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Thema: Doch Hashimoto?

  1. #1
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    Standard Doch Hashimoto?

    Immer wenn es in meinem Leben sehr stressig wird, bekomme ich eine Unterfunktion. Vor allem die depressive Stimmung macht mir zu schaffen. Das ist jetzt seit 8 Jahren so.

    Ca. seit einem Jahr bin ich andauernd müde und erschöpft, lustlos, hab keine Energie und keine Lebensfreude. Mein Hausarzt hat ein großes Blutbild gemacht und gemeint, dass alles in Ordnung ist. Ich habe dann eine Kopie der Ergebnisse angefordert. Der TSH lag bei 4,33(0,27-4,2). Freie Werte wurden nicht getestet.(04.05.2021)

    Danach war ich beim Endokrinologen.: (29.06.21)
    TSH bei 4,45 (0,3-3,6),
    fT3 2,4 PG/ml (2,2-4,2),
    fT4 0,96 ng/DL(0,8-1,7).
    Vit D, B12 und Ferritin sind anscheinend in Ordnung.
    Anti-TPOAK 30,3 (0-60), TRAK 0,5 (0-1,8)
    Der Ultraschall hat rechts ein Volumen von 4,5 ml, links von 3,7 ml ergeben. Schallmuster ist inhomogen und etwas echoarm, rechts mit kleinem Knoten.

    Hab danach 25 L-Thyroxin genommen. Am Anfang war alles super, dann hat es wieder angefangen. Ich hab dann die Dosis seit 02.10.21 auf 50/verdoppelt.

    Hab dann meinen Hausarzt gewechselt, weil er der Meinung war bis zu einem TSH von 10 muss man nix unternehmen.

    War dann noch beim NUK in einer Schilddrüsenpraxis, um endlich verstehen zu können was los ist. Er hat mit vorheriger Tabletteneinnahme folgende Werte am 22.10.21 ermittelt.
    TSH 2,48 mU/l (0,3-4,0),
    fT3 4,77pmol/l (3,7-8,8),
    fT4 14,44pmol/l (7,0-25).
    Anti-TPO 0,01 (unter 60),
    TSH- Rezeptor - AK 0,96 (unter 1,5)

    Volumen links 4,05 cm3, Volumen rechts 6,63 cm3, rechts 2 echoarme Herdbefunde
    Diagnose - Struma multinodosa.

    Der NUK hat dann umgestellt auf Thyronajod 75.

    Die nehme ich jetzt seit 4 Wochen (seit 21.12.21) und ich hab Unterfunktionssymptome wie nie, muss mich in die Arbeit schleppen, hab null Energie, Lust zu gar nix....und das trotz Dosiserhöhung.

    Kann es sein, dass es durch das Jod zu einer Verschlechterung gekommen ist und ich doch Hashimoto habe, obwohl die Antikörper immer negativ sind und das alle Fachärzte ausschließen? Hat irgendjemand was ähnliches gehabt und irgendwelche Tipps? Weiß nämlich so langsam nicht mehr zu welchem Arzt ich noch gehen soll oder was ich selbst noch tun kann.

    Danke jetzt schon mal!!!
    Geändert von gwenes (24.01.22 um 20:05 Uhr)

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von roxanne
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    Standard AW: Doch Hashimoto?

    Das Thyronajod würde ich absetzen und statt dessen auf 63 µg LT gehen. Das ist etwas mehr als vorher.
    Ich würde Hashi nicht ausschließen. Der Sonobefund vom Endo deutet schon darauf hin.

    Die Werte beim Nuk sahen ganz ordentlich aus, da nochmal 25 µg + Jod drauf zu packen könnte durchaus zu viel sein.
    Bei zusätzlich Jod bin ich immer skeptisch da ich selbst damit ungute Erfahrungen gemacht habe.

  3. #3
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    Standard AW: Doch Hashimoto?

    Danke Roxanne für deine Antwort.
    Ich finde es interessant, dass du meinst, dass die Dosierung zu hoch sein könnte, ich hab ja eher das Gefühl es ist zu wenig, weil ich mich fühle als hätt mir jemand die Batterien rausgenommen. Wär nett wenn du mir dazu noch was sagen könntest.

    Werde auf alle Fälle versuchen den Hausarzt zu Thyroxin zu überzeugen und macht ein AK Test vielleicht auch noch Sinn?

  4. #4
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    Standard AW: Doch Hashimoto?

