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Thema: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

  1. #31
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    Standard AW: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

    Panna, danke dir für die Links. Grad nur überflogen, werde es mir später mal in Ruhe ansehen.

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Das steht in meinem Blog irgendwo, ich verlinke es gleich. Aber wenn du in 2,5-mcg-Portionen splittest, musst du nicht noch weiter optimieren.
    aber was sagt mir denn, dass nicht auf der 2,5er Peak schon zu hoch ist?
    möchte nur kurz den Hintergrund meiner Gedanken erklären. Ich weiß, du sagtest, ich soll den gestiegenen TSH-Wert vor meiner OP nicht auf die Goldwaage legen. Also lassen wir den mal außen vor. Jedoch :

    ich hatte bei konstanter Gesamthormondosis (125 LT und 5 T3) nur das Einnahmeschema von 3-fach-Splitting auf 2-fach-Splitting abgeändert. Der fT3-Wert ist hierbei, nachdem er sonst über 2 Jahre weitestgehend konstant war, abgesunken. Der Grund, weshalb ich überhaupt Prä-OP diese Werte gemacht habe war eine merkliche Verschlechterung des Befindens.

    Das führt mich zu dem Schluss, dass das Einnahmeschema für meinen Körper doch relevant zu sein scheint. Und evtl. bereits ein Peak von 2,5 T3 oder von einer höheren T4-Dosis die Umwandlung zu drücken scheint. Denn die Gesamthormonmenge ist ja gleich geblieben.



    Ja, wenn und/oder weil du überdosiert warst. Sorry ...
    brauchst dich nicht entschuldigen, ich muss mal auf den Pot gesetzt werden ich war lange Jahre überdosiert. Das stimmt. Kann also gut sein, dass das Splitten deshalb Abhilfe geschaffen hat.

    Habe aber nochmals ein paar frühere Werte ins Profil eingepflegt. Hier sieht man, dass ich auch 87,5 LT + 5 Thybon oder 100 LT + 10 Thybon oder 75 LT + 5 Thybon zwischenzeitlich als Dosis hatte und jeweils mind. 2 Monate gehalten habe. Damals ging es mir wirklich grottig. Und deutlich schlechter als jetzt (von letzter Woche mal abgesehen)

    Insgesamt sehe ich aber, dass ich dann damals, als diese Dosen keine Besserung brachten, viel zu schnell gesteigert habe (bis ich irgendwann bi 150 + 15 angekommen war). Aber es ging mir damals so grottig, dass ich mir einfach nicht vorstellen konnte, dass möglicherweise bereits kleine Änderungen zu Besserung führen können ( wie 6,25 LT mehr oder weniger oder 2,5 mcg T3 mehr oder weniger).



    Zum Flüssigen noch:
    Es gibt ja die Henning-Tropfen?
    Jap. zur Not nehme ich die. Jedoch kann ich die nicht auf der Arbeit nehmen und das ist für mich das Manko.


    Weißt du, du versuchst alles zu optimieren, und vergisst dabei Regel Nr. 1: Geduld (statt einige Tage nach OP die Einstiegsdosis gleich mal zu schmeißen).
    recht hast du. Ich bereue das jetzt auch. Habe auch schon überlegt, nun wo das Calcium abgesetzt ist und die Resorption wieder stimmt, zurück auf 5 mcg T3 zu gehen. Allerdings habe ich mich dann gezügelt. Weil ich dachte, das ist dann wieder mehr durcheinander. Und aktuell habe ich zumindest guten Antrieb und denke, dass ich so nächste Woche wieder arbeiten kann (wenn auch nicht beschwerdefrei, aber das habe ich die letzten Jahre auch nicht).
    Geändert von Twiix (25.01.22 um 10:59 Uhr)

  2. #32
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    Standard AW: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

    ich hatte bei konstanter Gesamthormondosis (125 LT und 5 T3) nur das Einnahmeschema von 3-fach-Splitting auf 2-fach-Splitting abgeändert. Der fT3-Wert ist hierbei, nachdem er sonst über 2 Jahre weitestgehend konstant war, abgesunken. .... Und evtl. bereits ein Peak von 2,5 T3 oder von einer höheren T4-Dosis die Umwandlung zu drücken scheint. Denn die Gesamthormonmenge ist ja gleich geblieben.
    Das ist ein mächtiger Fehlschluss. Deine fT3-Blutkontrolle zeigt doch nicht für T3 irgendeine Durschschnittsmenge an, sondern der Wert zeigt in Abhängigkeit von der 1. letzten Teildosis und 2. von der Zeit, die seit der letzten Teildosis vergangen ist, irgendeinen Wert an. Wenn der Wert nun niedriger war, dann war er niedriger, weil nach Änderung des Splttingmusters 1. die letzte Teildosis geringer wurde und wohl auch 2. die seit letzter Teildosis vergangene Zeit anders war.

