Ergebnis 1 bis 9 von 9

Thema: Meine Schilddrüsendosis passt nicht mehr (vibrieren/zittern/schlaflos).

  1. #1
    Benutzer
    Registriert seit
    20.11.18
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    84

    Standard Meine Schilddrüsendosis passt nicht mehr (vibrieren/zittern/schlaflos).

    Hallo liebe Foris,

    ich brauche nach längerer Zeit wieder eure Hilfe. Seit November 2018 nehme ich 75 mcg. Bis zu meiner Gebärmutter-OP (18.08.2021) waren meine Werte gut (siehe Profil ziemlich weit unten). Hab jetzt meinen ganzen Werdegang stehen gelassen, kann ihn aber auch löschen, falls die Daten nicht mehr wichtig sind.

    Die OP war nötig. Es hat sich eine vergrößerte GB mit Myom und Adenomyose herausgestellt. Es wäre nicht besser sondern schlimmer geworden. Daher mein starker Eisenmangel damals. Inzwischen ist Ferritin wieder gut mit knapp 80 und steigt noch weiter. Auch sonst keine Probleme nach der OP.
    Allerdings musste ich Zyklusveränderungen nach den Corona-Impfungen feststellen. Nun aber zu meinem Problem.

    Mein TSH ist nach GB-OP gestiegen. Vor OP 1,7 und danach 3,58, dann 5,10, dann wieder 3,1 und 2,94. Werte siehe Profil mit Dosisangabe ganz unten. Die Erhöhung um 6,25 mcg hab ich genau 1x gemacht (20.12.2021) und dann gelassen, weil es mit schlimmen Steigerungssymptomen einher ging. Ich bekam von dieser Minidosis 6,25 mcg (Erhöhung auf 81,25 mcg) schlimmen Schüttelfrost bzw. zittern paar Stunden nach Einnahme. Das hielt den ganzen Tag bis in die Nacht an und ich war fast schlaflos. Schlafen kann ich generell nur noch mit Heizkissen im Bett, weil ich sonst sehr friere. Das gibt mir auch zu denken. Also wieder gelassen und 75 mcg genommen. Dann hab ich am 25.01.2022 wieder eine Nacht mit diesen ekligen Steigerungssymptomen gehabt, obwohl ich nicht gesteigert habe. Also Vit D weggelassen. Es wurde wieder besser, fast gut. Vit D hab ich jahrelang 1.600 iE genommen. Ab Weihnachten hab ich auf 2.000 iE erhöht, weil der Spiegel knapp unter der Norm lag (29,5 meins und Norm 30-100).

    Ich dachte, dann nehm ich eben wieder die alte Vit D Dosis. Inzwischen hab ich es ganz abgesetzt, weil ich es gar nicht mehr ab kann. Letzte Nacht hatte ich dann ein ekliges vibrieren und zittern. Musste viel Wasser lassen und hatte starken Durst, mochte aber nicht trinken. Ich war komplett schlaflos und hab vibriert. Das vibrieren kenne ich, wenn die Dosis nicht passt.

    Damals 2018 in Überdosierung hatte ich einen hohen Puls (90-120), war schlaflos und hab gezittert. Dieses letzte Nacht war anders. Selbst mein Puls ist jetzt niedrig (58-68). Vor OP mit Eisenmangel 70-78. Lt. Ärztin hab ich keinen Eisenmangel mehr und deshalb muss das Herz wohl nicht so viel pumpen um Blut und Sauerstoff im Körper zu verteilen aber dieses zittrige, gerade wenn man auch nicht schlafen konnte, ist Mist. Ich hatte die Tage auch vermehr Calcium über die Nahrung zu mir genommen, weil ich den Eindruck hatte, dass es mir gutgetan hat. Nun natürlich nicht mehr. Magnesium verstärkt diese mistigen Symptome.

