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Thema: Thiamazol bei latenter ÜF?? MB Rezidiv vs Diss. Autonomie...

  1. #1
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    Standard Thiamazol bei latenter ÜF?? MB Rezidiv vs Diss. Autonomie...

    Guten Abend,

    ich bin neu hier. Habe eben mein Profil ausgefüllt, ich hoffe die relevanten Sachen stehen drin, falls nicht, sagt mir gerne Bescheid

    Ich hatte 2018/2019 einen sehr milden Verlauf von Basedow, nach insgesamt 4 Monaten Thiamazol Einnahme waren meine SD-Werte im Normbereich, woraufhin ich das Thiamazol nach Empfehlung der Ärztin absetzte. TRAK wurden allerdings nur zu Anfang gemessen. Seitdem ging es mir mehr oder weniger gut, die SD zeigte ab und zu noch gesteigerte Durchblutung bei der Sono, Werte waren aber immer normal.

    Vor 6 Wochen bekam ich einen grippalen Infekt (nicht Corona oder EBV), den ich bis heute nicht mehr wirklich los geworden bin. Bei der BE durch die Ärztin kam ein erniedrigter TSH-Spiegel heraus. Symptome sind aber grade zumindest teilweise eher nicht so, wie ich sie von der ÜF kenne, sondern viel mehr depressiv, starke Erschöpfung, könnte den ganzen Tag schlafen, wenig Stresstoleranz, Schwindel. Daneben gibt es auch Heißhunger und Unruhe, Stimmungsschwankungen, hohen Muskeltonus, Zittern der Hände, mein Puls ist leicht erhöht, und so allgemein hab ich das Gefühl dass irgendwas nicht stimmt.
    Das alles kam relativ plötzlich mit dem Infekt, davor hatte ich das Gefühl es geht mir ziemlich gut. Die Ärztin hat den b12-Serumwert bestimmt, der lag bei 300, kann auch gut sein dass zumindest der Erschöpfungs-/Depressionsteil meiner Symptome und auch mein schwaches Immunsystem damit zusammen hängt.

    War dann beim Nuk, Sono und Szinti war relativ unauffällig, TRAK im Graubereich (Werte sind alle im Profil). Diagnose war: Entweder MB Rezidiv oder disseminierte Schilddrüsenautonomie, ich soll in 3 Wochen nochmal zur BE vorbei kommen, bis dahin 5 mg Thiamazol täglich nehmen. Ich habe ihn gefragt, warum ich jetzt schon mit Thiamazol anfangen soll (kenne das nicht so vom 1. Mal). Er ist nur der Assistenzarzt, meinte er könne mir das auch nicht sagen Wichtig wäre noch zu wissen: Ich habe am 30.11. eigentlich eine notwendige OP geplant, vielleicht ging es auch darum, bis dahin Euthyreose zu erreichen. Der Chirurg meinte, es wäre kein Problem, mit einer latenten ÜF zu operieren, er bräuchte dann halt aktuelle Werte.

    Nun bin ich nicht sicher, wie damit umgehen, vertraue dem Arzt nicht wirklich, es gibt aber in absehbarer Zeit keine freien Endo-Termine für eine Zweitmeinung. Deshalb dachte ich, ich frage hier mal
    Mein TSH ist noch nicht mal supprimiert. Ich habe Angst, wenn ich jetzt Thiamazol nehme, innerhalb von 2 Wochen in die UF zu rutschen. Beim 1. Mal MB ist meine SD auf eine sehr niedrige Dosis extrem gut angesprungen. Ich weiß ja auch gar nicht, ob der MB wirklich zurück kommt.

