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Thema: Schlechtes Befinden nach Dosisschwankungen

  1. #11
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    Standard AW: Schlechtes Befinden nach Dosisschwankungen

    Hab nur noch 50er Tabletten da, nach diesem Vorfall graut's mir irgendwie davor unterschiedliche Dosierungen zuhause zu haben haha. Aber ansonsten gute Idee, lieben Dank für den Tipp.

    Zitat Zitat von Ness Beitrag anzeigen
    Die Einheit zu deinem fT4 war pmol/l, oder? Dann fände ich nämlich trotz des eher niedrigen TsHs den fT4-Wert nicht sonderlich hoch.
    Ja genau, pmol/l, unter 25er LT-Einnahme lag der sogar im Minusbereich. Was verursacht denn ein geringer fT4 Wert bzw. weswegen entsteht er und wie kann man diesen in gegenteilige Richtung bewegen?


    Hab nun alle Werte versucht zusammenzutragen:

    Werte vom 14.1.22 (1 Woche unter 75 LT nach ungewollten Dosisschwankungen und anschließender LT Pause, sehr schlechtes Befinden)
    TSH 1,62 (0,3-3,6)
    Ft3 3,78 pmol/l (2,43-6,01)
    Ft4 10,3 pmol/l (9,01-19,05)

    Werte vom 26.10.21 (halbes Jahr unter 75 LT mit gutem Befinden)
    TSH 0,63
    Ft3 3,26
    Ft4 11,90

    Werte vom 20.04.21 (7 Wochen unter 50 LT, mäßiges Befinden, starke Müdigkeit, Wassereinlagerung, Frösteln)
    TSH 1,94
    Ft3 4,23
    Ft4 10,70

    Werte vom 01.03.21 (paar Wochen unter 25 LT, weiterhin schlechtes Befinden, habe die Werte beim HA abnehmen lassen, diese dann tel. meiner Endokr. mitgeteilt, woraufhin sie mir empfiehl, die Dosis auf 50 LT zu erhöhen)
    TSH 3,94 (0,3-4,2)
    Ft3 2,3 pg/ml (2,0-4,4)
    Ft4 -0,85 ng/dl (0,90-1,70)

    Werte vom 10.12.20 (komplett ohne LT, sehr schlechtes Befinden: Herzasen, Frösteln, Hitzewallungen, Gewichtszunahme, Diarrhoe)
    TSH 4,18 (0,34-4,2)
    Ft3 4,59 (3,38-7,51)
    Ft4 8,80 (7-21,1)
    Geändert von catlover (30.01.22 um 01:53 Uhr)

  2. #12
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    Standard AW: Schlechtes Befinden nach Dosisschwankungen

    Was ich dir dazu mitgeben kann, ist nur dies: Unter 50 mcg hätte ich eher noch etwas abgewartet, 3 Monate. Und wenn es dann genauso ausgesehen hätte, hätte ich auf 56 oder allerhöchstens auf 62 mcg erhöht, um bei einer *Feineinstellung* nichts zu verpassen. Deine Werte sind unter 75 mcg OK und wenn dein Befinden es auch anhaltend ist, gut. Wenn sich Probleme einstellen, dann denke bitte nicht sofort an Mehr, sondern eventuell an die Bereiche, die du übersprungen hast.

  3. #13
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    Standard AW: Schlechtes Befinden nach Dosisschwankungen

    Hallo ihr lieben,

    Ich melde mich nach einer langen Zeit zurück. Nun nehme ich seit vielen Monaten eine konsequente L-Thyroxin Dosis von 75mg, meine letzten Werte sind vom 09.11.2022:

    TSH mlU/I 0,3-3,6 0,17
    FT3 pmol/l 2,43-6,01 4,50
    FT4 pmol/ 9,01-19,05 13,40

    Vom Befinden her ist es iwie nicht mehr das, was es vor dem Hormonchaos mal war, was sich für mich allerdings schwer erschließt, denn vor dem Dosismalheur vor über einem Jahr fuhr ich supergut mit der 75er. Nun stellt sich mir die Frage, ob ich evtl. überdosiert bin und demnach reduzieren sollte, da mein TSH ja supprimiert ist? Laut meiner Hausärztin sollte ich dies unverzüglich tun, traue mich jedoch noch nicht so recht und wollte gern eure Meinungen hören.. wobei ihr mir damals ja auch bereits geraten habt, über eine Dosisreduzierung nachzudenken.

    Meine aktuellen Beschwerden sind: Nebel im Kopf, ständige Müdigkeit, Wassereinlagerungen im Gesicht, sporadisch nächtliche Muskelschmerzen, extrem starke Verspannungen in der Rücken- sowie Nackenmuskulatur, sodass seit Wochen keine vollständige Drehung des Kopfes mehr möglich ist und ich täglich mit Kopfweh zutun hab. Weiß nicht ob die Myogelosen auch mit der Hashi zutun haben könnten.

    Ab Mitte November 2022 bis vor einer Woche war ich in Südamerika auf Reisen, da ging es mir tatsächlich phasenweise besser. Müdigkeit und Muskelschmerzen waren teilweise wie weggeblasen, nur wenn ich mich tagelang starker, körperlicher Belastung ausgesetzt hab, war mit mir die darauffolgenden Tage nichts anzufangen. Da dort, wo ich mich aufhielt, sehr heisses, feucht tropisches Wetter herrschte, frage ich mich, ob jene Wetterveränderungen Einfluss auf die L-Thyrox-Wirkung nehmen?
    Und nun, seit ich wieder hier in DE bin, gehen die Probleme erneut los. Es muss also irgendwie einen Zusammenhang geben.

