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Thema: Hilfe! 3 Monate Hölle mit schwankenden Werten ohne Ende in Sicht...

  1. #51
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    Standard AW: Hilfe! 3 Monate Hölle mit schwankenden Werten ohne Ende in Sicht...

    Das mit der Gesamtdosis sehe ich ein panna
    Aber dann sind doch irgendwie alle Werte für die Tonne oder? Weil so richtig aussagen tun sie ja dann auch nix?

    Genau Anfang 2019 ging es dann bergauf und dann war bis jetzt auch wirklich gut. Kein Rumgekrebse, ich konnte einfach mal leben ohne ständig schwankendes Befinden.
    Aber wie gesagt, ich denke bei mir spielen da noch die anderen Hormone ordentlich mit rein. Ab da hatte ich z.B. endlich einen stabilen Zyklus.
    Wie du sagst, das Östrogen spielt auch eine große Rolle. Deshalb habe ich auch überlegt es abzusetzen aber ich weiß nicht ob das nicht zu viele Schrauben auf einmal wären.
    Ich meinte nur evtl. hätte man VOR Thyroxin mal testen können ob es mit Östrogen besser geworden wäre. Aber naja, jetzt ist zu spät wa.

    Die Schilddrüsenentzündung hat ein Internist mir diagnostiziert. Ich hatte da wirklich massive Schmerzen im Halsbereich und die SD war laut Arzt auch etwas geschwollen, keine Ahnung ob man das so sagen kann...?
    Danach war ich beim NUK, dort hieß es dann "stark vergröbertes, echoarmes Schallmuster"
    Davor die Jahre war es lediglich "leicht echoarm".

    Dein imaginäres Dosisrollenspiel hatte ich auch schon so im Kopf

    Wie gesagt, ich glaube mittlerweile nicht mehr, dass ALLES von der SD kommt.
    Ich bin schon einiges gewohnt aber so...?
    Meine Lymphknoten sind auch dauernd geschwollen und ich fühle mich grippig, schwach, habe kognitive Aussetzer, komme kaum über den Tag... Auch diesen andauernden depressiven Zustand kenne ich so aus keiner Dosierungszeit. Ich fühle mich einfach schwer krank und es wird nicht besser....Ich denke da muss man nochmal an die Borrelien bzw. EBV etc. ran. Glaube das sollte man auch nicht unterschätzen bevor man sich NUR auf die SD versteift.

  2. #52
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    Standard AW: Hilfe! 3 Monate Hölle mit schwankenden Werten ohne Ende in Sicht...

    Hallo

    Ich bin hier seit Jahren nicht mehr so aktiv habe nur per zufall das nun gelesen…

    Der Text könnte quasi von mir 2015 gewesen sein bin damals mit massiven ängsten und psychose symptomen quasi durchgedreht und ging freiweillig sogar in die psychiatrie

    Wenn du dich austauschen magst sehr gerne

    Bin eben hier net mehr oft online aber auch via fb zu finden unter gleichem Namen

    Liebe grüsse und glaub mir es wird besser aber es is die hölle… ich dachte damals ich werde mein restliches leben wohl in der klapse verbringen

  3. #53
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    Standard AW: Hilfe! 3 Monate Hölle mit schwankenden Werten ohne Ende in Sicht...

    Hallo liebe Katja, du hast eine PN
    LG

  4. #54
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    Standard AW: Hilfe! 3 Monate Hölle mit schwankenden Werten ohne Ende in Sicht...

    Ein kleines Update von mir:

    Ich habe neue Schilddrüsenwerte unter 93LT+ ca. 2×2.5Thybon da der Termin schon länger geplant war. LT nehme ich so seit 12 Wochen ca, Thybon seit 4 Wochen.

    TSH ------O.O1
    ft4---------1.3--------------(0.8-1.7)
    ft3---------3.4--------------(2-4.2)

    Dazu im Vergleich meine Wohlfühlwerte in diesem Labor

    TSH ----------0.01
    ft4--------------1.27
    ft3--------------3.5

    Karenzzeit LT 24h, Thybon 10h.

    Man sieht also, kein wirklicher Unterschied... Das ganze macht die Sache natürlich noch schwerer, da es mir immer noch überhaupt nicht gut geht
    Der blöde TSH ist immer noch abgeschmiert, obwohl er zwischenzeitlich "immerhin" bei 0.07 war.
    Eine Erhöhung ist damit eigentlich ausgeschlossen, ich denke trotz massiver UF Symptome geht die Richtung eher nochmal nach unten mit LT.

    Was sich verbessert hat:

    -nicht jeden Tag innerer Tremor
    -ich kann mit Überwindung wieder Auto fahren
    -Psyche tageweise ETWAS besser
    -ich kann wieder etwas mehr essen
    -Zyklus wieder normal lang und keine Monsterblutung mehr
    -Herzrasen ist weg

    gleich schlecht/schlechter ist:

    - Schlafen- entweder total unruhig mit Alpträumen oder komatösem nicht aus dem Bett kommen morgens
    -Haare sind massiv abgebrochen und habe nun 3 "Scheitel"/ kahle Stellen- kenne ich so nur aus UF
    -EXTREMES Frieren und blaue Fingernägel permanent
    -verdickte Zunge mit Zahnabdrücken
    -Ziehen an der SD, Schmerzen und Lymphknotenschwellung
    -Grippegefühl
    -Hände/Füße schlafen ein
    -psychisch immer noch labil, ständig Gedanken über den Tod, einfach nicht mehr man selbst sein
    -Auch durch das Frieren ständige innere Anspannung
    -niedriger Bludruck mit Schwindel und dem Gefühl gleich umzukippen
    -trockener Mund und Durst (BZ ist gut)
    -Augen verquollen
    -Schweiß riecht nach Azeton
    -Akne