    Lt. Arzt sollte ich erhöhen und lt. meinem TSH macht es ja auch Sinn. Ich bin jetzt kein TSH-Anhänger aber unter TSH 1,7 meine ich, ging es mir besser. Da meine FTs immer ziemlich mittig gewesen sind, gehe ich von einem latenten Mangel aus. Dieser kann ja durchaus schon Probleme bereiten, auch wenn die FTs sich nicht großartig geändert haben. Um zu gucken, ob es mir mit höherer Dosis besser geht und vor allem das vibrieren/zittern und frieren weg geht, wüsste ich gerne von euch, wie ich erhöhen kann ohne das es mich arbeitsunfähig macht. Nach solchen schlaflosen Zitternächten bin ich einfach durch, mir ist zum Heulen und ich kann mich auch nicht um mein Mäuschen kümmern (hat gerade Ferien).

    Mich stören diese nächtlichen Kapriolen seit 2018. Ich dachte immer, dass kommt alles vom Eisenmangel und vom Vit D Mangel aber Eisen ist definitv gut und Vit D nun auch nicht grottenschlecht. Was stimmt in meinem Körper nicht? Und sagt jetzt bitte nicht, ich hab halt Hashi

    Früher konnte ich steigern und reduzieren, wie ich wollte, ich hab nichts gemerkt (siehe Profil). Jetzt werde ich im März 45 Jahre und irgendwie funzt es seit der Überdosierung im Januar 2018 nicht mehr. Seit Reduzierung kann ich viele Sachen (z. B. div. Eisenpräparate) nicht mehr ab. Alles was den Stoffwechsel antreibt, macht mich schlaflos. Mit damals höherer Dosierung hatte ich es nicht. Nehm ich wirklich zu wenig Schilddrüsenhormone? Kennt ihr meine Symptome vielleicht aus der Unterfunktion oder Unterdosierung? Neue Blutwerte bekomme ich nun erstmal nicht aber die vom 25.01.2022 siehe Profil sind ja recht aktuell, was die Schildi angeht.

    Wie kann ich steigern und werde diese Steigerungssymptome los? Ich muss ja auch arbeiten gehen und wenn ich dann wieder so viel ausfalle, wie 2018, dann kann ich gleich komplett gehen. Ich würde gerne ausprobieren, ob mir eine Steigerung bekommt. Ich weiß auch, dass der FT4 nicht niedrig ist aber mein TSH ist es auch nicht und erfahrungsgemäß, sinkt mein TSH, wenn ich erhöhe und der FT4 steigt zwar erst aber geht dann auf sein altes Niveau zurück, da die Schildig nicht mehr ganz so viel arbeiten muss bei besserer Hormonversorgung.

    Könnt ihr mir bitte helfen?

    Viele Grüße
    Sansri

  2. #2
    Benutzer
    Registriert seit
    20.11.18
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    84

    Standard AW: Meine Schilddrüsendosis passt nicht mehr (vibrieren/zittern/schlaflos).

    Liebe Foris,

    hier mal eine kurze Zwischenmeldung meinerseits.

    Alles im Januar 2022 abgesetzt außer 75 mcg L-Thyroxin. Der Hausarzt ordnete eine Erhöhung auf 87,5 mcg an. Ein rieseges Dankeschön an Jutta K.
    Du warst meine Rettung!!! Ich bin froh, das ich deiner Selbsthilfegruppe angehöre.

    Deine Tipps zur Erhöhung konnte ich gut umsetzen und die Steigerungssymptome waren aushaltbar!!!
    Ich werde bei zukünftigen Steigerungen die zu steigernde Dosis auch wieder auf die Mittagszeit legen und nach 2-3 Wochen auf die Morgendosis.

    Deine Erklärungen zu meinen Symptomen, passten total und haben sich verbessert bzw. sind mit der Erhöhung verschwunden!!!

    Du hattest auch mit dem Eisenmangel recht. Dieser hat meine Schilddrüsenwerte besser aussehen lassen als sie waren. Nach der Gebärmutter-OP, verschwand mein Eisenmangel und im Gegenzug verschlechterten sich meine Schilddrüsenwerte.

    Fazit vom 28.04.2022:

    Meine Werte haben sich zum Ende des Jahres 2021 stetig verschlechtert. Siehe TSH/Werte im Profil, denn bei so einem TSH kann, zumindest in meinem Fall, auch der hohe FT4 nichts reißen. Die Stresshormone haben meinen Körper funktionieren lassen unter genannten Symptomen. Lebensqualität null.

