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Thema: Thiamazol bei latenter ÜF?? MB Rezidiv vs Diss. Autonomie...

  1. #11
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    Standard AW: Thiamazol bei latenter ÜF?? MB Rezidiv vs Diss. Autonomie...

    Danke dir, Panna, für deine schnelle Antwort

    Das ist ein wichtiger Hinweis mit den TRAK und der Normgrenze. Die Einheit ist iU, genau. Vielleicht werde ich mal versuchen, bei dem Nuk von vorher noch ne Blutentnahme zu machen, um das zu vergleichen.

    Hast du eine Idee dazu, warum die Werte im Verhältnis eher gesunken sind, obwohl die TRAK ja wahrscheinlich hochgehen? Also könnte das auch bei stimulierenden TRAK Sinn machen, was ja wesentlich wahrscheinlicher ist, als nichtstimulierende, wenn ich das richtig verstehe!?

    Und mit der Impfung: Danke, das bestätigt eigentlich sowieso nur, was ich mir eh schon gedacht habe

  2. #12
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    Standard AW: Thiamazol bei latenter ÜF?? MB Rezidiv vs Diss. Autonomie...

    Zitat Zitat von Keijo Beitrag anzeigen
    Hast du eine Idee dazu, warum die Werte im Verhältnis eher gesunken sind, obwohl die TRAK ja wahrscheinlich hochgehen? Also könnte das auch bei stimulierenden TRAK Sinn machen, was ja wesentlich wahrscheinlicher ist, als nichtstimulierende, wenn ich das richtig verstehe!?
    In die TRAK-Küche gucken wir leider nicht hinein. Es kann auch eine Mischung sein und außerdem ist da auch nichts festgeschrieben, der Wert wie auch das Verhältnis/die Mischung der einzelnen Unterarten kann/können sich relativ zügig ändern.

    Was die freien Werte angeht, da ist nichts mit "im Verhältnis", Werte aus unterschiedlichen Labors lassen sich einfach nicht vergleichen. Dein TSH wackelt, das ist das einzige, was man halbwegs klar sieht und dass du keine manifeste Überfunktion hast.

  3. #13
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    Standard AW: Thiamazol bei latenter ÜF?? MB Rezidiv vs Diss. Autonomie...

    TRAK können sich ändern bedeutet,es könnten auch jetzt blockierende (u.a.) sein, auch wenn es bei meinem ersten Schub offensichtlich stimulierende waren (weil sie ja sonst keine ÜF ausgelöst hätten!)?

    Höhere TRAK bedeuten aber schon tendenziell mehr MB Aktivität, was dann auch wieder mehr Risiko für EO und dollere ÜF bedeuten kann, richtig?

    Ich bin nur gerade noch immer sehr unruhig wegen der hohen TRAK Zahl. Dein Argument,panna, mit der geringeren Messempfindlichkeit hat mich schon etwas beruhigt, aber ist ja,wie du sagst, nur Spekulation. Habe gerade Angst dass ganz schnell über die Feiertage sich eine fette ÜF einstellt. Beim letzten Schub verging von Werten wie jetzt bis zur manifesten ÜF mehr als ein halbes Jahr, da konnte ich mich etwas drauf einstellen.

  4. #14
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    Standard AW: Thiamazol bei latenter ÜF?? MB Rezidiv vs Diss. Autonomie...

    Zitat Zitat von Keijo Beitrag anzeigen
    TRAK können sich ändern bedeutet,es könnten auch jetzt blockierende (u.a.) sein, auch wenn es bei meinem ersten Schub offensichtlich stimulierende waren (weil sie ja sonst keine ÜF ausgelöst hätten!)?
    Sie waren dominant stimulierende, weil du eine ÜF bekommen hast. Welche Mischung jetzt vorliegt, wissen wir nicht, aber sowas ist immer im Fluss, d.h. kann sich auch schnell ändern. Das ist auch teils eine Antwort hierauf:

    Höhere TRAK bedeuten aber schon tendenziell mehr MB Aktivität, was dann auch wieder mehr Risiko für EO und dollere ÜF bedeuten kann, richtig?
    Welche Mischung/Dominanz vorliegt, wissen wir nicht. Das fT3 zeigt momentan keine Aufwärts-Neigung (so fängt es normalerweise an), es ist also nur das TSH, das zeigt, dass da unterschwellig etwas los sein könnte. Die Feiertage sind ja nur Do-Fr-Sa-So, also lieber nicht sich verrückt machen und dabei auf Jodkarenz achten.

