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Thema: Langjährig verschwundener TSH und hohe Werte, jetzt macht mir Osteoporosegefahr Angst

  1. #1
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    Standard Langjährig verschwundener TSH und hohe Werte, jetzt macht mir Osteoporosegefahr Angst

    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier - um genau zu sein, bin ich seit gestern dabei. 😊
    ich bin w, 35 Jahre alt und 65kg schwer.

    Vor 3,5 Jahren wurde bei mir Hashimoto diagnostiziert. Und so bin ich nach einer kurzen Zeit mit T4 Mono Therapie (50-150LT) bei einer Ärztin gelandet, die mir erklärt hat, dass ft4 und ft3 deutlich im oberen Drittel liegen sollen und dass mein verschwundener TSH egal sei. Das habe ich bis gestern geglaubt. Und habe die letzten drei Jahre Wertekosmetik gemacht, weil schlecht habe ich mich nicht gefühlt.
    Mein Ft3 war immer niedrig, bevor ich mit Thybon begann, war er meistens deutlich unter 2,0 und zog trotz mehr LT und aufgefüllten Nährstoffen nicht nach.

    Die letzten drei Jahre lag meine Dosis so in etwa bei 20 Thybon und 150-175 LT alles auf einmal am Morgen (außer in meiner Schwangerschaft, da war ich noch viel viel höher unterwegs 🙈 natürlich auf ärztliches anraten)

    Mein TSH lag dabei die ganze Zeit bei <0,02 und der ft3 und ft4 meistens im oberen Drittel oder knapp da drunter.
    Fühlen tu ich mich aber irgendwie immer gleich

    Gestern hat mich meine Frauenärztin darauf hingewiesen, ich solle mich mal mit dem Zusammenhang von TSH und Osteoporose beschäftigen. Gesagt getan und so bin ich dann hier gelandet 😀

    Nach all dem, was ich hier gelesen habe, kann ich, glaub ich, vieles besser machen als bislang. Weniger Dosis, höherer TSH, T3 reduzieren und splitten?

    Meine letzten Werte sind von vor ein paar Tagen (nüchtern ohne Einnahme, 20 T3 gute 24h her, T3 nicht gesplittet, 150LT)

    TSH < 0,02
    FT3 3,19 (2,21-4,43)
    FT4 13,3 (9,3-17,0)

    Ich habe zwar versucht, hier viel zu lesen und zu verstehen, aber wie gehe ich das an?

    Mir geht es gut, also habe ich jetzt keinen akuten Druck. Außer die Sorge, hohe Werte seien vielleicht doch nicht so gut und der niedrige TSH.
    Meine Ärztin ist grad im Urlaub, aber sie würde vermutlich erhöhen, damit der FT4 noch höher kommt.

    Ich wär euch super dankbar, wenn ihr mir ein paar Ratschläge geben würdet.

    Wie fange ich am besten an?

    - T3 erstmal splitten?
    - oder auch gleich reduzieren? Wenn ja, wie viel denn?
    - T 4 auch reduzieren? Oder nacheinander?
    - wie hoch sollte ich den TSH denn versuchen zu bekommen?
    - wie lagert ihr eigentlich eure geteilten Tabletten? 🙈

    Fragen über Fragen. :-) bis gestern dachte ich auch, ich wäre gut eingestellt.

    Herzlichen Dank für eure Unterstützung bereits im Voraus. Ich freue mich sehr auf den Austausch mit euch.

    Beste Grüße
    Billicitas

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von panna
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    Standard AW: Langjährig verschwundener TSH und hohe Werte, jetzt macht mir Osteoporosegefahr A

    Tja, das Phänomen, dass es nicht nur Patienten sind, die nach dem Rezept "immer mehr draufpacken, damit es gut wird" verfahren ...

    Vor 3,5 Jahren wurde bei mir Hashimoto diagnostiziert. Und so bin ich nach einer kurzen Zeit mit T4 Mono Therapie (50-150LT)
    Sei so nett und stelle mal ein Paar Werte aus der Anfangszeit unter Monotherapie und ohne LT ein. Bitte immer mit Datum und genauer Angabe der Dosis, die zu diesen Werten geführt hat und wie lange sie vor der Kontrolle genommen wurde. Auch deine Anfangswerte vor LT wären nützlich, um zu sehen, wie gut deine Schilddrüse vor 3,5 Jahren gearbeitet hat.

