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Thema: Bitte um Beurteilung meiner Werte

  1. #31
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    Standard AW: Bitte um Beurteilung meiner Werte

    Kann keiner was dazu sagen ?

    Hatte gestern nach 1 Woche Senkung den ersten Tag der ganz normal war, so ein wunderschönes Gefühl. Heute aber wieder mit Atemnot aufgewacht .. ich dachte es geht voran

  2. #32
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    Standard Neue Werte :)

    Hallo ihr Lieben,

    mir geht es ja jetzt seit einem Monat nicht gut. (Atemnot, Herzrasen)
    Ich denke, dass mir das Absetzen meines AD die Schilddrüsenwerte durcheinander gebracht hat, was vor ein paar Jahren schon mal genauso passiert ist.

    Habe also eine BE gemacht, allerdings mit vorheriger Einnahme von 50 LT:

    ft3: 2,52 (1,92-3,58) = 36%
    ft4: 1,24 (0,70-1,48) = 70%
    TSH: 0,72

    Habe dann für eine Woche auf 56 LT erhöht. Falsche Entscheidung, da meine Symptome so nur in UF auftraten. Mir ging es dann schlechter.
    Also dann reduziert auf 44 LT seit 4 Wochen.
    Vom Befinden her ist die meiste Zeit nichts besser geworden, seit einer Woche merke ich aber eine leichte Verbesserung der Atemnot und das Herzrasen ist verschwunden. Trotzdem geht es mir immer noch sehr schlecht.

    Habe dann gestern also eine erneute BE machen lassen, OHNE LT vorher und am Morgen. (44 LT)

    ft3: 2,89 (1,92-3,58) = 58%
    ft4: 1,08 (0,70-1,48) = 49%
    TSH: 0,57

    An sich sehen die Werte ja besser aus. Denkt ihr der ft3 ist durch die Senkung gestiegen ? Mir ging es nämlich immer mit einem hohen ft3 ; mittleren bzw hohen ft4 ; TSH über 1 gut.
    Warum aber ist der TSH noch weiter gesunken ?
    Und ich weiß, dass ich mit der BE noch etwas hätte warten können, wollte aber einfach mal einen Zwischenstand haben.
    Und warum geht es mir noch nicht gut, obwohl die Werte gut sind, kann das trotzdem noch kommen ?
    Und die Senkung war doch eher die richtige Entscheidung oder ?

    So viele Fragen, ich hoffe, jemand möchte etwas dazu sagen.

    Viele Grüße
    Monika

  3. #33
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    Standard AW: Neue Werte :)

    Würde mich freuen, wenn jemand seinen Senf dazugeben möchte

  4. #34
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    Standard AW: Neue Werte :)

    Tja was willst Du denn hören?
    Und ich weiß, dass ich mit der BE noch etwas hätte warten können, wollte aber einfach mal einen Zwischenstand haben.
    Nicht "können" sondern "müssen". Ein Zwischenstand ist im Grunde sogar schädlich, weil Du nämlich jetzt genau das erwartest, was man nicht erwarten kann: eine Interpretation nach so kurzer Zeit.
    Warte nochmal 4 Wochen und mache dann nochmal Werte. Dann kannst Du sehen wie sich die Dosis auswirkt, jetzt auf gar keinen Fall.
    Von daher warte mal lieber nicht auf weitere Antworten, denn es könnte sich doch jemand bemüßigt fühlen zu interpretieren wo nichts zu interpretieren ist, außer das Falsche.
    LG

  5. #35
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    Standard AW: Neue Werte :)

    Ja, das verstehe ich und es war auch mein Plan in ein paar Wochen noch eine BE machen zu lassen und nichts an der Dosis zu ändern.

    Aber ganz egal wie sich die Werte noch entwickeln, die BE ist ja eine Bestandsaufnahme d.h. die Werte waren in dem Moment gut, aber warum fühle ich mich dann nicht gut ? Verstehst du was ich meine ?

    Und ich dachte man könnte wenigstens die Tendenz sehen, dass sich die freien Werte annähern mit der Reduzierung ..

    LG

  6. #36
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    Standard AW: Neue Werte :)

    Aber ganz egal wie sich die Werte noch entwickeln, die BE ist ja eine Bestandsaufnahme d.h. die Werte waren in dem Moment gut, aber warum fühle ich mich dann nicht gut ?
    Nein, das stimmt eben nicht. Werte aus dem Blut sind nur eine Annäherung an das, was an den Zielorganen (=das, was du spürst) passiert. Und in Zeiten des Umbruchs ist diese Annäherung nicht so gut wie in stabilen Zeiten. Selbst nach 6 Wochen muss das Befinden den Blutwerten noch nicht "nachgekommen" sein.

    Und ich dachte man könnte wenigstens die Tendenz sehen, dass sich die freien Werte annähern mit der Reduzierung ..
    Die Feedbackschleife Hypothalamus - Hypophyse - Schilddrüse des Körpers ist zu komplex dafür. Hättest du gar keine SD mehr, wäre es unmittelbarer, aber eine vorhandene SD mischt abhängig vom TSH auch mit. Der TSH wiederum wird durch die SD-Hormone bestimmt, eine Änderung der Eigenproduktion der SD wirkt sich auf die SD-Hormone im Körper und damit auf den TSH aus etc. pp.

  7. #37
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    Standard AW: Neue Werte :)

    Danke Flamme für die Erklärung. Das leuchtet auf jeden Fall ein. Mir ist das dann nur so unerklärlich, warum es mir bisher, wenn es mir nicht gut ging und ich die Dosierung geändert habe, nach 2 Tagen wieder bestens ging. Und diesmal dümpel ich schon seit über einem Monat rum und spüre keine Änderung ..
    Naja was anderes außer Abwarten bleibt ja nun nicht.

