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Thema: Einstellungsprobleme nach RJT

  1. #11
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    Standard AW: Einstellungsprobleme nach RJT

    Weil panna fragte: Meiki, was ist die Einheit beim fT4-Referenzbereich aus Labor 2? Der ft3-Referenzbereich sieht tatsächlich nach Abbott in pmol/l aus, aber den fT4-Referenzbereich von Abbott von 9-19 pmol/l auch noch hoch zu setzen, wäre schon abartig. Die Originalobergrenze ist schon hoch.

    Ich tät mich auf die Werte von Labor 1 verlassen. Das ist eindeutig mit Roche gemessen. Über 20 pmol/l ist man da übrigens schon oberhalb des Wertebereichs, in dem schilddrüsengesunde Menschen liegen.

  2. #12
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    Standard AW: Einstellungsprobleme nach RJT

    Zitat Zitat von Ness Beitrag anzeigen

    Ich tät mich auf die Werte von Labor 1 verlassen. Das ist eindeutig mit Roche gemessen. Über 20 pmol/l ist man da übrigens schon oberhalb des Wertebereichs, in dem schilddrüsengesunde Menschen liegen.
    So sehe ich das auch.

    11/2020 0.46 23.6 ? Lab 1 (75 mcg) dieser Wert ist nach Levoeinnahme entstanden
    Hormonspitze ist irgendwann zwischen 2 und 4 Stunden nach Einnahme. Aber wann genau, lässt sich nicht feststellen. Ob dein Wert nun Spitze oder noch immer etwas erhöht nach der Spitze ist, ist unklar, eigentlich sollte der Wert auch bei der Spitze lieber nicht erhöht sein. Jedenfalls, das war bei der noch nicht erhöhten Dosis 75 mcg.

    Was auch immer in deiner Vorgeschichte war (erhöhte freie** Werte, *beide*, in der Schwangerschaft, das ist eher nicht einem genetischen Setpoint geschuldet) - was sich an den November-Werten zeigt, kann ich nicht anders als Überdosierung sehen. Die Symptome helfen einem leider nur bedingt weiter. Manche verbringen Jahre damit, sie fehlzudeuten.

    PS
    ** die Gesamtwerte wurden gemessen, sehe ich inzwischen. Aber auch dann: 2. Schwangerschaftstrimester, da gibt es keine HCG-bedingte Erhöhung.
    Geändert von panna (09.03.22 um 13:53 Uhr)

  3. #13
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    Standard AW: Einstellungsprobleme nach RJT

    Der NHS -Refererenzwert erfasst JEDEN. Alles ist normal . Aber der Normwert ist auch nur eine Statistik. Ich bin z.B. auch sehr gross - trotzdem wünsche ich nicht, eingekürzt zu werden.

    Warum sollte ich Lab1 mehr trauen, als dem anderen, ich denke mal, das irgendwelche antibodies mit hereinspielen, das die Labore erfassen? Ich erkenne aber durchaus auch an, was eine kleine und was eine grosse Schwankung ist. Und ich vermute eine kleine Überdosierung, ein TSH von - sagen wir mal 0.15 wird besser zu mir passen, vielleicht auch 0.3 - aber bei allem drunter bin ich raus. Ich vertraue meinem Körpergefühl genug und gestehe mir zu zu wissen, was noch normal für mich ist, und was nicht.

    Ich fühlte mich vor der Rjt besser als jetzt. Mir ist klar, wie man hübsche Laborwerte macht, das nützt nichts, wenn das Befinden dermassen gravierend leidet. Das Einstellen scheint mir ein insgesamter Schwindel, und jeder der SD PROBLEME hat, stimmt mir da bestimmt ein bisschen zu. Alle, die keine Probleme haben, haben es ja gut.

    Jedenfalls nach meiner eigenen persönliche Erfahrung, und ich spreche hier nur fiür mich, hätte ich gewusst, was hier auf mich zukommt, hätte ich nie zugestimmt zu einer derartig endgültigen Behandlung. Die Tabletten sind ein außerordentlicher ungenauer Ersatz, was der Körper sonst so jeden Tag macht.

    Danke für euer Schwarmwissen, es hilft mir meine Gedanken zu sortieren.

