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Thema: Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

  1. #11
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    Standard AW: Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

    Ich frage mich nur ob eine Reduzierung auf 112 glatt ausreicht.
    Nein. Selbst 100µg dürfte zu viel sein.

    Ja ich bin schon lange mit Ft4 leicht überdosiert.
    Wenn Du das "leicht" nennst, was ist dann erst stark?

    Ich habe generell einen hohen Ruhepuls aber ich dachte auch immer wegen meines niedrigen Blutdrucks.
    Glaube ich nicht. Das dürfte ebenfalls mit der unpassenden Schilddrüsenhormondosis zusammen hängen.
    LG

  2. #12
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

    Je länger ich bei dir in alten Beiträgen querlese, umso eher sehe ich die Spuren, die du missdeutet hast. Puls, Herz, was auch immer ... aber auch jetzt, z.B. die Muskelzuckungen. Du suchst nach Ursachen - eine offensichtliche aber auslassend. Lies mal dazu das hier:

    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...ert-Ausl%F6ser
    Dann wurde gesenkt, insgesamt nicht um 6,25 mcg :-), vorläufiges Ergebnis:
    https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...=1#post3677109

    "Testen" ist vorprogrammierter Misserfolg, wenn du damit einige wenige Wochen meinst. Es dauert länger. Von 118 auf 112 (bei deiner Dosis und fT4 ist das schon eher mickeymousemäßig) kann auch bewirken, dass es schlicht nicht reicht und das Befinden zu neuen Missdeutungen führt. Du kannst es natürlich dennoch in Zeitlupe machen, nur sei dir bewusst, dass 6,25 eher nicht das Ende der Fahnenstange sein wird.

  3. #13
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    Standard AW: Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

    Ich vergleiche vielleicht zu sehr mit früher als ich mal reduziert habe. Da war ich bei 115 ug ja schon mit dem TSH über 2.
    Allerdings überlege ich grade wie es dazu kam das ich jetzt weniger brauchen könnte und eigentlich liegt es auf der Hand. Ich habe früher gefühlt 24 h Sport gemacht. Heute mit 2 kleinen Kids zwar Stress aber Sport wohl eher nicht oder wenig sag ich mal so. ��
    Wahrscheinlich war mein Verbrauch damals auch anders.
    Danke für die Verlinkung der Beiträge. Bei der Betroffenen war ja trotz des hohen FT4s der TSH schon bei 2. Früher hier im forum wurde bei sowas tatsächlich eher gepusht. Würde mich mal interessieren bei welchem TSH sie jetzt ist nach Reduzierung ist.
    Ich nehme das Ernst und werde mir beim Hausarzt die 100er aufschreiben lassen. Ich habe ja noch die 25er in rauen Mengen hier und kann mich rantasten. Ich denke auch ich muß unter 112 ug.
    Hier im Anhang hab ich noch mal Werte die nicht lang her sind. Hatte ich über Cerascreen bestimmen lassen weil da so eine Aktion war. Ist also immer das selbe Bild seit Jahren. Ich hab das nie Ernst genommen weil es mir eigentlich immer gut ging. Die Ärzte haben es immer toleriert. Mein neuer Hausarzt war es erst der öfters mal sagte versuchen sie mal runter zu gehen irgendwann macht das Herz das vielleicht nicht mehr so gut mit.
    Also dann ma ran an die Reduzierung ����
    Kann leider erst nächste Woche zum Hausarzt da ich noch im KH bin. War hier zur stationären Schmerztherapie.
    Da ich von den 25ern noch so viele habe - kann ich bis Montag sonst auch 4x25 ug nehmen um auf die 100 zu kommen? Dürfte ja genauso gehen oder? Vielleicht nehm ich dann noch anfangs ein viertel dazu damit der Sprung nach unten nicht zu groß ist. Hab da echt bissl Schiss bin so empfindlich mit Medikamenten und meiner Stimmung ��
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    Geändert von brieftaube24 (08.10.21 um 09:49 Uhr)

  4. #14
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    Standard AW: Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

    Du solltest dir umgehend einen Termin bei einem Neurologen geben lassen. Dein Symptome deuten alle auf eine Polyneurpathie (PNP) oder sogar Small Fibre Neruopathie (SFN) hin.
    Das ist eine Erkrankung der peripheren Nerven. Ich habe beide Erkrankungen. Die macht sich schleichend bemerkbar und ist nicht heilbar.
    Gründe gibt es sehr, sehr viele. Ein paar: Alkohol, Diabetes, genetische Disposition, Vitamin B12 Mangel über lange Zeit, erhöhter Vitamin B6 Wert.....

