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Thema: nach Jahren der (behandelten) Unterfunktion plötzlich in Überfunktion?

  1. #21
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    Standard AW: nach Jahren der (behandelten) Unterfunktion plötzlich in Überfunktion?

    Die zwei Tage sind wirklich nicht schlimm. Wichtig wäre, dass du am Tag darauf an die Werte kommst. Sie sind im Labor meist am gleichen Tag fertig, spätestens am Folgetag.

  2. #22
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    Standard AW: nach Jahren der (behandelten) Unterfunktion plötzlich in Überfunktion?

    Hallo panna, Donnerstag ist vereinbart. Dann bekomme ich wieder, so wie jetzt auch, die Werte am nächsten Tag. Leider hat meine HÄ jetzt gemeint, ich soll mit der Dosis (10 mg) so weiter machen. Aber sicher sagst du, das war so zu erwarten. Ich habe jetzt mit der Wechseldosis, wie hier empfohlen angefangen ...

    Einen Termin für den Ausschluss einer EO habe ich jetzt Anfang Juni, das waren die Termine für die dringenden Fälle Soll ich mich nach einem früheren Termin umschauen? Der ist jetzt in der Uniklinik, wo ich hoffe, die ganzen Spezis kümmern sich!
    Geändert von bluebutterfly (09.04.22 um 08:54 Uhr)

  3. #23
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    Standard AW: nach Jahren der (behandelten) Unterfunktion plötzlich in Überfunktion?

    Der Hausdoc kennt das TSH, nicht aber das Spiel der freien Werte und solange das TSH supprimiert ist, wird er gnadenlos "weitermachen" sagen, bis dorthin reichen seine Kenntnisse bezüglich Überfunktion.

    Aber das TSH ist ein Opfer der TRAK, die es verdrängen, danach kann und sollte man sich nicht direkt richten. Wonach man sich richten soll, sind alle drei Werte, auch das TSH, aber anders: Es zeigt eher an, dass MB noch aktiv ist. Das ist ein wichtiges Signal, aber die Hemmertherapie ist nicht dafür da, das TSH möglichst schnell (per Unterfunktion) hervorzuzlocken, sondern dafür, die freien Werte möglichst in der Norm zu halten, dabei natürlich auch auf das TSH/TRAK schielend, was im Hintergrund noch los ist.

    Deswegen: das fT4 sagt "senken", das TSH sagt "vorsichtig", die kleine Senkung ist eben ein Versuch, diese Balance möglichst zu halten. Mit weiterhin 10 mg wärest du weiter in eine T4-Unterfunktion rutschen, und da freuen sich die Augen darüber gar nicht, das Risiko einer Endokrinen Orbitopathie wächst. Wie nun die vorsichtige Senkung ausgeht, kann keiner voraussagen, deswegen: engmaschige Kontrolle für Korrektur. War die Senkung zu wenig, kann man ohne Bedenken auf 5 gehen (von 10 auf 5 ist sowieso etwas ruppig).

    Eine EO kannst du auch selbst quasi ausschließen, wenn du außer evtl. trockenen brennenden Augen (bitte tropfen) keine Beschwerden hast, dann mach dir keine Sorgen. Auch leichte Beschwerden und/oder leichte, äußerliche Schwellungen können nicht weiter behandelt werden, außer Bemühungen um möglichst gute freie Werte, s. oben. Erst wenn es hinter den Augen Beschwerden (Druckgefühl) gibt und evtl. Doppelbilder, braucht man einen zeitnahen Termin. Bitte lies dir dazu den zweiten Artikel im Infobeitrag (oben im MB-Forum angepinnt) durch. - Augenarzt geht schneller, sie sind wiederum keine EO-Spezialisten. Die brauchst du wiederum nicht wirklich, solange keine Beschwerden da sind. Du kannst dennoch zum Augenarzt, um den Status zu dokumentieren.

  4. #24
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    Standard AW: nach Jahren der (behandelten) Unterfunktion plötzlich in Überfunktion?

    Ich habe seit 07.4.22, nach dem Rat hier (DANKE!), eine Wechseldosis von 7,5 mg bzw. 5 mg Thiamazol eingenommen. (Leider habe ich einen Tag die Einnahme komplett vergessen.)
    Hier die neuen Werte der Blutabnahme von gestern 21.4. wieder beim Hausarzt:
    TSH = 0,91
    fT3 = 3,2 (3,1 - 6,7)
    fT4 = 0,6 (0,9 - 1,7)

    Könnt ihr wieder raten, wie ich weiter vorgehen soll? Habe heute 5 mg Thiamazol genommen. Auf jeden Fall weiter reduzieren? Geht eine Wechseldosis 5 / 2,5 oder wäre das zu heftig? Habe jetzt noch keinen weiteren Termin beim NUK. (Der eine bisher war ja am 17.3.) Soll ich versuchen dort einen zu vereinbaren oder erst mal noch beim gleichen Labor bleiben und meine HÄ noch mal in zwei Wochen die nächsten Werte machen lassen? Augen sind gefühlt bisher ok.