  4. #14
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    Standard AW: Einstellungsprobleme nach RJT

    Zitat Zitat von Meiki Beitrag anzeigen
    Warum sollte ich Lab1 mehr trauen, als dem anderen, ich denke mal, das irgendwelche antibodies mit hereinspielen, das die Labore erfassen?
    Weiß nicht, was, welche Antikörper du meinst. Dass es Antikörper gibt bei mancher Messmethode, die mit Biotin, falls man welches nimmt, interagieren können, ist bekannt, du hast allerdings gesagt, dass du nichts nimmst. Und diese Interaktion gibt es bei Abbott nicht, deine Werte bei Roche und Abbott sind grob vergleichbar (inklusive unserer Vermutung, dass die Obergrenze etwas manipuliert sein könnte). Warum in deinem Fall eher das Roche-Labor zu trauen ist, hat Ness angedeutet - beim anderen erscheint irgendwas an der Obergrenze faul. --> Hier hast du die Hersteller-Referenzbereiche.

    Apropos Antikörper, dass bei dir die TSH Receptor Antibodies nie gemacht wurden (evtl. als TSI (Thyroidea Stimulating Immunoglobuline)), wundert mich schon.

    Ich vertraue meinem Körpergefühl genug und gestehe mir zu zu wissen, was noch normal für mich ist, und was nicht.
    Ist ja OK - du hast gefragt und Antworten bekommen, wenn sie nicht damit harmonieren, was du selbst glaubst, dann ist das eben so. Die Werte unter 75 habe ich auch nicht angehustet - wenn es dir damit halbwegs gut ging, dann OK. Bei den Werten unter 100 kann ich nur sagen, Befinden hin oder her (wobei deines ungut ist), das ist klare Überdosierung.

    Jedenfalls nach meiner eigenen persönliche Erfahrung, und ich spreche hier nur fiür mich, hätte ich gewusst, was hier auf mich zukommt, hätte ich nie zugestimmt zu einer derartig endgültigen Behandlung.
    Hättest du uns hier gefragt, hätten wir dir von einer RJT auch eher abgeraten (bei MB auf jeden Fall) und eher eine OP oder Teil-OP empfohlen.

    Das Einstellen scheint mir ein insgesamter Schwindel, und jeder der SD PROBLEME hat, stimmt mir da bestimmt ein bisschen zu. Alle, die keine Probleme haben, haben es ja gut.
    Das ist nicht Schwarz-Weiß. Es gibt viele, die zuerst Probleme haben, und sie dann erfolgreich lösen. Und nach Eingriffen wie RJT oder OP ist es eher die Regel, dass man "seine" Dosis erst suchen muss. Und zwar nicht unbedingt mit Blick auf vorherige Werte, aus mehr als einem Grund.

    Ja, dann mal gutes Gedanken-Sortieren

  5. #15
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    Standard AW: Einstellungsprobleme nach RJT

    Gibt selten Antikörper, die interferieren. Bei Roche Anti-Ruthenium, Anti-Schaf, Anti-T4 zB. Außer bei Anti-T4 müssten dann aber fT3 und fT4 erhöht sein. Da Anti-T4-Antikörper schwanken, könnte es sein, dass im Moment stören. Aber bei dem niedrigen TsH halte ich das für äußerst unwahrscheinlich. Kannst ja mal nach fragen, in welches Labor die Proben für Labor 2 gehen. Oft findet man auf den Laborinternetseiten, welches Assay sie verwenden.

  6. #16
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    Standard AW: Einstellungsprobleme nach RJT

    Roche zeigt hohe Werte bei mir, ich habe Raynauds - also ganz von der Hand zu weisen ist es nicht. Kein heisser Knoten. Keine SD - Autoimmunantikörper nachgewiesen, der Test war negativ. Und ich habe leicht positive ANA und ein niedrigen Komplement C3. Ich will mir hier nichts schönreden, mir ging es halt nur eben vorher besser…

    Kann eine grosse SD dazu führen, dass der TSH so niedrig ist? Allerdings war mein TSH halt noch nie hoch. Den ersten Wert, den ich gefunden hatte war von 2005, davor war ich wohl nie beim Arzt . In der SS auch ganz niedrige TSH Werte (mit bestimmt vergrößerter SD) - ich glaube mit dem Oestrogen ist das immer etwas vermischt. Zuviel Östrogen macht bei mir auch klasse kalte Pfoten. Ich brauche alles das warm macht…

    Wie gesagt, ich vermute sowieso eher WJ, und möglicherweise sinkt der Bedarf etwas…
    Geändert von Meiki (09.03.22 um 23:36 Uhr)

  7. #17
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    Standard AW: Einstellungsprobleme nach RJT

    Liebe Meiki,

    Zitat Zitat von Meiki Beitrag anzeigen
    Kann eine grosse SD dazu führen, dass der TSH so niedrig ist?
    nein, nicht wirklich. Dem Hypophysen-Regelkreis ist die Größe egal, es zählt nur die von ihm registrierte, im Blut kreisende Hormonmenge. Ich denke schon, dass bei dir richtig gemessen wird, die Veränderung seit der Erhöhung ist auch völlig adäquat.