    Man kann sich unter T3-Einnahme *nicht* auf den fT3-Wert in ähnlicher Weise "verlassen" bzw. diesen Wert auf ähnliche Weise interpretieren, wie ohne T3-Einnahme.

    Und überhaupt, der T3-Serumwert ist immer und grundsätzlich nur ein Teil des Gesamtbildes, aber keineswegs alles! Vielleicht bringt dir dieser Augenöffner (das war es für mich, um das geistige "fT3-Optimierungs-Hyperventilieren" endlich abzustellen und die ganze T3-Geschichte wesentlich lockerer zu sehen:

    https://www.ht-mb.de/forum/entry.php...nkind-fT3-Wert

  3. #33
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    Standard AW: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

    Hallo!

    Erstmal: sehr interessant die Links zur 24h- Plasmakonzentration unter T4-only bzw. T3/T4-Kombi. Schade, dass die Dosierungen nicht dabei stehen. Überzeugt hat mich dies auf jeden Fall dahingehend, dass 2-fach-Splitting des T4 ausreichend ist. Doof nur, dass man bei Einnahme von Prothyrid automatisch relevante Mengen T4 mit einnimmt, wo dann die Bioverfügbarkeit abhängig von der Nahrungsaufnahme schwankt.

    Panna, okay - nehmen wir mal an, dass es das Einnahmemuster war.
    Die T3-Dosis nahm ich vorher aufgeteilt in: 1,25 morgens -1,25 nachmittags-2,5 mcg Bettkante. Dies hatte ich abgeändert auf: 2,5 mcg morgens- 2,5 mcg Bettkannte. Die letzte Teildosis war also die gleiche, auch der Abstand zu dieser. Lediglich die 1,25 mcg vom Nachmittag fielen beim zweifach-Splitting weg. Dass dies aber überhaupt den fT3 am nächsten morgen relevant beeinflusst, hätte ich bei so einer kleinen Menge nicht erwartet.

    Retrospektiv muss ich aber sagen, dass ich generell sehr schluderig war bei der Einnahme (unter dem Motto: du bist halbwegs lebensfähig, kannst den Rest deiner Symptome eh nicht beeinflussen - wozu also rigoros auf Nüchternheit/gleiche Einnahmebedingungen achten). Mal mehr T4 morgens, mal mehr T4 abends. Mal nüchtern, mal nicht nüchtern. Möglicherweise hatte dies die ausschlaggebende Relevanz. Möglicherweise erklärt auch die Nicht-Nüchternheit meinen für mein Gewicht doch recht hohen T4-Bedarf (ja, möglicherweise ist der noch etwas geringer, als ich bisher annahm - dies wird sich zeigen, aber zumindest war mein TSH nicht supprimiert).

    Ich überlege noch, wie ich die Resorptionsbedingungen bei 3-fach-Splitting von Prothyrid vereinheitlichen kann. Habe schon darüber nachgedacht, einfach jede Einnahme mit einer Tasse Kaffee zu kombinieren. Den Schwankungen durch die Nahrungsaufnahme kann ich dadurch natürlich nicht entgegen wirken. Bin mir jedoch nicht sicher, wie groß diese überhaupt sind.

    Aktuell geht es mir um Längen besser, als noch letzte Woche, wobei ich den schlechten Zustand da jedoch auf die Calciumeinnahme zurück führe und damit die reduzierte BV der Hormone. Das Befinden schwankt aber. Antrieb und Psyche sind insgesamt ganz gut. Muskeln mittel-schlecht (war schon schlechter, dieses Problem mag bei mir jedoch auch Hormon/SD-unabhängig sein). Wärme/Kälte-empfinden mal so mal so. Verdauung eher hyperaktiv, Appetit reduziert (bei mir tendenziell ein Zeichen für zu viel).