  5. #15
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

    Zitat Zitat von brieftaube24 Beitrag anzeigen
    Bei der Betroffenen war ja trotz des hohen FT4s der TSH schon bei 2. Früher hier im forum wurde bei sowas tatsächlich eher gepusht. Würde mich mal interessieren bei welchem TSH sie jetzt ist nach Reduzierung ist.
    Beim TSH muss man das fT3 immer mitdenken, da es ja nicht nur das T4 ist, von dem das TSH Feedback bekommt, es sind beide Hormone. Bei dir ist ja das TSH noch da, aber bei niedrigem fT3, also wohl eher deswegen, denke ich mal (ohne genauen Werteverlauf ist da nicht viel mehr drin als denken). Ein solches TSH ist natürlich tolerierbar, wenn ansonsten alles total fein ist, inklusive Befinden, aber doch eher nicht bei offensichtlicher T4-Überdosierung mit negativen Folgen für die Umwandlung (und mit der Zeit wohl auch für deine Organe) und mit zahlreichen Symptomen, die gut zur Überdosierung passen können. - Ein TSH zwischen 1 und 3 ist also nichts, was man dringend abstellen muss, das kann man nicht losgelöst von allen Umständen betrachten. Aber du hast eine kleine Schilddrüse, und wenn sie in bescheidenem Umfang dank TSH ein wenig T3 mit produziert, dann ist das nicht nur OK, sondern zu begrüßen. Und es ist egal, wo dein TSH landet, ob bei 1 oder 2, Zweck der Übung ist ja keineswegs, das TSH niedrig zu halten, wie bei Krebs-Operierten - im Gegenteil, dein Herz und deine Knochen danken für ein klar nicht supprimiertes TSH, gutes Befinden natürlich voraussetzend. Kleines Beispiel hier - bei 125 mcg Vorhofflimmern und Kardioversion mit gerade noch vorhandenem TSH, zwei Jahre später bei 75 LT ist das Herz ruhig und das Befinden gut, bei 5-er-TSH. Es gibt eben auch das. Bei wenig Zeit kannst du ja nur den allerersten Beitrag lesen - die nachfolgenden 2 Jahre quasi überspringen und dann auf der letzten Seite ihre letzten beiden Berichte lesen: https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...-zur-Dosierung

    Deine 25-er kannst du ruhig alle wegkonsumieren. Oder etwas davon dann aufheben, wenn die MHD es erlaubt, für kleine Dosisanpassungen.
    Geändert von panna (08.10.21 um 11:04 Uhr)

  6. #16
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    Standard AW: Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

    Vielen lieben Dank für eure Hilfe. So werde ich es machen. Werde nächste Woche Montag alles auch mit meinem Hausarzt besprechen. Werde die Dosis auf jeden Fall reduzieren. Und mal sehen wie sich der FT3 entwickelt. Sonst muss ich da vielleicht noch einmal mit T3 ansetzen. Aber es übers T4 auszugleichen scheint nicht der Weg. Meine SD ist mittlerweile so gut wie weg. Letzter US war glaub ich in der Schwangerschaft. Etwa 1 ml SD Gewebe noch vorhanden.
    @Adelke: Darf ich Dir eine PN schreiben? Ich glaube nämlich auch ich könnte einen SFN haben. Eine symmetrische PNP ist laut Neurologe ausgeschlossen weil NLG im rechten Bein normal. Im linken Bein geht er von einer Anomalie aus das kann wohl schonmal vorkommen. Hat auch Hashimoto als möglichen Grund genommen. Aber wirklich zufrieden bin ich mit dieser Aussage einfach nicht. Ich habe ja Symptome... Von der SFN hat er gar nicht gesprochen. Habe ein wenig das Gefühl er schiebt es auf Stress.
    Die SFN lässt man am besten in einem Krankenhaus das spezialisiert ist abklären oder? Ich werde meinen Hausarzt am Montag darauf ansprechen. Ein weiteres Symptom ist das ich keinen Seiltänzergang mehr durchführen kann mit geschlossenen Augen. Erst wurde eine Rückenmarksschädigung durch den Bandscheibenvorfall vermutet aber angeblich ist der nicht groß genug. Es wurde noch ein SEP gemacht aber nur von den Armen. Das hätte eine Druckschädigung vom Bandscheibenvorfall aber wohl anzeigen müssen weil sowas von der HWS zuerst in die Arme geht. Tja demnach bleibt eigentlich nur eine Neuropathie. Ich hatte kürzlich auch eine Schluckstörung und immer wieder mal Probleme mit Restharn und Nachtropfen über 2 Wochen. Im Nachhinein hab ich gelesen das dass tatsächlich auch bei der SFN vorkommt. Ich muss das unbedingt abklären lassen. �� Ich weiß nur noch nicht wo.. zu meinem Neurologen habe ich kein richtiges Vertrauen irgendwie. Wenn man sagt man hat Stress und auch Probleme mit Ängsten wird alles immer der Psyche zugeschrieben.