    Bin ratlos. Habt ihr Ideen, Anregungen? Sollte ich reduzieren bei den Werten? Ich bin, was Dosisanpassungen angeht, so übervorsichtig geworden aufgrund der Geschehnisse des vorletzten Jahres, möchte einfach nichts mehr falsch machen.

    Viele liebe Grüße an alle!
    Geändert von catlover (06.02.23 um 12:49 Uhr)

  4. #14
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    Standard AW: Schlechtes Befinden nach Dosisschwankungen

    Ich würde aktuelle Werte machen, um zu wissen, bei welchem Stand es dir ungut geht, denn ab Mitte Nov. ging es dir ja gut oder besser und die Werte sind vom November. Sollte sich doch noch ein Senkungsbedarf ergeben, würde ich so verfahren, wie ich das in #12 schrieb - einen kleinen Schritt runter, wie klein, dazu müsste man aktuelle Werte sehen. Aber ohne aktuelle Werte wäre das unvernünftig. - Das mit den Muskelgeschichten ist das ein Kann, kein Muss.

  5. #15
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    Standard AW: Schlechtes Befinden nach Dosisschwankungen

    Huhu! Gesagt, getan

    Werte unter LT 75 vom letzten Montag

    TSH 0,08 (0,3-4,20)
    FT4 1,41 (0,90-1,70)
    FT3 3,1 (2,0-4,4)

    Habe die Tablette 15h zuvor eingenommen, hat das evtl Einfluss auf die Werte genommen?

    Seit letzter Woche habe ich etwas ruhiger gemacht und versucht mich nicht allzu viel zu bewegen (sprich, auf Sport verzichtet), weil es mir wirklich immer schlimmer ging, war durchweg verstimmt und antriebslos. Habe nun das Gefühl, dass es mir dadurch wieder etwas besser geht. Müdigkeit und geschwollenes Gesicht sind etwas besser geworden.
    Hab gelesen, dass Hashis im Winter häufiger mehr LT benötigen als im Sommer, könnte das evtl auch auf mich zutreffen ?
    Ich verstehe halt nicht, dass es mir in Argentinien bei 35grad und Schwüle so viel besser ging als hier. Das muss doch iwie einen Grund haben?
    Oder sollte ich einfach am besten reduzieren, weil mein TSH ja weiterhin supprimiert ist?

    Liebe Grüße!

  6. #16
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    Standard AW: Schlechtes Befinden nach Dosisschwankungen

    Huhu! Gesagt, getan
    Aha - weil ich dir nahegelegt hatte, die Werte nochmal zu prüfen, antworte ich dir.

    Zitat Zitat von catlover Beitrag anzeigen
    Habe die Tablette 15h zuvor eingenommen, hat das evtl Einfluss auf die Werte genommen?
    Nein.

    Oder sollte ich einfach am besten reduzieren, weil mein TSH ja weiterhin supprimiert ist?
    Nicht wegen des TSH. Das TSH ist nicht rein zufällig konsequent weiterhin supprimiert, es hat eine Aussage (und du hast ein passend ungutes Befinden geschildert voriges Mal). Es ist keineswegs exotisch, dass dein fT4 für dich individuell etwas zu hoch ist und das TSH zeigt wohl genau das an. Und weil es dir in Argentinien gut ging ... bin mir nicht sicher, ob das eine gute Argumentationslinie ist.

  7. #17
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    Standard AW: Schlechtes Befinden nach Dosisschwankungen

    Hey ihr Lieben, ich wende mich in meiner Ratlosigkeit nun nochmal an euch und hoffe auf einen guten Rat.. habe monatelang meine Dosis auf konstanter 68 gehalten und habe heute folgende Werte erhalten:

    TSH (0,30-4,2) 0,58 μU/ml
    FT4 (0,9-1,7) 0,93 ng/dl
    FT3 (2,0-4,4) 2,2 pg/ml

    Wieso sind denn meine freien Werte so gefallen ? Mein Hausarzt hatte mir nahegelegt, auf 50 zu reduzieren, aber ich glaube das traue ich mich derzeit noch nicht, oder könnten dadurch meine freien Werte wieder ansteigen?

    Liebe Grüße an alle

  8. #18
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    Standard AW: Schlechtes Befinden nach Dosisschwankungen

    Rein von den Werten her sehe ich hier keinen Anlass zu einer weiteren Senkung. Hat der Hausarzt die 50µg jetzt empfohlen oder damals nach den März-Werten?
    Wie geht es dir denn? Was hat sich verändert?

  9. #19
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    Standard AW: Schlechtes Befinden nach Dosisschwankungen

    Also das sagte er im März, aber er sagte auch unter 1 ist der TSH generell zu niedrig und wir sowieso weiter senken werden müssen. Ich hatte ihn quasi „überredet“ erstmal nur auf 68 zu reduzieren
    Alles in allem gehts mir besser, der Nebel im Kopf hat sich etwas gelichtet und die Schmerzen sind nicht mehr durchgehend schlafraubend. Aber dennoch hab ich täglich so ein Schwummrigkeitsgefühl, es gibt kein konstantes Gefühl von Stabilität und ich weiß nie wie es mir am nächsten Tag geht, daher hatte ich iwie darauf gehofft, dass ich noch in einer Überfunktion stecke und mit einer Reduzierung noch eine Besserung provozieren kann
    Also denkst du, die Werte sind ok so?
    Evtl ist es auch töricht davon auszugehen, dass man mit einer hashi Normalität und Beschwerdefreiheit erreichen kann
    Lieben dank im übrigen für deine schnelle Antwort manchmal fühlt man sich echt verloren und allein mit dem ganzen Symptomsalat

  10. #20
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    Standard AW: Schlechtes Befinden nach Dosisschwankungen

    Die freien Werte sind wirklich grausig! Ich würde schleunigst wieder erhöhen an deiner Stelle.

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