    Zur Info: laut Apotheke ist es kein Problem, das Tirosint Sol mit Rezept aus dem Ausland zu bestellen. Dies war mir jetzt aber zu kompliziert, müsste erst zu meiner Endo. Aber vielleicht ist die Info für den einen oder anderen hilfreich. Habe mir aber die L-Thyroxin-Tropfen besorgt, um die Schwankungen der Bioverfügbarkeit des LT (welches ich noch zusätzlich zum Prothyrid einnehme) möglichst gering zu halten.

    LG, Twiix

  4. #34
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    Standard AW: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

    Guten Morgen!

    da es mir aktuell wieder gar nicht gut geht, werfe ich mal wieder alle theoretischen Überlegungen über Bord..der Körper funktioniert am Ende doch anders.
    ich bin gestern wieder zur Arbeit, es war anstrengend, abends war ich totfertig. Aber okay, damit kann ich leben.. durchquälen muss man sich eben durch die Einstellungszeit.
    Ich brauche aber wirklich nochmals eure Hilfe/Erfahrungen/Rat.

    Ich hatte ja die 7,5 T3 genommen..psychisch ging es mir damit schnell besser. Hatte Antrieb etc., konnte mich gut konzentrieren...aber ich habe im Hinterkopf gehabt, dass diese Dosis dann wahrscheinlich doch sehr viel ist für mein Gewicht und die 5 vorher ausgereicht hatten. Zudem habe ich viel geschwitzt, hatte wenig Appetit und schnellen Herzschlag über den gesamten Tag. Vom Gefühl her hätte ich es so erstmal ausgehalten. Habe dann aber gedacht: was bringt mir das, wenn es am Ende doch zu viel ist und ich das jetzt schon merke...habe versucht, langfristiger zu denken.

    Daher bin ich wieder auf meine Ursprungsdosis von 5 T3 und 125 LT von vor der OP zurück. Seit letztem Do. Einzig und alleine habe ich verändert, dass ich die 25 LT, welche ich sonst mit der Nachmittagsdosis T3 zusammen genommen hatte, auf abends verschoben habe, um eine gleichmäßigere Bioverfügbarkeit zu erreichen.

    Dosis war/ist dann wie folgt: morgens 37,5 LT/1,25 T3- mittags 12,5 LT/1,25 T3- abends 75LT/2,5 T3

    nun ist es aber so, dass ich aktuell schlecht schlafe. Ich wache morgens früh 2h vor dem Wecker gerädert auf und schwitze extrem (Schlafanzug ist naß). Puls ist schon morgens recht hoch (so 85-90). Appetit habe ich gar keinen, wenn ich aufwache.
    Wenn ich die Abenddosis nicht direkt an der Bettkante, sondern etwas vor dem schlafen nehme, kann ich schlecht einschlafen.
    Muskelschmerzen wie immer. Psychisch das totale Überforderungsgefühl.

    Nun habe ich im Hinterkopf das allerwichtigste bei der Einstellung: GEDULD. Das versuche ich wirklich zu beherzigen. Die Vorstellung, dass das jetzt aber die nächsten Wochen so weiter geht, ist der Horror für mich.



    muss ich das jetzt so aushalten? Zwischenwerte machen gar keinen Sinn?

    kann es sein, dass es einfach nachts/abends zu viel ist und würde Sinn machen, einen Teil der Abenddosis eventuell mit morgens/mittags zu nehmen oder zerschieße ich mir damit eurer Erfahrung nach wieder alles (Gesamtdosis würde ja gleich bleiben)?

    Kann es auch sein, dass man nach einer OP weniger LT benötigt, als vorher? Gibt es da Erfahrungen?
    Mein Gefühl sagt mir: zu viel LT, verhältnismäßig dazu zu wenig T3 (aber nicht insgesamt).

    Versuche mir zu sagen, dass ich das schaffe. Habe mir auch einen Termin beim Endo gemacht am 07.03. und einen Termin beim Psychiater (hier war ich bereits vorher in Behandlung von einigen Jahren, nun aber lange nicht da), dieser jedoch erst am 15.02.
    Ich versuche also ganzheitlich zu denken und auch die Psyche mit einzubeziehen. Für heute habe ich mir erstmal vorgenommen: Arbeit erledigen und dann ganz früh schlafen zu gehen, um dem Körper genug Zeit zum erholen zu geben.