    Mein Endo und mein Hausarzt hatten mir beide zur Erhöhung geraten, trotz des satten FT4. Aufgrund des Forums und das ich immer wieder gelesen habe, dass ein höheres TSH bei hohem FT4 okay wäre, traute ich mich nicht zu erhöhen. Was für ein Fehler meinerseits!

    Diesen Fehler habe ich durch die Erhöhung behoben und es geht mir wesentlich besser. Ich werde in Zukunft dann doch eher auf meine Ärzte hören. Die nächste Blutentnahme wird zeigen, ob ich noch etwas verändern oder die Dosis erstmal belassen kann. Liebe Jutta, ich werde dich spätestens dann wieder "nerven" :-).

    Lieben Gruß die Sansri

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    10.05.06
    Beiträge
    2.100

    Standard AW: Meine Schilddrüsendosis passt nicht mehr (vibrieren/zittern/schlaflos).

    Hallo Sansri,

    danke für deinen ausführlichen Bericht. Ich finde es immer sehr lehrreich von Erfahrungen anderer zu lesen, auch wenn man vielleicht selbst nichts dazu beitragen kann.

    Alles Gute weiterhin!

    Beamuc

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    23.04.05
    Ort
    Norddeutschland
    Beiträge
    5.111

    Standard AW: Meine Schilddrüsendosis passt nicht mehr (vibrieren/zittern/schlaflos).

    Hallo Sansri!

    Alles im Januar 2022 abgesetzt außer 75 mcg L- Thyroxin. Der Hausarzt ordnete eine Erhöhung auf 87,5 mcg an. Ein rieseges Dankeschön an Jutta K.
    Du warst meine Rettung!!! Ich bin froh, das ich deiner Selbsthilfegruppe angehöre.

    Deine Tipps zur Erhöhung konnte ich gut umsetzen und die Steigerungssymptome waren aushaltbar!!!
    Ich werde bei zukünftigen Steigerungen die zu steigernde Dosis auch wieder auf die Mittagszeit legen und nach 2-3 Wochen auf die Morgendosis.

    Deine Erklärungen zu meinen Symptomen, passten total und haben sich verbessert bzw. sind mit der Erhöhung verschwunden!!!

    Du hattest auch mit dem Eisenmangel recht. Dieser hat meine Schilddrüsenwerte besser aussehen lassen als sie waren. Nach der Gebärmutter- OP, verschwand mein Eisenmangel und im Gegenzug verschlechterten sich meine Schilddrüsenwerte.
    Es freut mich total, dass alles geklappt hat und es dir endlich besser geht. Der Weg mit der Erhöhung erst zur Mittagszeit und dann schrittweiser Verlegung auf die Morgendosis war zwar mühsam und lang, aber Geduld und Spucke hat sich doch ausgezahlt, nicht?

    Aber danken musst du dafür nicht wirklich mir (oder höchstens für mein abgequatschtes Ohr ), sondern vor allem dir selbst - dafür, dass du tapfer durchgehalten hast und trotz mancher Zweifel und blöder Nächte nicht aufgegeben hast.
    Die Stresshormone haben meinen Körper funktionieren lassen unter genannten Symptomen. Lebensqualität null. Mein Endo und mein Hausarzt hatten mir beide zur Erhöhung geraten, trotz des satten FT4. Aufgrund des Forums und das ich immer wieder gelesen habe, dass ein höheres TSH bei hohem FT4 okay wäre, traute ich mich nicht zu erhöhen. Was für ein Fehler meinerseits!
    Es ist hier im Forum leider in den letzten Jahren total in Vergessenheit geraten, dass ein Schilddrüsenhormonmangel vom Körper immer über die beiden Stressachsen (Sympathikus-Nebennieren-Achse und Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse) mit vermehrter Ausschüttung von Stresshormonen (Noradrenalin, Adrenalin, Cortisol) kompensiert wird, damit trotz des SD-Hormonmangels alle lebenswichtigen Körperfunktionen (Herz-Kreislauf-Funktion, Atmung, Verdauung, Nierenfunktion etc.) und vitale Parameter (Blutdruck, Körpertemperatur, Blutzuckerspiegel, Blutvolumen etc.) weiterlaufen bzw. erhalten bleiben.