    Mein Plan wäre erst mal, die nächste BE abzuwarten, mir B12 zu spritzen und zu schauen wie es mir dann geht. Vor allem weil die Sono und Szinti ganz gut aussahen, hab ich die Hoffnung, dass sich die SD vielleicht wieder von selbst erholt, zumal ich, bei allem was ich gelesen habe, bei einem so leichten MB-Verlauf die Chancen auf ein Rezidiv nicht so hoch sind. Ich hab in letzter Zeit auch nicht wirklich gut gegessen, vielleicht hängen auch Sachen teilweise damit zusammen.
    Was ich vielleicht noch erwähnen sollte: Ich habe leider Mitte 2020 wieder das Rauchen angefangen, nachdem ich sofort mit der Diagnosestellung aufeghört hatte. Ich weiß dass sich das sehr ungünstig auswirkt, es ist nur tgrade sehr schwer, wieder damit aufzuhören.

    Nun meine Fragen an euch:
    1. Was denkt ihr zur Thiamazol-Einnahme, ist das nicht unüblich bei meinen jetzigen Werten? Oder ist es eigentlich gut, den MB (falls er es wieder ist) von Anfang an einzudämmen? Gibt es hier Erfahrungen damit?
    2. Macht die Diagnose des Nuk Sinn? Kann es auch sein, dass mein TSH aus anderen Gründen wieder erniedrigt ist?
    3. Gibt es Erfahrungen mit SD und OPs? Irgendwelche Gründe, die sehr dagegen sprechen?

    Ich würde mich sehr freuen, eure Einschätzungen zu hören. Schönen Abend,

    Keijo

  2. #2
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    Standard AW: Thiamazol bei latenter ÜF?? MB Rezidiv vs Diss. Autonomie...

    Absetzen nach 4 Monaten war ein Fehler, erhöht das Rezidivrisiko.

    Ich glaube nicht wirklich, dass es eine disseminierte Autonomie ist, meist ist das eine Verlegenheits-Differenzialdiagnose bei schwachem Basedow.

    Wie es das erste Mal war, das ist keine Prognose für das zweite Mal, es kann wieder so sanft bleiben oder auch nicht. Das könnte man abwarten, wenn du den OP-Termin nicht hättest. Dass die ÜF eine sanft-latente bleibt, dafür gibt es keine Garantie. Insofern: Wenn du die OP machen willst, wäre es vielleicht gut, wenigstens 2,5 mg Thiamazol zu nehmen und noch vor der OP eine Kontrolle zu machen. Gegen die OP spricht eine manifeste ÜF, sonst nichts.

    Rauchen: --> Dampfen. Andere haben es auch geschafft *mit dem Finger auf sich selbst zeig*

  3. #3
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    Standard AW: Thiamazol bei latenter ÜF?? MB Rezidiv vs Diss. Autonomie...

    Danke dir, Panna, für deine schnelle Antwort

    Der Arzt hatte die Differenzialdiagnose vor allem gestellt, weil der Ultraschall so unauffällig aussah. Ist es eventuell möglich, dass das noch was ganz anderes ist bzw. schon immer war? Die TRAK sprechen ja schon für Basedow?!

    Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen am überlegen, die OP auf Frühjahr zu verschieben, auch wenn sie notwendig ist, weil ich meinem Körper nicht zu viel zumuten möchte wenn gerade schon wieder die SD irgendwas macht. Dann bliebe trotzdem die Frage, ob jetzt Thiamazol schon nehmen, 2,5 mg, und in 2/3 Wochen nochmal checken. Eigentlich möchte ich das nicht, die Symptome machen mir aber gerade ganz schön zu schaffen, wobei ich nicht mal weiß, was davon gerade der SD-Anteil ist, was möglicherweise b12, oder etwas ganz anderes (Winterdepression zB).
    Wenn es aber generell nicht gut ist, die Hemmer nur kurz zu nehmen, würde das ja heißen ich käme sehr wahrscheinlich in die UF, dann müsste ich noch SD-Hormone zusätzlich nehmen? Das klingt irgendwie nach Bremse und Gaspedal gleichzeitig

  4. #4
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    Standard AW: Thiamazol bei latenter ÜF?? MB Rezidiv vs Diss. Autonomie...