    Ich DANKE euch im Voraus. Eure Twiix

  5. #35
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    Standard AW: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

    Ich kann Dir nur aus meiner Erfahrung sagen, was ich machen würde.
    -gewichtsbasierte Dosis und max. 5µg T3 nehmen und damit mindestens 8 Wochen abwarten
    -T3 splitten, den Rest nicht
    -die ganzen theoretischen Überlegungen über Bord schmeißen und erstmal leben.

    Ich habe hier bei Operierten ,ich glaube sehr selten mal, eine hohe Dosis gesehen. Von daher würde ich mich auch von der Vorstellung trennen, dass die vor OP-Dosis jetzt auch passen muss.
    Das man T3 und T4 von der Wirkung klar trennen könnte, ist nicht. (weil Du so überzeugt bist, dass Du jetzt zu wenig T3 nimmst...) Von zuviel T3 kann man ganz wunderbar heftig schwitzen und der schnelle Puls geht meiner Meinung nach ausschließlich darauf zurück, aber auch auf die Gesamtdosis.
    Tatsache bei mir: in UF und die hatte ich definitiv nämlich manifeste, ging es mir nicht so schlecht, wie mit zu hoher Dosis! Alleine das wäre für mich der Grund, damit ich die 8 Wochen durchhalten könnte, auf jeden Fall eine Dosis zu nehmen, mit der ich nicht zu hoch liege.
    Wie schon geschrieben, sind das meine Erfahrungen. Aber einiges davon steht ja hier auch schon öfters.
    LG
    Geändert von Amarillis (02.02.22 um 12:55 Uhr)

  6. #36
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    Standard AW: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

    Zitat Zitat von Amarillis Beitrag anzeigen
    Ich kann Dir nur aus meiner Erfahrung sagen, was ich machen würde.
    -gewichtsbasierte Dosis und max. 5µg T3 nehmen und damit mindestens 8 Wochen abwarten
    -T3 splitten, den Rest nicht
    -die ganzen theoretischen Überlegungen über Bord schmeißen und erstmal leben. Ich habe hier bei Operierten ,ich glaube sehr selten mal, eine hohe Dosis gesehen.
    Alles: Ja.

    Kann es auch sein, dass man nach einer OP weniger LT benötigt, als vorher? Gibt es da Erfahrungen?
    Ich formuliere um: Es kann sein, dass man vor einer OP sehr viel mehr als nötig genommen hat. Entschuldige bitte die direkten Worte, hier mein Eindruck: Du hast dich letztlich vor allem operieren lassen, weil du keine gute Einstellung hinbekommen hast. Zuletzt mit Hochdosis T4 (auch wenn es früher schon mal evtl. höher war) und T3.

    Warum strebst du dann erneut eine Hochdosis an? Woher kommt diese unausrottbare Vorstellung, dass viel auch viel hilft?

    Zitat Zitat von panna Beitrag anzeigen
    Bei 57 Kg wäre ein eher hoher Standard-Einstieg 100 LT, nicht mehr.
    Und das wäre schon eher hoch geschätzt *und* ohne T3.

    Mein Gefühl sagt mir: zu viel LT, verhältnismäßig dazu zu wenig T3 (aber nicht insgesamt).
    Dein Kopf sagt dir das. Dein Körper hingegen sagt: Zu hohe Gesamtdosis.

  7. #37
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    Standard AW: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

    ich danke euch, dass, obwohl es wahrscheinlich müßig scheint immer wieder mit mir zu diskutieren und hier vieles schon steht, ihr mir dennoch erneut geantwortet habt. ich weiß das zu schätzen und versuche wirklich, es anzunehmen.
    ich bringe hier heute nichts vernünftiges mehr hin aber wollte schonmal danke sagen

    bis dann, eure Twiix

  8. #38
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    Standard AW: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

    Hi, ich melde mich nochmal zurück und gebe ein Update. Erstmal nochmal vielen Dank Amarillis und Panna für eure Vorschläge.

