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Thema: Schlechtes Befinden - weiß nicht weiter

  1. #1
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    Standard Schlechtes Befinden - weiß nicht weiter

    Hallo zusammen,

    Viele Jahre ging es mir sehr gut. Im Januar hatte ich Corona und seitdem ist totales Chaos.

    Werte beim Hausarzt nachdem ich nachts mit einem Puls von 150 und einem Blutdruck von 153 zu 90 aus dem Schlaf gerissen wurde:

    Dosis 75:

    TSH 1,1
    Ft4 1,57 (0,9 - 1,7)
    Ft3 3,1 (2 - 4,4)

    Daraufhin habe ich ein paar Tage LT ausgelassen, dann 25, 37,5 und letztendlich 50 genommen (für 2 Wochen) und dann auf 56,25 gesteigert.

    Aber das Herzrasen und die Blutdruckentgleisungen hören nicht auf, hinzu kommt zittern, Ängste, Weinerlichkeit. Ich weiß langsam gar nicht mehr, was ich nehmen soll.

    Werte im Krankenhaus (circa 3 Stunden vorher 37,5 eingenommen)

    TSH 0,8
    Ft3 2,8
    Ft4 1,43

    Werte beim Hausarzt 2 Tage nach Krankenhaus (im Krankenhaus wurde geraten LT abzusetzen, was ich dann 2 Tage lang auch gemacht habe)

    TSH 1, 47
    FT3 2,46
    FT4 1,2

    Nach diesen Blutwerten habe ich langsam wieder auf 50 gesteigert (2 Wochen konstant genommen), und danach auf 56,25 gesteigert.

    Werte beim Endo nach 1,5 Wochen 56,25

    Tablette habe ich um ca. 07:00 Uhr genommen, BE war um kurz vor 18 Uhr (sind die Werte dann verfälscht?)

    Tsh 0,64
    Ft4 1,55
    Ft3 2, 78

    Ich bin langsam verzweifelt und weiß nicht, was ich tun soll.

    Meine Wohlfühlwerte sind im folgenden Bereich:

    Tsh 1,3
    Ft4 1,28
    Ft3 3,2

    Meine Hauptsymptome aktuell:

    Aufwachen mit Herzrasen
    Schwäche
    Besserung des Befindens abends
    Erhöhter Blutdruck (normalerweise: 110/70)
    Übelkeit
    Körper unter Hochspannung
    Weinerlichkeit
    Trockener Mund
    Haarausfall
    Verkürzter Zyklus
    Zittern
    Ängste

    Ich bin über Empfehlungen und Ratschläge dankbar.

    Liebe Grüße,

    Lena

  2. #2
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    Standard AW: Schlechtes Befinden - weiß nicht weiter

    Leider hat Corona auch Einfluss auf die SD. Allerdings soll das reversibel sein und man braucht Geduld. Ich würde jetzt nicht mehr so viel an der Dosis drehen, sondern symptomatisch vorgehen und den Blutdruck behandeln. Aber besser, ab in die Post-Covid oder Long Covid-Sprechstunde

  3. #3
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    Standard AW: Schlechtes Befinden - weiß nicht weiter

    Zitat Zitat von Elena-B Beitrag anzeigen
    ...

    nachdem ich nachts mit einem Puls von 150 und einem Blutdruck von 153 zu 90 aus dem Schlaf gerissen wurde
    ...
    Das ist echt wild mit Puls 150. Stress pur. Warum auch immer.

    Da solltest was als Notfall-Medikament da haben.

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Schlomis Muddi
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    Standard AW: Schlechtes Befinden - weiß nicht weiter

    Klingt nach Panikattacken

    Warum Schilddrüse? Ich sehe keine Werte, die irgendwie auffällig sind. Oder sind sie für Dich auffällig? Als Außenstehender kann man die Messungen schlecht vergleichen, weil ja wahrscheinlich die Normbereiche unterschiedlich sind (Hausarzt, Krankenhaus, Endo). Und aussagekräftig sind die Werte auch nicht, wenn die jeweilige Dosierung nur einige Tage drin war.

    Wie lange warst Du bis Januar bei welcher Dosis und wie ging es Dir damit? Hast Du überhaupt Hashimoto und brauchst die Hormontabletten?