    Zitat Zitat von Keijo Beitrag anzeigen
    Danke dir, Panna, für deine schnelle Antwort

    Der Arzt hatte die Differenzialdiagnose vor allem gestellt, weil der Ultraschall so unauffällig aussah. Ist es eventuell möglich, dass das noch was ganz anderes ist bzw. schon immer war? Die TRAK sprechen ja schon für Basedow?!
    Die TRAK würden an sich für Basedow sprechen. Allerdings nur ein einziges Mal damals kontrolliert, da kann man nicht viel dazu sagen, zumal Hashimoto auch mit eher niedrigen TRAK einhergehen und mit einer Überfunktion anfangen kann. Allerdings vielleicht doch eher nur mit einer ... also ich neige zu Basedow in Kinderschuhen, das kommt schon öfter mal vor. Und klar sieht der Ultraschall unauffällig aus, sowie auch der Uptake-Wert, wenn da sehr wenig los ist in der Schilddrüse (und darum keine hohen freien Werte entstehen).

    Eine Gewissheit entsteht im Laufe der Zeit, bis dahin muss man therapieren, was anfällt. Die familiäre Disposition hast du ja und die Hormontherapie, die du machst, bleibt womöglich nicht ohne Einfluss. Bremse und Gaspedal stimmt schon, aber bei niedriger Hemmerdosis (2,5) ist das wirklich nicht viel Gaspedal. Die Hemmer kurz zu nehmen: das kann man zwar, nur erhöht sich dadurch das Rezidivrisiko, wenn du Basedow hast. Also würde ich wenigstens etwas länger in so einem schwachen Fall wie der deine machen, nicht unter 6 Monate und TRAK-Kontrolle müsste vorm Weglassen auch sein.

    Wenn du die OP verschiebst, kannst du natürlich auch ruhig abwarten! Allzu lange würde ich auch eine latente ÜF nicht verschleppen, aber bei 0,1-0,2 geht das noch.

    Ist bei dir evtl. Jod im Spiel gewesen (Kontrastmittel, Desinfektion, Nahrungsergänzungen mit Jod/Algen, viel Sushi usw.)?

  5. #5
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    Standard AW: Thiamazol bei latenter ÜF?? MB Rezidiv vs Diss. Autonomie...

    Danke dir für deine Überlegungen, das macht alles total Sinn

    Hashimoto war am Anfang auch die Arbeitsdiagnose, bis die TRAK auftauchten, dann hieß es, es sei Basedow.
    Ich muss mir jetzt mal überlegen, wie ich das mit der OP mache, und mit dem Thiamazol. Ist halt doof, wenn das so ungut ist, das so kurz zu nehmen, sonst könnte ich es auch einfach mal versuchen, und schauen ob es mit den Symptomen dann besser wird.

    Ja, ich hab auch schon öfter über die Testosteron-Therapie im Zshg. mit SD nachgedacht. Ich hab darüber bisher sehr unterschiedliches gelesen, bzw. eher im Kopf, dass sich Androgene tendenziell eher positiv auf Autoimmunprozesse auswirken. Hab bisher auch noch keine Ärzte getroffen, die mir erklären konnten, wie sich das gegenseitig beeinflusst. Weißt du da was drüber? Aber da sich Basedow zB in den Wechseljahren stark häuft, könnte der Zshg. Sinn machen, da die Hormonveränderungen in ähnliche Richtungen gehen, bzw. ich auch immer noch nicht komplett gut eingestellt bin und das Östrogen immer noch zu hoch ist teilweise.

    Und das Jod, hmm, es gab nichts gravierendes, soweit ich mich erinnern kann. Ich hab schon relativ viel Fisch und vor allem Sushi gegessen, aber ob das ausreicht für einen Schub? Hatte auch immer regelrecht Heißhunger auf alles aus dem Meer, jetzt immer noch

  6. #6
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    Standard AW: Thiamazol bei latenter ÜF?? MB Rezidiv vs Diss. Autonomie...

