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Thema: Einstellungsprobleme nach RJT

  1. #21
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    Standard AW: Einstellungsprobleme nach RJT

    Hallo Meiki,

    Wenn das erhöhte PTH nüchtern abgenommen wurde und wenn dein Vitamin D nicht im Mangel ist, würde ich einem "mal wieder", wie du schreibst, erhöhten PTH schon nachgehen, Ursache kann eine Fehlfunktion der Nebenschilddrüsen sein und auf sich belassen sollte man das auf Dauer nicht.

    Da wir beide deine Vor-RJT-Werte unterschiedlich sehen (s. Diskussion voriges Mal über "toxic nodular goiter"), mag ich zu deiner Dosierung auf deren Grundlage nichts sagen. Vielleicht nur etwas zum Absacken: Unter 75 LT sehe ich eine Schwankung, Lab 1, fT4: 19-->23-->20, nicht direkt unidirektional absackend, jetzt bei 100 LT würde ich die Entwicklung bei bis jetzt zwei Messungen vielleicht auch nicht unbedingt abschließend beurteilen wollen.

    -

  2. #22
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    Standard AW: Einstellungsprobleme nach RJT

    Meiki, sind das eigentlich Labore aus Deutschland oder lebst du woanders? Zu den merkwürdig aussehenden Referenzbereichen nämlich: in manchen Ländern läuft die fT4-Standardisierung bereits und die Geräte werden neu kallibriert. Das wird bei den meisten zu höheren Obergrenzen führen.

  3. #23
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    Standard AW: Einstellungsprobleme nach RJT

    Zitat Zitat von Ness Beitrag anzeigen
    Meiki, sind das eigentlich Labore aus Deutschland oder lebst du woanders? Zu den merkwürdig aussehenden Referenzbereichen nämlich: in manchen Ländern läuft die fT4-Standardisierung bereits und die Geräte werden neu kallibriert. Das wird bei den meisten zu höheren Obergrenzen führen.

    NHS hat Meiki erwähnt gehabt. Zum Höhersetzen, was du erwähnst, wie geht das damit zusammen:

    Zitat Zitat von Ness Beitrag anzeigen
    ... aber den fT4-Referenzbereich von Abbott von 9-19 pmol/l auch noch hoch zu setzen, wäre schon abartig. Die Originalobergrenze ist schon hoch.

    Ich tät mich auf die Werte von Labor 1 verlassen. Das ist eindeutig mit Roche gemessen. Über 20 pmol/l ist man da übrigens schon oberhalb des Wertebereichs, in dem schilddrüsengesunde Menschen liegen.


  4. #24
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    Standard AW: Einstellungsprobleme nach RJT

    Wohne in Grossbritannien…

    Wenn ich nach meinen freien Werten gehe, sind sie je nach Labor mal gerade mal mittig, bei Roche schlägt ft4 nach oben aus. TSH ist niedrig, und ich weiss das genügt für eine technische Diagnose. Toxic nodular goitre war vor allem eine Labordiagnose, aber für mich genauso pathologisch wie zu grosse Füsse und die grosse SD hat mechanisch gestört. Gelenkschmerzen sind eher niedrigen ft3 und 4 Spiegeln geschuldet und halt eben raynauds, denn mit gerade niedrigren Werten komme ich mir wieder vor wie eine alte Oma. Nach der RJT hatte ich nämlich schon mal so eine Phase, wo alles sehr aua war. Vielleicht lahme ich wegen hohem PTH, aber ich muss mir nicht noch nebenbei massiven brain fog einheimsen…

    Dennoch fühle ich mich mit höheren ft4 Werten wohler, wohl auch kein Wunder bei Raynauds. Möglicherweise ein bisschen rheumatisches oder Sjögren dabei - trotz straffer Werte kein Schwitzen, abgesehen von gekegentlichen altersbedingten Hitzewallungen, die erstaunlichwerweise besser wurden, nachdem ich Levo erhöht habe und jetzt nicht mehr auftritt. Kein Herzrasen, kein erhöhter Puls.

    Insgesamt immer noch zu kalt.Blutdruckschwankungen sind bei niderigen Werten schlimmer. Bin aber sonst auch mit einem nervösen Nervensystem ausgestattet, nicht im Sinne von Ängsten, sondern eher Reiseübelkeit etc.

  5. #25
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    Standard AW: Einstellungsprobleme nach RJT

    GB ist, meine ich, da noch nicht in der Laborumstellung. Minidosis T3 zu weniger T4 nehmen, wäre vielleicht noch einen Versuch wert? Aber in GB ist das leider eine Geldfrage, da sind ja Thybon und co so unglaublich teuer.