    Vom Gefühl her fühle ich mich original so mies wie vor LT, aber das geben die Werte ja nun überhaupt nicht her... Ich denke dadurch, dass ich nun auch ein paar Kilo abgenommen habe, ist evtl. auch der Bedarf nochmal gesunken, keine Ahnung...
    Letztens hatte ich einen Tag, andem ich mich nahezu "normal" gefühlt habe, leicht, keine Depressionen und normal warm, das war so herrlich!
    Ich denke also das Problem muss auch noch irgendwo anders liegen.
    Nächste Woche haben ich Termine bei meinen SD Arzt des Vertrauens und einem Borreliosespezialisten, mal schauen, was da dabei raus kommt, ich kann langsam echt nicht mehr, diese Quälerei durch den Tag ist so kräftezehrend...
    Geändert von rose.art (15.01.22 um 14:17 Uhr)

  5. #55
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    Standard AW: Hilfe! 3 Monate Hölle mit schwankenden Werten ohne Ende in Sicht...

    Werte nach 2 Wochen, egal ob geplant oder nicht, das ist rausgeschmissenes Geld.

    Ich fürchte, ich wiederhole mich (#47 und #50), aber naja. Hier nochmal deine letzten Werte unter 88 LT ohne Thybon (wobei das TSH bereits bei 75 LT weg, also auch jene Dosis mehr als fragwürdig war):

    4/18 87 Thyroxin
    ft3 5.2 ( 2,9-7,2) 46%
    ft4 19.4 (11,4-22) 75% Befinden ok aber nicht gut
    und meine Interpretation dazu:

    Jedenfalls zeigen mir diese Werte aus 2018 und unter 88 mcg LT, dass du bereits damals zu viel genommen hast, das sieht man bei den ersten Werten noch ohne Thybon - (und nochmal, das sieht man unter 75 LT, wo das TSH bereits komplett weg war). Dann hast du aus unerfindlichen Gründen angefangen mit Thybon, dass dann das fT4 (bei unverändertem Gesamt-T4, TT4) tiefer rutscht, ist bekannt,und genau das ist bei dir auch passiert, die Antwort darauf ist aber nicht Erhöhung des LT. Und deswegen schrieb ich dir, dass es zielführend wäre, Thybon weglassen, gucken, was dann das fT4 in 2-3 Monaten macht bei deiner gegenwärtigen LT-Dosis. Denn wenn es infolge Absetzens des T3 hochgehen sollte, hat es keinen Sinn, monatelang auf einer viel zu hohen Gesamtdosis hockend auf einen Wunder zu warten und/oder sich in Unterfunktion zu wähnen und/oder sich etwas vorzumachen ("Ich denke also das Problem muss auch noch irgendwo anders liegen").

  6. #56
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    Standard AW: Hilfe! 3 Monate Hölle mit schwankenden Werten ohne Ende in Sicht...

    Ja Panna, ich denke halt auch wenn man eine niedrigere Dosis probieren möchte, dann eben jetzt oder nie... Momentan nehme ich nur noch Krümel T3, deshalb das ca. Ganz weglassen habe ich mich noch nicht getraut...
    Eie gesagt, tendiere jetzt eher auch zu 75LT.


    Mein Arzt stellt eben nicht nur nach Werten ein, sondern auch nach Symptomen und Befinden, was ich sehr wichtig finde. T3 war ein Versuch, da es mir damals nicht konstant gut ging und es half.
    Er ist da aber auch nicht zimperlich mit der Dosierung und generell der Meinung T3 hilft vielen, aber anders Thema...
    Gut, jetzt ist es eben anders und ich muss neu schauen.

    Ich weiß wie du zum Thema TSH stehst und ich respektiere diese Meinung. Ich sehe es generell auch so, dass die meisten sich gut darauf verlassen können, aber ich denke es gibt eben auch Fälle, indenen das TSH schon, aus welchen Gründen auch immer, früh unter LT runtergeht.
    Meine Hypophysenwerte sind z.B. alle niedrig, obwohl sie aufgrund von ebenso niedrig dazugehörenden Werten eigentlich viel höher anzeigen müssten.
    Warum-keine Ahnung, es fiel dazu nur mal das Wort "Hypophysenschwäche", da könne man aber "eh nix machen".

    Möchte jetzt keine Grundsatzdiskussion zu dem Thema losbrechen, ich denke das wurde hier im Forum schon ausführlich diskutiert und jeder sieht das mitunter etwas anders, aber es sollte evtl. doch erwähnt werden, dass es einige gibt bei denen nicht alles nach Lehrbuch läuft.
    Diese Leute haben dann halt die A-Karte.

    Dass das Problem auch noch woanders liegt hat m.M.n nichts mit vormachen zu tun. Ich schrieb eben AUCH und nicht nur... Immerhin lag ich 4 Wochen im KH mit massiven neurologischen Symptomen, der Borreliosetest war nun positiv und ich hatte 2018 schonmal eine Borreliose mit ähnlichen Erscheinungen.
    Schilddrüse schön und gut aber das zu ignorieren würde ich dann eher als "vormachen" betiteln

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