    Während du das zusammenschreibst, kannst du schon mal das Thybon in die Schublade versenken. Wenn du sowieso nie Unterschiede merkst (noch nicht), würde *ich*, wenn ich es also zu tun hätte, das Thybon sofort absetzen (oder sehr zügig reduzieren und dann absetzen). Da würden manche andere aufschreien und anderer Meinung sein, warum auch nicht - es ist meine Meinung - weil ich das Phänomen "keine Unterschiede großartig merken" von mir gut kenne (deswegen schreibe ich, was ich schreibe). Wenn du vorsichtig sein willst, dann .. tja dann dauert es eben länger. Das Thybon ist aber schnell raus, in der Folge ist damit zu rechnen, dass dein fT4 kräftig in die Höhe schießt, so dass das LT natürlich (sowieso) gesenkt werden muss.

    Man könnte natürlich meinen, du kannst ein wenig Thybon behalten (immer gesplittet) - schon, aber die Prozedur dauert dann viel länger. Ich - nochmal, es ist meine Meinung: würde eine passende T4-Dosis finden, dann überhaupt mal sehen, ob da Thybon nötig ist.

    Eine ganz grobe Orientierung: Totaloperierte steigen mit 1,6-1,8 mcg/Kg körpergewicht ein. Das ist auf dich nicht übertragbar, weil ich denke, dass deine Schilddrüse noch da ist und wenn du es (per TSH) zulässt, dann arbeitet sie wohl noch mit, vor allem schießt sie bedarfsgerecht etwas T3 dazu, da muss man nicht darauf verzichten.

    Wo dein TSH liegen soll - ist nicht die Frage. Irgendwo zwischen 0,5 und 1,5-2 sage ich mal so, davon abhängig, mit welcher Dosis es dir gut gehen wird.

    -------------

    PS:
    Zur Orientierung mein eigenes Beispiel (Gewicht war damals etwa wie deines):
    Von 125 LT + 12,5 T3 zuerst auf 6,25 T3. Dann T3 abgesetzt und mich gewundert, wieso das TSH nicht zurück ist - an T4 dachte ich gar nicht. Dann von 125 LT auf 112 LT, von 112 auf 100 LT und an dem Punkt gab es erste TSH-Anzeichen. Später dann auf 88 LT. Momentan, mit inzwischen nur halber Schilddrüse, 75 LT + 3,73 T3. Weitere Beispiele von anderen Leuten gibt es (roxanne z.B., mit ca. halber Dosis).
    Geändert von panna (04.09.21 um 09:26 Uhr)

  3. #3
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    Standard AW: Langjährig verschwundener TSH und hohe Werte, jetzt macht mir Osteoporosegefahr A

    Zitat Zitat von Billicitas Beitrag anzeigen
    - wie hoch sollte ich den TSH denn versuchen zu bekommen?
    Ich würde mir gar kein TSH-Ziel setzen. Ich nehme einfach so viel LT, wie ich brauche, dass am Ende die Symptome weg sind und keine Symptome der Überdosierung dazu kommen. Wenn TSH dann niedriger ist, als es meine Knochen im Idealfall wollen, ist das halt so. Wenn ich zu wenig Antrieb habe und mehr rumsitze, wäre das ja auch nicht gut.

    Aber Werte im oberen Drittel ... das war einfach das falsche Ziel.

    Vielleicht hilft dir mein Beitrag über TSH und Osteoporose (falls du T3 überhaupt brauchst): https://schilddruesen-unterfunktion....e/tsh-dilemma/

    wie lagert ihr eigentlich eure geteilten Tabletten?
    Ich lasse die Stücke im Tablettenteiler liegen. Wenn ich Teile nicht direkt brauche, gehen sie in den Blister zurück.
    Geändert von Irene Gronegger (04.09.21 um 10:46 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: Langjährig verschwundener TSH und hohe Werte, jetzt macht mir Osteoporosegefahr A

    Liebe Panna,

    vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast, mir so ausführlich zu antworten.

    Dann hole ich mal mit ein bisschen Historie aus.

