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Thema: Glutenfreie Ernährung – Senkung der Schilddrüsenmedikation

  1. #41
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    Standard AW: Glutenfreie Ernährung – Senkung der Schilddrüsenmedikation

    Hallo monique, danke für Deine Rückmeldung. Habe allerdings nie sonstige Hormone bestimmen lassen, weil es mir ja meist gut ging. Ich lese hier weiter mit.
    Hoffe, dass Du auf einem guten Weg bist.
    Halle Janne, danke auch Dir. Ich ergänze die Tage mal mein Profil mit den Werten seit damals - da gibt es noch so einige - und dann mach ich einen neuen thread auf (möchte hier nicht reingrätschen).

  2. #42
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Andrine
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    Standard AW: Glutenfreie Ernährung – Senkung der Schilddrüsenmedikation

    Hallo Monique

    Ich wusste gar nicht, dass Kokosnuss auch Selenhaltig ist - ich nahm jeweils Paranüsse, bei denen kommt es aber darauf an, woher sie kommen.

    Diesmal habe ich das Essen im Restaurant (Aufenthalt im Hochschwarzwald) auch gut vertragen - wobei in Deutschland der Vorteil ist, dass das Gluten meistens schon auf der Karte ausgewiesen war. Da ist die Schweiz noch weniger weit, scheint mir.

    Wünsche Dir viel Erfolg mit dem Sauerteigbrot - ich denke, man muss v.a. ein gutes Rezept haben, dann klappt das auch. Das Buchweizenbrot von B. Bo*** (findet man online) kam bei mir gut, allerdings sei es schwierig, einen Buchweizensauerteig längere Zeit zu führen - habe es nicht selber ausprobiert. Ich suche auch noch nach einem optimalen Rezept. V.a. muss man ja alle 7 - 14 Tage backen, weil der Sauerteig gefüttert werden will (Teig wegwerfen, wie ich es schon gelesen habe, möchte ich wirklich nicht!). Das führt bei mir etwas zu Stress und ich hatte eine Zeit lang 2 der 3 Gefrierfächer mit Sauerteigbrot belegt. Nun hat es sich wieder gelichtet.

    Ich hatte das letzte Mal beim Arzt auch so hohen Blutdruck wie nie vorher, ich dachte noch an die Impfung. Seither habe ich nämlich auch einen verstärkten Tinnitus, der nicht mehr weg ging bis jetzt. Und längere Zeit danach hatte ich auch ein lautes Pochen im Ohr, habe aber den Blutdruck nie gemessen zu hause, also sind das reine Vermutungen.

    LG, Andrine

  3. #43
    Benutzer Avatar von Monique
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    Standard AW: Glutenfreie Ernährung – Senkung der Schilddrüsenmedikation

    Hallo Andrine

    Bevor man bei mir Hashimoto diagnostizierte, war ich fast süchtig auf alles, was Kokosnuss drin hatte. Ein Naturheilarzt stellte dann bei mir einen starken Selenmangel fest, und gab mir Selen in Tropfenform. Danach verschwand der Appetit auf Kokosnuss schlagartig. Jetzt habe ich wieder vermehr Lust darauf und denke, dass es mir gut tut.

    Ich würde es sehr begrüssen, wenn hier in der Schweiz auf den Speisekarten das Gluten vermehrt deklariert würde. Die Seite von Silvan, www.glutenfreiewelt.ch hat mir in vielen Bereichen weiter geholfen.

    Das Rezept von Betty Bossi habe ich gefunden. Das ist ja recht aufwändig …………. Möchte es aber trotzdem irgendwann mal ausprobieren.

    Der Blutdruck bei mir ist immer noch normal. Bei mir hängt es schon mit der Rezepturveränderung von Euthyrox zusammen. Mir ist in den Sinn gekommen, dass ich im Oktober 2020 bei der Frauenärztin schon einmal einen stark erhöhten Blutdruck hatte, und sie wollte mich erst wieder gehen lassen, wenn sich der Blutdruck wieder normalisierte. Da dies für mich etwas ganz neues war, habe ich diesem einmaligen Vorfall keine grössere Bedeutung zugemessen. Einen Tinnitus hatte ich gsd noch nie. Wünsche dir sehr, dass er möglichst bald wieder verschwindet.

    LG Monique

  4. #44
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Andrine
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    Standard AW: Glutenfreie Ernährung – Senkung der Schilddrüsenmedikation

    Hallo Monique

    Melde mich hier noch kurz und danke auch für den Link - kannte ich noch nicht und schaue ich mir später genauer an!
    Ich habe den Eindruck, dass Du das recht gut einschätzen kannst, was in Deinem Körper passiert , das kann ja nicht jeder gleich gut und ist natürlich sehr wichtig.