  7. #17
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

    Ein weiteres Symptom ist das ich keinen Seiltänzergang mehr durchführen kann mit geschlossenen Augen
    Möchte mal sehen, wer das kann (außer Seiltänzer :-), ich sicher nicht. Aber ernsthaft: Muskuläre Symptome sind bei hormonellen Entgleisungen in beide Richtungen nichts Ungewöhnliches:


    Hypothyreose ist oft mit Myopathie, beispielsweise mit proximaler Muskelschwäche, Mononeuropathie und sensibel-motorischer axonaler Polyneuropathie verbunden, Hyperthyreose mit Myopathie und Polyneuropathie. Von den hypothyreoten Patienten der Studie wiesen 79% neuromuskuläre Symptome auf, 38% zeigten Paresen in zumeist mehreren Muskelgruppen, 42% hatten Zeichen einer sensibel-motorischen Neuropathie, bei 29% wurde ein Carpaltunnelsyndrom diagnostiziert. Nach einem Jahr Behandlung der Schilddrüsenerkrankung mit Carbimazol, Thyroxin und/oder 131Jod zeigten immer noch 13% der Patienten Symptome einer Myopathie. Von den hyperthyreoten Patienten wiesen 67% neuromuskuläre Symptome auf, 62% Paresen, die mit hohen FT4-Werten. 19% der Patienten zeigten eine sensibel-motorische axonale Neuropathie, bei keiner Person wurde ein Carpaltunnelsyndrom diagnostiziert. Die neuromuskulären Symptome traten früh und schnell auf. Sie bildeten sich durch die Behandlung der Schilddrüsenerkrankung in durchschnittlich 3,6 Monaten schnell und vollständig wieder zurück.
    Hervorhebungen durch mich. Ich weiß nicht, was du hast oder nicht hast. Aber ich würde definitiv erstmal gucken, was deine Symptome nach ausreichender Reduktion und einer gewissen Umstellungszeit machen. Erst danach würde ich einen Neurologen konsultieren.

    https://www.neuro-depesche.de/nachri...ren-symptomen/

  8. #18
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    Standard AW: Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

    Hi! Lies mal meine Geschichte. Ich leide auch unter Schlaflosigkeit und vor allem muskelzucken und ich habe eine jahrelange leichte überdosierung im Verdacht. Meine Werte waren nie so krass wie bei dir (140% ft4), aber doch immer nüchtern bei 100%. Ich bin dabei (bereits seit mehr als einem jahr) mit der Dosierung rumzuprobieren. Ich bin jetzt von 88 auf 66 runter und mein tsh und ft3 sind interessanterweise besser geworden. Mein Stress ist auch reduziert und auch das muskelzucken ist besser, wenn auch nicht weg. Vielleicht geh ich noch mal auf 50 runter. Vor 15 Jahren war ich sogar mal auf 125 micg, hatte aber extrasystolen.

    Check auch mal die posts von Guslar. Der war ähnlich überdosiert wie du und ist dann wegen muskelzucken usw sogar im Krankenhaus gelandet. Ich würde an deiner Stelle dringend reduzieren so wie es dein Hausarzt vorschlägt.

  9. #19
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    Standard AW: Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

    Zitat Zitat von Val2000 Beitrag anzeigen
    Hi! Lies mal meine Geschichte. Ich leide auch unter Schlaflosigkeit und vor allem muskelzucken und ich habe eine jahrelange leichte überdosierung im Verdacht. Meine Werte waren nie so krass wie bei dir (140% ft4), aber doch immer nüchtern bei 100%. Ich bin dabei (bereits seit mehr als einem jahr) mit der Dosierung rumzuprobieren. Ich bin jetzt von 88 auf 66 runter und mein tsh und ft3 sind interessanterweise besser geworden. Mein Stress ist auch reduziert und auch das muskelzucken ist besser, wenn auch nicht weg. Vielleicht geh ich noch mal auf 50 runter. Vor 15 Jahren war ich sogar mal auf 125 micg, hatte aber extrasystolen.

    Check auch mal die posts von Guslar. Der war ähnlich überdosiert wie du und ist dann wegen muskelzucken usw sogar im Krankenhaus gelandet. Ich würde an deiner Stelle dringend reduzieren so wie es dein Hausarzt vorschlägt.

    Hier ist guslars thread: https://www.ht-mb.de/forum/showthrea...en-Krankenhaus

  10. #20
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    Standard AW: Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

    Hallo zusammen,
    also bin seit einer Woche von 112 + 6,25 auf 100 + 6,25 runter. Glatt 100 habe ich mich psychologisch einfach nicht getraut ��
    Mir gehts aber ganz gut. Anfang der Woche war ich mal sehr müde aber das hat sich wieder eingependelt. Fühle mich innerlich etwas ruhiger. Gestern morgen hatte ich allerdings vermehrt Extrasystolen. Weiß nicht woran das lag. Nehme abends ja Opipramol zum schlafen das kann auch sowas machen. Muss ich mal beobachten. Ansonsten ist das Befinden bisher ganz gut. In 6 Wochen lasse ich dann Werte machen ��

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