    - 02.02.2017 hat meine Frauenärztin meinen TSH kontrolliert, weil ein Jahr nach dem Absetzen meiner Pille meine Periode immer noch nicht zurückgekommen ist.
    - Ohne LT: TSH 3,57 FT 4 und FT 3 wurden nicht untersucht (BE 8.45 Uhr) .
    - Mir wurden 50 LT verschrieben, Periode kam zurück

    - 10.03.2017 Termin bei Nuklearmedizinerin unter 50 LT, BE ohne LT, 9 Uhr TSH: 1,08 FT4: 14,3 FT3 2,43 (gleiche Grenzwerte)
    - Dosis blieb bei 50 LT

    - 26.10.2017 unter 50 LT, BE ohne LT, 8.30 Uhr, TSH 3,53 FT 4: 11,8 FT3: 1,88

    - Dann habe ich die neue Ärztin ausprobiert. Sie hat mich dann schrittweise auf 150 LT ( ungefähr doppeltes Körpergewicht) erhöht.

    - 22.03.2018: unter 150 LT, BE ohne LT, 9Uhr, TSH: 0,06 FT4: 16,3 FT3: 2,8
    - Daraufhin wurden mir zu den 150LT noch 20 Thybon nicht gesplittet am Morgen verschrieben

    - 04.08.2018 unter 150 LT, 20 Thybon, BE ohne LT und Thybon, 9Uhr, TSH <0, 02 FT4 15,8 FT3 3,78
    - LT wurde nochmal erhöht auf 175

    - November 2018 unter 175 LT 20 Thybon, BE ohne, TSH <0,02, FT4 17, FT3 3,79

    - Dann folgten Schwangerschaft und Stillzeit, das lasse ich mal aus.

    Und die nächsten Werte sind die, die im ersten Post stehen.

    Ich mach mir wirklich Sorgen, dass mein Körper sich so an die hohen Medis gewöhnt hat, dass er jetzt nicht mehr selbst produzieren und umwandeln will.
    Vermutlich hätte ich wirklich gar kein Thybon gebraucht. Krass.

    Aber Thybon direkt ganz absetzen, ich glaub, das traue ich mich nicht. Ich habe einen ziemlich stressigen Job und ein Kleinkind. Ich will mich zwar nicht dopen, aber ordentlich Energie brauch ich schon ��

    Beste Grüße ��

  5. #5
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    Standard AW: Langjährig verschwundener TSH und hohe Werte, jetzt macht mir Osteoporosegefahr A

    Zitat Zitat von Billicitas Beitrag anzeigen
    Ich mach mir wirklich Sorgen, dass mein Körper sich so an die hohen Medis gewöhnt hat, dass er jetzt nicht mehr selbst produzieren und umwandeln will.
    Da musst du dir keine Sorgen machen, es ist keine Frage der Gewöhnung. Es ist eben nicht so, wie etwa bei der Nebennierenrinde, die, wenn Cortisol substituiert wird, die Arbeit evtl. endgültig niederlegt. Die Umwandlung kommt nicht aus einem speziellen Organ, sondern es ist ein Prozess, der zu einem kleinen Anteil in der Schilddrüse und sonst aber überall im Körper durch Dejodase-Enzyme erledigt wird. Laufend, variabel und bedarfsangepasst und teilweise eben durch das TSH mitgesteuert. Es ist ein ständiges Werden und Vergehen bei diesen kurzlebigen Enzymen. Insgesamt hemmend wirken sich ein zu hoher fT4-Wert und ein zu niedriges/nicht vorhandenes TSH auf die Umwandlung aus, aber diese Dinge sind eben reversibel. Also da brauchst du keine Angst zu haben.

    Die 20 mcg T3, die du zuführst, ist nicht ganz, aber beinahe die gesamte Tagesproduktion des menschlichen Körpers (die liegt irgendwo zwischen 20-30 mcg pro Tag laut Literatur), das muss echt nicht sein. Die Schilddrüse steuert hiervon nur, grob geschätzt, ca. 6 mcg bei, die restliche Umwandlung ist durch die Schilddrüsenkrankheit selbst nicht notwendigerweise beeinträchtigt und läuft in der Regel normal. Dass man dir gleich 20 mcg - ich muss sagen: aufgenötigt hat, finde ich schon recht seltsam.