    Wg. dem Buchweizenbrot von B.B. - ja, das ist schon aufwändig, bzw. man macht extra einen Sauerteig, um ein einziges Brot zu backen. Dafür muss man ihn nachher nicht wöchentlich füttern, ausser mal behält einen kleinen Teil zurück und versucht es.

    Bei mir hat die Ärztin einen Jodmangel festgestellt und meinte, ich solle mal versuchen, wie es mir geht mit Algen-Kapseln. Das wäre bei Hashimoto kontraindiziert, aber ich habe mir dennoch Kapseln gekauft, die man öffnen kann, ich versuche es mit einer Minidosis. Wenn der Körper das Jod wirklich braucht, werde ich es ja merken. Kann natürlich schon sein, da ich seit vielen Jahren aufgrund des 2009 (?) diagnostizierten Hashimoto kein jodiertes Kochsalz mehr verwende und man in Europa von einem Jodmangelgebiet spricht (mal abgesehen von den Küsten). Mein Vater sagt, er habe früher durchaus noch Leute mit Kröpfen gesehen (gibt ja auch unglaubliche Bilder im Internet aus dem Österreichischen und Schweizer Alpenraum, z.B. Emmental...). Meeresprodukte esse ich nicht regelmässig. Auch hier macht die Dosis wohl das Gift.

    Mal sehn, im Moment habe ich ja keine Zeit für Experimente, im Sommer probiere ich ev. mal aus, was die Ärztin mir sonst noch vorgeschlagen hat.

    LG an Dich
    Andrine

  5. #45
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    Standard AW: Glutenfreie Ernährung – Senkung der Schilddrüsenmedikation

    200µcg pro Tag über Nahrung oder Nahrung plus NEG, stimmt das? Scheinbar bekommt die Bevölkerung eher im Bereich 120µcg..

  6. #46
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Andrine
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    Standard AW: Glutenfreie Ernährung – Senkung der Schilddrüsenmedikation

    Zitat Zitat von Alli-positiv Beitrag anzeigen
    200µcg pro Tag über Nahrung oder Nahrung plus NEG, stimmt das? Scheinbar bekommt die Bevölkerung eher im Bereich 120µcg..
    Die Kapseln, die mir empfohlen wurden, haben fast 500 mcg , die meisten Präparate, die ich gesehen habe, waren zw. 100 - 200 mcg In meinem Buch über Nährstofftherapie steht auch etwas von 150 - 200 mcg tgl. Therapeutisch kann man bis zu 1mg geben.

    Hatte gestern eine Algen-Kapsel geöffnet und bei 1/4 von den 500 mcg merkte ich gar nichts. Was schon erstaunlich ist, da ich sowas immer irgendwie merke, egal wie niedrig die Dosierung. Vielleicht brauche ich es ja wirklich.

  7. #47
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    Standard AW: Glutenfreie Ernährung – Senkung der Schilddrüsenmedikation

    Zitat Zitat von Andrine Beitrag anzeigen
    Kann natürlich schon sein, da ich seit vielen Jahren aufgrund des 2009 (?) diagnostizierten Hashimoto ....
    Wer auch immer die Hashimoto 2009 diagnostiziert hatte (eine "Ärztin" - deren Fachgebiet ist genau was?), es bleibt festzuhalten, was du unerwähnt lässt:

    Die Diagnose wurde mehr als ein Mal von einer Endokrinologin ausdrücklich nicht bestätigt:

    Zitat Zitat von Andrine Beitrag anzeigen
    Und zwar war ich kürzlich nach Jahren wieder einmal bei der Endokrinologin und sie sagte die 3-4 Male, die ich bei ihr war, immer etwa das selbe: sie sehe keinen relevanten Hinweis darauf, dass ich eine SD-Erkrankung hätte. Zu sagen ist, dass ich früher einmal die Diagnose Hashimoto erhalten hatte von einer anderen Ärztin.
    Es ist nicht wirklich egal (und meiner Meinung nach gar nicht fair den echten Erkrankten gegenüber), ob jemand hier den Eindruck erweckt, bei Hashimoto Jod aus Algen zu nehmen.

    Auch sonst ergeben sich leichte Unstimmigkeiten:

    Zitat Zitat von Andrine Beitrag anzeigen

    Ich hätte eine kurze Frage und zwar ass ich vor etwa 2 Wochen einen Nori-Snack aus dem Supermarkt, sprich Nori-Algenblätter in Olivenöl frittiert. Seither geht es mir nicht gut, habe leichte Grippesymptome, gereizte Schleimhäute, Rückenweh usw. und wenn wieder irgendwo Jod drin ist, bekomme ich sofort ein Klossgefühl im Hals..

    Erst heute merkte ich, dass meinem Speisesalz Kelp beigefügt wurde (Vogel). Auch das Essen heute im Restaurant hatte ich nicht gut vertragen (sprich: Klossgefühl usw.).
    Prost Mahlzeit mit den Algen.