    Die Hormonachsen beeinflussen sich gegenseitig, das ist bekannt. Schilddrüsenprobleme/Autoimmunität kommt gerne bei hormonellen Umbrüchen, etwa nach der Schwangerschaft (oder auch während) und in den Wechseljahren, auch der reine Hormonbedarf hängt damit zusammen. Schilddrüsen-Autoimmunität trifft statistisch gesehen deutlich mehr Frauen, ja, aber wer weiß, ob speziell bei dir nicht einfach nur der dazu gekommene Androgeneinfluss da ist, sondern auch der damit einhergehende (schwankende?) "Östrogenentzug" mit hineinspielt.

    Ich würde das mit dem Sushi und Meerestieren allgemein jetzt mal etwas herunterfahren. Vielleicht auch Jodsalz, nimm einfach unjodiertes Meersalz.

  7. #7
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    Standard AW: Thiamazol bei latenter ÜF?? MB Rezidiv vs Diss. Autonomie...

    Hmm, das ist gut dss du das nochmal sagst mit den Hormonen. Kann ja auch sein dass sich, wenn sich die Sexualhormone einpendeln, die SD mit etwas Glück auch wieder einpendelt?! Die Hoffnung stirbt zuletzt

    Und ja, hab mir jetzt erst mal eine Jodkarenz verordnet, verstehe nicht so gganz warum mein Körper trotzdem so sehr nach Meerestier schreit...

  8. #8
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    Standard AW: Thiamazol bei latenter ÜF?? MB Rezidiv vs Diss. Autonomie...

    Zitat Zitat von Keijo Beitrag anzeigen
    Hmm, das ist gut dss du das nochmal sagst mit den Hormonen. Kann ja auch sein dass sich, wenn sich die Sexualhormone einpendeln, die SD mit etwas Glück auch wieder einpendelt?! Die Hoffnung stirbt zuletzt
    Sexualhormone-Aufruhr kann Autoimmunität triggern. Wenn sie aber einmal da ist, die Autoimmunität, dann ist sie da, sie kann ruhen oder aktiv werden, aber nicht total wieder weggehen. Bei dir ist das bis jetzt etwas sehr-sehr Kleines, so dass man nicht so genau weiß, was es wird, wenn es groß werden wollte.

    Und ja, hab mir jetzt erst mal eine Jodkarenz verordnet, verstehe nicht so gganz warum mein Körper trotzdem so sehr nach Meerestier schreit...
    Weil sie lecker sind Meiner schreit seit 15 Jahren nach Garnelen und Shrimps.

  9. #9
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    Standard AW: Thiamazol bei latenter ÜF?? MB Rezidiv vs Diss. Autonomie...

    Guten Morgen

    Ich dachte ich melde mich nochmal hier, da ich im Moment noch keinen Arzt gefunden hat, von dem ich mich kompetent betreut fühle, und mir das letztes Mal hier sehr geholfen hat, meinen Gesundheitszustand zumindest ein bisschen besser einzuordnen.

    Ich hatte mich vor meiner OP tatsächlich gegen die Hemmer entschieden - ich weiß wie empfindlich mein Körper auf alles mögliche reagiert, hatte Angst schnell in die UF zu rutschen und mich dann mit unbekannten neuen Symptomen rumzuschlagen. Ging auch alles ziemlich gut mit der OP, die ist jetzt 2,5 Wochen her.

    Ich war danach beim Endo inklusive BE. Er wirkte so, als hätte er tatsächlich eher eine Ahnung von Basedow, wenn auch sozial leider sehr unkompetent, aber darüber kann ich hinwegschauen. Die Besprechung der Werte erfolgte leider nur telefonisch. Die neuen Werte hab ich ins Profil gepackt.

    Nun ist es so, dass meine TRAK stark gestiegen sind, der TSH ungefähr gleich geblieben, die freien Werte sind insgesamt im Verhältnis eher runter gegangen. Was der Endo dazu meinte: Die TRAK könnten auch blockierend sein, solange sich an den Werten nichts ändert, würde er erst mal abwarten und in 4-6 Wochen noch einmal kontrollieren.

