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Thema: TPO-Ak erhöht - Rezidiv? oder Hashi? v.a. Atemprobleme

  1. #1
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    Standard TPO-Ak erhöht - Rezidiv? oder Hashi? v.a. Atemprobleme

    Liebes Forum - hier bin ich wieder!

    Meine lange Geschichte werde ich bei Zeiten mal im Profil eintragen.

    Ich hab jetzt lange mit einer meganiedrigen Carbimazoldosis meine SD erhalten können. (1,25 mg alle 4 Wochen o.ä.).

    Jetzt hab ich v.a. diese Atemprobleme, die viele beschreiben. Im Labor habe ich herausgefunden, dass die Werte leicht steigen in Richtung ÜF - fühle mich auch wohler mit höherem ft3 - habe aber diese Atemprobleme - sehr schlimm manchmal. Es fühlt sich dabei an, als würde die Schilddrüse nicht mehr arbeiten. Was sagt bei MB der erhöhte TPO-Ak - Wert aus, den ich neuerdings wieder habe?? TPO war 2019 und 2018 nicht mehr erhöht also schon lange nicht mehr - nur jetzt wieder. Aktueller TRAK folgt noch am Montag. Im Ultraschall zeigten sich 2018 noch geringe Anzeichen von MB - 2019 von Autoimmunthyreoiditis. Aktuelle Sono habe ich nicht.

    11.3.2022
    0.27-4.20 .U/ml TSH 0,84
    0.93-1.70 ng/dl ft4 1,31
    2.00-4.40 pg/ml ft3 2,84


    5.5.2022
    0.27-4.20 .U/ml TSH 0,79
    0.93-1.70 ng/dl ft4 1,35
    2.00-4.40 pg/ml ft3 3,34

    TPO-Ak 27,6 IU/ml (<16)

    Bin sehr dankbar um gute Antworten!
    Weiß auch nicht, ob ich Carbimazol jetzt komplett weglassen soll - oder so weiternehmen - oder sogar zu überlegen ist, ob man es bald wieder einschleichen muss....usw.


    Übrigens:
    Wenn jemand einen Arzt/ Endokrinologen kennt, der im Raum Bayern irgendwie z.B. mit diesen Atemproblemen was anfangen kann - (ich glaube Ärzte empfehlen kann man dann über eine Nachricht hier im Forum - ? kenn gerade die Regeln hier nicht mehr auswendig....) - wäre ich froh.

    LG

  2. #2
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    Standard AW: TPO-Ak erhöht - Rezidiv? oder Hashi? v.a. Atemprobleme

    Zitat Zitat von Sixtina Beitrag anzeigen
    Liebes Forum - hier bin ich wieder!

    Meine lange Geschichte werde ich bei Zeiten mal im Profil eintragen.
    Das wäre gut, und außerdem wirklich ziemlich leicht, denn du hast den ganzen Werteverlauf in 2-3 Beiträgen dieses Strangs: https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...sis-Carbimazol, du müsstest den Verlauf nur noch in dein Profil kopieren. Da müsste man nicht nachblättern und suchen. Wäre wirklich nützlich, zusammen mit dieser Angabe und den neuen Werten:

    Ich hab jetzt lange mit einer meganiedrigen Carbimazoldosis meine SD erhalten können. (1,25 mg alle 4 Wochen o.ä.).
    Ich muss dich leider enttäuschen, das war so ziemlich für die Katz, mit dieser Dosierung hast du gar nichts erhalten. Du warst eben in Remission und wärest es wohl auch ohne 1,25 alle 4 Wochen gewesen. Auch mehr als diese Nichtdosis :-)) kann ein Rezidiv nicht verhindern. Ich würde sie nicht mehr nehmen, und sollte bei dir ein Rezidiv kommen, dann nichts einschleichen, sondern einfach eine adäquate, der Überfunktion entsprechende, jeweils werteangepasste Dosis nehmen.

