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Thema: fT3 zu niedrig, starke Erschöpfung und Konzentrationsprobleme

  1. #1
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    Standard fT3 zu niedrig, starke Erschöpfung und Konzentrationsprobleme

    Hallo,
    ich bin nicht Hashi diagnostiziert, habe aber kein anderes passendes Forum für meine Frage gefunden. Bin 61, sportlich, NT/NR.

    Meine Blutwerte waren immer ok, trotzdem habe ich seit ca. 4 Jahren starke Probleme mit Müdigkeit, Konzentration am Nachmittag, und in den letzten 2 Jahren auch Gewichtszunahme am Bauch.
    Ich bin beruflich und privat sehr stark angespannt, habe deswegen vor 6 Monaten einen Cortisol-Speicheltest gemacht, und bekam die Info, dass Cortisol tagsüber ganz unten ist. Hatte ich schon vermutet wegen Stress.

    Habe von meinem Arzt Prednisolon und Hydrocortison zum Probieren bekommen (ich bin vernünftig, er kennt mich). Laut div. Büchern sollte man bei ständigem Stress die fehlende Menge Cortisol ersetzen. Habe es ein paarmal probiert, es half etwas, aber nur in der höchsten Dosierung (8 mg Pred./ 40 mg HC). Das kommt für mich aber nicht in Frage, soviel zu nehmen.

    Nächste Vermutung Schilddrüse. Meine fT3-Werte sind seit längerem am unteren Limit (ca. 3 pmol/L). fT4 ist immer bei ca. 13. Die Schilddrüse ist noch nicht geprüft worden.

    Meine Fragen: ich möchte sehen, ob eine LT-Einnahme meinen fT3 höher bringt. Nehme seit 3 Wochen 50 LT ein. Ich weiss, dass es lange dauern kann, bis man etwas merkt.

    In welchen Abständen würdet ihr steigern und wann jeweils Werte bestimmen lassen?

    Ich habe auch Novothral und Thybon hier. Würde es eher Sinn machen, bei einer geringen Dosis LT zu bleiben, und 2 oder 3mal tgl eine kleine Menge Thybon zusätzlich zu nehmen?

    Und zuletzt: hat jemand hier durch fT3-Erhöhung die Symptome Müdigkeit und Konzentrationsmange verbessern können?

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Schlomis Muddi
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    Standard AW: fT3 zu niedrig, starke Erschöpfung und Konzentrationsprobleme

    Moin,

    besprich das am besten mit Deinem Arzt. Irgendwer muss Dir ja die Hormone verschrieben haben. Der wird auch eventuelle Vorerkrankungen kennen.

    Mit falschen (im Sinne von zu hohen) Dosierungen kann man sich alles mögliche züchten - von Herzinfarkt/ Schlaganfall bis zu Bröselknochen und Diabetes. Es ist völlig unseriös, ohne Diagnose und ohne ordentliche Werte hier irgendwas zu raten. Nimms mir nicht übel, aber für mich klingt das alles nach Doping. Das ist insbesondere bei älteren Semestern richtig gefährlich.

  3. #3
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    Standard AW: fT3 zu niedrig, starke Erschöpfung und Konzentrationsprobleme

    Willkommen im Forum ktx33,

    Zitat Zitat von ktx33 Beitrag anzeigen
    Nächste Vermutung Schilddrüse. Meine fT3-Werte sind seit längerem am unteren Limit (ca. 3 pmol/L). fT4 ist immer bei ca. 13. Die Schilddrüse ist noch nicht geprüft worden.
    Dazu braucht man die Referenzwerte (ft3,ft4).
    TSH bitte auch mit Referenzwerte angeben.

    Ansonsten stimme ich Schlomis Muddi zu.
    Geändert von Otto (18.09.21 um 17:31 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: fT3 zu niedrig, starke Erschöpfung und Konzentrationsprobleme

    Hallo,

    fT3 untere Norm 3,4 meine Werte: 3,54 und 2,94
    fT4 untere Norm 10 meine Werte: 13,0 und 13,8
    die Messungen sind vom Aug 21

    Mir geht es um den fT3, der sehr niedrig ist. Das mit Doping verstehe ich nicht, ich habe sehr viel beruflichen und privaten Stress (bin selbständig) und, wie geschrieben, ich versuche herauszubekommen, ob die Schilddrüse etwas mit der Müdigkeit und den Konzentrationsproblemen zu tun hat. Ich dachte, hier habt ihr Erfahrung damit.

  5. #5
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    Standard AW: fT3 zu niedrig, starke Erschöpfung und Konzentrationsprobleme

    Hast du auch einen TSH-Wert?

    Du hast Hormone Zuhause rumliegen, obwohl deine Schilddrüse
    noch nicht überprüft wurde?

  6. #6
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    Standard AW: fT3 zu niedrig, starke Erschöpfung und Konzentrationsprobleme

    ich habe sehr viel beruflichen und privaten Stress (bin selbständig)
    Dann lerne Methoden, Stress entweder nicht so sehr aufkommen zu lassen (er entsteht im Kopf, nicht unabänderlich im Außen) oder die Folgen wieder zu reduzieren. Das ist kein Thema, das in erster Linie pharmazeutisch behandelt gehört, sondern durch Lebensordnung und Psychohygiene.

    Bei den Referenzwerten bräuchten wir den unteren UND den oberen Grenzwert. Es gibt sehr verschiedene Grenzwerte, darum spielt das eine Rolle.
    Und wie ist der TSH?