    Aber die Angst ist verständlich, meine grobschlächtigere T3-Absetz-Methode muss nicht die deine sein - aber einen großen Schritt bei T3 würde ich schon am Anfang setzen.

    Was die Knochen angeht, natürlich ist es eine komplexe Angelegenheit, abhängig von vielen Faktoren, nicht nur (aber definitiv auch) vom TSH - da spielen noch körperliche Aktivität, genetische Ausstattung, D-Vitamin-Status etc. eine Rolle. Und solange du noch quasi Östrogenschutz stehst, sind deine Knochen wohl in gutem Zustand. Das Problem kann dabei allerdings folgendes sein: Der Knochenaufbau (genauer: die Möglichkeit, das Gleichgewicht zwischen den beiden stets laufenden Prozessen Knochenauf- und Abbau zugunsten von Aufbau zu beeinflussen) stoppt so in etwa grob um oder kurz nach 30. Dann kommen Jahre eines ungefähren Gleichgewichts zwischen Auf- und Abbau, alles altersgerecht ganz normal. Ab Wechseljahre und Östrogenschwund überwiegt dann der Abbau zu Ungunsten des Aufbaus. Geht man in diese Phase mit guter starker Knochensubstanz, dann ist der dann erfolgende langsame Verlust gar nicht weiter schlimm, d.h. altersgerecht und man kann ihn sogar etwas verlangsamen, eben durch Sport usw. Geht man aber mit bereits etwas niedrigerer, wenn auch noch normgerechter Substanz in die Wechseljahre, wirkt sich der dann erfolgende Verlust natürlich etwas anders aus. Weswegen ich das schreibe: Du bist 35, wahrscheinlich ist bei dir alles total fein an der Knochenfront. Bloß, der "Zahltag" kommt später, und deswegen denke ich, dass es nicht egal ist, wie lange und wie stark man das TSH (dessen Mit-Einfluss auf den Knochenstoffwechsel bekannt ist) unterdrückt und wie sehr man es mit der Hormonzufuhr, insbesondere T3, evtl. übertreibt.

    Deine alten Werte wollte ich wissen, um ungefähr abzuschätzen, wie es um deine Eigenproduktion stand. Und ich sehe, dass du bei 50 LT einen gewissen Erhöhungsbedarf hattest - die hätte damals 62,5 LT heißen können. Dass du dann aufs Dreifache erhöhtest und das Sahnehäubchen 20 T3 draufgesetzt bekamst - nun ja, schließe damit ab.
    Geändert von panna (04.09.21 um 11:57 Uhr)

  6. #6
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    Standard AW: Langjährig verschwundener TSH und hohe Werte, jetzt macht mir Osteoporosegefahr A

    Liebe Irene,
    vielen Dank für deine Nachricht und den interessanten Link.

    Liebe Panna,
    herzlichen Dank für deine sehr ausführliche Rückmeldung. Das nimmt schon mal ziemlich die Angst. DANKE

    Thybon direkt ganz weglassen, traue ich mich nicht so ganz.

    Aber vielleicht gehe ich auf 10 T3 verteilt auf 2 oder 3 Einzeldosen runter?

    Und was ist mit dem LT? Auch direkt runter? Auf 125 oder 100?
    Oder ist das zu viel. Ich hab grad eh nur die 150 da. Die könnte ich brechen und dann zb Dreiviertel also 112,5 LT nehmen.

    Was denkt ihr? Oder ist das zu viel Veränderung auf einmal? Bislang habe ich auf Dosisänderungen nicht mit starken Symptomen reagiert, hab aber trotzdem etwas Angst davor.

  7. #7
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    Standard AW: Langjährig verschwundener TSH und hohe Werte, jetzt macht mir Osteoporosegefahr A

    Den TSH-Angst-Joker ziehen Ärzte gerne, aber es gehört mehr dazu als ein supprimierter TSH um eine Osteoporose unter LT-Therapie zu entwickeln. Die Ernährung, Bewegung zählt ebenfalls dazu. Mein TSH ist auch supprimiert. Die letzen Messungen haben eine super Knochenstruktur angezeigt. Bei meinem Unfall (Fahrradunfall auf nasser Straße, da hatte man mir die Vorfahrt genommen) im Juni hätte ich mir eigentlich was brechen müssen. Bis auf Schürfwunden, 2 Platzwunden, die genäht werden mussten an Knie und Arm und blauen Flecken, ein Muskelfaserriss im Arm nichts. Auch hier wieder schöne Knochenstruktur, wurde alles geröngt.

