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Thema: Psychotherapie - welche Therapieform?

  1. #51
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    Standard AW: Psychotherapie - welche Therapieform?

    Heute hatten mich die depressiven Gedanken voll im Griff. Lag nach der Arbeit nur rum und dachte ich sehe keinen Sinn mehr in meinem Leben und möchte es so auch nicht mehr weiterleben..
    Zum Glück weiß ich, dass ich morgen oder in einer Woche oder sonstewann wieder anders darüber denken werde. Und dass es sich lohnt, weiterzukämpfen. Aber trotzdem schwer auszuhalten diese Gedanken und Gefühle.

    Mayana, wenn das Bupropion nicht wirkt (und auch dein Psychiater sagt es macht keinen Sinn hattet ihr doch auch noch Lithium mit auf der Liste der potentiell stabilisierenden bzw. augmentierenden Medis oder? Vllt wäre das dann doch einen Versuch Wert? .. Wie oft siehst du deinen Psychiater aktuell?

    und wie lange dauert es noch, bis die 21 Tage rum sind?

  2. #52
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    Standard AW: Psychotherapie - welche Therapieform?

    Zitat Zitat von Twiix Beitrag anzeigen
    Zum Glück weiß ich, dass ich morgen oder in einer Woche oder sonstewann wieder anders darüber denken werde. Und dass es sich lohnt, weiterzukämpfen. Aber trotzdem schwer auszuhalten diese Gedanken und Gefühle.
    Dass ist doch schon supertoll, dass du vom Kopf her weißt, dass es vorübergehen wird!

  3. #53
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    Standard AW: Psychotherapie - welche Therapieform?

    Das Aushalten ist wirklich schwierig! In solchen Momenten muss man einfach Nachsicht mit sich selbst haben und auch mal "nett" zu sich sein.

    Das Bupropion macht mir echt Schwierigkeiten. Sei 1 1/2 Wochen bin ich komplett unter Strom, dauernd Panikattacken und wenn der Körper kein Adrenalin mehr hergibt falle ich in ein Loch. Dass es wahrscheinlich am Bupropion liegt ist mir Hirni erst vorgestern klar geworden, heute spreche ich noch mal mit meinem Psychiater deswegen und nächste Woche Donnerstag habe ich wieder einen Präsenztermin. Das ist momentan so alle 3 Wochen der Fall.
    Ja, wir haben Lithium auf der Liste, das möchte mein Psychiater aber verbunden mit nochmal ausführlicher Diagnostik in der angeschlossenen Tagesklinik machen lassen. Wahrscheinlich wird da irgendwann im Juli oder August ein Platz frei.

    Abgeschickt habe ich den Brief am 15.06., der Countdown läuft also.

  4. #54
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    Standard AW: Psychotherapie - welche Therapieform?

    Zitat Zitat von KapscII Beitrag anzeigen
    Dass ist doch schon supertoll, dass du vom Kopf her weißt, dass es vorübergehen wird!
    Ja, dem pflichte ich bei ... ist ganz viel wert, wenn man das weiß, weil schon in der Vergangenheit erlebt. Manche sehen das ja nicht. Dabei ist es essentiell, wenn man sich das in solchen Drecksphasen sagen kann. Oder überhaupt die Hoffnung nicht verlieren. Ich habe es auch mehrfach so erlebt. Ich glaube, ohne dieses "Wissen" und die damit verbundene Hoffnung wäre es noch übler als ohnehin gewesen.

    @Mayana: Ich wünsche Dir, dass es Dir bald besser gehen möge.

  5. #55
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    Standard AW: Psychotherapie - welche Therapieform?

    Danke joia.

    Heute kam der Brief der Krankenkasse. Sie lehnen die Übernahme ab, weil ich ja in keiner psychotherapeutischen Sprechstunde gewesen wäre - war ich aber, sogar in zwei. Also wird jetzt Widerspruch eingelegt.

  6. #56
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    Standard AW: Psychotherapie - welche Therapieform?

    Guten Morgen,

    Mist, dass abgelehnt wurde. Aber wenn der Grund nicht stimmig ist, hast du ja gute Chancen, dass der Widerspruch durch geht. Die Daumen sind weiter gedrückt. Und wünsche dir viel Kraft dafür, das durchzuhalten/umzusetzen!
    Was hat dein Psychiater wegen des Bupropions gesagt? Und was meinst du mit diesem Adrenalingefühl?

    Danke für eure Beiträge, KapscII und joia. Hoffnung ist so wichtig.
    Es ist scheiße, aber es bringt ja nichts zu jammern. Habe einfach versucht das auszuhalten, bleibt ja auch nicht viel anderes übrig. Es hilft mir auch, in Therapie zu sein, einfach weil ich weiß, dass da jemand professionelles ist, mit dem ich aktuell sprechen kann.

    Hat bei mir sicher auch mit der Arbeit zu tun. Die Belastung ist nach der langen Pause ungewohnt, die Kollegen haben Erwartungen und mit der massiven Erschöpfung habe ich oft einfach das Gefühl, dass ich dem ganzen (noch) nicht gewachsen bin. Ich denke dann werden massiv Stresshormon frei gesetzt und das verstärkt die Depression/Angst immens.
    Habe nun den Entschluss gefasst, meine Stelle zu reduzieren (aktuell bin ich ja noch in der Wiedereingliederung, aber mir graut es vor danach). Muss ich nächste Woche mit dem AG klären. Ich muss für mich selbst und meine Bedürfnisse einstehen und das lerne ich gerade. Ich hoffe, dass mich das entlastet und Druck raus nimmt.

