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Thema: Bereits sehr hohe Dosierung und Werte trotzdem eher niedrig

  1. #1
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    Reden Bereits sehr hohe Dosierung und Werte trotzdem eher niedrig

    Hallo,

    ich war vor jaaaaahren schon mal als User angemeldet, aber scheinbar gibt es mein Profil nicht mehr - daher habe ich meinen kompletten Werteverlauf nicht parat.
    Kurz zusammengefasst:

    HT habe ich diagnostiziert seit 2008 meine Hauptbaustellen waren Unruhe, keine Belastbarkeit, Stimmungsschwankungen, Panikattacken, Haarausfall, Frieren, Engegefühl im Hals usw. (die typischen Symptome eben). Hauptbaustelle ist nach wie vor, mal mehr, mal weniger Herzrythmusstörungen und Zyklusprobleme.
    Ich hatte jetzt wirklich einige Jahre "ein ruhiges Leben" -dankbar-, in der Zwischenzeit zwei gesunde Mädchen (bald 2 und bald 4), nur eine Fehlgeburt (wegen unbekannter Gerinnungsstörung) und bin jedes mal schnell schwanger geworden. Also kann ich mich so null beschweren. Die Herzrythmusstörungen, die mich eigentlich schon immer begleiten waren auch auf einem Level auf dem sie mich null gestört haben.
    Leider ändert sich das gerade bzw. seit ein paar Monaten... meine fTs gehen aber auch langsam aber sicher weiter nach unten.
    Nächste Woche Freitag gehe ich wieder zur BE und die Woche drauf werde ich die Werte mit dem Doc besprechen und ihm mein "Leid" klagen, mal schauen was er dazu sagt.

    Was mich etwas beschäftigt ist das WARUM....Warum gehen meine Werte auf einmal wieder runter, es hat sich eigentlich nichts geändert und ich nehme die Dosierung jetzt bestimmt 5 Jahre schon und die ist echt hoch für meine Gewichtsklasse.

    Ich bin ca. 165cm gross und wiege um die 60Kg (+/- 2-3kg in den letzten Jahren - mal abgesehen von den Schwangerschaften ). Selbst in den Schwangerschaften musste ich die Dosierung nicht ändern.
    Ich nehme 150µg L-Thyroxin und 15µg Thybon morgens nüchtern

    Werte vom 12.8.22 (da hatten wir versuchsweise mal auf 125 L-Thyroxin und 10 Thybon reduziert, da meine Werte davor im oberen Bereich lagen und der Doc meinte ich sei etwas straff eingestelle - die Dosierung hatte ich da schon einige Monate genommen, da ich hier aber schon bemerkte, dass mein Herzstolpern zunimmt, bin ich wieder auf 150/15 gegangen, wie man unten sieht eher ohne Erfolg)

    TSH 0,04
    fT4 1,32 (0,94-1,72)
    fT3 2,99 (2,02-4,42)

    Meine Werte vom 10.3.22 (seit dem 20.8. mit 150/15)
    TSH 0,01
    fT4 1,29 (0,94-1,72)
    fT3 2,86 (2,02-4,42)

    Sonst war mein fT3 eigentlich immer über 3 und mein fT4 war auch eher im oberen Bereich (zwischen 1,4 und 1,5 irgendwo). Aktuell wird mein Herzstolpern wieder so, dass es mich stört... das Bedeutet, ich hab das nicht nur ab und an mal ganz leicht, sondern eigentlich den ganzen Tag in einer Intensität, dass ich es nicht ignorieren kann, sondern eben deutlich bemerke und auch das Gefühl hab, dass es mich beeinträchtigt von meiner Leistungsfähigkeit her... nicht in dem Sinne, dass ich irgendwas nicht kann, weil ich umkippen könnte oder so (davon bin ich hoffentlich weit entfernt), aber im Sinne von dass es mich beschäftigt und beim Sport denke ich dann doch auch darüber nach, ob es aktuell gesund ist an meine Belastungsgrenze zu gehen und wenn ich abends die mini ins Bett bringe drehe ich manchmal fast durch, wie soll ich mich denn entspannen und mit der mini kuscheln, wenn da in meiner Brust ein Vorschlaghammer mit Schluckauf unterwegs ist -ich möchte bitte, dass es wieder weg geht