    Daher schließe ich mich Irene an. Nimm soviel wie du brauchst und nicht so viel wie Ärzte denken es sei gut für dich.

    Manchmal tickt der TSH halt auch einfach nicht richtig. Das können z. B. chronische Erkrankungen sein, aber auch Traumen, die sich auf die Hypophyse auswirken und und und. Mit Hashimoto ruft man, was die Begleiterkrankungen betrifft nunmal häufiger hier.

  8. #8
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    Standard AW: Langjährig verschwundener TSH und hohe Werte, jetzt macht mir Osteoporosegefahr A

    Hallo Billicitas,

    ich (40) habe Anfang 2019 nach ca 20 Jahren angefangen meine Dosis von 150-175LT und 20T3 zu reduzieren. Ich war sicher 10+ Jahre mit supprimierten TSH unterwegs. Ich habe Thybon über ein Jahr ausgeschlichen und gerade anfangs ging es mir ziemlich übel damit, Herzstolpern, Schwarz vor Augen, Blutdruck sackte oft ab...

    Angefangen mit Thybon habe ich 2008 zuerst mit einer halben Tablette (10T3), bin dann aber schnell aus Faulheit und jugendlichem Leichtsinn (ich dachte damals, dass ich mit mehr T3 "noch" mehr Leistung bringen kann und evtl mal etwas abnehmen würde- Spoiler: das Gegenteil war der Fall) bei einer ganzen Tablette morgens gelandet. Die Werte waren auch nie so richtig krass ausserhalb des Normbereiches... bis zu einer nachmittaglichen Blutabnahme mit morgendlicher Einnahme der Tabletten. Da lag mein FT3 zu hoch und langsam fiel mir dann auch auf, dass das Duracell Verhalten und Schwitzen bis nachmitags und ab dann Erschöpfung nicht so normal sind.

    Ich habe das Ausschleichen mit gesplitteter Dosis (Exakt Tablettenteiler ist empfehlenswert, da bleiben die Achtel dann direkt im Teiler) durchgeführt. Anfangs habe immer in 2,5er Schritten reduziert und dann die Dosis auf 4-5 Dosen am Tag verteilt und diese auch längere Zeit gehalten um Blutwerte zu bekommen. Das würde ich jetzt nicht wieder so machen, mich belastet eine geänderte Dosis doch immer ziemlich bis sich das Ganze eingependelt hat, und daher würde ich am Anfang einen grösseren Reduzierungssprung wagen und die Restdosis (wahrscheinlich nicht mehr als 5-7.5 T3 am Tag) dann splitten. Die Dosis würde ich halten und nach 8-12 Wochen Blutwerte nehmen lassen um eine Richtung zu bekommen.

    Ich wollte am Ende der Reduzierung unbedingt wissen, wie es mir mit T4 only geht und bin seit Januar 2020 nur noch mit T4 unterwegs.... dass ich dabei geblieben bin, ist aber hauptsächlich dem KiWu geschuldet, ich habe tatsächlich einen besseren Antrieb mit 2x2,5 T3 am Tag. Nach KiWu Ende werde ich vermutlich zu einer kleinen Dosis T3 am Morgen zurückkehren.

    Liebe Grüsse und gutes Durchhalten!

  9. #9
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    Standard AW: Langjährig verschwundener TSH und hohe Werte, jetzt macht mir Osteoporosegefahr A

    Darf ich fragen wie lange der Kinderwunsch schon verfolgt wurde?

  10. #10
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    Standard AW: Langjährig verschwundener TSH und hohe Werte, jetzt macht mir Osteoporosegefahr A

    Klar! Konkret erst seit "jetzt" aufgrund OP Komplikationen im letzten Jahr und auch nicht zu forciert. Entweder es klappt, oder halt nicht.

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