  7. #57
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    Standard AW: Psychotherapie - welche Therapieform?

    Ich hoffe zumindest, dass es durchgeht, wer weiß womit sie noch um die Ecke kommen.

    Ich konnte leider nur über die Sprechstundenhilfe mit dem Psychiater in Kontakt treten, sollte das Bupropion aber absetzen wenn es nicht aushaltbar ist, was ich auch gemacht habe. Dankeschön für deine lieben Wünsche!
    Mit dem Adrenalin: mein Körper hat ja konstant Adrenalin ausgeschüttet, um mich in diesem Zustand (irre Panik, hoher Puls, Rastlosigkeit, Unmöglichkeit zu Schlafen) zu halten. Das ist physiologisch aber nicht unbegrenzt möglich, und sobald kein Adrenalin mehr produziert werden konnte, habe ich die ganze physische und psychische Erschöpfung mit einem Mal abbekommen. Dann bin ich ein paar Stunden in fast komatösen Schlaf gefallen und dann ging‘s wieder von vorne los.

    Ich drück dir wirklich die Daumen, dass du bald einen Weg findest, für dich wieder etwas weniger gestresst auf der Arbeit sein zu können. Das macht so viel aus! Wie viele Therapiesitzungen hattest du schon?

  8. #58
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    Standard AW: Psychotherapie - welche Therapieform?

    Ja das weiß man in der Tat nie bei den Krankenkassen hast du noch mal was gehört?

    und wie fühlst du dich nun ohne das Bupropion? ist es schon besser geworden? okay, ich verstehe was du meinst mit dem Adrenalin. Hoffe, das lässt nun schnell nach und dass du keine Absetzerscheinungen hast (wobei ich von so einem Entzugssyndrom bei Bupropion bisher noch nicht gelesen hatte)..

    bei mir wird es zunehmend immer schlimmer aktuell. Alltag kann ich kaum/nur schwer bewältigen.Und essen auch nicht. Ich werde das Venlafaxin nun noch mal erhöhen, denn 75 mg ist ja noch eine relativ geringe Dosis. Und ansonsten wechseln (in RS mit dem Psychiater). Einfach so lange durchprobieren, bis irgendetwas wirkt. Ich meine, irgendetwas muss ja mal wirken und ich bin erst bei AD nummer zwei.

    Therapiesitzungen hatte ich schon 5 glaube ich bei der neuen Therapeutin. Und vorher bei der anderen war ich so 4x. Allerdings meinte sie letztes mal auch, dass sie sich die Schwere des Zustands nicht durch externe Stressoren erklären kann. Aber es gibt ja auch endogene Depressionen, die durch den Stress von außen noch verstärkt werden. z.B. man fühlt sich erschöpft/depressiv und zwingt sich trotzdem. Stresshormone hoch eine Milliarde werden ausgeschüttet, die Depression wird verstärkt und der Teufelskreis geht von vorne los..

  9. #59
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    Standard AW: Psychotherapie - welche Therapieform?

    Bis jetzt ist noch nichts Neues von der KK da. Ist ja auch nicht so, dass es dringend wäre

    Ich kann mittlerweile garnicht mehr einordnen, was eventuell Nebenwirkungen des einen Medikaments, Absetzerscheinungen des anderen Medikaments oder Auswirkungen meines psychischen Zustandes sind. Ich schleiche gerade Escitalopram aus und Duloxetin ein, nächster Termin im August. Auf der Warteliste zur Tagesklinik bin ich auf Platz 16, kann also auch noch etwas dauern. Das Adrenalingefühl war dafür ca. 2 Tage nach Absetzen weg, immerhin! Jetzt geht es mir wie vorher.

    75mg für Venlafaxin ist nicht viel, das stimmt. Ich meine, es geht bis 400, oder? Ach Mensch, ich drück dir die Daumen, dass es besser wird! Wobei ich sagen muss, bei Venlafaxin und jetzt auch bei Duloxetin habe ich auch manchmal Abneigung gegen Essen - und das, obwohl ich eigentlich gerne esse.

    Ich glaube, das Vulnerabilitäts-Stress-Modell hat schon viel Wahres. Also dass jeder eine bestimmte Schwelle hat, die er verträgt, und wenn die durch Stress überschritten wird geht das auf kurz oder lang nicht gut. Je mehr man sich zwingt, desto mehr Stress kommt dazu! Aber es wird natürlich in unserer Gesellschaft auch so stark vorverurteilt, wer sich wegen psychischer Gesundheit eine Auszeit nimmt, kürzer tritt oder eben nicht bei allen Aufgaben "Hier!" schreit. In der Annahme, dadurch mehr Leistung zu generieren, aber eigentlich genau das Gegenteil zu erreichen.

  10. #60
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    Standard AW: Psychotherapie - welche Therapieform?

    Duloxetin geht schon auf den Appetit, zumindest anfangs. Später dann, bei mir zumindest, nicht mehr. Morgens nach der Einnahme ein wenig Übelkeit, aber aushaltbar.

    Ich nehme 90 mg (60+30) schon seit einigen Jahren. Auf den Antrieb hat es schon einen guten Effekt.

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