    Und noch mehr ist hier leider in Vergessenheit geraten, dass die Symptome, die durch einen überaktiven Sympathikus und die vermehrte Stresshormonausschüttung hervorrufen werden, sehr große Ähnlichkeit mit den Symptomen bei einer Schilddrüsenüberfunktion bzw. Überdosierung mit LT haben können: Nervosität, innere Unruhe, inneres Vibrieren (durch erhöhte Muskelanspannung), Zittrigkeit, Schlafstörungen/Schlaflosigkeit, Ängstlichkeit, Stressintoleranz, geringe körperliche Belastbarkeit, Palpitationen, Herzstolpern, Herzrasen, Schweißausbrüche, Blutdruckanstieg etc. pp.

    Und fatalerweise wird dann leider mittlerweile so gut wie immer hier im Forum aufgrund der vermeintlichen "Überdosierungssymptome" zum Reduzieren der SD-Hormon-Dosis geraten, was dann ja leider viele Ratsuchende auch machen, obwohl ihr behandelnder Arzt ihnen aufgrund eines hochnormalen oder sogar erhöhten TSH zu einer Erhöhung der Dosis geraten hat. Und dann wundern sie sich, warum sie trotz der Reduktion der SD-Hormone noch mehr "Überdosierungssymptome" bekommen und reduzieren noch mehr ... *seufz*.
    Die nächste Blutentnahme wird zeigen, ob ich noch etwas verändern oder die Dosis erstmal belassen kann.
    Ja, schauen wir mal, wie es dann ausschaut. Aber ich denke doch, deine Werte werden okay sein.
    Liebe Jutta, ich werde dich spätestens dann wieder "nerven" :-).
    Klaro!

    Liebe Grüße
    Jutta
    Geändert von Jutta K. (03.05.22 um 12:59 Uhr)

  5. #5
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    43.670

    Standard AW: Meine Schilddrüsendosis passt nicht mehr (vibrieren/zittern/schlaflos).

    Sehr schön, dass es dir wieder gut geht, Sansri.

    Zitat Zitat von Sansri Beitrag anzeigen

    Meine Werte haben sich zum Ende des Jahres 2021 stetig verschlechtert. ... Mein Endo und mein Hausarzt hatten mir beide zur Erhöhung geraten, trotz des satten FT4. Aufgrund des Forums und das ich immer wieder gelesen habe, dass ein höheres TSH bei hohem FT4 okay wäre, traute ich mich nicht zu erhöhen. Was für ein Fehler meinerseits!
    Ich habe jetzt mal neugierdehalber nachgesehen, wozu man dir hier bei uns ganz konkret geraten hat und fand aus dem Jahr 2021 gar nichts von dir. Fand allerdings dann --> dein vorheriges Thema , las es durch und stellte fest, dass dir darin nicht nur niemand zur Senkung, sondern auch niemand zur Nichterhöhung geraten hatte. Du hast ja auch auf ärztlichen Rat hin versucht zu erhöhen, nur ging es damals schlicht nicht. Deine letzte Meldung damals lautete (das war 2020, und du hast dich lobenswerterweise mit einer positiven Nachricht gemeldet, dass es dir zu der Zeit sogar sehr gut ging), ich zitiere auszugsweise:

    Zitat Zitat von Sansri Beitrag anzeigen
    .... Meine Lebensqualität hat sich merklich verbessert und worüber ich mich auch sehr freue, mein PMS (vor allem spannende schmerzende Brüste) ist weg. Eine schöne weiche Haut habe ich auch bekommen. Vorher war diese sehr rau und rissig. Ich habe in den letzten 3 Monaten auch mein Gewicht von 74,5 kg auf 67,1 kg reduzieren können. Derzeit bin ich mit meiner Situation sehr zufrieden. Meine letzten Schilddrüsenwerte sind vom Mai 2020. Ich habe meine Dosis seit Dezember 2018 nicht mehr geändert. Bin weiterhin bei 75 mcg L-Thyroxin.
    Schön, und da war dann Sendepause im Forum ab 2020, was ja oft so ist, wenn es jemandem gut geht. Du schreibst ja auch, dass dein Befinden erst ein gutes Stück später wieder schlecht wurde (zum Ende 2021 hin). Ich finde es wunderbar, dass dir dann in der Selbsthilfegruppe geholfen werden konnte, hoffentlich nachhaltig. Nachlesbarer Fakt ist und bleibt allerdings, nochmal: dass dich hier niemand von einer Steigerung abgeraten oder sie dir gar aussprechen wollte. Dass du lesenderweise irgendwelche Antworten für andere Leute auf dich bezogen hattest, war wohl ein Fehler, wie du selbst schreibst, denn kein hohes TSH mit höherem fT4 gleicht dem anderen, genauso wenig, wie Menschen gleich sind. Pauschalvorwürfe sind da fehl am Platz.

    Ich wünsche dir, dass es dir weiterhin gut geht, halte uns auf dem Laufenden!
    Geändert von panna (03.05.22 um 10:11 Uhr)

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    23.04.05
    Ort
    Norddeutschland
    Beiträge
    5.111

    Standard AW: Meine Schilddrüsendosis passt nicht mehr (vibrieren/zittern/schlaflos).

    Hallo Panna!

    Fand allerdings dann --> dein vorheriges Thema , las es durch und stellte fest, dass dir darin nicht nur niemand zur Senkung, sondern auch niemand zur Nichterhöhung geraten hatte.
    Ja und? Sansri hat doch auch gar nicht behauptet, dass ihr jemand hier zur Senkung oder Nichterhöhung geraten hätte.
    Dass du lesenderweise irgendwelche Antworten für andere Leute auf dich bezogen hattest, war wohl ein Fehler, wie du selbst schreibst
    Ja, richtig - sie schrieb, dass es ein Fehler ihrerseits war. Warum fühlst du dich dann überhaupt angesprochen?
    Pauschalvorwürfe sind da fehl am Platz.
    Vielleicht solltest du Beitrag #2 einfach noch mal in Ruhe durchlesen, statt dich künstlich aufzuregen. Denn wenn du noch mal genau liest, wirst du feststellen, dass sie überhaupt niemandem hier einen Vorwurf gemacht hat - am allerwenigsten dir. Also

    LG
    Jutta

  7. #7
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    43.670

    Standard AW: Meine Schilddrüsendosis passt nicht mehr (vibrieren/zittern/schlaflos).

    Zitat Zitat von Jutta K. Beitrag anzeigen
    Warum fühlst du dich dann überhaupt angesprochen?
    Weder fühle ich mich von sansri persönlich angesprochen, noch habe ich behauptet, dass sie dies getan hat. Stellungnahmen hier sind wohl nicht davon abhängig zu machen, ob man persönlich angesprochen wird oder nicht. Ich antworte, weil ich zu diesem Fall etwas zu sagen hatte und dieses Forum genau dies ermöglicht.

    Vielleicht solltest du Beitrag #2 einfach noch mal in Ruhe durchlesen, statt dich künstlich aufzuregen
    Ich habe den Verdacht, dass nicht ich diejenige bin, die sich hier aufregt und im Zuge dessen persönlich wird sowie anderen Vorwürfe macht.

  8. #8
    Benutzer
    Registriert seit
    20.11.18
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    84

    Standard AW: Meine Schilddrüsendosis passt nicht mehr (vibrieren/zittern/schlaflos).

    Hallo ihr Lieben,

    puh, da ist ja einiges hier im Strang passiert, von dem ich es gar nicht in der Art und Weise erwartet hätte.

    @ Beamuc

    Dafür sollte dieser Strang auch sein. Jeder ist unterschiedlich und ein Forum lebt durch verschiedenste Erfahrungen. Meine habe ich hier gerne mitgeteilt, damit andere User in ähnlicher Position für sich entscheiden können, ob dieser Sachverhalt evtl. auch für sie zutreffen könnte.

    @ Jutta K.