    Kannst dich damit noch amüsieren (aber eine Handlungsanweisung ist daraus nicht ableitbar, also kannst es dir auch sparen, dient eher nur der Wissensvermehrung):
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...den-Basemotos)
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...Dritte-im-Bund

  5. #15
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    Standard AW: Thiamazol bei latenter ÜF?? MB Rezidiv vs Diss. Autonomie...

    Vielen Dank dir Panna, auch für die weiterführenden Threads. ich verstehe nur ungefähr ein Drittel, hab noch nicht so ausuferndes Wissen über all diese Dinge, aber bin sehr froh, dass ihr "alten Hasen" hier euer Wissen mit uns teilt!

    Okay, das heißt, wie du schon sagtest, ich kann wirklich nur abwarten. Und im Prinzip könnte es in alle Richtungen gehen, je nachdem was da so vorliegt an Mischung. Es bleibt spannend, positiv ausgedrückt

  6. #16
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    Standard AW: Thiamazol bei latenter ÜF?? MB Rezidiv vs Diss. Autonomie...

    Zitat Zitat von Keijo Beitrag anzeigen
    Und im Prinzip könnte es in alle Richtungen gehen,
    Nicht wirklich in alle. Entweder bahnt sich ein Rezidiv an oder die Lage beruhigt sich erstmal.

  7. #17
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    Standard AW: Thiamazol bei latenter ÜF?? MB Rezidiv vs Diss. Autonomie...

    Aber wenn es jetzt wirklich blockierende TRAK sein sollten, könnte es doch auch in Richtung UF gehen, oder nicht?

    Und wird eine mögliche EO eigentlich auch durch blockierende TRAK ausgelöst?

  8. #18
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    Standard AW: Thiamazol bei latenter ÜF?? MB Rezidiv vs Diss. Autonomie...

    Es gibt eher nicht der Fall, dass es nur die eine oder die andere Art AK vorhanden sind, es ist meist eine Mischung mit Dominanz einer der Unterarten. Und bei einem relativ hohen Wert wird es eher nicht eine blockierende Dominanz sein, erst recht nicht, wenn jemand eine erste MB-Therapie nicht zu Ende geführt hat. Das Rezidivrisiko bei MB beträgt auch dann 50%, wenn man nur 1-2 Jahre nach Beendigung der Therapie weiter beobachtet. Je länger man beobachtet, umso höher ist das Rezidivrisiko. Gehe jetzt mal lieber nicht davon aus, dass du gerade unteerwegs zur Unterfunktion bist, was du ja sowieso von den Werten her nicht bist.

    Und wird eine mögliche EO eigentlich auch durch blockierende TRAK ausgelöst?

    Eine literaturbelegte Antwort habe ich nicht, nur meine eigene:

    EO ist durch (stimuliertes) Wachstum gekennzeichnet, daher gibt es Entzündung+Wachstum von Fett- und Muskelgewebe hinter/um die Augen. Die blockierenden TRAK haben meines Wissens keine solche Eigenaktivität, außer dass sie das TSH an ihrer Tätigkeit hindern, dadurch der TSH-Stimulus ausbleibt und in der Folge weniger Hormone ausgeschüttet werden. - Die allermeisten EO-Fälle werden also bei MB beobachtet. Ausnahmen gibt es, sogar ohne positiv messbare TRAK, aber sie sind selten.

    Und es gibt Fragen, auf die es keine hundertprozentig-wasserfeste Antwort gibt, weil die Forschung einfach nicht soweit ist und auch nicht in großem Stil betrieben wird.

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