    Die TPO-AK sind nicht relevant für MB und sie besagen aber auch nicht, dass ein MB-ler Hashimoto hat. Sie sind einfach Begleiter deiner Autoimmunität und sind im übrigen kaum erhöht. Wichtig werden die TRAK sein. Dein fT3 ist ein klein wenig höher geworden, aber da ich nicht weiß, wie der Wert in letzter Zeit war, kann man das nicht getrennt beurteilen, vielleicht sagst du noch dazu Folgendes:

    Wie waren deine Werte Werte vor den hier angegebenen? Es reicht ggf. auch, wenn du sagst, wie dein TSH 2018, 2019, 2020, 2021 .... war, auch unter 1?

  3. #3
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    Standard AW: TPO-Ak erhöht - Rezidiv? oder Hashi? v.a. Atemprobleme

    Welche Atemprobleme? Ich habe auch welche, wenn sehr aggressive Pollen unterwegs sind.

    Ich denke nicht, dass irgendein Endokrinologe ein Atemproblem aus deinen ziemlich unauffälligen Werten herleiten wird.

    Achtest du auf jodarme Ernährung?

  4. #4
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    Standard AW: TPO-Ak erhöht - Rezidiv? oder Hashi? v.a. Atemprobleme

    Zitat Zitat von Irene Gronegger Beitrag anzeigen
    ...aus deinen ziemlich unauffälligen Werten herleiten
    Ja, sicher nicht direkt, würde ich auch so sehen.

    Aber das letzte fT3 fiel mir dann doch ein wenig auf, zumal Sixtina selbst von "höher werdenden Werten" schreibt, darum bat ich sie um Vorwerte.
    Ihr letztes fT3 ist über 3 (+ Atemprobleme) , das vorletzte unter 3. Kann natürlich Mumpitz sein, oder aber auch nicht ...

  5. #5
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    Standard AW: TPO-Ak erhöht - Rezidiv? oder Hashi? v.a. Atemprobleme

    Die Werte sehen so gar nicht nach SD-geschuldeter Atemnot aus. Hast du noch weitere Werte? Gut möglich, dass sich da eine Allergie oder ein Eisenmangel dahinter verbirgt.

  6. #6
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    Standard AW: TPO-Ak erhöht - Rezidiv? oder Hashi? v.a. Atemprobleme

    Hallo panna,
    Danke für deine schnelle Antwort!

    Ja, ich würde mal sagen, der TRAK (in Bälde!) wird wichtig werden. Im Folgenden die Werte aus den letzten Jahren. Ich weiß - die sehen ganz gut aus - aber mein Befinden war trotzdem mies. Z.B. ständig Heißhunger auf Schweinebraten um 8 Uhr früh uvm...Osteoporose... Das mit der Atemnot hatte ich 2015 schon mal. Es kann einen Zusammenhang mit einem Folsäuremangel geben. Allerdings glaube ich nicht, dass sowas solche schlimmen Beschwerden machen kann - ausser ich hätte schon eine Anämie, die man auch im großen Blutbild erkennen könnte. Ich habe nur bei den Hashis gelesen, dass diese das auch reihenweise haben beim erhöhen von LT (beim Suchbegriff Kurzatmigkeit kam ich auf 500 Beiträge dazu). Ich denke, es ist genau dieses Symptom (welches Ärzte nicht kennen). Man kann nicht richtig einatmen. Ich war 2015 deswegen auch in der Notaufnahme. Die Sauerstoffsättigung ist erhöht wobei das Co2 erniedrigt ist. Also man hyperventiliert und bekommt tatsächlich nicht gescheit Luft.... Wurde nach zahlreichen Untersuchungen wieder heimgeschickt. Es verging damals sehr schnell, da ich ja noch regelmäßig Carbi eingenommen habe und es sich dann nach ca. 1-2 Wochen wieder eingerenkt hat. Jetzt aber - fast ohne Einnahme bzw. mit meganiedriger Einnahme von Carbi - wird es schwierig. Eine Allergie schließe ich aus - allerdings verhält es sich so. Tritt plötzlich auf. Bleibt ein bis 2 Tage oder nur eine Stunde. Ein Asthmaspray hilft nicht! Denke aber, dass der FT3 solche Beschwerden machen kann - wenn er im unteren Drittel feststeckt o.ä.