  5. #25
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    Standard AW: nach Jahren der (behandelten) Unterfunktion plötzlich in Überfunktion?

    Hoppsala, da war ich zu vorsichtig - aber es ist leider wahr, man kann nie im Voraus wissen, was genau passiert, wenn man zu abrupt senkt.

    Dann machen wir jetzt die andere Variante, angesichts des tiefen fT4 für 14 Tage nicht auf 5, sondern auf Welchseldosis 5/2,5, was hältst du davon?

    Der Nuk kann nicht viel ändern pro oder contra, das hat Zeit nach der nächsten Hausarzt-Kontrolle, finde ich. Der Vorteil bei ihm ist die problemlose Kontrolle der TRAK, und das ist jetzt nicht dringlich.

  6. #26
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    Standard AW: nach Jahren der (behandelten) Unterfunktion plötzlich in Überfunktion?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Dann machen wir jetzt die andere Variante, angesichts des tiefen fT4 für 14 Tage nicht auf 5, sondern auf Welchseldosis 5/2,5, was hältst du davon?
    Wechseldosis 5 / 2,5 hätte ich -gefühlt- jetzt auch gedacht. Mache ich so. Danke panna!

  7. #27
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    Standard AW: nach Jahren der (behandelten) Unterfunktion plötzlich in Überfunktion?

    Zitat Zitat von bluebutterfly Beitrag anzeigen
    Wechseldosis 5 / 2,5 hätte ich -gefühlt- jetzt auch gedacht. Mache ich so. Danke panna!
    Wollte nur kurz melden, das es bei mir auch ein Wechsel von langer Unterfunktion zu heftiger Überfunktion mit EO war.
    98: Überfunktion
    00: Unterfunktion
    20:Überfunktion und EO, dann SD raus

  8. #28
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    Standard AW: nach Jahren der (behandelten) Unterfunktion plötzlich in Überfunktion?

    Ich habe seit 22.4., eine Wechseldosis von 5 mg bzw. 2,5 mg Thiamazol eingenommen.
    Hier die neuen Werte der Blutabnahme von gestern 5.5. wieder beim Hausarzt:
    TSH = 4,24
    fT3 = 4,0 (3,1 - 6,7)
    fT4 = 0,6 (0,9 - 1,7)

    Termin beim NUK hatte ich, schon vor ein paar Tagen, für 24.05. vereinbart.

    Für Rat wäre ich wieder dankbar.
    Soll ich jetzt komplett auf 1,25 mg runter gehen? Sollte ich dann wieder nach genau zwei Wochen noch mal Termin bei HÄ zur Blutabnahme machen? Kann ich mit Tablettenteiler (hatte bisher keinen) eine 10 mg -Tablette so weit aufteilen (also Achtel) ?

    War bei irgend jemand von euch der TSH so schnell wieder da? Behandlungsbeginn mit Thiamazol war der 18. März.
    Geändert von bluebutterfly (06.05.22 um 22:33 Uhr)

  9. #29
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    Standard AW: nach Jahren der (behandelten) Unterfunktion plötzlich in Überfunktion?

    Zitat Zitat von bluebutterfly Beitrag anzeigen

    War bei irgend jemand von euch der TSH so schnell wieder da? Behandlungsbeginn mit Thiamazol war der 18. März.
    Wie lange MB aktiv bleibt, ist sehr individuell. Die Unterfunktion zwingt das TSH hoch (d.h., die TRAK können schon noch in den TSH-Rezeptoren sitzen, aber bei viel TSH wegen UF haben beide Platz genug ... das spielt also mit hinein) . Und bei dir wird die von Haus aus nicht so ganz fitte Schilddrüse (du hast ja nicht wenig LT genommen) vielleicht mit eine Rolle gespielt. ES ist jedenfalls nicht garantiert, dass das TSH bei Normalfunktion auch da wäre.

    Wenn die TRAK jetzt gemacht worden wären, wäre es leichter. Versuch mal 2,5 abwechselnd mit 1,25 - sollten die Werte wieder hochgehen, dann muss wieder angepasst werden. Und sollten sie so tief bleiben, dann würde ich eine sehr kleine Dosis Hemmer noch einige Monate beibehalten, aber wieder LT dazu nehmen.

    Versuch das Achteln, oder aber lass dir am Montag Carbimazol aufschreiben (oder falls du ein Thiamazol-Rezept im Haus hast, bekommst du vielleicht dafür Carbi in der Apotheke?) und davon 2,5 nehmen. 10 mg Thiamazol entspricht 15-16 mg Carbimazol, das wäre also weniger. Und ja, wegen der UF wäre es wichtig, wieder 2 Wochen nach Dosiswechsel Werte zu machen. Hausarzt wäre insofern günstiger als man dann den Werte-Werdegang besser vergleichen kann als wenn neue Werte aus einem anderen Labor kommen, vielleicht kannst du den NUK-Termin nochmal verschieben für das übernächste Mal?

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