    Du hast alles nochmal perfekt, wie es sich in meinem Fall verhalten hat, dargestellt. Das kann ich wirklich jetzt nach 3 Monaten der Erhöhung bestätigen. Ich bin wieder stressfester, friere nicht mehr so stark, mein PMS ist besser und ich kann wieder vernünftig meinen alltäglichen Angelegenheiten nachgehen. Selbst wenn ich jetzt mal eine Nacht wegen Aufregung nicht schlafe (mein Vater hat in Kürze eine schwere Herz-OP), zittere ich nicht mehr! Das ist für mich wirklich eine Verbesserung meiner Lebensqualität und ich gehe davon aus, dass sich dieses in den nächsten Wochen noch weiter festigt.

    Die Zusammenhänge hast du mir ganz toll erklärt, sodass ich in der Lage war, die angeordnete Erhöhung vom Endo durchzuhalten. Meine alleinigen Versuche waren nicht von Erfolg gekrönt auch weil ich als stille Leserin auf viele Threads in diesem Forum gestoßen bin, in denen es immer sinngemäß hieß: " ...dein FT4 ist am Anschlag, das TSH wäre zweitrangig...". Diese allg. Aussagen haben mich verunsichert, sodass ich mir, trotz ärztlicher Anweisung nicht sicher war, ob es der richtige Weg für mein Wohlbefinden ist. Nachdem du mir in vielen langen Gesprächen alles erklärt hattest, fasste ich den Mut zur Erhöhung. Die ersten zwei Wochen waren auch nicht einfach aber es war die richtige Entscheidung und in Zukunft weiß ich, wie ich das handhaben muss. Vielen Dank nochmal dafür!

    @ Panna

    Ich glaube, du hast einiges Mißverstanden oder wolltest es anders verstehen. Ich versuche es dir zu erklären.

    Ich habe einen neuen Strang aufgemacht, da ich nach meiner OP schlechtere Schilddrüsenwerte entwickelte. Vor meiner OP waren die Werte in Ordnung und es ging mir auch nicht so schlecht. Ich habe meine täglichen Angelegenheiten erledigen können ohne abends z. B, zitternd in der Ecke zu liegen. Dieses Zittern ging auch nicht weg, sodass ich dann nachts schlaflos war. Dazu kamen noch die o. g. weiteren Symptome, welche ich mir an dieser Stelle spare. Das war zum Ende 2021, wo sich ebenfalls herausstellte, dass sich meine Schilddrüsenwerte verschlechtert haben. Da ich hier in diesem Forum dann viel still mitgelesen hatte, bekam ich den Eindruck, dass mein Endo evtl. Unrecht hat mit der Erhöhung, da mein FT4 nie schlecht war. Nur mein TSH ging höher. Nachdem ich im Dezember alleine versucht hatte zu erhöhen und davon ganz schlimme (überfunktionsartige Symptome) bekam, dachte ich, die User im Forum haben wohl Recht und ich müsste noch mehr reduzieren. Allerdings sagte mir mein gesunder Menschenverstand, dass bei einer Reduktion mein TSH noch höher steigt und das definitiv für mich nicht richtig sein kann. Es war also, wie ich in meinem ersten Beitrag schon schrieb, ein Fehler meinerseits. Indem ich nämlich auf Aussagen div. User in fremden Threads wegen eines hohen FT4 gehört habe, stand ich mir und meinem Wohlbefinden selbst im Weg. Das war ein riesen Fehler meinerseits! Ich hätte eben gleich auf meinen Endo hören müssen und mich nicht durch Antworten in fremden Threads in einem Laienforum verunsichern lassen sollen. Mehr wollte ich nicht mitteilen. Manchmal haben die Ärzte eben doch Recht.

    Deshalb erstellte ich meinen eigenen Strang um Antworten zu bekommen, ob meine genannten Symptome in Unterdosierung/Unterfunktion bei den Usern bekannt sind und falls ja, wie ich die Erhöhung meistern kann und weniger schlimme Steigerungssymptome habe. Dazu hat keiner geantwortet, was ich nicht schlimm finde, da ich nicht davon ausgegangen bin, hier fachkundige Ärzte zu finden. Dieses ist ein Laienforum und als solches betrachte ich es und stelle keine Ansprüche. Ich rechne es den Usern hoch an, nichts zu schreiben, wenn man mir keine vernünftigen Ansätze geben kann. Es hat mir somit auch niemand zum senken oder erhöhen geraten. Auch Jutta wies dich richtigerweise schon darauf hin.