    Ich werde versuchen, die ganzen theoretischen Überlegungen erstmal zu vergessen und einfach zu probieren. Zudem habe ich euren Rat zu Herzen genommen und meine Dosis seit letztem Donnerstag auf zunächst auf 5 T3 und 112,5 L-Thyroxin reduziert, Einnahme nicht nüchtern. Dies werde ich nun versuchen zu halten. Meinen Körper nicht mehr durcheinander zu bringen. Ich sehe den Einwand auch ein, dass ich langfristig noch weniger brauchen könnte. Jedoch habe ich mich nicht getraut, einen schnellen Schritt von 125 LT auf 100 LT runter zu gehen, daher die 112,5.

    Wie berichtet, bin ich ja letzte Woche wieder zur Arbeit zurück. Es war für mich die schlimmste Woche seit langem. So etwas habe ich noch nie erlebt. Bin nachts mehrmals aufgewacht. Hatte das totale Überforderungsgefühl. Morgens konnte ich kaum aufstehen (aber nicht vor Müdigkeit, sondern weil es psychisch nicht ging). Ich musste 3 von 6 Tagen zur Arbeit gefahren und abgeholt werden, weil ich in einem psychischen Ausnahmezustand war und nicht Auto fahren konnte. Bin zeitweise zwischen jedem Gespräch auf die Toilette und habe geweint, weil ich das Gefühl hatte ich kann einfach nicht mehr. Herzklopfen. Genau so stelle ich mir ein Burn-Out vor. Nur dass ich dafür keinen Grund habe, war ja grad erst wieder kurz bei der Arbeit. Zum Essen musste ich mich zwingen, es ging kaum etwas rein. Gewicht ist jetzt auch nochmals runter von 57 kg auf 55 kg. Wenn ich meine Angehörigen nicht hätte, weiß ich nicht, wie ich die Woche überstanden hätte.

    Sonntag ging nichts mehr. Montag bin ich zum HA und hatte dort die erste Panikattacke meines Lebens. Puls 130/min, Zittern, Hyperventilation. Jedoch ohne Angstgefühle. Ich denke, dass dies mit dadurch ausgelöst war, dass es mir so unangenehm war mit diesen psychischen Beschwerden beim Arzt zu erscheinen. Also definitiv die PA ausgelöst durch eine psychische Komponente durch die Stresssituation beim Arzt zu sein.

    Tja und was mache ich jetzt? Erstmal akzeptieren, dass aktuell nichts geht, auch wenn ich wünschte, dass es anders wäre. So gut es geht mich ablenken. Nächste Woche Psychiater. Und was die SD angeht, erstmal abwarten.

  9. #39
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    Standard AW: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

    Jedoch habe ich mich nicht getraut, einen schnellen Schritt von 125 LT auf 100 LT runter zu gehen, daher die 112,5.
    Liebe Twiix, du kennst meine Meinung, steht alles schon oben verstreut, von Amarillis und auch mir.

    Du traust dich nicht, eine halbwegs gewichtsadäquate Operierten-Einstiegsdosis zu nehmen, aber du traust dich, trotz Panikattacken, Herzklopfen, 130-er-Puls etc. eine offensichtlich zu hohe Dosis zu nehmen, weil das ja vor OP ja auch ging.

    Aber Twiix, es ging nicht.

  10. #40
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    Standard AW: Einstiegsdosis n. Thyreoidektomie

    Man kann sich alles auch schön reden und die Ursache woanders suchen (und auch finden vermeindlich), das ist das gemeine. Eine zu hohe Dosis wird auf Dauer nicht besser. Und zu allem nimmst Du diese zu hohen Dosen ja jetzt auch schon wieder eine Weile seit der OP.
    Nicht schlafen können, öfters aufwachen, Panikattacken, Alpträume kenne ich alles. Was meinst Du ob von zu hoher Dosis? Ich war schon die ersten Tage nach OP sooooo müde und konnte kaum auf den Beinen stehen. Dosis war sicher nicht angekommen, hat aber gereicht mich in diesen Zustand zu bringen. Dosis zu hoch? Ja leider, hat aber keiner gewusst.
    Zu hohe Dosis bringt unendliches Leid, zu niedrige Müdigkeit und Langsamkeit, aber auch Ruhe und Arbeitsfähigkeit, so lange, bis man weiß wo man hin muss. Ich weiß nicht, wovor Du Angst hast.
    Ich wollte es nur noch mal schreiben...
    LG

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