    28.4.2016
    TSH 1,27 0.27 – 4.20
    fT4 1,47 0,93 - 1.70
    fT3 3,37 2.00 – 4.40

    3.8.2016
    TSH 1.30 0.27 – 4.20
    fT4 1,54 0.93 – 1.70
    fT3 3,53 2.00 – 4.40

    25.10.2016
    TSH 0.83 0.27 – 4.20
    fT4 1,50 0.93 – 1.70
    fT3 2,80 2.00 – 4,40

    25.10.2016 hier fühlte ich mich ausnahmsweise gut!
    TSH 0.83 0.27 – 4.20
    fT4 1,50 0.93 – 1.70
    fT3 2,80 2.00 – 4,40

    16.5.2018
    TSH 1,10 0,3 - 2,5
    ft4 17,6 12-22
    ft3 4,88 3,1-6,8

    4.6.2019
    TSH 1,18 0,3 - 2,5
    ft4 17.1 12-22
    ft3 4,89 3,1-6,8

    2.9.2019
    TSH 1.10 0.27 – 4.20
    fT4 1,44 0.93 – 1.70
    fT3 3,41 2.00 – 4,40

    29.10.2019
    TSH 1,310 0,3 - 2,5
    ft4 18 12-22
    ft3 5,38 3,1-6,8

    Dann hatte ich noch ein paar TSH - Blutentnahmen beim Hausarzt, welche eher so bei 0,89 lagen....

    LG

  7. #7
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    Standard AW: TPO-Ak erhöht - Rezidiv? oder Hashi? v.a. Atemprobleme

    Zitat Zitat von Sixtina Beitrag anzeigen
    Ja, ich würde mal sagen, der TRAK (in Bälde!) wird wichtig werden.
    Ja, das ist dann eine Eindeutigkeit, die deine Werte momentan nicht hergeben.

    Aber so wie du dein Befinden schilderst, würde ich davon ausgehen, dass trotz rein formal unauffälliger Werte bei dir wohl hin und wieder etwas los war/ist, ohne dass man viel dagegen hätte tun können, weil es sehr niederschwellig war. Vielleicht auch von Jodkonsum abhängig bzw. dadurch gesteuert, je nach dem, ob du "Jodbomben" gemieden hast (s. Irenes Hinweis)? Dein Werteverlauf (ohne TRAK) gibt zwar nicht viel her, mal etwas höheres fT3 und mal etwas niedrigeres, alles im Rahmen, aber eben doch etwas schwankend (bei Gesunden schwankt das fT3 wenig bis in einem kleineren Rahmen). Die Luftnotgeschichte ist Basedowlern gut bekannt, aber nicht mit fT3 im unteren Drittel assoziiert. Wenn du das zuletzt zu Hemmerzeiten hattest und seither eher nicht bzw. jetzt erneut, dann würde ich da schon eine Verbindung sehen, zumal weil das Asthmaspay nicht hilft.

    Den Hemmer einmal im Monat 1,25 ... ehrlich, das kannst du genauso gut absetzen. Auch 1,25 täglich würde dich vor einem Rezidiv nicht schützen, wenn es kommen will.

    Also, mal sehen, was die TRAK sagen und wenn dein Befinden sich nicht ändert, vielleicht doch zum NUK, um sich die Durchblutung/Aktivität mal angucken zu lassen?

