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Thema: Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

  1. #1
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    Standard Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

    Hallo zusammen
    lange, lange war ich hier nicht mehr im Forum weil es mir immer gut ging.
    Nun ist es so das ich seit einiger Zeit Beschwerden an dem peripheren und autonomen Nervensystem habe.
    Überreizung der Nerven, verstärkte Kalt Warm Empfindung, Kitzeln auf der Haut wie Spinnweben, Kribbeln in den Füßen, Stechen und Pieksen in Füssen und Händen, Muskelzucken in den Beinen und Füßen, Gänsehautgefühl vom Unterleib bis in die Beine.
    Das alles trat leider verstärkt nach der Corona Impfung auf. Allerdings hatte ich manche Symptome schon vorher mal in abgeschwächter Form. Habe das Gefühl als wäre mein vegetatives Nervensystem total überreizt. Dazu kommt das ich sehr viel Stress hatte in letzter Zeit. Bandscheibenvorfall, Schmerzen, viele Medikamente und immer noch Cortison als Spritzen.
    Eine symmetrische PNP wurde ausgeschlossen. Allerdings war links die NLG verlangsamt. Neurologe gibt dem keine Bedeutung weil andere Seite ok und Beschwerden sind beidseitig.
    Alle anderen Blutwerte sind gut.

    Nun zu meinen Schilddrüsenwerten
    TSH 0,44
    FT4 150 % 2,1 (0,93-1,7)
    FT3 37 % 2,9 (2,0-4,43)

    Die BE wurde mittags gemacht, LT hatte ich allerdings morgens genommen.

    Mein Hausarzt hatte mich bereits mehrfach angesprochen und gesagt ich solle besser reduzieren. Da ich aber immer dachte ich hab keine Probleme hab ich es so weiter genommen. Hatte mal versucht zu reduzieren und immer war ich müde und depri und hab nicht durchgehalten. Wahrscheinlich müsste sich der Körper wieder umstellen. Was würdet Ihr denn sagen können die Werte mit Schuld sein oder eher unwahrscheinlich? Diese Werte habe ich übrigens schon sehr lange.
    Was könnte ich sonst untersuchen lassen? Jemand erzählte mir mal von einer Small Fiber Neuropathie aber mein Neurologe hat davon gar nicht gesprochen. Wollte mir nur Pregabalin verschreiben, aber ich nehm doch jetzt nicht einfach ein Medikament wenn ich nicht die Ursache kenne.
    Danke für eure Hilfe
    Geändert von brieftaube24 (07.10.21 um 17:32 Uhr)

  2. #2
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    Standard AW: Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

    Diese Werte habe ich übrigens schon sehr lange.
    Hast du aus dieser Zeit auch Nüchternwerte?

    Hatte mal versucht zu reduzieren
    Um wieviel?

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

    Die BE wurde mittags gemacht, LT hatte ich allerdings morgens genommen.
    Wenn mehr als 4 Stunden dazwischen waren, ist das nicht mehr die absolute Einnahmespitze (die noch höher ist), sondern eben die Menge an Hormonen, die du jeden Tag um diese Zeit im Blut hast. Die Menge nimmt dann noch ein wenig ab und erreicht einen Tiefpunkt am nächsten Tag in der Früh. Aber bis dahin bist du wohl über die längste Zeit des Tages über 100 Prozent. Das ist fürt mein Dafürhalten eine klare Überdosierung. Ich meine - du siehst ja, wo der Wert bezüglich des Referenzbereichs liegt? Dort sollte auch die absolute Einnahmespitze nicht liegen.

    Hatte mal versucht zu reduzieren und immer war ich müde und depri und hab nicht durchgehalten. Wahrscheinlich müsste sich der Körper wieder umstellen.
    Richtig, der Körper gewöhnt sich daran, getrieben zu werden. Eine Weile, irgendwann geht es dann nicht mehr gut.
    Deine Symptome hätten mir zu denken gegeben.

  4. #4
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    Standard AW: Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

    Das hört sich schon sehr aufgeputscht an. Das mit den Spinnweben, Kitzeln ist ein deutliches Zeichen der Überstimmulation bei Amphetaminmisbrauch, was bei dir sicherlich nicht vorliegt. Aber du nimmst/nahmst ja so einiges und die Schmerzmedikation bei Bandscheibenprobleme könnte doch sowas auslösen... Schau dir dazu nochmals den Beipackzettel oder besser die Arztinfo an.

    Danach ch würde jetzt schauen, da der fT3 gerade mal mit bei 2,9 ist, ob dass durch Stress kam oder sich vlt. ein handfester Mangel verbirgt.