    Ich frage mich, wie es sein kann, dass meine Werte bei so einer hohen Dosierung nach unten gehen... eigentlich müsste das doch mehr als genug Hormon sein, ich bin ja kein 120 kg Muskelpaket -versteht ihr, was ich meine

    Ich wünsche euch einen wunderschönen Donnerstag

  2. #2
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    Standard AW: Bereits sehr hohe Dosierung und Werte trotzdem eher niedrig

    Frag mal Deinen Arzt oder das Labor, ob Du Reverse-T3 bestimmen kannst. Vielleicht ist es einfach zu viel L-Thyroxin. Und nimmst Du Selen?

    https://www.andrino.de/reverses-t3-r...senmedikament/

  3. #3
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    Standard AW: Bereits sehr hohe Dosierung und Werte trotzdem eher niedrig

    Gute Idee!!!! -Danke!
    Das werde ich mal nachfragen... Selen direkt nehme ich nicht, aber ich esse jeden Tag Paranüsse

    Das L-Thyroxin wurde über Jaaaaaahre auf diese Dosierung gesteigert, immer wenn der fT4 abgeschmiert ist. Mein fT3 war ohne Thybon immer sehr niedrig und ist nie hoch gegangen, egal wie hoch der fT4 war, daher habe ich das Thybon dazu bekommen und als der fT3 dann endlich mal auch weiter oben war, waren dann auch die Herzrythmusstörungen so gut wie weg....Also im Prinzip weiss ich ja, woran es liegt, aber ich verstehe nicht, warum ich trotz der hohen Dosierung scheinbar immer noch zu wenig Hormon im Blut habe

  4. #4
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    Standard AW: Bereits sehr hohe Dosierung und Werte trotzdem eher niedrig

    Zitat Zitat von Angel82 Beitrag anzeigen
    Gute Idee!!!! -Danke!
    Das werde ich mal nachfragen... Selen direkt nehme ich nicht, aber ich esse jeden Tag Paranüsse

    Das L-Thyroxin wurde über Jaaaaaahre auf diese Dosierung gesteigert, immer wenn der fT4 abgeschmiert ist. Mein fT3 war ohne Thybon immer sehr niedrig und ist nie hoch gegangen, egal wie hoch der fT4 war, daher habe ich das Thybon dazu bekommen und als der fT3 dann endlich mal auch weiter oben war, waren dann auch die Herzrythmusstörungen so gut wie weg....Also im Prinzip weiss ich ja, woran es liegt, aber ich verstehe nicht, warum ich trotz der hohen Dosierung scheinbar immer noch zu wenig Hormon im Blut habe
    Die rT3-Bestimmung hat keinen wirklichen Sinn, überflüssige Geldausgabe. Erstens, niemand ist wirklich in der Lage, die Höhe wirklich einzuschätzen. Und zweitens - wozu? Die Fakten (Dosis, Werte, Befinden) sagen doch, was los ist. Du hast keineswegs zu wenig Hormone im Blut/Körper (nicht alles ist im Blut messbar).

    (1) Supprimiertes TSH durch viel zu viel T3, noch dazu ungesplittet - die Folge: die periphäre Umwandlung ist beeinträchtigt
    (2) fT4 wird niedriger unter (zu viel) T3-Einnahme, das ist aber erst die halbe Wahrheit, Gesamt-T4 ist meist höher
    (3) Dein fT3 zeigt nicht das, an was bei dir einige Stunden nach ungesplitteter T3-Einnahme los ist, nämlich ein vermutlich übernormiges fT3.
    (4) fT3 geht keineswegs immerzu höher durch (meist überflüssige) T4-Steigerung, im Gegenteil, es wird niedriger, evtl. durch vermehrte Umwandlung in rT3 - aber man braucht hier keinen "Beweis", deine Dosis und Wertekonstellation sind Beweis genug.