    Wenn Du lange Zeit eine bestimmte Dosis hattest, würde ich an Deiner Stelle wieder dorthin zurückkehren. Eventuell 6 mcg hoch oder runter - wenn die Werte keine echte Über- oder Unterdosierung hergeben, würde ICH da nur im homöopathischen Bereich hin und her dosieren. Wenn Du extremst ängstlich bist, nimmst Du eben 12,5 mcg weniger.

    Was mir auch auffällt: Du warst anfangs auf 75 mcg eingestellt. Wie lange lief das? Der ft4-Wert ist tatsächlich etwas hoch - hattest Du die Hormone vorher eingenommen?
    Und warum hast Du nach dem Auslassen wieder mit 25 mcg angefangen? Bei Überdosierung dosiert man entweder runter oder lässt ein, zwei, drei Tage ausfallen und macht mit einheitlich niedrigerer Dosierung weiter.
    Ich mutmaße, dass dieses Tablettenchaos sein übriges tut.
    Geändert von Schlomis Muddi (10.04.22 um 09:32 Uhr)

  5. #5
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    Standard Steigern oder abwarten?

    Hallo ihr Lieben,

    Seit 8 Wochen nehme ich nun lt 50 und habe folgende Werte erhalten:

    Tsh: 1,19
    Ft3: 3,19 (2 - 4,2)
    Ft4: 1,21 (0,9 - 1,7)

    Früher habe ich mich mit einem ft4 von rund 1,33 wohl gefühlt. Tsh war dabei meist um 1,3 und ft3 um 3,2.

    Folgende Symptome habe ich noch:

    Massiver Haarausfall
    Herzrasen und niedriger Puls wechseln sich ab
    Schwindel
    Müde, verringerte Leistungsfähigkeit
    Schlechter Schlaf
    Diffuse Ängste

    Kann ich schon steigern oder noch abwarten? Um 6,25 oder lieber direkt um 12,5?

    Rein vom Befinden her tut sich seit 4 Wochen nichts mehr.

    Aktuell bin ich im Urlaub und wollte eigentlich nicht im Urlaub an der Dosis drehen, aber dieses morgendliche Herzrasen sowie Schwindel nerven mich. Herzrasen hört morgens sofort auf, sobald ich LT genommen habe.

    Ich wäre dankbar für eure Hilfe.

    Beste Grüße,
    Lena

  6. #6
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    Standard Dringend bitte Ratschlag benötigt! Von UF in ÜF?

    Guten Morgen zusammen,

    Covid im Februar hat meine Schilddrüseneinstellung ganz schön durcheinander gebracht, sodass ich am neu einstellen bin. Leider komme ich nicht wirklich weiter und frage euch daher um Rat!

    Referenzwerte:

    TSH 0.27 - 4.2
    Ft3 2 - 4.2
    Ft4 0.9 - 1.7

    Werte September 2021:

    Tsh 1,09
    Ft3 3,1
    Ft4 1.35

    Befinden ganz in Ordnung, aber Haarausfall, manchmal müde
    Lt 62,5

    Werte Dezember 2021:

    Tsh 1,19
    Ft3 3,15
    Ft4 1.15

    Lt 62.5, Befinden immer noch ganz ok

    Werte Februar 2022 (4 Wochen nach Covid):

    Tsh 1,09
    Ft3 3,14
    Ft4 1.57

    Lt 75
    Herzrasen, bluthochdruck, haarausfall, kein Schlaf mehr nachts, Ängste, Panikattacken, herzstolpern

    Im Endeffekt Lt abgesetzt.

    Langsamer Wiedereinstieg im Sommer

    Ende August 2022 (nach 7 Wochen 50 LT):

    Tsh 1,21
    Ft3 3,07
    Ft4 1,21

    Befinden: Herzstolpern, Haarausfall, eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Ängste, aufwachen nachts mit Herzrasen

    Nach 8,5 Wochen im Urlaub Schwindel, daher gesteigert auf 56,25 und dann nochmal auf 62,5.

    Nach 4 Wochen 56,25 und 4 Wochen 62,5:

    Tsh 0,36
    Ft3 3,35
    Ft4 1,49

    Befinden: Herzrasen weniger geworden, kein nächtliches Aufwachen mehr mit Herzrasen, Haarausfall besser, aber extremer Schwindel und Schwäche in den Beinen, Müdigkeit, aggressiv

    Jetzt weiß ich nicht, wie ich weiterverfahren soll und frage mich, wie eine Dosisänderung um nur 12,5 die Werte so extrem verändern kann?