    Dort, wo du vorher wertetechnisch warst, liegt in etwa die Grenze, wo man sagt, spätere negative Auswirkungen (Herz, Knochen) sind nicht eindeutig nachweisbar, das gilt also für ein erniedrigtes, aber nicht supprimiertes TSH, nicht unter 0,1-0,2. Dass ein höheres TSH (egal ob endogenen Ursprungs oder nicht) den Körper "schont", bzw. insbesondere das Herz aber auch die Knochen, insgesamt mit Langlebigkeit assoziiert ist und insbesondere nach der Menopause adäquater ist, ist auch bekannt, aber wenn du den Knochenschutz erstmal mit zusätzlichem Östrogen verlängerst, vermeidest du hoffentlich einen beschleunigten Knochenabbau. Fakt ist auch, dass ein 25-er-Schritt so oder so viel zu grob ist. Aber OK, ich wiederhole mich.

    Bei Raynaud sind es die Blutgefäße, die sich, warum auch immer, zu sehr zusammenziehen. Vom Herzen weiß man, dass insbesondere zu viel T3 die Kontraktilität erhöht (was Vor- und Nachteile hat). Aber die Kontraktilität ist ja gerade nicht das Problem beim Raynaud. Von daher sehe ich auch nicht ganz, was ein Hormonüberschuss bringen könnte, zumal zu viel LT tendentiell eher zur Deaktivierung von T3 führt als zur Erhöhung.

  8. #18
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    Standard AW: Einstellungsprobleme nach RJT

    Ich habe auch in den WJ meine Dosis leicht gesenkt und das war gut so.
    Zum Raynaud kann ich aus meiner Erfahrung berichten, dass ich es viele Jahre hatte und mir keiner helfen konnte.
    Ich bin dann irgendwann wegen meiner NNH zur Akupunktur gegangen. Den NNH hat es nicht genutzt, aber Raynaud ist seitdem weg.

  9. #19
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    Standard AW: Einstellungsprobleme nach RJT

    Das finde ich super, dass es bei dir geholfen hat. Mein Akkupunkteur ist immer beindruckt über meine blauen Zehen und Fingernägel und auch das hübsche Muster auf der Haut (livedo reticularis).die Durchblutung ist eher nicht so der Hit. Ich sag doch mir ist zu kalt!

  10. #20
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    Standard AW: Einstellungsprobleme nach RJT

    Mal wieder neue Werte unter 100mcg seit etwa 9 Monaten…

    Symptome: massives Frieren mir blauen Fingernägeln, livedo reticularis an Armen und Beinen fast durchgängig, schmerzende Füsse.

    Ausserdem mal wieder hohes PTH (Vitamin D nicht gecheckt) bei normalen Kalzium, hohes Cholesterin, niederige Phosphatwerte, hohes Eisen.

    TSH 0.05
    Ft3 3.6
    Ft4. 13.1

    Vor ein paar Monaten noch:
    TSH 0.03
    Ft3. 4.2
    Ft4. 16.0

    Normalzustand vor RJT 0.14 / 4.5 / 15.5 bei übergrosser SD. Behandlung während der Perimenopause und wegen vemuteter Neuropathie, die wohl zustande kam, als Hitzewallungen auf Raynaud getroffen sind. Normalerweise hat man wenige Raynaudattacken, mehr im Winter und wie ich jetzt lernen durfte, in den WJ mit allergrößter Häufigkeit durch den schnellen Temperaturwechsel… das finden die Nerven dann nicht komisch…

    Ich hatte einen ähnlichen Effekt nach der letzten Steigerung, dass die Werte recht bald versackt waren. Also wieder erhöhen?
    Achja, Gewicht steigt prächtig seit der RJT…
    Geändert von Meiki (03.05.22 um 12:35 Uhr)

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