    Ich bin ca. 165cm gross und wiege um die 60Kg
    Hättest du gar keine Schilddrüse, wäre deine LT-Dosis vermutlich irgendwo nahe bei 100 mcg ... dies nur zur ganz groben Einordnung/Orientierung.
    Interessant wäre dein früherer Dosis- und Werteverlauf, vor allem: vor T3.

    Thybon weil T3 "nicht nachkommt" und wieso fT4 sinkt bei T3-Einnahme: https://www.ht-mb.de/forum/entry.php...nkind-fT3-Wert
    Geändert von panna (29.04.22 um 11:32 Uhr)

  5. #5
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    Standard AW: Bereits sehr hohe Dosierung und Werte trotzdem eher niedrig

    Hallo Panna,

    ich habe mal einen Teil meines Werteverlaufs ins Profil geschieben.... ein grosser Teil fehlt (zwischen 2018 und 2021, da schaue ich die Tage mal nach relevanten Werten und trage sie ein, der komplette Verlauf würde den Rahmen sprengen)
    Die Werte vor 2016 habe ich auch noch, aber da weiss ich den genauen Dosis-Verlauf nicht mehr, ich glaube Thybon nehme ich seit 2013 oder 2014

    Thybon habe ich auch mal gesplittet genommen, aber das war mir dann irgendwie zu aufwendig und ich habe damals auch keinen Unterschied gespürt, daher nehme ich seit eeeewigkeiten alles morgens nüchtern

    Würdest Du also an meiner Stelle die Dosierung runter fahren???

    Ich will mich jetzt nur nicht mit irgendwelchen Experimenten ins Eck stellen, da ich mich gerade auf einen Marathon im Herbst vorbereite und mich da mega drauf freue (Es ist nicht mein erster Marathon, aber seit den Schwangerschaften ist es der erste und es ist ein ganz besonderer Lauf für mich -freu-)

  6. #6
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    Standard AW: Bereits sehr hohe Dosierung und Werte trotzdem eher niedrig

    ich habe mir gerade den Link von Dir durchgelesen Panna, das klingt einleuchtend!
    Ich verstehe da aber gerade nicht so ganz, warum ich dann immer bei einem verhältnismäßig niedrigen fT3 ggü. fT4 dieses ekelige Herzstolpern bekommen bzw es sich verschlimmert, ganz weg war es ja leider noch nie.

    warum muss das immer alles so kompliziert sein - am einfachsten wäre es vielleicht einfach alles mal 4 Wochen weg zu lassen und dann nochmal von vorne einzustellen, aber so kann ich mir den Marathon wahrscheinlich in die Haare schmieren. Ich bin eh schon ziemlich im Trainingsrückstand, weil die Mädels in letzter Zeit oft krank waren und nicht in die Kita konnten und dann hat mein Mann noch Corona mit nach Hause gebracht. Es wäre schon gut, wenn bis zum Herbst jetzt einfach alles mal nach Plan und Routine laufen würde

  7. #7
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    Standard AW: Bereits sehr hohe Dosierung und Werte trotzdem eher niedrig

    Man kann bei dir leider nicht sehen, wie es zu dieser Dosierung gekommen ist, wie es war vor Thybon. Aber eines meine ich aus deinen Zeilen herauszulesen: Du scheinst die ganze Zeit verwundert zu sein über deine niedrigen Werte (die gar nicht niedrig sind), so dass ich einfach mal denke, dass die Erhöhungen auch aus diesem Grund gemacht wurden.