    Meine 2 vorherigen Stränge waren abgeschlossen, warum du jetzt einen Bezug dazu herleitest, erschließt sich mir nicht. Hätte ich die damaligen Probleme gehabt, hätte ich die Stränge weitergeführt. Es ging mir nur um die Erhöhung der Dosis aufgrund ärztlicher Anweisung wegen schlechter Schilddrüsenwerte und schlechten Befindens. Dieses habe ich in meinem ersten Beitrag auch so geschrieben.

    Abschließend möchte ich jetzt auch in diesem Strang darauf hinweisen, das hierzu alles gesagt wurde, was für mich wichtig war. Falls du noch gute Ansätze bzgl. meiner Frage zur Verminderung von Steigerungssymptomen beitragen kannst, mach dieses gerne an dieser Stelle. Sofern du aber nur mit deinen Aussagen aus den Beiträgen 5 und 7 weiter machst, bitte ich dich von weiteren Antworten abzusehen. Diese sind dann hier nicht zielführend.

    Liebe Grüße

    Sansri

  9. #9
    Benutzer mit vielen Beiträgen
    Registriert seit
    11.07.06
    Beiträge
    43.670

    Standard AW: Meine Schilddrüsendosis passt nicht mehr (vibrieren/zittern/schlaflos).

    Da du mich direkt ansprichst, Sansri, antworte ich dir.

    Zitat Zitat von Sansri Beitrag anzeigen
    @ Panna
    ...
    Meine 2 vorherigen Stränge waren abgeschlossen, warum du jetzt einen Bezug dazu herleitest, erschließt sich mir nicht. Hätte ich die damaligen Probleme gehabt, hätte ich die Stränge weitergeführt. Es ging mir nur um die Erhöhung der Dosis aufgrund ärztlicher Anweisung wegen schlechter Schilddrüsenwerte und schlechten Befindens.

    Die allgemeine Antwort: Die Vorgeschichte gehört insbesondere bei Dosierungsfragen immer dazu und sie wird (nicht nur von mir) meist berücksichtigt. Die konkrete Antwort in diesem Fall: Um das Erhöhungs-/Steigerungsproblem, mit dem du diesen Themenstrang hier eröffnest, ging es ganz genauso in dem von mir zitierten älteren Thema (s. etwa --> diesen Beitrag ) - Meine Bezugnahme darauf ist sachlich gut nachvollziehbar. Klar kannst du trotzdem ein neues Thema aufmachen, das wirft dir ja auch niemand vor. Fazit: Vorgeschichte zu berücksichtigen gehört im Forum zum Diskussionsalltag, jemandem dies vorzuwerfen eher nicht .

    Zitat Zitat von Sansri Beitrag anzeigen

    Abschließend möchte ich jetzt auch in diesem Strang darauf hinweisen, das hierzu alles gesagt wurde, was für mich wichtig war. Falls du noch gute Ansätze bzgl. meiner Frage zur Verminderung von Steigerungssymptomen beitragen kannst, mach dieses gerne an dieser Stelle. Sofern du aber nur mit deinen Aussagen aus den Beiträgen 5 und 7 weiter machst, bitte ich dich von weiteren Antworten abzusehen. Diese sind dann hier nicht zielführend.
    Abschließend dann auch ein Hinweis von mir: Sach- und themenbezogene Antworten sind Teil und Wesen von öffentlichen Diskussions- und Selbsthilfeplattformen, solange sie höflich erfolgen. Ob die fragende Person sie momentan als zielführend empfindet, hängt von vielen weiteren Faktoren ab. Möchtest du dennoch bestimmte Dinge oder Personen nicht lesen, stehen dir zwei Optionen zur Verfügung: Meldung an die Moderatoren, falls jemand unsachlich wird, oder nichtgefallende Beiträge von Einzelpersonen durch die Ignore-Funktion auszublenden.


    Wünsche dir nochmal viel Erfolg mit deinem Vorhaben, lass uns wissen, wie es dir ergeht.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •