben 1 Mal in der Woche soll ich dies jetzt einnehmen. Er sagte, mein Vitamin D Speicher sieht aus als wäre ich 85 Jahre alt und lebe im Keller. Er sagte, dass Vitamin D dringend aufgefüllt werden muss.

    Ferritin: 103,0 ug/l Referenzbereich 9-140

    Vitamin B12: 385 ug/l Referenzbereich 197-771

    Was sagt ihr zu meinen Werten? Was zu meiner Dosierung der Vitamin D. Habt ihr Vorschläge was ich noch auffüllen sollte. Ich hoffe, dass es mir bald wieder Besser geht. Symptome innerlichen Zittern, Muskelschmerzen, Herzrasen, Herzstolpern, Unruhe, Ängste, Hitze usw.
    Seit 5 Wochen nehme ich LT 75. In einer Woche werden die Werte überprüft. (ft3, ft4 und TSH)
    Ich bin auf eure Erfahrungen gespannt und bin sehr froh, dass ich dieses Forum hier gefunden habe, da ich von euren Erfahrungen lernen kann.

  7. #17
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    Standard Wie weitermachen?

    Liebe Forenbewohner,

    meine Frau hat Werte, die ihrem Arzt zufolge "top" seien, fühlt sich aber sehr schlecht (Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, Herzarhythmien, Heiserkeit, Appetitlosigkeit). Würdet Ihr mal bitte draufgucken?

    Sie kommt aus einer krassen Unterfunktion/Unterdosierung, deren Tiefpunkt am 20.4. nach einem sechseinhalbwöchigen Par-force-Ritt von 125 auf 50 µg Tagesdosis erreicht wurde. Seitdem der Arzt realisiert hatte, dass diese Behandlungsidee zwar gut gemeint, aber schlecht gemacht war, nimmt sie seit sechs Wochen konstant 75 µg und ganz langsam kommen die Werte aus dem Extremauschlag zurück:

    Tab-2022-06-01.jpg

    Für uns sieht der Status quo nun nach einer vorsichtigen Erhöhung um 6 oder 12 µg aus - was uns aber verunsichert, ist die Äußerung des Arztes und der relativ hohe FT4-Wert -

    was sagt Ihr?

    Gruuuuß
    Heiner
    Geändert von ThomasDerDritte (04.06.22 um 08:22 Uhr)

  8. #18

    Standard AW: Wie weitermachen?

    Das mit den "top" Werten kenne ich nur zu gut. Den TSH von 4,51 halte ich für zu hoch. Der Bereich in dem ich mich wohl fühle ist bei 1,0-1,5. Aber das ist natürlich bei jedem anders und muss jeder für sich selbst ausprobieren.

    Was das ft4 angeht: Ich dachte immer, dass erhöhtes ft4 eher auf eine Überfunktion hinweist?! Da können dir hier andere sicher besser weiterhelfen.

  9. #19
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    Standard AW: Wie weitermachen?

    Zitat Zitat von ThomasDerDritte Beitrag anzeigen
    Liebe Forenbewohner,

    meine Frau hat Werte, die ihrem Arzt zufolge "top" seien, fühlt sich aber sehr schlecht (Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, Herzarhythmien, Heiserkeit, Appetitlosigkeit). Würdet Ihr mal bitte draufgucken?
    Die Symptome und Werte sind ähnlich wie bei mir (hohes TSH + relativ hohes ft4). Für mich wäre das ft4 zu hoch und Anlass für eine (moderate) Senkung.

    Zitat Zitat von ThomasDerDritte Beitrag anzeigen

    nimmt sie seit sechs Wochen konstant 75 µg
    Es kann aber nach dem Hin- und Her auch sein, dass 6 Wochen noch nicht ausreichen für konstante und aussagekräftige Werte. Meiner Meinung nach gäbe es zwei Möglichkeiten:

    1. Weitere 6 Wochen auf 75 µg aushalten und neue Werte machen. Dann weiter sehen.

    2. Moderat Senken (62,5 µg oder 68,75), 8-12 Wochen bis zur nächsten BE durchhalten und dann sehen, wie sich die Werte entwickeln.

    Erhöhen würde ich definitiv nicht.


    Zitat Zitat von bobpatterson Beitrag anzeigen
    Das mit den "top" Werten kenne ich nur zu gut. Den TSH von 4,51 halte ich für zu hoch. Der Bereich in dem ich mich wohl fühle ist bei 1,0-1,5. Aber das ist natürlich bei jedem anders und muss jeder für sich selbst ausprobieren.
    Ich habe jahrelang den Fehler gemacht und mich von einem hohen TSH bei gleichzeitig hohem ft4 immer dazu verleiten lassen, mehr LT zu nehmen. Das war für mich nicht der richtige Weg, bei mir zeigt das hohe TSH anscheinend keine Minderversorgung an, worauf das hohe ft4 ja auch schließen lässt. Das könnte in diesem Fall auch so sein.
    Geändert von Phanta (05.06.22 um 11:32 Uhr)

  10. #20
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    Standard AW: Wie weitermachen?

    Mich würde dazu noch folgendes interessieren:

    -wurden die Werte nüchtern gemacht oder unter LT?
    -wie waren die Werte unter 125 LT?
    -warum wurde überhaupt so krass gesenkt?

    Vermutlich sind es noch nicht aussagekräftige Werte. Dazu ist es besser mindestens 12 Wochen zu warten. Die Beschwerden selbst können sowohl von Über- als auch von Unterversorgung herrühren. Was man relativ gefahrlos testen kann, sind winzig kleine Erhöhungs-/Senkungsschritte von 3,125 Bröckchen. Klingt blöd - hat mir damals jedenfalls geholfen. 6,25 kann mitunter schon ein wenig zuviel sein.

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