    Der TSH ist doch eher ein trägerer Parameter, Das heißt der müsste die nächsten Wochen doch noch steigen aufgrund der Reduzierung ?

    Und ich lese ja oft hier im Forum, dass UF und ÜF Symptome oft nicht auseinander zu halten sind, aber ist es bei euch auch mal so gewesen, dass zB ÜF sich immer ganz zuverlässig mit Symptom X gezeigt hat. Und dann später wieder in ÜF ein ganz anderes Symptom statt X kam ?

  8. #38
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    Standard AW: Neue Werte :)

    Zitat Zitat von MonikaMeise Beitrag anzeigen
    . Mir ist das dann nur so unerklärlich, warum es mir bisher, wenn es mir nicht gut ging und ich die Dosierung geändert habe, nach 2 Tagen wieder bestens ging. ...
    Und ich lese ja oft hier im Forum, dass UF und ÜF Symptome oft nicht auseinander zu halten sind, aber ist es bei euch auch mal so gewesen, dass zB ÜF sich immer ganz zuverlässig mit Symptom X gezeigt hat. Und dann später wieder in ÜF ein ganz anderes Symptom statt X kam ?
    Zur ersten Hälfte des Zitats:
    Es ist dann unter anderem zu vermuten, dass es dir aus anderen Gründen erst schlecht und dann wieder bestens ging. Ganz egal was du beobachtest: Die Wirkung einer geänderten Dosis muss erst im Blut ankommen, und wenn ein bleibender Wertspiegel erreicht ist, kann sich der Körper umstellen, nämlich auf Dauer. Da fährt die Eisenbahn drüber, ganz egal, was dein Tagesbefinden sagt.

    Und für den zweiten Teil des Zitats setze ich mit dem Tagesbefinden fort: Erstens, es gibt Dutzende von Faktoren fürs Befinden , außer Schilddrüsenhormone. Und zweitens, Symptome lassen sich generell nur selten klar einordnen, es sei denn, bei richtig schwerwiegenden, schwer zu übersehenden Symptome, die bei klarer, ausgeprägter Unter- oder Überfunktion auftreten. Bei der Feineinstellung handelt es sich nicht um "ÜF/UF", sondern um falsche, Über- oder Unterdosierung. Da ist es eben schwammig und sich mit anderen Befindlichkeiten gerne überlappend.

    Lass das Beobachten lieber sein und warte am besten eher Monate als Wochen ab.

    Und was man im Forum über Symptomzuordnungen liest, das sind keine eisernen Gesetze, sondern fehleranfällige Selbstbeobachtungen. Wie die deinen :-)

  9. #39
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    Ja das stimmt wohl.. man hat ja oft die Tendenz ALLES auf die Schilddrüse zu schieben, aber der Körper ist nunmal komplex, vor allem auch die Wechselwirkungen aller Hormone.
    Ich bin sonst auch ein sehr geduldiger Mensch und denke mir, wenn ich jetzt mit Müdigkeit, Haarausfall oder oder oder zu tun haben würde, könnte ich das gut aushalten und mir sagen das geht vorbei. Mit so einem Symptom wie Atemnot 24h und teilweise so schlimm, dass ich Erstickungsangst bekomme ist das nochmal eine andere Nummer.. aber wie schon gesagt, es bleibt ja nichts anderes übrig.

    Und zum zweiten Teil: Ja stimmt, ich habe die Worte UF und ÜF hier natürlich falsch genutzt, da meine Werte das nicht aussagen. Finde es immer wieder verblüffend, was diese kleinen Dosisänderungen anrichten können..
    Ich werde versuchen das Beobachten sein zu lassen, bzw. diesen Druck rauszunehmen, dass es möglichst schnell weggeht. Meine Krankschreibung läuft jetzt auch aus und meine Arbeit wird mich hoffentlich auch etwas ablenken können. Zu viel Zeit zu Hause und zum Nachdenken tut selten gut

    LG

  10. #40
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    Hilfe, es geht mir immer schlechter seit ein paar Tagen, kann meinen Alltag auch nicht mehr bewältigen. Bin mir sehr unsicher woher das kommt.
    Entweder SD-Probleme durch Absetzen des Mirtazapins oder einfach nur Absetzerscheinungen vom Mirtazapin (wobei Atemnot wohl ein ungewöhnliches Symptom hierbei wäre..) oder LT-Dosis-hin-und-her.

    Naja, auf jeden Fall überlege ich gerade, ob ich das Mirtazapin einfach wieder einnehme.
    Einerseits blöd, da ich jetzt schon 6 Wochen ausgehalten habe.
    Andererseits: Ich halte den Zustand nicht mehr aus, demnächst beginnt die entscheidenste Zeit in meinem Studium (wo ich einfach funktionieren muss, da keine andere Möglichkeit). Wenn ich Mritazapin wieder nehme mit der LT-Dosis von damals müsste es mir wieder gut gehen, weil das ja vor dem Absetzen auch so war. Außerdem bin ich durch dieses Symptom mittlerweile auch wieder total depressiv und empfinde keine Freude und Hoffnung mehr.

    Ich würde es dann erst wieder absetzen, wenn ich gerade nicht in der entscheidensten Phase für meine Zukunft bin und kann mich dann darauf einstellen.

    Ach ich habe keine Ahnung, nur dass es so nicht weiter gehen kann..

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