    ************++

    Fortsetzung ..... kommt

    Was sagt bei MB der erhöhte TPO-Ak - Wert aus, den ich neuerdings wieder habe?? TPO war 2019 und 2018 nicht mehr erhöht also schon lange nicht mehr - nur jetzt wieder. Aktueller TRAK folgt noch am Montag. Im Ultraschall zeigten sich 2018 noch geringe Anzeichen von MB - 2019 von Autoimmunthyreoiditis
    Erstens, kaum erhöht, zweitens, auch wenn erhöht, ist das bei MB normal und häufig, die Schilddrüse ist autoimmungeschädigt und das signalisieren die TPO-AK, verkürzt gesagt. Dass sie dir dann "Autoimmunthyreoiditis" hinschreiben, ist nur das Schubladendenken (MB=TRAK, Hashi=TPO-AK), das aber die Gemeinsamkeiten beider Autoimmunkrankheiten entweder nicht kennt oder einfachheitshalber nicht berücksichtigt. Besser informierte Ärzte schreiben dann eher "Autoimmunthyreopathie", also autoimmunkranke Schilddrüse.

    Noch etwas hierzu:

    ...Osteoporose...
    Ich kenne deine Vor-MB-Werte nicht, leider, dann könnte man nämlich sehen, wo deine Setpoints, also dein gesundes TSH und deine gesunden freien Werte früher lagen. Liegst du nämlich jetzt seit Jahren eventuell mit dem TSH leicht darunter (du bist ja meist unter 1, und das ist auch OK dann, wenn es der eigene genetisch festgelegte Setpoint ist, liegt der höher, dann wärest du eben leicht darunter) und mit den Freien etwas darüber - das wäre dann nicht so gut für eine bereits vorhandene Osteoporose, weil das den Knochenstoffwechsel beschleunigt. Das Mindeste, was du da tun könntest und solltest, wäre es, dafür zu sorgen, dass du keinen Vitamin-D-Mangel hast (die wir aber normalerweise haben) und genug Calciumhaltiges isst.
    Geändert von panna (06.05.22 um 16:17 Uhr)

  8. #8
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    Standard AW: TPO-Ak erhöht - Rezidiv? oder Hashi? v.a. Atemprobleme

    Hallo Panna,

    erstmal Danke auch für die Osteoporosetipps - hab mir auch deine Laufbahn im Profil mal angesehen usw... jetzt nur kurz zu TRAK - Ich habe gerade im Labor angerufen und war so happy, dass er bei 0,8 liegt -, dass ich vergessen habe nach dem Referenzbereich zu fragen - jetzt warte ich aber auf die Post und rufe nicht nochmal dort an, weil ich das eh so oft bin und schon auffalle. Ich gehe aber davon aus, dass 0,8 nicht erhöht ist?
    LG

  9. #9
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    Standard AW: TPO-Ak erhöht - Rezidiv? oder Hashi? v.a. Atemprobleme

    0,8 ist nach aller Wahrscheinlichkeit nicht erhöht (Normgrenze üblicherweise 1,0 oder 1,5 o.ä.9).

    Atemprobleme - sehr schlimm manchmal. Es fühlt sich dabei an, als würde die Schilddrüse nicht mehr arbeiten.
    Deine Schilddrüse arbeitet definitiv, das sieht man klar an deinen Werten. Aber du könntest mal eine Sonografie bei einem Nuklearmediziner machen lassen (lieber nicht beim Endo), ob sie groß ist/Knoten hat.

    Den Minihemmer würde ich absetzen, sofort. Das ist, wie wenn jemand einmal im Monat die Pille nimmt. Total überflüssig, schützt gegen nichts - die Nebenwirkungen sind wohl auch vernachlässigbar, aber nochmal, es ist garantiert zu nichts gut.

  10. #10
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    Standard AW: TPO-Ak erhöht - Rezidiv? oder Hashi? v.a. Atemprobleme

    Hallo Panna,

    ich mach gerade die Hölle durch wegen der Atemnot. Bekomme gerade starke Beruhigungsmittel. War im Krankenhaus wegen hyperventilieren - der Internist schiebt alles auf die Psyche. Ich bin mir sicher, dass es von der Schilddrüse kommt. Denkst du ich sollte Carbi wieder nehmen? Die Werte steigen ja.

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