    Das widerspricht sich nicht unbedingt. Überdosiert schlaucht den Körper auch ganz schön.
    Ob die Dosis auf Dauer zu viel ist kann man nicht sagen, aber der Sprung von 50 auf 75 + Jod ist wohl jetzt zu viel.

    AK nochmal testen macht wenig Sinn. Es macht bei der Behandlung auch keinen Unterschied. Behandelt werden kann ohnehin nur der Mangel an Hormonen durch Zuführung von außen.

  5. #5
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    Standard AW: Doch Hashimoto?

    Wie viele Stunden nach Tabletteneinnahme war denn die letzte BE?
    Und wie lange hast du die Dosierung 50µg davor genommen? Und ab wann/wie lange 25? Bitte auch jeweils das Datum der BE bei den Werten dazuschreiben.

  6. #6
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    Standard AW: Doch Hashimoto?

    Zitat Zitat von Flamme Beitrag anzeigen
    Wie viele Stunden nach Tabletteneinnahme war denn die letzte BE?
    Und wie lange hast du die Dosierung 50µg davor genommen? Und ab wann/wie lange 25? Bitte auch jeweils das Datum der BE bei den Werten dazuschreiben.
    Blutentnahme war ca. Nach 4-5 Stunden bei der letzten.

  7. #7
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    Standard AW: Doch Hashimoto?

    Roxanne, so hab ich das noch nie betrachtet.
    @Flamme: die Daten hab ich dazu geschrieben.

  8. #8
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    Standard AW: Doch Hashimoto?

    Danke, so wird es doch viel klarer!

    D.h. die letzten Werte sind nur 20 Tage nach Dosisänderung gemacht worden. Das ist zu kurz, als dass das stabile Werte gewesen wären oder das Befinden sein Endstadium erreicht hätte. Es ist nicht auszuschließen, dass 50 längerfristig schon eine passende Dosis gewesen wäre - oder irgendwas in der Nähe davon.
    4-5 h ist auch ein bisschen knapp vor der BE, da könnte es sein, dass der Peak von T4 aus der Tablette im Blut noch nicht ganz weg ist.
    Die Werte sind also in zweifacher Hinsicht nicht sonderlich verlässlich.

    Blöd gelaufen. Da du jetzt irgendwie weitermachen musst, würde ich am ehesten vorschlagen, die 50 nochmals für mind. 6 Wochen zu versuchen (ohne Jod), dann noch mal Werte machen zu lassen (letzte Tabletteneinnahme mind. 12h vorher) und von dort aus dann weiterzuschauen.
    Die Steigerung auf 75 geben diese Werte m.E. jedenfalls nicht her, auch nicht ohne Jod. Sogar 62,5 könnten vielleicht noch zu viel sein. Ich denke auch, dass das, was du jetzt spürst, nicht auf Unterdosierung zurückzuführen ist.

  9. #9
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    Standard AW: Doch Hashimoto?

    Vielen Dank Flamme. Bin total überrascht von der Antwort, da wär ich selbst nie drauf gekommen...hatte nur die Unterfunktion im Kopf.

  10. #10
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    Standard AW: Doch Hashimoto?

    Zitat Zitat von Flamme Beitrag anzeigen
    Die Steigerung auf 75 geben diese Werte m.E. jedenfalls nicht her, auch nicht ohne Jod. Sogar 62,5 könnten vielleicht noch zu viel sein. Ich denke auch, dass das, was du jetzt spürst, nicht auf Unterdosierung zurückzuführen ist.
    TSH 2,48 mU/l (0,3-4,0),
    fT3 4,77pmol/l (3,7-8,8),
    fT4 14,44pmol/l (7,0-25).
    Anti- TPO 0,01 (unter 60),
    TSH- Rezeptor - AK 0,96 (unter 1,5)

    Meinst du diese Werte? Ich stimme dir zu, dass 20 Tage zu kurz sind und die Werte deswegen noch nicht aussagekräftig sind, weil die Dosis noch nicht voll angekommen ist. Rein von den Werten denke ich aber schon, dass sie individuell noch zu niedrig sein können. Wären die Werte nach 6 oder 8 Wochen entstanden, würden sie eine Steigerung zulassen, auch weil beim TSH noch Raum nach unten ist (was kein Muss bedeuten soll).

    Viele Grüße
    Geändert von Doing (26.01.22 um 17:53 Uhr)

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