  8. #48
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    Standard AW: Glutenfreie Ernährung – Senkung der Schilddrüsenmedikation

    @ panna:

    Nur noch dies zum Jod (ich wollte eigentlich nur noch kurz Allis Frage beantworten - Klammer geschlossen): ich habe ja geschrieben, dass mir bewusst ist, dass bei Hashimoto Jod kontraindiziert ist, damit wollte ich niemanden ermutigen.

    Die Diagnose Hashimoto hatte bei mir eine anerkannte Spezialistin auf dem Gebiet gestellt. Da ich aber schnell einen ganzheitlichen Ansatz verfolgte, auch aufgrund anderer Erkrankungen, denke ich, dass sich da etwas zurück gebildet haben könnte bzw. zumindest nie mehr gross aktiv war seither, man weiss es nicht. Zudem kann sich die Ausgangslage im Körper in verschiedener Hinsicht über die Jahre verändern - weshalb es immer mal wieder gut ist, frühere Erkenntnisse neu zu überprüfen, finde ich, auch mal etwas erneut auszuprobieren, das man früher verworfen hatte. Dies noch zu meinen Beweggründen, da Du Dir die Mühe gemacht hast, zu Recherchieren - sorry fürs OT @ Monique und alle, die dem Thema ggf. wg. der glutenfreien Ernährung folgen.

  9. #49
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    Standard AW: Glutenfreie Ernährung – Senkung der Schilddrüsenmedikation

    Zitat Zitat von Andrine Beitrag anzeigen
    Die Diagnose Hashimoto hatte bei mir eine anerkannte Spezialistin auf dem Gebiet .
    Demnach wohl weder Endokrinologin noch Nuklearmedizinerin.

    denke ich, dass sich da etwas zurück gebildet haben könnte bzw. zumindest nie mehr gross aktiv war seither, man weiss es nicht.
    Doch, man weiß es. Autoimmunität kann symptomfrei sein, sonst ist es keine Mal-da-und-mal-nicht-da-Geschichte. Antikörper + fachmännische Sonografie und gut ist. Das hat mit Ganzheitlichkeit nichts zu tun.

    Und da du selbst mal bekanntest:

    Über Jod und Hashimoto weiss ich zu wenig.
    (Quelle)

    fände ich es fair, wenn du deine Jod-Erfahrungen nicht unter einer falschen Prämisse (bisschen Hashimoto, vielleicht, aber eigentlich keine) darbietest, denn für Hashimoto-Kranke ist Jod ein ernsthafteres Thema als das bisschen Liebäugeln mit Algenkapseln.

    Das war für mich Grund genug, hier zu intervenieren, was ich hiermit beende.

  10. #50
    Benutzer Avatar von Monique
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    Standard AW: Glutenfreie Ernährung – Senkung der Schilddrüsenmedikation

    Hallo Andrine, hallo miteinander

    Mit der richtigen Einschätzung ist es manchmal schwierig. Weil ich plötzlich vermehrt fror und trockene Haut bekam, habe ich die Schilddrüsenwerte bereits einen knappen Monat später nochmals in einem Labor in Zürich mit folgendem Ergebnis kontrollieren lassen:

    Ergebnis Referenz In Prozent
    TSH 0.47 0.55 - 4.78 -1.90%
    FT3 4.66 3.50 - 6.50 38.67%
    FT4 17.7 11.50 - 22.70 55.40%

    Die Werte sehen doch (für meine Verhältnisse) ganz gut aus. All die vergangenen Jahre hatte ich meistens einen supprimierten TSH und FT3 und FT4 blieben dabei eher niedrig. Zurzeit nehme ich 67.75 µg L-Thyroxin-Na von Ratiopharm. Und jetzt neige ich eher dazu, noch um 6.25 auf 62.5 µg zu reduzieren.
    Bevor ich reduziere warte ich jedoch noch die Blutwertkontrolle bei meinem HA am 13.4. ab. Danach werde ich entscheiden.

    Das Frieren und die trockene Haut schreibe ich jetzt eher meinem niedrigen Ferritinwert zu. Es kann aber auch ein anderer Grund sein.
    Im Sommer esse ich ab und zu grillierte Shrimps und Muscheln, die ziemlich Jod enthalten. Früher war ich in dieser Beziehung sehr vorsichtig, und habe jeweils nur ein bisschen probiert. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass ich damit keine Probleme (oder keine Probleme mehr) habe. Jodfreies Salz verwende ich schon seit meiner Diagnose im Jahre 2002. Im Sept. 2020 waren meine Antikörper weit unter dem Referenzwert. Diese wurden seit meiner Diagnose im März 2002 nicht mehr kontrolliert.

    Das Handbuch von Burgerstein über Nährstoffe begleitet mich schon seit über 20 Jahren und erwies sich für mich immer wieder als sehr hilfreich.

    LG Monique
    Geändert von Monique (02.04.22 um 12:09 Uhr)

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