  7. #7
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: fT3 zu niedrig, starke Erschöpfung und Konzentrationsprobleme

    Zitat Zitat von ktx33 Beitrag anzeigen
    fT3 untere Norm 3,4 meine Werte: 3,54 und 2,94
    Gehe mal in ein anderes Labor mit anderer Messmethode und anderem Referenzbereich ... die Lage de(ine)s fT3 kann auch referenzbereichbedingt niedriger erscheinen als sie ist. Außerdem zeigt der Wert keineswegs alles, was im Körper an T3 aktiv ist.

    Mit LT-Einnahme tust du dir da definitiv keinen Gefallen. Du erhöhst womöglich völlig überflüssig dein fT4-Niveau, daraufhin sinkt das TSH, was wiederum die natürliche Umwandlung negativ beeinflussen kann. Es ist ein Irrglaube, dass man nur sein fT4 hochzuzüchten braucht und schon hat man Unmengen an fT3. Ähnlicher Effekt, nur viel gröber und einschneidender, durch T3-Einnahme.
    Habe von meinem Arzt Prednisolon und Hydrocortison zum Probieren bekommen
    Das ist ja heiter. .Einfach mal ein wenig Immunsystem-Manipulieren spielen, nur mal so zum Ausprobieren. Sei froh, dass du die Finger davon gelassen hast.

  8. #8
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    Standard AW: fT3 zu niedrig, starke Erschöpfung und Konzentrationsprobleme

    Zitat Zitat von ktx33
    Das mit Doping verstehe ich nicht, ich habe sehr viel beruflichen und privaten Stress (bin selbständig) und, wie geschrieben, ich versuche herauszubekommen, ob die Schilddrüse etwas mit der Müdigkeit und den Konzentrationsproblemen zu tun hat. Ich dachte, hier habt ihr Erfahrung damit.
    Du meinst durch Versuch und Irrtum?

    Schilddrüsenhormone sind keine Smarties. Bitte auch im Hinterkopf behalten, dass durch die Hormonzufuhr die Schilddrüse die Eigenleistung herunterfahren kann. Möglicherweise stehst Du nun mit den 50mcg schlechter da als vorher.

    Müdigkeit und Konzentrationsprobleme können etliche Ursachen haben. Das ist nichts, was ausschließlich von schlechten Schilddrüsenwerten kommen kann. Wobei ich nicht mal sagen kann, ob schlechte Werte vorliegen, denn dazu gehört der gemessene Wert und dazu der Referenzbereich (das Von/ Bis in Klammern dahinter).

    Wo ist eigentlich Dein TSH?

    Wenn Du wissen möchtest, ob mit Deiner Schilddrüse irgendwas nicht stimmt, brauchst Du eine ordentliche Diagnostik. Sprich TSH, ft3, ft4, TPO-AK, eventuell TAK und eine Ultraschalluntersuchung. Wobei die Werte TSH, ft3 und ft4 gerne öfters gemessen werden können, um nicht aufgrund von Eintagsfliegen falsch zu diagnostizieren.

    Niedrige ft3-Werte KÖNNEN von zu kohlenhydratarmer Ernährung kommen. Könnte das bei Dir zutreffen?

    Ich rate ganz dringend davon ab, in Eigenregie drauflos zu steigern, ohne zu wissen, ob überhaupt ein Schilddrüsenproblem besteht. Schlimmstenfalls züchtest Du Dir neue Probleme und bleibst gleichzeitig auf den bereits bestehenden sitzen, weil nicht weitergesucht wird.

  9. #9
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    Standard AW: fT3 zu niedrig, starke Erschöpfung und Konzentrationsprobleme

    Zitat Zitat von ktx33 Beitrag anzeigen
    Laut div. Büchern sollte man bei ständigem Stress die fehlende Menge Cortisol ersetzen.
    Alternativ-Diagnose Nebennierenschwäche? Eigentlich soll man bei ständigem Stress für mehr Ausgleich und weniger Stress sorgen.

    Der Versuch mit LT ist da schon unkomplizierter, weil man damit die Schilddrüse nicht schädigt und es wieder ausschleichen kann. Ich würde in einigen Wochen die Werte checken. Am besten beim Facharzt, falls du noch nicht beim Ultraschall warst.

    Schläfst du genug, auch wochentags?

  10. #10
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    Standard AW: fT3 zu niedrig, starke Erschöpfung und Konzentrationsprobleme

    Danke für eure Antworten! Ihr habt gelesen, dass ich 61 bin?

    Ich spiele nicht mit Medikamenten, sondern informiere mich und rede dann mit meinem Arzt. Ich mache mir schon Gedanken über das, was ich tue und reflektiere das dann mit meinem Arzt.

    Erste Vermutung (und durch den Test bestätigt) war Nebennieren erschöpft, deswegen das Cortisol. Dazu gibt es auch genügend Infos im Netz. Nur ist mir persönlich eine Dauereinnahme, auch körpereigener Menge, nicht recht, auch wenn es entlastend ist.

    Nächste Überlegung war dann Schilddrüse. Die Referenzbereiche des Labors: fT3 2,43 - 6,00 und fT4 9,10 - 19,1. Ich hatte 2,94 und 13,0. Alles in pmol/L.
    TSH habe ich nur zwei Werte von 2019, es waren 1,09 und 0,89.

    Ich nehme sonst keine Medikamente ein, rauche nicht, trinke nicht, bin sehr aktiv. Da überlegt man eben, ob dieser niedrige Wert der SD für die Probleme verantwortlich sein kann.

    Grund für die LT-Einnahme ist, dass ich feststellen möchte, ob der fT3 dadurch höher wird (mitzieht).
    Geändert von ktx33 (19.09.21 um 10:33 Uhr)

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