  5. #5
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    Standard AW: Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

    Der Ft3 dümpelt bei mir tatsächlich immer so im unteren Bereich herum. Da ich aber damals einen Versuch mit T3 nicht vertragen habe hab ich es so hingenommen. Ich habe aber auch den Eindruck je höher mein fT4 umso niedriger mein fT3. Also ich denke schon das ich die Mehrheit des Tages über 100 % mit dem FT4 liege. Ich meine es wurden auch schon Nachmittags BEs gemacht und er war immer etwas drüber.
    Reduziert hatte ich nur mal auf 112 ug. Aktuell nehme ich 112 plus alle zwei Tage 12,5. Irgendwie war das damals meine Wohlfühldosis wenn auch so zusammen gestückelt. Die Wirkung war aber enorm. Was meint ihr soll ich die 12,5 einfach weg lassen und abwarten oder mal für 2 Tage mehr reduzieren damit ich mal erstmal runter komme mit den Werten? Hab aber immer Angst das mir das auf die Psyche haut bin da sehr empfindlich mit Stimmungsschwankungen.
    Also die Opiate habe ich zum Glück 2x nur relativ kurz nehmen müssen. Über 2 Wochen jeweils. Die habe ich so schnell es geht wieder abgesetzt. Ich denke daher kommen keine Symptome. Ich habe halt oft und lange dieses Jahr unter Dauerstrom und Ängsten gestanden. Ich weiß nicht inwiefern das die Situation verschärft hat.
    Mein Neurologe hat mir geraten Amitritylin zu nehmen, hab ich schon mal ne Weile und war eigentlich froh als ich es ausgeschlichen hatte weil es so viele Wechselwirkungen hat. Aber vielleicht bringt es einen nochmal etwas runter. Nehme auch nur eine geringe Dosis Abend. 10-25 mg.
    Aber ich glaube auch nicht das die Symptome psychisch sind. Irgendwas schaltet da fehl. Habe gedacht vielleicht kennt jemand ähnliche Beschwerden.

  6. #6
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    Standard AW: Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

    Meiner Meinung nach "schaltet da nichts fehl". Du bist massivst überdosiert und versuchst Dir die ganze Sache auch noch schön zu reden. 6,25µg weniger bringen die Werte auf keinen Fall in den Normbereich. Ich würde deutlichst reduzieren bis die Werte innerhalb des Referenzbereiches liegen und dann schauen, was von den Symptomen noch da ist, bevor ich auch nur irgendwas anderes an Medikamenten nehmen würde. Jeder Körper macht irgendwann bei ÜD schlapp, der eine eher, der andere später.
    LG

  7. #7
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    Standard AW: Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

    Wie hoch war denn damals der fT4 als du den T3-Versuch gestartet hast?

  8. #8
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

    Zitat Zitat von brieftaube24 Beitrag anzeigen
    Ich habe aber auch den Eindruck je höher mein fT4 umso niedriger mein fT3.
    Dein Eindruck täuscht dich nicht, das ist so.

    Ich habe halt oft und lange dieses Jahr unter Dauerstrom und Ängsten gestanden ....Amitritylin ... vielleicht bringt es einen nochmal etwas runter
    Entschuldige dass ich so direkt frage, aber ... warum willst du es nicht sehen?

    Lies mal vielleicht den Abschnitt über T4 (Dein TSH ist wohl wegen des niedrigen fT3 nicht ganz untergegangen):
    https://www.ht-mb.de/forum/entry.php...)-und-das-Herz

    Deine Mutter hat Osteoporose sehe ich, die Genetik spielt auch eine Rolle, vielleicht lässt du mal deine Knochendichte auch prüfen, denn die Hochdosis ist ja nicht neu bei dir.

  9. #9
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    Standard AW: Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

    Was meint ihr soll ich die 12,5 einfach weg lassen und abwarten oder mal für 2 Tage mehr reduzieren damit ich mal erstmal runter komme mit den Werten?
    1 Tag Einnahmepause kann gut für die Motivation und Klarheit über die Situation sein. Man kann dann öfters schon eine gewisse erste Erleichterung feststellen, es verringert sich/verschwindet ein Druck, den man vorher vielleicht gar nicht sooo gemerkt hat.

  10. #10
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    Standard AW: Probleme im peripheren Nervensystem- erhöhter FT4

    Danke für euer Feedback, ich bin da auch wirklich offen. Ich habe mich viel zu lange nicht um meine Schilddrüse bzw Einstellung gekümmert es ist total in zwei Schwangerschaften und Kleinkindern untergegangen.
    Ja ich bin schon lange mit Ft4 leicht überdosiert. Seltsamerweise hatte ich lange das Gefühl ich brauch das so. Und es ist tatsächlich so das beim Kardiologen vor Jahren auch eine Tachykardie vermerkt wurde. Ich habe generell einen hohen Ruhepuls aber ich dachte auch immer wegen meines niedrigen Blutdrucks. Extrasystolen hatte ich in letzter Zeit wieder sehr viele weshalb ich auch im Oktober Termin zum Langzeit EKG habe. Ansonsten ist das Herz aber unauffällig und normales EKG auch in Ordnung.
    In dem Artikel steht bei T4 überdosis allerdings nur etwas über die kardiologischen Nebenwirkungen. Ob es auch aufs Nervensystem Wirkung hat muß ich dann wohl ausprobieren.
    Ich frage mich nur ob eine Reduzierung auf 112 glatt ausreicht.
    Muß ich wohl testen. Will auch nicht gleich zu viel senken.
    Seltsam das mein SD Bedarf generell runter zu gehen scheint.
    Es wurde noch gefragt wie hoch mein Ft4 damals war beim T3 Versuch. Hmmm es ist so lange her. Der Endo hatte auf jeden Fall das t4 gesenkt parallel das weiß ich. Aber mir ging es damit ganz schlecht. Hatte irgendwann in einer Nacht üble Herzrhytmusstörungen. Hatte sogar das Gefühl es war Vorhofflimmern. Ich hab gedacht ich muß sterben. Totale Todesangst. Habe es danach nie wieder probiert.
    Geändert von brieftaube24 (07.10.21 um 21:19 Uhr)

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