    Nun mache ich mir grade Sorgen wegen der höheren TRAK, und bin verwirrt über die sonstigen Werte, vor allem weil die freien Werte ja eher Richtung runter gegangen sind als Richtung hoch. Während meines ersten Schubes wurden die TRAK nur einmal gemessen, und zeigten sich aber auch erst, als die manifeste ÜF schon längst da war. Macht das auch andersrum Sinn? Also erst gehen die TRAK hoch und dann reagiert die SD? Aber das was ich hier habe, ist ja maximal eine leichte latente ÜF. Das macht mir gerade ein bisschen mehr Zweifel, ob das wirklich Basedow ist, und ob an dem "blockierende TRAK" eventuell was dran sein könnte... oder eben Basedow mit blockierenden TRAK? Oder die TRAK sind stimulierend, und die SD kommt noch hinterher??

    Symptome hab ich schon ein bisschen, aber es hält sich noch in Grenzen (vor allem Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen und Anspannung), aber finde auch schwer zu sagen was von der SD kommt, was vom Heilungsprozess nach der OP, und was vllt auch von Sexualhormonen (mein Testosteronwert war viiiiiiiiiiel zu hoch, der Arzt meinte es könnte eigentlich nur ein Messfehler sein, bzw eine Kontamination der Blutabnahme durch Testogel an meinem Arm). Ein paar der Symptome, die ich im Herbst hatte, haben sich gebessert, vor allem die starke Erschöpfung, was ich auf die B12 Spritzen schiebe

    Ich würde mich sehr freuen, eure Gedanken dazu zu hören. Machen diese Werte Sinn? Was fällt euch dazu ein? Es gibt auch noch ganz viele andere Werte, hab die aber aus Platzgründen jetzt erst mal nicht aufgeschrieben.

    Außerdem bin gerade am überlegen, wie mit der Covid-Boosterimpfung umgehen. Bin 2x geimpft, und eigentlich sollte Ende Dezember der Booster kommen, habe aber ein bisschen Angst, dass die Impfung den Schub getriggert haben könnte, und bin mir gerade nicht sicher, ob das wirklich Sinn macht. Gleichzeitig will ich auf keinen Fall Corona bekommen, habe eher viele Kontakte, und wenn der Schub nun eh schon da ist?! Wie macht ihr das denn?

  10. #10
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    Standard AW: Thiamazol bei latenter ÜF?? MB Rezidiv vs Diss. Autonomie...

    Zitat Zitat von Keijo Beitrag anzeigen
    Nun ist es so, dass meine TRAK stark gestiegen sind, der TSH ungefähr gleich geblieben, die freien Werte sind insgesamt im Verhältnis eher runter gegangen. Was der Endo dazu meinte: Die TRAK könnten auch blockierend sein, solange sich an den Werten nichts ändert, würde er erst mal abwarten und in 4-6 Wochen noch einmal kontrollieren.
    Ich gebe da dem Endo Recht - engmaschige Kontrollen und beobachten. Es ist auch richtig mit den nichtstimulierenden TRAK (es gibt blockierende und dann noch mindestens eine dritte Unterkategorie) - allerdings sind die nichtstimulierenden meist eher im niedrigeren Bereich, 8 würde ich da nicht mehr dazu zählen. Aber es mag auch sein, dass das Endo-Labor eine sehr empfindliche (neuere) Methode nutzt, darauf schließe ich aus der extrem niedrigen Normgrenze, d.h. die Methode misst wahrscheinlich wirklich auch sehr niedrige Werte (Einheit ist aber iU, ja?), die anderswo nicht erfasst werden. Spekulativ meinerseits, das kannst du nur durch Kontrollmessung dort, wo die vorherigen gemacht wurden (Normgrenze bei 1, oder 1,5 oder 1,7 o.ä.) verifizieren.

    Ich würde die Booster-Impfung machen - aber es ist wirklich deine Entscheidung. Die Aktivierung des MB - nun ja, irgendwas ist ja sowieso schon los, nur noch etwas unentschieden, wie es weitergeht, das gilt nun mit oder ohne Impfung. Mit Omicron ist der Schutz durch Booster schon etwas besser, aber auch nicht waserdicht, da hilft nur Aufpassen, insbesondere nach einer OP, wenn man noch geschwächt ist.

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