    Jetzt überlege ich zu senken, weiß aber nicht um wie viel? Was würdet ihr in meiner Situation machen?

    Bei der letzten Blutuntersuchung kam auch ein Vitamin D Mangel (Wert bei 22, bis 30 ist Mangel) und niedriges Ferritin (Wert bei 16, unter 13 ist Mangel) raus. Das muss ich noch angehen. Wie wirkt es sich denn auf die Schilddrüsenwerte aus, wenn man das jetzt substituiert?

    Ich bin für jeden Ratschlag dankbar.

    Lena Grüße,

    Lena

  7. #7
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    Standard AW: Dringend bitte Ratschlag benötigt! Von UF in ÜF?

    Zitat Zitat von Elena-B Beitrag anzeigen

    Befinden: Herzrasen weniger geworden, kein nächtliches Aufwachen mehr mit Herzrasen, Haarausfall besser, aber extremer Schwindel und Schwäche in den Beinen, Müdigkeit, aggressiv

    Jetzt weiß ich nicht, wie ich weiterverfahren soll und frage mich, wie eine Dosisänderung um nur 12,5 die Werte so extrem verändern kann?

    Jetzt überlege ich zu senken, weiß aber nicht um wie viel? Was würdet ihr in meiner Situation machen?

    Bei der letzten Blutuntersuchung kam auch ein Vitamin D Mangel (Wert bei 22, bis 30 ist Mangel) und niedriges Ferritin (Wert bei 16, unter 13 ist Mangel) raus. Das muss ich noch angehen. Wie wirkt es sich denn auf die Schilddrüsenwerte aus, wenn man das jetzt substituiert?
    Hallo Lena,

    ich befürchte Du tust Dir keinen Gefallen mit dem häufigen Hoch- und Runterdosieren.. Ich würde jetzt erstmal versuchen beide Mängel aufzufüllen und dann schauen wie sich die Schilddrüsenwerte bei gleichbleibender Dosierung verhalten und ob sich deine Beschwerden verbessern.

  8. #8
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    Standard AW: Dringend bitte Ratschlag benötigt! Von UF in ÜF?

    und frage mich, wie eine Dosisänderung um nur 12,5 die Werte so extrem verändern kann?
    Mich überrascht das nicht. Schon im Februar war im Grunde eine sehr ähnliche Änderung nach 12,5µg Steigerung. Damals hast du alles auf Covid geschoben, ich glaube aber nicht, dass es NUR das war. Besonders bei Werten schon sämtlich im Referenzbereich muss man davon ausgehen, dass die goldene Dosis ganz in der Nähe sein kann, sprich vielleicht nur 6µg entfernt.

    Eine Steigerung nach 4 Wochen macht null Sinn. Eine Senkung genauso. Bei dem, was du derzeit an Symptomen hast, ist unklar, ob alles von der Dosis an sich oder einiges auch vom Hin und Her kommt. Du hast schon 4 Wochen mit zumindest tw. Besserung, leg mindestens nochmal 4 Wochen drauf und dann weiterschauen. Schau, dass du wieder aus den Schnellschüssen und starken Wechseln rauskommst. Inzwischen schon beginnen, die Mangelsituationen zu beheben.

  9. #9
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    Standard AW: Dringend bitte Ratschlag benötigt! Von UF in ÜF?

    Ich würde an deiner Stelle, wenn überhaupt, nur um 3mcg steigern. 6,25 könnten schon zuviel sein.

  10. #10
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von roxanne
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    Standard AW: Dringend bitte Ratschlag benötigt! Von UF in ÜF?

    Zitat Zitat von candymilk Beitrag anzeigen
    Ich würde an deiner Stelle, wenn überhaupt, nur um 3mcg steigern. 6,25 könnten schon zuviel sein.
    Und ich würde gar nicht steigern sondern die letzte Dosierung noch mindestens 8 Wochen halten.
    Nach 4 Wochen 56,25 und 4 Wochen 62,5 kann mach sagen, ob die Dosis ok ist oder nicht. Der Zeitraum ist viel zu kurz. Die 62,5 kann auch durchaus zu viel sein weil die 56,25 einfach nicht genug Zeit hatte anzukommen.

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