    Wie schon oben geschrieben: das einzige, das isoliert nur das fT4 nach oben verfälschen könnte, sind mW Autoantikörper gegen T4. Die stören je nach Assay nach oben oder unten und ich meine, bei Roche eher nach oben. Bei allem anderen müsste eigentlich auch das fT3 verfälscht sein. Anomalien der Bindungseiweiße stören auch Assayabhängig.

    Aber dein TsH-Wert ist eben in beiden Laboren arg niedrig. Kommst du über die Ernährung auf eine gute Zinkversorgung? (Veganer, wenn sie nicht viel frisch gemahlenes Getreide konsumieren, haben einen Hang zum Zinkmangel zB.)

  6. #26
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    Standard AW: Einstellungsprobleme nach RJT

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    NHS hat Meiki erwähnt gehabt. Zum Höhersetzen, was du erwähnst, wie geht das damit zusammen:




    Langfristig sollen die fT4- und fT3-Assays standardisiert werden, so dass sie in etwa dasselbe Ergebnis liefern wie Massenspektrometrie nach physikalischer Abtrennung des freien Hormonanteils. Bisher weichen die üblichen Assays im mittleren bis hohen Referenzbereich beim fT4 deutlich nach unten von der Massenspektrometrie ab. Jetzt messen die Chemolumineszenzassays ja im Prinzip einfach ein Lichtsignal, das dann im Messgerät auf einen fT4-Wert abgebildet („umgerechnet“, ich meine mathematische Abbildung) wird. Wie das passiert, entscheidet jeder Hersteller selbst. Für die Standardisierung soll die Abbildung so angepasst werden, dass jeweils ein ähnlicher Wert herauskommt, wie bei der Massenspektrometrie. Dh die gemessenen Werte sind in der oberen Referenzbereichshälfte dann einfach höher. Und dementsprechend muss dann auch die Referenzbereichsobergrenze angepasst werden. Gerade Abbott liefert mW deutlich niedrigere Werte im hochnormalen Bereich. Da wäre es dann logisch, dass, wenn die Geräte neu kalibriert werden, die Referenzbereichsobergrenze 40% höher ausfällt.

  7. #27
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    Standard AW: Einstellungsprobleme nach RJT

    Danke Ness. Mir fehlte der Zwischenschritt "Hochsetzen des Werts" (vor Hochsetzen der Obergrenze), glaube ich. Alles klar.

    So wie ich Meiki verstehe, denkt sie nicht, dass ihr fT4 nach oben verfälscht ist, sie sagt nur, dass sie diesen/einen hohen Wert braucht.

    @Meiki,

    Vielleicht lahme ich wegen hohem PTH,
    Verstehe nicht wirklich, wie du das meinst? Das erhöhte PTH, wenn nicht mit Vitamin-D-Mangel ursächlich verknüpft, kommt wohl von den Nebenschilddrüsen (Hyperparathyreoidismus), völlig unabhängig von deinen Schilddrüsenwerten. Wenn du einen Vitamin-D-Mangel hast, dann wäre eher der der Verursacher, wenn nicht, dann würde ich aber schon eine Klärung anstreben.

  8. #28
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    Standard AW: Einstellungsprobleme nach RJT

    Endo rät zur Erhöhung auf 125mcg. Sieht wirklich so aus, als sei man Wohlfühlwert ausserhalb der Norm…Leider schwankende Werte, die nicht erklärbar sind - hoffentlich ‘buffert’ die höhere Dosis.

    Zink habe ich noch nicht ergründet, aber ich soll mehr auf Kalzium achten und weniger Fleisch essen, um das Eisen unter Kontrolle zu haben. Das niedrige TSH habe ich schon ewig und mein Blutdruck und Knochendichte sind vollkommen in Ordnung, nach der RJT habe ich doch beindruckend zugenommen, das findet der Endo gsD auch bedenklich und räumt ein, das derzeit zu wenig SD Hormone im System ankommen. Ich soll in 6 Wochen wieder Werte machen lassen.

    Insgesamt fühle ich mich von ihm gut betreut - und ich hoffe auf Symptomlinderung beim Zurückgehen auf meine grds gewohnten Werte. Nützt ja nichts, wenn auf dem Papier alles glänzt.
    Geändert von Meiki (14.05.22 um 22:18 Uhr)

  9. #29
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    Standard AW: Einstellungsprobleme nach RJT

    Doppelt…
    Geändert von Meiki (14.05.22 um 22:17 Uhr)

  10. #30
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    Standard AW: Einstellungsprobleme nach RJT

    Hallo Meiki, habe neugierdehalber zwei Fragen:

    Hat der Endo dein hohes PTH (du hast auch mal "zu niedriges Phosphat" erwähnt) nicht weiter verfolgt?
    Wie viel Restgewebe hast du (momentan) nach RJT?

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