    Kompliziert - ja, es ist nicht so gradlinig, das Zusammenspiel zwischen diesen Werten, vermeintlich niedrige Werte durch Erhöhung und T3 kurieren zu wollen führt zu ernsthaften Dysbalancen.

    warum ich dann immer bei einem verhältnismäßig niedrigen fT3 ggü. fT4 dieses ekelige Herzstolpern bekommen bzw es sich verschlimmert
    und
    Aktuell wird mein Herzstolpern wieder so, dass es mich stört... das Bedeutet, ich hab das nicht nur ab und an mal ganz leicht, sondern eigentlich den ganzen Tag in einer Intensität, dass ich es nicht ignorieren kann,
    Das Herzstolpern ist wohl ein Signal, ich denke, lange wird dein Körper diese Dosis (15 mcg T3 entspricht pharmakokinetisch dem Dreifachen an T4, d.h. vereinfacht gesagt, nimmst du die Entsprechung von 195 mcg T4 täglich zu dir, eine Menge Zeug bei 60 Kg) nicht unbedingt ertragen, achte also auf diese Zeichen. Mehr oder Konkreteres kann ich dir nicht sagen, in Unkenntnis deiner Werte und Dosierungen vor Thybon und bei noch vorhandenem TSH. Nur eines möchte ich schon bezweifeln: Dass nämlich die Herzstolperei von zu wenig Hormonen kommt.

    Dein fT3 ist nicht niedrig. Der Wert, mit dem du so unzufrieden bist, ist dein Tiefstwert vor Einnahme, den du streng genommen ausschließlich an den Blutentnahmetagen hast, denn sonst hättest du deine 15 mcg T3 bereits intus und damit ein fT3 an oder zeitweise gut oberhalb der Normgrenze. - Das Splitten muss bei T3 sein, um solche enormen Hormonspitzen zu vermeiden - und 15 mcg T3 ist wirklich viel Zeug, selten wirklich nötig. Kannst hier mal einige Gegenüberstellungen sehen, Blutentnahme ohne vs. mit Hormoneinnahme: https://www.ht-mb.de/forum/entry.php...-aus-dem-Forum
    Geändert von panna (29.04.22 um 22:59 Uhr) Grund: Zitat eingefügt

  8. #8
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    Standard AW: Bereits sehr hohe Dosierung und Werte trotzdem eher niedrig

    Marathonvorbereitung? Hast du zwischen den Werten aus deinem Eingangspost dein Trainingspensum erhöht? Das wirkt sich auch auf die Werte aus.

  9. #9
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    Standard AW: Bereits sehr hohe Dosierung und Werte trotzdem eher niedrig

    Ja, fehlendes T3 kann Herzsymptome machen, dafür war ich das lebende Beispiel. Aber umgekehrt ist nicht jedes Herzsymptom ein Zeichen für zu wenig T3.
    Und ich bin jetzt das lebende Beispiel dafür, dass man gut 24h nach der letzten T3-Einnahme kein hohes fT3 haben muss, um richtig eingestellt zu sein. Meines liegt da sogar unterm Referenzbereich, also nicht höher als vor Beginn der T3-Einnahme. Aber ich bin mir eben bewusst, dass es untertags deutlich höher ist, und befindensmäßig passt es total.
    Für mich klingt es auch so, als hättest du dich durch theoretische Überlegungen, die nicht die volle Realität berücksichtigen, zu stark in die Höhe dosiert.

  10. #10
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    Standard AW: Bereits sehr hohe Dosierung und Werte trotzdem eher niedrig

    Das Herzstolpern war aber zu Beginn, als ich noch keine Diagnose hatte mein Hauptproblem und bestand auch sehr lange, bis ich den Doc gefunden hab, der eben in Kombination mit dem Thybon das Ganze in den Griff bekommen hat.
    Ich schaue heute Abend mal nach den älteren Werten und stelle sie ein…

    Mir ist es im Prinzip egal wieviel LT oder Thybon ich nehme oder nicht nehme, ich will einfach nur dieses Herzstolpern wieder in den Griff bekommen und erfahrungsgemäß hatte ich das immer mit solchen Werten. Ich weiß, dass die noch gut in der Norm sind, aber das Herzstolpern hatte ich immer nicht bzw. weniger, wenn die Werte höher waren ����*♀️.

    Mein Trainingspensum ist schon etwas höher als bis vor ein paar Monaten, aber vor den Schwangerschaften war es noch höher, daher ist es nicht ungewöhnlich viel was ich gerade an Sport mache und die letzen 4 Wochen habe ich, aufgrund von Corona garnichts gemacht.

    Was würdet Ihr an meiner Stelle machen?

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